{"id":39045,"date":"2021-06-30T13:00:46","date_gmt":"2021-06-30T11:00:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=39045"},"modified":"2021-06-30T13:20:57","modified_gmt":"2021-06-30T11:20:57","slug":"bergische-transfergeschichten-haben-tiere-eine-seele","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2021\/06\/30\/bergische-transfergeschichten-haben-tiere-eine-seele\/","title":{"rendered":"\u201eBergische Transfergeschichten\u201c: Haben Tiere eine Seele?"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_39054\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-39054 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Transfer_Spinone_Italiano-1-1024x680.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"680\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Das ist Pino, ein dreij\u00e4hriger italienischer Jagdhund &#8211;\u00a0\u00a9 UniService Transfer<\/span><\/div>\n<p>Die ersten Aufzeichnungen zum Thema stammen aus der vorchristlichen Zeit der abendl\u00e4ndischen Geistesgeschichte, in der kluge griechische K\u00f6pfe die ersten Texte zur Seele schufen. Bis heute werden sie gedeutet und interpretiert.<\/p>\n<div id=\"c28486\" class=\"csc-default\">\n<div class=\"csc-textpic csc-textpic-intext-right csc-textpic-equalheight\">\n<div class=\"csc-textpic-text\">\n<p class=\"bodytext\">Pino ist ein dreij\u00e4hriger italienischer Jagdhund. Er liebt und lebt sein Leben in Wuppertal, nicht immer nach den Vorstellungen seines Herrchens. Aber eines ist sicher: Pino hat eine Seele. Doch was ist das eigentlich genau?<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u201eIch muss mit dem Menschenbild anfangen\u201c, sagt Heike Baranzke. \u201eMan kann vom Tier nicht reden, ohne vom Menschen zu reden. So, wie wir das Tier entwerfen, machen wir immer viele Aussagen, wie wir uns eigentlich selber sehen. Die Frage nach der Tierseele beinhaltet immer auch eine anthropologische Identit\u00e4tsdebatte.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Und die beginnt in der systematisch komplexeren Form schon bei Platon mehr als 400 Jahre v. Chr. Platon und seine Nachfolger greifen dabei auf \u00e4ltere heterogene Traditionen \u00fcber die Seele zur\u00fcck, die sie mit dem Lebensatem oder auch mit dem Blut als augenscheinlichen Tr\u00e4gern der Erfahrung von Lebendigkeit in Verbindung gebracht hatten.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Platon baut die Seele erstmals zu einer Lehre von den drei Seelenteilen aus: \u201eBei Platon haben wir noch die N\u00e4hr- und Triebseele, die sa\u00df im Unterleib, die tierische Mut-, Affekt- und Empfindungsseele im Herzen und die intellektive Seele, die im Gehirn sa\u00df.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Eine Generation sp\u00e4ter habe der Platon-Sch\u00fcler Aristoteles die \u00fcber den K\u00f6rper verteilte Seelenteilelehre in eine Seelenverm\u00f6genslehre umdefiniert, mit Sitz im Herzen. \u201eEr war ja nicht nur Ethiker, sondern auch ein begeisterter Naturbeobachter und Arzt\u201c, erinnert Dr. Heike Baranzke.<\/p>\n<div id=\"attachment_39051\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-39051\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Transfer_Heike_Baranzke-2-1024x680.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"680\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Dr. Heike Baranzke &#8211; \u00a9 UniService Transfer<\/span><\/div>\n<p class=\"bodytext\">Diese naturphilosophische Seelenverm\u00f6genslehre des Aristoteles, nach denen Pflanzen, Tiere und Menschen \u00fcber unterschiedlich viele Seelenverm\u00f6gen verf\u00fcgten, sei sukzessive \u2013 das k\u00f6nne man in der Sp\u00e4tantike sowie im Zuge der mittelalterlichen Alchemie verfolgen \u2013 physiologisiert oder mechanisiert worden.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Das bedeute, der alte sehr umf\u00e4ngliche Seelenbegriff sei in unserer Philosophie- und Geistesgeschichte intellektualistisch zusammengeschrumpft und als charakteristisches Unterscheidungsmerkmal zwischen Mensch und Tier aufgefasst worden. Pflanzen und Tiere galten als seelenlose Automaten, w\u00e4hrend einzig dem Menschen eine unsterbliche Geistseele in der K\u00f6rpermaschine zugestanden wurde.<\/p>\n<h4 class=\"bodytext\">Die Bedeutung der Tiere in der Bibel<\/h4>\n<p class=\"bodytext\">Tiere spielen in der Menschheitsgeschichte eine wichtige Rolle. In vielen L\u00e4ndern wurden sie sogar als G\u00f6tter verehrt und auch in der Bibel haben sie eine wichtige Funktion. In der Geschichte von Noah und der Arche z. B. bilden sie nach der Sintflut einen Bund mit den Menschen und im Buch Hiob hei\u00dft es sogar: \u201eDoch frag nur die Tiere, sie lehren es dich.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Das klingt erst einmal nach ziemlich viel Gleichberechtigung, die sich aber schnell wieder verschiebt. Das liege daran, dass im Alten Testament, welches wir mit dem j\u00fcdischen Volk teilen, noch eine von den alten \u00c4gyptern \u00fcbernommene reichhaltige Weisheitslehre und ein hohes Interesse an Naturbeobachtungen in sch\u00f6pfungstheologischen Texten tradiert wurde.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">So gehen die Paradieserz\u00e4hlung im zweiten Kapitel des Genesisbuchs und Psalm 104 selbstverst\u00e4ndlich von der \u00c4hnlichkeit von Mensch und Tier hinsichtlich der Empfindungsf\u00e4higkeit und Lebendigkeit aus. Menschen und Tiere gelten als lebendige Wesen, durch deren Kehlen der Atem des Sch\u00f6pfers weht. Im Neuen Testament habe man sich dagegen nicht viele Gedanken \u00fcber die Mensch-Tier-Beziehung gemacht.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Dass Tiere Gef\u00fchle haben, sei zwar bis zum 17. Jahrhundert unstrittig gewesen, erl\u00e4utert Dr. Heike Baranzke, aber diese Gef\u00fchle galten lediglich als niedere Seelenverm\u00f6gen der animalischen Empfindungs- oder Gef\u00fchlsseele. Die vegetativen und sensitiven Seelenverm\u00f6gen wurden von dem Philosophen, Mathematiker und Physiker Ren\u00e9 Descartes (1596-1650), der als erster eine Automatentheorie der Tiere aufgestellt hat, rigoros mechanisiert: \u201eEr hat wirklich die Ungeheuerlichkeit besessen, in der ersten H\u00e4lfte des 17. Jahrhunderts den Tieren die Empfindung und jegliches Bewusstsein abzusprechen und sie zu Automaten erkl\u00e4rt.\u201c<\/p>\n<h4 class=\"bodytext\">Erste Tierschutzvereine sind protestantischen Ursprungs<\/h4>\n<p class=\"bodytext\">Im Gegenzug seien es vor allem protestantische Dissidentenbewegungen wie die Pietisten gewesen, die eine Gegenposition entwickelt h\u00e4tten. \u201eDas Leiden in der Welt wurde von ihnen als nichts spezifisch Menschliches wahrgenommen, sondern als etwas, das Menschen und Tiere verbunden hat\u201c, sagt Heike Baranzke. Daher h\u00e4tten die Pietisten, die im Menschen vor allem den S\u00fcnder sahen, der das Leiden durch die Urs\u00fcnde in die Welt gebracht hatte, es als religi\u00f6se Verpflichtung des Menschen betrachtet, das Seufzen aller leidenden Kreaturen zu mindern.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u201eIm Zuge dieses mitgesch\u00f6pflichen Verantwortungsethos haben die Pietisten nicht nur intensiv Waisenh\u00e4user und Suppenk\u00fcchen f\u00fcr die Armutsbek\u00e4mpfung, sondern gleicherma\u00dfen Institutionen f\u00fcr das Leid der Tiere gegr\u00fcndet. Die ersten Tierschutzvereine sind protestantischen Ursprungs.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die eher intellektualistisch eingestellte Katholische Kirche habe sich erst viel sp\u00e4ter engagiert. Man k\u00f6nne in der Entwicklung sehr deutlich erkennen, dass der katholische S\u00fcden in Sachen Tierschutz lange keinerlei Anstrengungen unternommen habe.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"c28487\" class=\"csc-default\">\n<div class=\"csc-textpic csc-textpic-intext-right csc-textpic-equalheight\">\n<div class=\"csc-textpic-text\">\n<p class=\"bodytext\">In der Entwicklung von Tierschutzgesetzgebung ist der Martin\u2018s Act von 1822 ein wichtiger Meilenstein. England verabschiedet dieses erste Tierschutzgesetz und setzt so einen wirkungsvollen Impuls f\u00fcr die Entwicklung der Tierschutzbewegung in den protestantischen L\u00e4ndern wie Deutschland, Skandinavien und den USA.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Dies bringt die Katholische Kirche in Zugzwang. \u201eDie starke protestantische Tierschutzbewegung schl\u00e4gt sich in Deutschland 1837 mit der Gr\u00fcndung des ersten deutschen Tierschutzvereins in Stuttgart durch den pietistischen Pfarrer Albert Knapp nieder. Der w\u00fcrttembergische Pietismus hat auch Albert Schweizers Gedankengut im Hinblick auf die Ehrfurcht vor dem Leben inspiriert.\u201c sagt Heike Baranzke.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die Ethikerin weiter: \u201eDie Katholiken f\u00fchlten sich von dieser breiten, protestantischen Bewegung ziemlich unter Druck gesetzt und haben Anfang des 19. Jahrhunderts langsam wieder ihren Franziskus ausgegraben und allm\u00e4hlich als Tierschutzheiligen etabliert.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Diese Tierlegenden von Franziskus waren lange Zeit vergessen, er sei lediglich als Ordensgr\u00fcnder und heiliger Bettelm\u00f6nch bekannt gewesen. Die Katholische Theologie habe im 20. Jahrhundert so langsam nachgezogen, sodass die konfessionellen Unterschiede hinsichtlich Tierschutz und Sch\u00f6pfungstheologie allm\u00e4hlich verschwinden.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Im s\u00e4kularen Denken der gegenw\u00e4rtigen Tierethik wirkt sich dagegen eine starke evolutionistische Weltanschauung aus.<\/p>\n<h4 class=\"bodytext\">Evolutionstheorie f\u00fchrt zu neuem Fokus<\/h4>\n<p class=\"bodytext\">Die Existenz der Seele kann weder beim Menschen noch beim Tier objektiv bewiesen oder nicht bewiesen werden, weil sie ganz einfach nicht mit Hilfe der \u00e4u\u00dferen Sinne wahrnehmbar ist. Seit der zweiten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts habe es dann einen radikalen Weltbildwechsel gegeben, der durch Darwins Evolutionstheorie getragen wird.<\/p>\n<div id=\"attachment_39056\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-39056\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_3715-1024x798.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"798\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Das ist Kater Peetie. Sein Frauchen ist fest davon \u00fcberzeugt, dass er eine Seele hat &#8211; \u00a9 Paul Coon<\/span><\/div>\n<p class=\"bodytext\">Nun liegt der Fokus nicht mehr auf der prinzipiellen anthropologischen Mensch-Tier-Differenz, sondern die Unterschiede zwischen Tier und Mensch werden nur noch als graduell betrachtet und Tiere und ihre Leistungen an den Menschen angen\u00e4hert.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Das befl\u00fcgelte Tiersch\u00fctzer in ihrem Kampf, den verstandeslosen Gesch\u00f6pfen doch auch wieder ein Bewusstsein und sogar geistige Leistungen zuzugestehen. \u201eWichtige Vertreter f\u00fcr ein tierliches Bewusstsein und Intelligenzleistungen in Biologie und Verhaltensforschung waren Max Frisch mit der Aufkl\u00e4rung der Kommunikation im Bienentanz oder Wolfgang K\u00f6hler mit seinen Beobachtungen auf Teneriffa zum Werkzeuggebrauch der Menschenaffen<b>, <\/b>also der Intelligenzpr\u00fcfung von Schimpansen\u201c, erkl\u00e4rt die Forscherin. Im Verlauf des 20. Jahrhundert nehme diese Entwicklung weiter Fahrt auf.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Aussagen \u00fcber die Seele von Tieren in der Katholischen Kirche sind rar, dennoch gibt es sie. Der Vatikan best\u00e4tigt unter Papst Johannes Paul II., dass \u201eauch die Tiere einen Lebensatem von Gott erhalten haben\u201c, und Papst Franziskus sagt: \u201eDer Himmel steht allen Gesch\u00f6pfen offen.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Wie kommen solche Aussagen, die als erste Vorboten zur Anerkennung einer unsterblichen Tierseele angesehen werden k\u00f6nnten, zustande? Dazu beigetragen haben nach Heike Baranzkes Meinung sicher die \u00d6kobewegung der 70er und 80er Jahre sowie der Konziliare Prozess f\u00fcr Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Sch\u00f6pfung, der vom \u00d6kumenischen Rat der Kirchen einflussreich initiiert wurde. Selbst die Politik habe damals h\u00e4ufig von der Bewahrung der Sch\u00f6pfung gesprochen und so das Thema gesellschaftlich verankert.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Es sei bemerkenswert, dass sich der amtierende Papst den Namen Franziskus ausgesucht und mit der Enzyklika \u201eLaudato si\u201c ausdr\u00fccklich an den Sonnengesang des heiligen Franziskus angekn\u00fcpft habe. \u201eDas ist ja auch Programm bei ihm, dass er an diese im Protestantismus angefangene R\u00fcckbesinnung auf die Mitkreat\u00fcrlichkeit \u00fcber die \u00d6kobewegung sich fortsetzende Wirkung in der katholischen Theologie aufgenommen und sich dann diesen Namen gegeben hat. Damit verschwinden nun nach und nach die konfessionellen Unterschiede.\u201c<\/p>\n<h4 class=\"bodytext\">England verankert Gef\u00fchle von Tieren 2021 im Gesetz<\/h4>\n<p class=\"bodytext\">Staaten k\u00f6nnen durch Gesetze oft schon fr\u00fcher den Gedanken der Mitgesch\u00f6pflichkeit umsetzen. Am 10. Mai 2021 hat Gro\u00dfbritannien als eines der ersten europ\u00e4ischen L\u00e4nder Gef\u00fchle von Tieren gesetzlich verankert. Damit wird amtlich, dass Tiere sich ihrer Gef\u00fchle bewusst sind und Tierqu\u00e4lerei k\u00fcnftig h\u00e4rter bestraft wird.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die Bedeutung der Seele hat in diesem Zusammenhang gute Vorarbeit geleistet. \u201eWir m\u00fcssen im Hinterkopf haben: Es ist ein metaphorischer Redegebrauch und wir m\u00fcssen uns fragen, was wollen wir mit der Frage, ob auch Tiere eine Seele haben, ausdr\u00fccken?\u201c, erkl\u00e4rt Heike Baranzke.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Ihre pers\u00f6nliche Meinung dazu ist: \u201eWir m\u00fcssen sowohl die \u00c4hnlichkeiten und die Vergleichbarkeiten von Menschen und Tieren, gerade auch in Bezug auf Empfindungsf\u00e4higkeit und Leidensf\u00e4higkeit betrachten, als auch die Differenzen. Und die menschliche Differenz liegt f\u00fcr mich als Ethikerin in der spezifischen menschlichen Verantwortungsf\u00e4higkeit, daf\u00fcr gerade zu stehen, wie wir mit dem Leiden in der Welt umgehen, wie wir es lindern oder welche Gr\u00fcnde wir zu haben glauben, wenn wir empfindungsf\u00e4higen Wesen Leiden zumuten.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Tiere h\u00e4tten zwar keine Verstandeskontrolle, daf\u00fcr aber eine andere sehr sensible Wahrnehmung. Sie verst\u00fcnden vielleicht nicht die Bedeutung des Wortes, aber n\u00e4hmen die paraverbalen und nonverbalen Anteile unseres Ausdrucks wahr, sagt sie, und f\u00e4hrt fort: \u201eSie erleben unsere Sprachmelodie, die Art, wie wir uns bewegen und nat\u00fcrlich die Ger\u00fcche. Und daraufhin ist auch eine Kommunikation m\u00f6glich.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext\">In welche Richtung sich die Debatte in Zukunft entwickeln wird, das zeigt die Geschichte, h\u00e4ngt von vielen Faktoren ab. Nichts scheint in Stein gemei\u00dfelt und Dr. Heike Baranzke res\u00fcmiert: \u201eWir k\u00f6nnen immer nur der Reihe nach im Hier und Jetzt mit einem irrtumsanf\u00e4lligen Verstand ein vorl\u00e4ufiges Urteil bilden, immer eingedenk dessen, dass wir unser Urteil revidieren m\u00fcssen.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Ein Paradoxon sei am Ende noch erw\u00e4hnt. Das englische Wort Tier (animal) kommt von dem lateinischen Wort anima. Und das bedeutet Seele.<\/p>\n<p class=\"align-right\"><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An der Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal lehrt Ethikerin Dr. Heike Baranzke in der Katholischen Theologie. Die Wissenschaftlerin besch\u00e4ftigt sich schon seit vielen Jahren mit dem Thema Tierseelen. In den Bergischen Transfergeschichten wei\u00df sie \u00fcber Kontroversen, Wendungen und eine lange Geschichte zu berichten.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-39045","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-08 02:35:25","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/39045","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=39045"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/39045\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":39059,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/39045\/revisions\/39059"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=39045"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=39045"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=39045"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}