{"id":38477,"date":"2021-06-14T16:22:40","date_gmt":"2021-06-14T14:22:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=38477"},"modified":"2021-06-14T16:22:40","modified_gmt":"2021-06-14T14:22:40","slug":"wsw-schliessen-corona-jahr-2020-mit-gewinn-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2021\/06\/14\/wsw-schliessen-corona-jahr-2020-mit-gewinn-ab\/","title":{"rendered":"WSW schlie\u00dfen Corona-Jahr 2020 mit Gewinn ab"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_38482\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-38482\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/WSW_MarkusHilkenbach-2-1024x825.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"825\" \/><span class=\"wp-caption-text\">WSW-Vorstandsvorsitzender Markus Hilkenbach &#8211; \u00a9 Foto: Stefan Tesche-Hasenbach<\/span><\/div>\n<p>Im Rahmen des Konzernverbundes konnte das Defizit der WSW mobil GmbH in H\u00f6he von 61,2 Millionen Euro durch die Gewinne der WSW Energie &amp; Wasser AG und der Abfallwirtschaftsgesellschaft AWG mehr als kompensiert werden. Der Gesamtumsatz 2020 der Unternehmensgruppe betrug 880,4 Millionen Euro. Die Bilanzsumme lag bei 1,2 Milliarden Euro, die Eigenkapitalquote betr\u00e4gt 28,8 Prozent.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Zwei Faktoren sind f\u00fcr das gute Ergebnis wesentlich verantwortlich: ein Sparprogramm und der \u00d6PNV-Rettungsschirm von Bund und Land, erl\u00e4utert WSW-Vorstandsvorsitzender Markus Hilkenbach: \u201eUm die unterj\u00e4hrige Steuerung nicht aus der Hand zu geben, haben wir mit Beginn der Pandemie intern Kosten gesenkt und die hohen Fahrgastverluste im \u00d6PNV konnten zum \u00fcberwiegenden Teil durch den Rettungsschirm aufgefangen werden.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eDie internen Einsparungen in Millionenh\u00f6he sorgten daf\u00fcr, dass beispielsweise der R\u00fcckgang des Stromabsatzes durch die Corona-Krise vor allem bei den Gesch\u00e4ftskunden oder zus\u00e4tzliche Kosten durch die Teilstilllegung der Schwebebahn abgefedert werden konnten\u201c, erl\u00e4utert Hilkenbach weiter.<\/p>\n<h4>Absatzmenge im Bereich Strom gesunken<\/h4>\n<p>Die Absatzmenge im Bereich Strom sank im Vorjahresvergleich im Wuppertaler Netzgebiet um rund zwei Prozent bei den Privatkunden (410 zu 400 Gigawattstunden) und \u00fcber zehn Prozent bei Gesch\u00e4ftskunden (249 zu 222 Gigawattstunden). Der Gasabsatz lag mit 1.766 Gigawattstunden leicht \u00fcber Vorjahresniveau (1.714 Gigawattstunden). Bei der Fernw\u00e4rme stieg der Absatz von 346 Gigawattstunden 2019 auf 368 Gigawattstunden 2020.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_38485\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-38485\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/WSW_wirfuereuch-2-1024x784.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"784\" \/><span class=\"wp-caption-text\">#wirfuereuch: In der Pandemie setzen sich die WSW-Besch\u00e4ftigten f\u00fcr eine sichere Versorgung und einen funktionierenden \u00d6PNV ein &#8211; \u00a9 Wuppertaler Stadtwerke<\/span><\/div>\n<p>Geringf\u00fcgige Einsparungen gab es im Investitionsprogramm der WSW. Mit Gesamtinvestitionen von 74,9 Millionen Euro stieg die Investitionssumme im Jahresvergleich um rund 1,5 Prozent (2019: 73,8 Millionen Euro). Markus Hilkenbach: \u201eDie Steigerung der Investitionen und trotz Krisenjahr auch unterj\u00e4hrig daran festzuhalten, war eine sehr bewusste Entscheidung, um die Substanz des Unternehmens weiter zu st\u00e4rken und zu modernisieren.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<h4>Historischer R\u00fcckgang der Fahrgastzahlen<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/h4>\n<p>\u201eDie Fahrgastzahlen fielen im ersten Lockdown im M\u00e4rz 2020 um rund 75 Prozent. Die in 2020 bef\u00f6rderten 57,6 Millionen Fahrg\u00e4ste bedeuten die niedrigste Zahl seit der WSW-Gr\u00fcndung 1948. \u201eTrotzdem blieb der in Wuppertal weit \u00fcberdurchschnittliche Anteil an Abo-Kunden vergleichsweise stabil\u201c, sagt Ulrich Jaeger, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer bei der mobil GmbH.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die neuen Angebote der WSW mobil wurden unabh\u00e4ngig von der Pandemie-Situation von den Kunden hervorragend angenommen. Seit dem vergangenen Sommer setzen die WSW Wasserstoffbusse im \u00d6PNV ein. Die Erfahrungen mit der klimafreundlichen Antriebstechnologie sind sehr positiv.<\/p>\n<h4>Gute Erfahrungen mit Wasserstoff-Bussen<\/h4>\n<p>Die Fahrzeuge des Herstellers Van Hool erf\u00fcllen die Erwartungen hinsichtlich Reichweite, Verbrauch und Zuverl\u00e4ssigkeit. Bis Ende dieses Jahres soll die Wasserstoff-Busflotte der WSW mobil auf zwanzig Fahrzeuge erweitert werden. Der Wasserstoff wird im Konzernverbund mit der AWG mit Strom aus der M\u00fcllverbrennung produziert.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_38483\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-38483\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/WSW_Schwebebahn_Wasserstoffbus-1024x682.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"682\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Wasserstoffbus Haltestelle Verkehrsablauf Oberbarmen Barmen Bhf Hauptbahnhof Stadthalle<\/span><\/div>\n<p>Im Oktober starteten die WSW einen per Handy bestellbaren Abhol-Service mit der \u201eHol mich! App\u201c und elektrischen London Cabs. Wegen der Corona-Pandemie w\u00fcrden die WSW das bis Jahresende befristete Forschungsprojekt gerne um drei Monate verl\u00e4ngern. Die Schwebebahn wird, wie angek\u00fcndigt, im August wieder den Regelbetrieb aufnehmen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<h4>New Work ein Erfolg<\/h4>\n<p>Die Corona-Krise beeinflusste nicht nur das Gesch\u00e4ftsergebnis der WSW, sondern hatte auch Auswirkungen auf die Arbeitsweise vieler der 3.100 Besch\u00e4ftigten im WSW-Konzern. Das mobile Arbeiten im Home Office wurde f\u00fcr fast ein Drittel der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Regel. Die WSW ergriffen entsprechende Ma\u00dfnahmen, um die Digitalisierung intern voranzutreiben und eine neue auf Vertrauen basierende F\u00fchrungskultur einzuleiten.<\/p>\n<p>\u201eAufgrund positiver Erfahrungen wollen die WSW diese Strukturen des \u201aNew Work\u2018 auch in der Zukunft f\u00fcr effizienteres, flexibles und familienfreundliches Arbeiten nutzen\u201c, sagt WSW-Vorstandsmitglied Markus Schlomski. \u201eBesonders froh sind wir, dass es mit gro\u00dfen Engagement gelungen ist, die Belegschaft seit gut einer Woche im eigenen Haus impfen zu k\u00f6nnen\u201c, erg\u00e4nzt Schlomski.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Neue Arbeitsmethoden und ein modernes Arbeitsumfeld spielten selbstverst\u00e4ndlich auch bei den Planungen f\u00fcr den Neubau der Verwaltungszentrale an der Bromberger Stra\u00dfe eine ganz wesentliche Rolle. \u201eDie seit letztem Jahr in diesem Zusammenhang zus\u00e4tzlich gewonnenen Erkenntnisse flie\u00dfen in die anstehende Feinplanung selbstverst\u00e4ndlich mit ein\u201c, sagt Hilkenbach.<\/p>\n<p>Mit dem Bau der neuen Zentrale mit Platz f\u00fcr 450 Besch\u00e4ftigte soll noch in diesem Jahr begonnen werden. Geplant ist, bis 2023 bezugsfertig zu sein. Die alten Verwaltungsh\u00e4user sind PCB-belastet und sollen anschlie\u00dfend abgerissen werden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der WSW-Konzern hat das Gesch\u00e4ftsjahr 2020 trotz Corona-Krise und eingeschr\u00e4nktem Schwebebahn-Betrieb mit einem Gewinn von 5,1 Millionen Euro abgeschlossen. Das gab das Unternehmen am Montag bei seiner Bilanzpressekonferenz bekannt.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[22],"tags":[],"class_list":["post-38477","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wirtschaft"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-15 18:54:59","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/38477","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=38477"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/38477\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":38488,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/38477\/revisions\/38488"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=38477"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=38477"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=38477"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}