{"id":43313,"date":"2021-11-15T16:49:55","date_gmt":"2021-11-15T15:49:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=43313"},"modified":"2021-11-17T11:02:00","modified_gmt":"2021-11-17T10:02:00","slug":"das-gaskessel-in-dem-traeume-und-visionen-wahr-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2021\/11\/15\/das-gaskessel-in-dem-traeume-und-visionen-wahr-werden\/","title":{"rendered":"Das Gaskessel, in dem Tr\u00e4ume und Visionen wahr werden"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_43319\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1010px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-43319\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/visiodrom_humans_gaskessel.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"700\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Plakat der Show &#8222;HUMANS&#8220; auf dem Gaskessel &#8211; \u00a9 Visiodrom<\/span><\/div>\n<p>Der Gaskessel wurde 1950 gebaut und versorgte bis in die 1970er Jahre Teile der Stadt mit Energie. Thomas Drescher, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der &#8222;Sport-Park&#8220;-Gruppe, erweckte das seit 1998 unter Denkmalschutz stehende Bauwerk zu neuem Leben. Er baute im Innern des Gasometers ein Geb\u00e4ude, in dem einer seiner Fitness-Klubs seit 2019 sein exklusives Zuhause hat. Auf der Beton-Plattform, quasi das Dach des Sport-Parks in ca. 25 Meter H\u00f6he, entstand das &#8222;Visiodrom&#8220;.<\/p>\n<p>Der innovative Tempel der Visionen ragt 47 Meter hoch in den Wuppertaler Himmel. Er hat einen Durchmesser von 38 Metern und ist mit Europas gr\u00f6\u00dfter 360-Grad-Leinwand dekoriert. 29 Hochleistungs-Projektoren zaubern gestochen scharfe Bilder (60 Millionen Pixel) auf die insgesamt 6.100 Quadratmeter gro\u00dfe Projektionsfl\u00e4che.<\/p>\n<p>&#8222;F\u00fcr das Einjustieren der Projektoren, damit einheitliches Bild ohne \u00dcberlappungen in allen Sektoren entsteht, haben Videotechnik-Spezialalisten allein drei Wochen gebraucht&#8220;, erkl\u00e4rt &#8222;Visiodrom&#8220;-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dirk Emde.<\/p>\n<p>&#8222;Kino ist gucken, Visiodrom ist erleben&#8220;, mit diesem griffigen Slogan wirbt die ambitionierte neue Kult(ur)-St\u00e4tte. Wer die Show &#8222;HUMANS &#8211; save the diversity of our identities&#8220; staunend und ber\u00fchrt mit offenen Augen und offenen Mund inhaliert hat, wird das unterstreichen.<\/p>\n<div id=\"attachment_38827\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 682px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-38827\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/visiodrom_humans_ausstellung_2.jpg\" alt=\"\" width=\"672\" height=\"470\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Fotos, die jede Betrachterin und jeden Betrachter tief beeindrucken &#8211; \u00a9 Visiodrom<\/span><\/div>\n<p>Eine Fotografin und zwei Fotografen haben auf der ganzen Welt eindrucksvolle Gesichter von Menschen unterschiedlichster Nationen und Kulturen mit der Kamera festgehalten. Die Portraits wurden dann vom ber\u00fchmten Pariser Studio &#8222;SpectreLaps&#8220; zu einem ungemein beeindruckenden, emotionalen, modernen Bilderteppich verwoben, untermalt von sph\u00e4rischer, zum Teil bombastischer Musik.<\/p>\n<p>Eindrucksvoller und emotionaler kann man Diversit\u00e4t nicht pr\u00e4sentieren. Doch das ist erst der Anfang. Die M\u00f6glichkeiten, die der neue Kultur-Dom bietet, sind schier grenzenlos.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Dirk Emde und sein Team arbeiten mit Hochdruck daran, das &#8222;Visiodrom&#8220; im Gasometer als Kultur-Leuchtturm zu installieren, der weit \u00fcber Wuppertal hinaus strahlt. Dirk Emde: &#8222;\u00dcber 60 Prozent der bisherigen gut 20.000 Besucher waren keine B\u00fcrger unserer Stadt, sondern kamen aus dem Bergischen Land, dem Ruhrgebiet und aus dem Rheinland.&#8220;<\/p>\n<p>Aber auch hier in der Bergischen Metropole soll der herausragende Stellenwert des Publikums-Magneten zementiert werden. Kooperationen mit dem von der Heydt-Museum, den Wuppertaler B\u00fchnen, dem Gr\u00fcnen Zoo, dem Skulpturenpark Waldfrieden sowie der Bergischen Universit\u00e4t und Junior Uni sind angedacht oder bereits initiiert.<\/p>\n<div id=\"attachment_43326\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 693px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-43326\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/IMG_0939-2-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"683\" height=\"456\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Sch\u00f6nheit der Bilder \u00fcberw\u00e4ltigt die Betrachter &#8211; \u00a9 Paul Coon<\/span><\/div>\n<p>Au\u00dferdem soll ein Besuch des &#8222;Visiodroms&#8220; im Stundenplan aller Wuppertaler Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler stehen. Dirk Emde: &#8222;30 Lehrkr\u00e4fte haben sich bereits hier vor Ort informiert und waren sehr beeindruckt.&#8220;<\/p>\n<p>Nicht zuletzt arbeitet Dirk Emde mit Martin Bang, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Wuppertal Marketing GmbH, an einem Konzept f\u00fcr eine Wuppertal-Highlight-Rallye f\u00fcr kulturaffine Touristen, bei der ein Besuch des &#8222;Visiodroms&#8220; ein besonders attraktiver Boxenstopp sein soll.<\/p>\n<p>Der Nachfolger f\u00fcr die Erfolgs-Show &#8222;HUMANS&#8220; steht \u00fcbrigens auch schon fest.\u00a0Ab April oder Mai 2022 soll eine spektakul\u00e4re virtuelle Ausstellung der Werke<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>des franz\u00f6sischen Impressionisten Claude Monet (14.11.1840 &#8211; 05.12.1926) Kunst-Liebhaber aus ganz Deutschland und dem Ausland nach Wuppertal locken.<\/p>\n<p>Das Konzept stammt von &#8222;Visiodrom&#8220;-Prokorist Christian H\u00f6her und seinem Berater Dr. Gerhard Finckh, viele Jahre Direktor des Von der Heydt-Museums. Dr. Finckh hat bereits ausgepr\u00e4gte Monet-Erfahrung. Seine Ausstellung im Jahr 2009 mit 100 Exponaten des weltber\u00fchmten K\u00fcnstlers brachte 300.000 Besucher zum Staunen.\u00a0Auf der 360-Grad-Leinwand werden im Fr\u00fchjahr 2022 virtuell Monet-Werke aus verschiedenen Museen und Privat-Sammlungen pr\u00e4sentiert.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wer nach den atemberaubenden Eindr\u00fccken im &#8222;Visiodrom&#8220; noch in luftiger H\u00f6he die frische Luft geniessen will, der wird auf der gut 70 Meter hohen Plattform mit einem atemberaubenden Rundblick belohnt. Obendrein bringen ihm<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>Info-Tafeln noch ein St\u00fcck Stadt- und Industriegeschichte n\u00e4her. Und Heiratswillige ohne H\u00f6henangst k\u00f6nnen sich in der Dachkapelle sogar trauen lassen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_43323\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 701px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-43323\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/IMG_0967-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"691\" height=\"461\" \/><span class=\"wp-caption-text\">&#8222;Visiodrom&#8220;-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dirk Emde in der Ausstellung, die die &#8222;HUMANS&#8220;-Show begleitet &#8211; \u00a9 Paul Coon<\/span><\/div>\n<p>Nach all dem &#8222;visuellen Augenschmaus&#8220; kann sich &#8211; wer will &#8211; im italienischen Restaurant &#8222;Aposto&#8220; unten im Gaskessel noch ein leckeres Gericht, einen Grappa oder einen Espresso g\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ganz aktuell ist \u00fcbrigens die Kooperation, die Dirk Emde mit der Leitung des Gasometers Oberhausen ausgehandelt hat. Ein Ticket f\u00fcrs &#8222;Visiodrom&#8220; ist gleichzeitig eine Eintrittskarte f\u00fcr den Gasometer in Oberhauen und umgekehrt.<\/p>\n<p>Oder kurz und knapp ausgedr\u00fcckt: Zwei Gasometer f\u00fcr einen Preis!<\/p>\n<p><strong>Text Peter Pionke<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_43324\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 701px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-43324 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/visiodrom_humans_show_1.jpg\" alt=\"\" width=\"691\" height=\"484\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Impressionen aus der grandiosen Show &#8222;HUMANS&#8220; &#8211; \u00a9 Visiodrom<\/span><\/div>\n<h4>Technische Daten auf einen Blick:<\/h4>\n<p>Der Gaskessel Wuppertal ist rund 70 Meter hoch<\/p>\n<p>Der Skywalk mit atemberaubenden Blick \u00fcber die Stadt befindet sich in 65 Meter H\u00f6he<\/p>\n<p>Das &#8222;Visiodrom&#8220; auf dem Betonneubau beginnt in ca. 25 Meter H\u00f6he<\/p>\n<p>Der s\u00e4ulenlose Raum erreicht eine H\u00f6he von 47 Metern<\/p>\n<p>Durchmesser: 38 Meter<\/p>\n<p>Europas gr\u00f6\u00dfte 360-Grad-Leinwand hat eine Projektsfl\u00e4che von 6.100 Quadratmetern.<\/p>\n<p>29 Hochleistungs-Laser-Projektoren erzeugen rund 60. Millionen Pixel<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_43322\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 697px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-43322\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/IMG_0965-1024x882.jpg\" alt=\"\" width=\"687\" height=\"592\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Das Spiegelbild, eines der beeindruckendste Fotos der &#8222;HUMANS&#8220;-Ausstellung &#8211; \u00a9 Paul Coon<\/span><\/div>\n<h4>Die Fotografen von &#8222;HUMANS&#8220;<\/h4>\n<p><strong>Cintia Barroso Alexander <\/strong><\/p>\n<p>Die People- &amp; Modefotografin wurde in Brasilien geboren und kam 2004 nach Deutschland. Inzwischen lebt und arbeitet sie in Wuppertal. Sie fotografierte f\u00fcr ber\u00fchmte Mode-Magazine wie &#8222;Gucci&#8220; und &#8222;Vogue&#8220;.\u00a0Cintia Barroso Alexander interessiert sich aber auch f\u00fcr die Sch\u00f6nheit der Naturv\u00f6lker und besuchte deshalb mit der Kamera die indigenen V\u00f6lker Asiens und Afrikas.<\/p>\n<p><strong>Peter Voss\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Der mehrfach ausgezeichnete Wuppertaler Fotograf bezeichnet sich selbst bescheiden als &#8222;ambitionierten Amateur mit guter Ausr\u00fcstung&#8220;, der von Profis immer mehr dazu lernen m\u00f6chte. Der k\u00fcnstlerische &#8222;Tiefstapler&#8220; charakterisiert sich selbst als &#8222;Nestfl\u00fcchter&#8220; statt als &#8222;Nesthocker&#8220; und ist deshalb auch sehr viel auf der Welt unterwegs. Was er von seinen Reisen mitbringt, kann man in der Show &#8222;HUMANS&#8220; bewundern.<\/p>\n<p><strong>Markus Mauthe<\/strong><\/p>\n<p>Der Fotograf und Umwelt-Aktivist ist seit 2003 Referent f\u00fcr Greenpeace und au\u00dferdem Gr\u00fcnder der Naturschutzorganisation AMAP, die sich an der brasilianischen Kakaok\u00fcsten f\u00fcr den Schutz des Regenwaldes einsetzt. Seine weltweit gesammelten Eindr\u00fccke hat der Profi-Fotograf mit der Kamera festgehalten.<\/p>\n<p><strong>Weitere Infos \u00fcber das &#8222;Visiodrom&#8220; und die \u00d6ffnungszeiten unter:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.visiodrom.de\">http:\/\/www.visiodrom.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer hoch hinaus will, der sollte unbedingt nach Wuppertal kommen! Mit der Schwebebahn, der Historischen Stadthalle, dem gr\u00fcnen Zoo, dem Opernhaus, der Junior Uni, der Nordbahntrasse oder Tony Cragg&#8217;s Skulpturenpark ist die Stadt schon mit einigen Alleinstellungsmerkmalen geschm\u00fcckt. \u00dcberstrahlt wird das alles von einem echten Leuchtturm, dem &#8222;Visiodrom&#8220; im Gaskessel Wuppertal.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-43313","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-06-29 06:13:30","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/43313","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=43313"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/43313\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":43329,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/43313\/revisions\/43329"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=43313"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=43313"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=43313"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}