{"id":41121,"date":"2021-09-07T16:58:33","date_gmt":"2021-09-07T14:58:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=41121"},"modified":"2021-09-14T08:18:55","modified_gmt":"2021-09-14T06:18:55","slug":"in-berlin-junior-uni-machte-politiker-juergen-hardt-zum-forscher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2021\/09\/07\/in-berlin-junior-uni-machte-politiker-juergen-hardt-zum-forscher\/","title":{"rendered":"In Berlin: Junior Uni machte Politiker J\u00fcrgen Hardt zum Forscher"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_41124\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-41124\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bild-2_Juergen-Hardt-und-Dr-Stefan-Hellhake-experimenti-eren-2-1024x719.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"719\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der Bundestagsabgeordnete J\u00fcrgen Hardt (l.) stellte gemeinsam mit Junior Uni Fachkoordinator Dr. Stefan Hellhake Elefantenzahnpasta her \u2013 und hatte sichtlich Spa\u00df dabei &#8211; \u00a9 \u00a0Foto: Nadine Zilliges<\/span><\/div>\n<p>Jedes Kind kann Forscher werden. Um die Grundlagen daf\u00fcr zu schaffen, macht die Wuppertaler Junior Uni als einzigartiger au\u00dferschulischer Lernort Mut zur Zukunft \u2013 dieses Mal in der Bundeshauptstadt. Dort konnten hochrangige G\u00e4ste aus der Politik und Bildungslandschaft die Junior Uni hautnah erleben und gemeinsam mit Grundsch\u00fclern an einem Experimentierparcours teilnehmen.<\/p>\n<p>Die Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund in Berlin hatte zur Veranstaltung eingeladen, um die Junior Uni als innovatives Leuchtturmprojekt vorzustellen und sich \u00fcber die besonderen Herausforderungen der Digitalisierung im Bildungssystem auszutauschen.<\/p>\n<p>Dr. Dominik Fanatico, stellvertretender Leiter der Landesvertretung NRW, begr\u00fc\u00dfte die G\u00e4ste. Zudem wurde ein Video-Gru\u00dfwort der Bundesministerin f\u00fcr Bildung und Forschung, Anja Karliczek, eingespielt, in dem sie auf die F\u00f6rderung der Bildung in den MINT-F\u00e4chern und die gro\u00dfe Bedeutung von Einrichtungen wie der Junior Uni einging.<\/p>\n<p>\u201eMit ihren praxisnahen und interaktiven Kursen und Vortr\u00e4gen schafft die Junior Uni es, Kinder und Jugendlichen Spa\u00df am Lernen zu vermitteln \u2013 so f\u00f6rdert sie ihre Talente, so er\u00f6ffnet sie Chancen und macht junge Menschen stark f\u00fcr ihren Einstieg in Beruf und Studium. Ganz herzlichen Dank daf\u00fcr, denn Deutschland braucht gute Bildung und das Bergische Land ist an dieser Stelle ein wunderbares Vorbild&#8220;, lobte Anja Karliczek die au\u00dferschulische Bildungseinrichtung in Wuppertal.<\/p>\n<div id=\"attachment_41125\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-41125\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bild-3_Junge-Forscher-in-der-NRW-Landesvertretung-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die jungen Forscherinnen und Forscher experimentierten in der NRW-Landesvertretung mit Trockeneis &#8211; \u00a9 Foto: Nadine Zilliges<\/span><\/div>\n<p>Die Junior Uni-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerinnen Dr. Ariane Staab und Dr. Annika Spathmann stellten Konzept und Vision der Junior Uni n\u00e4her vor: \u201eUnser Ziel ist es, dass zuk\u00fcnftig nicht nur im Bergischen Land, sondern in ganz Deutschland Kinder und Jugendliche unabh\u00e4ngig von ihren Bildungsvoraussetzungen praxisnah forschen und experimentieren k\u00f6nnen. Dazu m\u00f6chten wir nicht nur unsere Online-Angebote ausbauen, sondern auch die Gr\u00fcndung von Junior Unis in ganz Deutschland unterst\u00fctzen.\u201c<\/p>\n<p>Im Anschluss demonstrierte Labor-Experte Dr. Stefan Hellhake, Teamleiter der Fach- und Projektkoordination an der Junior Uni, den Zuschauern auf der B\u00fchne das Experiment der Elefantenzahnpasta: Mischt man n\u00e4mlich Kaliumiodid, Sp\u00fclmittel und destilliertes Wasser und kippt dieses in einem Schwung zu Wasserstoffperoxid, entsteht eine riesige Menge Schaum &#8211; ungef\u00e4hr so k\u00f6nnte man sich wohl eine Zahnpasta f\u00fcr Elefanten vorstellen. Sein hoch motivierter &#8222;Labor-Assistent&#8220; war der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete J\u00fcrgen Hardt (CDU).<\/p>\n<p>Zu den besonderen Herausforderungen der Digitalisierung in der Bildung tauschten sich Kirstin Korte, Vorsitzende des NRW-Schul- und Bildungsausschusses und Dr. Ekkehard Winter, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Deutschen Telekom Stiftung, in einer anschlie\u00dfenden Podiumsdiskussion mit Dr. Ariane Staab aus, die von den Erfahrungen der Junior Uni mit digitalen Formaten seit Beginn der Corona-Pandemie berichtete. Moderiert wurde die Diskussionsrunde von Gisela Steinhauer.<\/p>\n<p>Zum kr\u00f6nenden Abschluss durften die G\u00e4ste gemeinsam mit den Grundschulkindern selbst \u201eHand anlegen\u201c: Bei einem Parcours aus vier Forschungsstationen luden die Junior Uni-Dozenten zum Experimentieren ein, darunter ein chemisches Experiment mit einer Fl\u00fcssigkeit, die qualmt und ihre Farbe ver\u00e4ndert. \u201eDie Blicke der jungen Forscher in solchen Momenten sind einfach unbezahlbar\u201c, freute sich Dr. Stefan Hellhake.<\/p>\n<p>Neben weiteren spannenden Experimenten zu den F\u00e4higkeiten unseres K\u00f6rpers oder dem Bau einer selbsttragenden \u201eLeonardo-Da-Vinci-Br\u00fccke\u201c, f\u00fchrten die Dozenten eine selbstfahrende, zuvor programmierte Lego-Schwebebahn nach dem Wuppertaler Vorbild vor, die zuvor von Junior Uni-Studenten gebaut worden war.<\/p>\n<p>Dr. Annika Spathmann freute sich \u00fcber die gelungene Veranstaltung: \u201eDie Einladung der NRW-Landesvertretung ehrt uns sehr und zeigt, dass innovative Bildungskonzepte und auch neue digitale Lernans\u00e4tze in Erg\u00e4nzung zum Schulunterricht, nicht nur regional, sondern auch auf Bundesebene einen hohen Stellenwert haben.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_41127\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-41127\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bild-1_Das-Gebaeude-der-Wuppertaler-Junior-Uni-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Wuppertaler Junior Uni durfte sich als Leuchtturmprojekt in der NRW-Landesvertretung in Berlin pr\u00e4sentieren &#8211; \u00a9 Foto: Uwe Schinkel<\/span><\/div>\n<h4>Die Wuppertaler Junior Uni f\u00fcr das Bergische Land<\/h4>\n<p>Jedes Kind kann Forscher werden. An der Junior Uni Wuppertal werden die Grundlagen daf\u00fcr geschaffen. Die Junior Uni Wuppertal (Gr\u00fcndung 2008) richtet sich als au\u00dferschulischer Lern\u00adort an Kinder ab vier Jahren, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum Abitur.<\/p>\n<p>Kompetente Dozentinnen und Dozenten vermitteln in kleinen Gruppen praxisnahen Zugang zu Wissenschaft und Forschung sowie zum beruflichen Alltag in Selb\u00adst\u00e4ndigkeit, Industrie, Wirtschaft und Handwerk. Die einzigartige au\u00dfer\u00adschulische Einrichtung kann ihr Angebot mithilfe von vielen Kooperationen und Partner\u00adschaften, etwa mit der Bergischen Universit\u00e4t und der finanziellen Unter\u00adst\u00fctzung von Unternehmen und Stiftungen realisieren.<\/p>\n<p>In Zeiten der Pandemie konnte die Junior Uni ihr Angebot durch innovative Ideen f\u00fcr digitales Lehren und Lernen erheblich ausbauen und treibt den Transformationsprozess digitaler Bildung in einem deutschlandweiten Netzwerk aktiv voran. Zu den Schirmherren geh\u00f6rt u.a. NRW-Ministerpr\u00e4sident Armin Laschet.<\/p>\n<p>Alle Informationen unter <a href=\"http:\/\/www.junioruni-wuppertal.de\/\">www.junioruni-wuppertal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eNie zu jung, um schlau zu sein\u201c \u2013 unter diesem Motto hat die Wuppertaler Junior Uni f\u00fcr das Bergische Land am 7. September ihr Konzept vor hochrangigen G\u00e4sten aus der Politik und Bildungslandschaft in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalens in Berlin vorgestellt.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-41121","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-13 11:28:27","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/41121","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=41121"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/41121\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":41131,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/41121\/revisions\/41131"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=41121"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=41121"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=41121"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}