{"id":38018,"date":"2021-06-06T13:50:48","date_gmt":"2021-06-06T11:50:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=38018"},"modified":"2021-06-11T07:34:20","modified_gmt":"2021-06-11T05:34:20","slug":"die-kunst-der-kommunikation-made-in-wuppertal-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2021\/06\/06\/die-kunst-der-kommunikation-made-in-wuppertal-4\/","title":{"rendered":"\u201eDie Kunst der Kommunikation &#8211; made in Wuppertal&#8220; (4)"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_38094\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-38094 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Bild4-1024x754.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"754\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Dr. Eike Pies, Vok Dams: ATELIERHAUS-Er\u00f6ffnung 16. Mai 2013 Buchvorstellung\/Ausstellung: 50 Jahre KommunikationDirekt<\/span><\/div>\n<p>\u00dcber das K\u00fcnstlerrestaurant und die Galerie Palette \u201eDas R\u00f6derhaus\u201c entstand in Zusammenarbeit mit Eike Pies noch ein vielbeachteter Bildband, bevor Vok Dams die Kamera aus der Hand legte und sich, wie er sagt auf \u201eCreative-Management\u201c verlegte.<\/p>\n<p>ZEIT*ZEUGE Dr. Eike Pies, war in dieser Zeit Leiter der Feuilletonredaktion der Westdeutschen Rundschau in Wuppertal, arbeitete mit Vok Dams zusammen und war der regionalen Kunstszene eng verbunden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-35778\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Bild3.png\" alt=\"\" width=\"972\" height=\"741\" \/><\/p>\n<p>Auszug eines Beitrages aus Vok Dams \u201e50 Jahre KommunikationDirekt\u201c &#8211;\u00a0Entstehung und Entwicklung von Event- und Live-Marketing<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Eike Pies: K\u00fcnstler, Kr\u00e4mer, Kalvinisten&#8230;<\/h1>\n<p>Nach dem Zweiten Weltkrieg war Wuppertal eines der wichtigsten Zentren der Kunstszene geworden. Generalintendant des Zwei-Sparten-Theaters war Arno W\u00fcstenh\u00f6fer. Unter seiner Leitung wurde das Wuppertaler Theater einer der f\u00fchrenden B\u00fchnen Deutschlands.<\/p>\n<p>1973 holte er Pina Bausch als Leiterin der Ballettsparte ins Tal. Von hier aus haben Peter Br\u00f6tzmann und Peter Kowald grenz\u00fcberschreitend den Free Jazz revolutioniert. Rolf J\u00e4hrlings Galerie \u201eParnass\u201c als wichtigstes Forum der Fluxus-Bewegung war indessen schon Legende.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_38097\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-38097 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_1527-1-1024x576.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"576\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Das R\u00f6derhaus \u201ePalette\u201c &#8211; \u00a9 Vok Dams Notes<\/span><\/div>\n<p>Alle k\u00fcnstlerischen Aktivit\u00e4ten gipfelten im Sommer 1971 in \u201eurbs 71\u201c, ein Deutschland bis dahin einmaliges Mammut-Spektakel mit 270 kulturellen Veranstaltungen, das an neun Tagen in Wuppertal stattfinden sollte.<\/p>\n<p>Die ehrgeizige Kulturoffensive mit progressiven Gastspielauff\u00fchrungen deutscher Theatergruppen und Ballett-Workshops, Kunstausstellungen und Happenings,\u00a0Filmen und Musikdarbietungen, einem Umwelt-Kongress und Diskussionsforen endete allerdings mit einem Skandal.<\/p>\n<p>Kritisches Polit-Theater und vor allem \u201elinke Filme\u201c riefen die Gegner auf den Plan. Da hatte man schon vor Beginn des Festivals \u201eeindeutig unternehmerfeindliche Z\u00fcge\u201c gewittert.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-38031 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_0450-1024x768.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" \/>Wilde Zeiten: \u2028Galerie Parnass (24 Stunden-Happening), urbs 71, R\u00f6derhaus \u201ePalette\u201c<\/p>\n<p>Und einige Kommunalpolitiker bef\u00fcrchteten gar eine \u201eRufsch\u00e4digung\u201c f\u00fcr die Stadt. Die in Auftrag gegebenen Filme wurden deshalb kurzerhand verboten und die bereits ausgezahlten Honorare zur\u00fcckgefordert. Das urspr\u00fcnglich im zweij\u00e4hrigen Rhythmus geplante Festival, das umschichtig in den Nachbarst\u00e4dten stattfinden sollte, war so kl\u00e4glich auf der Strecke geblieben.<\/p>\n<p>Wenige Monate zuvor war schon das grandiose Gastspiel des Berliner Ensembles mit Brechts \u201eMutter Courage\u201c und Helene Weigel in der Titelrolle aus Anlass des 150. Geburtstages zu Ehren des in Barmen geborenen Revolution\u00e4rs Friedrich Engels als \u201ekommunistisches Agitationsst\u00fcck\u201c an den Pranger gestellt worden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-38034 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_0442-1024x768.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" \/>Ute Klophaus: 24 Stunden-Happening \u2013 Galerie Parnass<\/p>\n<p>Schauspieler und S\u00e4nger, Maler und Musiker, Poeten und Journalisten, Politiker und Unternehmer, Manager und Macher \u2013 sie alle trafen sich mehr oder weniger regelm\u00e4\u00dfig in der \u201epalette\u201c, dem K\u00fcnstlerlokal der Malerfamilie R\u00f6der auf dem Barmer Sedansberg.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>In der \u201epalette\u201c habe ich auch Vok Dams pers\u00f6nlich kennen gelernt. Seine Fotos, die er als Reporter f\u00fcr unsere Zeitung geliefert und in Ausstellungen pr\u00e4sentiert hat, waren mir schon vorher wegen ihrer k\u00fcnstlerischen Qualit\u00e4t aufgefallen. Als ich dann gegen Ende meiner journalistischen T\u00e4tigkeit in Wuppertal die Idee hatte, ein Buch \u00fcber das R\u00f6derhaus zu schreiben, konnte ich Vok dazu bewegen, die Fotos zu produzieren.<\/p>\n<p>Seine Frau Ursula hat dann Text und Bilder grafisch zu einem wundervollen Werk gestaltet, das am 7. April 1971 in der \u201epalette\u201c vorgestellt worden ist.<sup><span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/sup><\/p>\n<p><strong>Dr. Eike Pies<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"autor-vita\">\n<h4>Zum Autor:<\/h4>\n<h4>Dr. phil. Eike Pies<\/h4>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-38102\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/4-Pies.jpg\" alt=\"\" width=\"138\" height=\"146\" \/><\/p>\n<p><b>Kurzvita:<\/b><br \/>\nEike Pies studierte Medizin, Theaterwissenschaft, Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte in K\u00f6ln, wo er zum Dr. phil. promoviert worden ist.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 \u00a0<\/span><\/p>\n<p>Von 1969 bis 1971 war er Feuilletonredakteur des \u201eWestdeutschen Rundschau\u201c in Wuppertal und wurde dann Pressechef der Econ-Verlagsgruppe und Verlagsleiter der Henn-Verlagsgruppe in D\u00fcsseldorf. Seit<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>1989 arbeitet er als Unternehmensberater. Er hat \u00fcber 100 kulturhistorische B\u00fccher ver\u00f6ffentlicht, Drehb\u00fccher f\u00fcr Fernsehfilme geschrieben und ein Museum mit Archiv und Bibliothek f\u00fcr Volkskunde und Personengeschichte gestiftet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Leseprobe:<\/h4>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-38068\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Bild-2.jpg\" alt=\"\" width=\"135\" height=\"135\" \/><\/p>\n<p><span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><a href=\"http:\/\/vokdamsatelierhaus.de\/wp-content\/downloads\/buch-leseprobe50j.pdf\">http:\/\/vokdamsatelierhaus.de\/wp-content\/downloads\/buch-leseprobe50j.pdf<\/a><\/p>\n<p>&gt; itrium Mediengruppe:<br \/>\nNJUUZ<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>\u2022<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>TALTV<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>\u2022<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>DIE STADTZEITUNG<\/p>\n<p>Jetzt Anzeigen schalten \u2013 20 kostenlose Exemplare<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201e50 Jahre KommunikationDirekt\u201c f\u00fcr Anzeigenkunden.<\/p>\n<p>Die &gt; itrium Mediengruppe hat f\u00fcr die ersten 20 Inserenten,<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>die ab 1. Mai 2021 innerhalb der Mediengruppe Anzeigen schalten<\/p>\n<p>20 Exemplare der Original-Ausgabe reserviert.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&gt; itrium Mediengruppe &#8211; Hendrik St\u00f6tter<\/p>\n<p><span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><a href=\"https:\/\/www.njuuz.de\/\">njuuz &#8211; Das Wuppertaler Nachrichtenmagazin<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dr. Eike Pies: &#8222;Umwelt-Kongress und Diskussionsforen endeten mit einem Skandal&#8220; &#8211; Der vierte Beitrag unserer Serie aus den 1960iger Jahren markiert das Ende der Experimentierphase bei Vok Dams und den Beginn des konsequenten Unternehmensaufbaus. Es war die Zeit der Konzeptk\u00fcnstler, der Happenings und der Fluxusbewegung, die in der Wuppertaler Galerie Parnass ihren Anfang nahm.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[22],"tags":[],"class_list":["post-38018","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wirtschaft"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-28 18:58:38","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/38018","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=38018"}],"version-history":[{"count":51,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/38018\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":38092,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/38018\/revisions\/38092"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=38018"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=38018"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=38018"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}