{"id":38834,"date":"2021-06-24T15:18:43","date_gmt":"2021-06-24T13:18:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=38834"},"modified":"2021-06-24T15:20:20","modified_gmt":"2021-06-24T13:20:20","slug":"opernintendant-schneider-gibt-nur-noch-bis-2023-den-takt-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2021\/06\/24\/opernintendant-schneider-gibt-nur-noch-bis-2023-den-takt-an\/","title":{"rendered":"Opernintendant Schneider gibt nur noch bis 2023 den Takt an"},"content":{"rendered":"<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<div id=\"attachment_38835\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-38835\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Oper_Wuppertal_Berthold_Schneider_c_Bjoern_-Hickmann-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Opernintendant Berthold Schneider &#8211; \u00a9 Bj\u00f6rn Hickmann<\/span><\/div>\n<p>Der Opernintendant hat den Vertretern der Stadt und des Theaters mitgeteilt, dass er fu\u0308r eine nochmalige Verla\u0308ngerung seines Vertrages u\u0308ber das Ende der Spielzeit 2022\/23 hinaus nicht zur Verfu\u0308gung stehen wird. Dazu habe ihn nicht nur ein einzelner Grund bewogen, sondern mehrere Faktoren, die eine Rolle spielten, so Schneider.<\/p>\n<p>Zu dem generellen Wunsch nach Vera\u0308nderung an diesem Punkt seiner Karriere gesellen sich private Gru\u0308nde sowie die Erfahrung der Corona-Pandemie, die fu\u0308r ihn &#8222;eine Za\u0308sur darstellt und mich in einer Form nachdenklich gemacht hat, wie ich es nicht erwartet habe.&#8220;<\/p>\n<p>Fu\u0308r Berthold Schneider wird die Amtszeit in Wuppertal \u2013 wenn er im Sommer 2023 nach dann sieben Jahren das Haus verla\u0308sst \u2013 die la\u0308ngste Zeit gewesen sein, die er an einem einzelnen Haus engagiert war. Der Opernintendant: &#8222;Es wird mir sehr schwerfallen, dieses hinrei\u00dfende Ensemble, dieses exzellente Orchester und diesen stimmgewaltigen Chor zu verlassen.&#8220;<\/p>\n<p>Von ihm inspirierte Projekte wie das Opernstudio NRW oder das Festival &#8222;Sound of the City&#8220; sieht er auf einem guten Weg in eine gesicherte Zukunft. &#8222;Fu\u0308r einen Dank an unser Publikum ist es definitiv zu fru\u0308h \u2013 denn momentan freue ich mich einfach darauf, endlich wieder spielen zu ko\u0308nnen, und auf die vielen vor uns liegenden Projekte in den kommenden zwei Spielzeiten meiner Intendanz.&#8220; Bis dahin will Berthold Schneider den Wuppertalern mit voller Kraft erhalten bleiben.<\/p>\n<\/div>\n<h4>Stimmen zur Abschieds-Ank\u00fcndigung<\/h4>\n<div class=\"column\">\n<p>Oberbu\u0308rgermeister Prof. Dr. Uwe Schneidewind bedauert die Entscheidung des Intendanten, hat aber auch Versta\u0308ndnis. \u00bbGemeinsam mit dem Ensemble, dem Orchester und dem Chor hat Herr Schneider sehr erfolgreich gearbeitet und dabei eine hervorragende Balance geschafft, Neues einzufu\u0308hren und gleichzeitig Bewa\u0308hrtes zu pflegen.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_23539\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 910px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-23539\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/f3e9fa59c257cb507e891e431f8b39a2.jpg\" alt=\"Foto: Wuppertal Institut\" width=\"900\" height=\"471\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Oberb\u00fcrgermeister Prof. Dr. Uwe Schneidewind (r.) mit Opernintendant Berthold Schneider &#8211; \u00a9 Wuppertaler B\u00fchnen<\/span><\/div>\n<p>Seine Arbeit in Wuppertal sei bei Publikum und Kritikern gleicherma\u00dfen gut ankommen. &#8222;Herr Schneider hat sich an neue Formate herangetraut und damit eine Erneuerung angesto\u00dfen. Gleichzeitig hat er mit gro\u00dfem Erfolg die &#8218;Blockbuster&#8216; des Repertoires auf die Bu\u0308hne gebracht \u2013 davon zeugen die Wiederaufnahmen in der kommenden Spielzeit wie die Puccinis &#8218;La Bohe\u0300me&#8216;. Dass er sich nun anders orientieren mo\u0308chte, respektieren wir selbstversta\u0308ndlich \u2013 auch wenn wir es sehr bedauern.&#8220;<\/p>\n<p>Kulturdezernent Matthias Nocke: &#8222;Berthold Schneider hat die Wuppertaler Oper neu aufgestellt und ihr durch Exzellenz und Innovation national und international zu neuer Relevanz verholfen. Er hat durch das gro\u00dfe Engagement aller Mitwirkenden ein ma\u00dfgeschneidertes Programm und eine richtungsweisende Ausrichtung fu\u0308r ein diverses Gro\u00dfstadtpublikum vorgenommen, die das Haus in die Zukunft tragen wird. Neue Go\u0308nner, neues Publikum, neue Ma\u0308zene, neue Formate und neue Medien haben die Oper neu in der Stadt verankert. Dafu\u0308r sind wir Berthold Schneider zu gro\u00dfem Dank verpflichtet und du\u0308rfen uns auf zwei neue Spielzeiten gemeinsam mit dem neuen Generalmusikdirektor Patrick Hahn freuen.&#8220;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 2\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Aufsichtsratsvorsitzende Karin van der Most: &#8222;Berthold Schneider hat mit seinem hochwertigen ku\u0308nstlerisch anspruchsvollen Programm die Oper in Wuppertal strahlen lassen. Er hat nach der Intendanz von Kamioka die Oper mit einem hervorragenden Ensemble aufgebaut, das Opernstudio auf dem Weg gebracht und mit dem Festival &#8218;Sound of the City&#8216; die Oper in die Stadtgesellschaft hineingetragen. Dafu\u0308r gebu\u0308hrt ihm gro\u00dfen Respekt und Anerkennung. Sein Wunsch nach Vera\u0308nderung und neuen Herausforderungen ist versta\u0308ndlich, wenn auch bedauerlich. Ich freue mich auf zwei weitere anspruchsvolle Spielzeiten mit Berthold Schneider.&#8220;<\/p>\n<p>Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender und Bu\u0308rgermeister Heiner Fragemann: &#8222;Mit Respekt, vor allem aber mit gro\u00dfem Bedauern haben wir den Wunsch von Berthold Schneider vernommen, sich in zwei Jahren neuen Aufgaben widmen und unsere Oper verlassen zu wollen. Diese hat er mit gro\u00dfem Engagement und ku\u0308nstlerischem Esprit neu aufgebaut und zu einem u\u0308ber die Region hinaus hoch anerkannten Niveau gefu\u0308hrt. Mit Vorfreude und Spannung ko\u0308nnen wir auf die beiden noch vor uns stehenden Spielzeiten mit ihm in Wuppertal schauen.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_38494\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-38494\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/20210614_Spielzeitheft_011-1024x664.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"664\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Bei der Vorstellung des Programms der neuen Spielzeit: (v.l.) Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr. Daniel Siekhaus, Generalmusikdirektor Patrick Hahn, Schauspielintendant Thomas Braus und Opernintendant Berthold Schneider &#8211;\u00a0\u00a9 Uwe Schinkel \/ Wuppertaler B\u00fchnen\u00a0<\/span><\/div>\n<p>Vorsitzender des Kulturausschusses Dr. Rolf Ko\u0308ster: &#8222;Ich bin sehr traurig, dass Berthold Schneider sich entschlossen hat, nach sieben Jahren in Wuppertal eine neue berufliche Herausforderung anzutreten. Berthold Schneider hat sich gro\u00dfe Verdienste um die Wuppertaler Oper er- worben. Durch aufsehenerregende Inszenierungen ist es ihm gelungen, die Oper im Bewusstsein der Lebenswelt im 21. Jahrhundert zu verankern und auf diese Weise der Oper neues Publikum zu erschlie\u00dfen. Mit Berthold Schneider ist Wuppertal der Anschluss an gro\u00dfe nationale und internationale Ha\u0308user gelungen. Mit kreativen Mitteln, (u.a. &#8218;Share your Opera&#8216;, &#8218;Oper Plus&#8216;) hat er junge Leute, die nicht zum Stammpublikum der Oper geho\u0308ren, fasziniert. Mit &#8218;Sound of the City&#8216; hat er das Kulturleben in Wuppertal eingebunden und die Oper in der Stadtgesellschaft verankert. U\u0308ber seinen Weggang bin ich traurig, freue mich aber auf die verbleibenden spannenden Spielzeiten seiner Intendanz.&#8220;<\/p>\n<p>Gescha\u0308ftsfu\u0308hrer Dr. Daniel Siekhaus erga\u0308nzt: &#8222;Seit fu\u0308nf Jahren leitet Berthold Schneider erfolgreich die Opernsparte der Wuppertaler Bu\u0308hnen. Er hat ein kleines, exzellentes Ensemble auf- gebaut, stellt Jahr fu\u0308r Jahr ein ku\u0308nstlerisch hoch anspruchsvolles, vielseitiges Programm zusam- men und kann mit zahlreichen Produktionen eine u\u0308berregionale Wahrnehmung erzielen. Zudem hat er durch seine perso\u0308nliche Initiative eine ganze Reihe au\u00dfergewo\u0308hnlicher Formate und Projekte umgesetzt: von der Community-Oper bis zum Festival &#8218;Sound of the City&#8216;, vom Musiktheater fu\u0308r Kita- und Kindergartenkinder bis zu den international beachteten Koproduktionen mit der English National Opera, von der Entwicklung der &#8218;Share Your Opera&#8216; App bis zur Gru\u0308ndung des Opernstudios NRW. Ich respektiere die perso\u0308nliche Entscheidung von Herrn Schneider und freue mich auf die noch kommenden zwei Spielzeiten mit all ihren Opernproduktionen und -projekten.&#8220;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit f\u00fcnf Jahren schwingt Opernintendant Berthold Schneider im Opernhaus den Taktstock. Sein Vertrag mit den Wuppertaler B\u00fchnen l\u00e4uft noch bis zum Ende der Spielzeit 2022\/23. Danach m\u00f6chte sich Berthold Schneider aber neuen Aufgaben zuwenden.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-38834","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-19 17:03:15","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/38834","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=38834"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/38834\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":38837,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/38834\/revisions\/38837"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=38834"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=38834"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=38834"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}