{"id":37805,"date":"2021-05-27T13:40:36","date_gmt":"2021-05-27T11:40:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=37805"},"modified":"2021-05-27T14:15:56","modified_gmt":"2021-05-27T12:15:56","slug":"37805","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2021\/05\/27\/37805\/","title":{"rendered":"Tanztheater bringt zehn verschiedene St\u00fccke auf die B\u00fchne"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_37808\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-37808 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Probe27.03evangelosrodoulis53-2-1024x833.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"833\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Tsai-Chin Yu bei der Urauff\u00fchrung von Rainer Behrs St\u00fcck &#8222;Shooting into the Corner&#8220; &#8211; \u00a9 Evangelos Rodoulis<\/span><\/div>\n<p>Das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch zeigt in der Spielzeit 2021-2022 zehn verschiedene St\u00fccke, darunter zwei Neukreationen.\u00a0 30 Auff\u00fchrungen sind f\u00fcr Wuppertal geplant. Gastspielreisen f\u00fchren das Ensemble nach Ludwigsburg, Clermont-Ferrand, St. Petersburg, Lublin, Luxemburg, Ludwigshafen, Montpellier, Charleroi, F\u00fcrth, Paris und Wien.<\/p>\n<p>Im November 2021 wird das Ensemble zum ersten Mal wieder in Wuppertal auf der Opernb\u00fchne tanzen und zuerst die Premiere des St\u00fccks des amerikanischen Choreographen Richard Siegal mit T\u00e4nzerinnen und T\u00e4nzern des Tanztheaters zeigen: &#8222;Shooting into the Corner\u00a0&#8220; (Arbeitstitel), performed mit &#8222;Shooting into the Corner&#8220; von Anish Kapoor, einem der ber\u00fchmtesten Bildhauer der heutigen Zeit.<\/p>\n<p>Die Premiere des St\u00fccks von Rainer Behr, T\u00e4nzer des Ensembles und Choreograph, das am 02. Juli 2021 als Film digital gezeigt wird, findet am 20. Januar 2022 im Opernhaus statt.<\/p>\n<p>Weitere Begegnungen des Ensembles mit externen K\u00fcnstlern sind geplant: zum Beispiel mit Peeping Tom aus Belgien, mit Alan \u00d8yen aus Norwegen, der nach Saar Magal (f\u00fcr &#8222;Das St\u00fcck mit dem Schiff)&#8220; die Einstudierung von &#8222;Sweet Mambo&#8220; im Mai 2022 k\u00fcnstlerisch begleiten wird, mit der amerikanischen Bildhauerin Senga Nengudi in Kooperation mit dem Lenbachhaus M\u00fcnchen im Von-der-Heydt-Museum Wuppertal sowie mit der franz\u00f6sische Performerin und bildenden K\u00fcnstlerin Pauline Curnier-Jardin, Preistr\u00e4gerin des Preises der Nationalgalerie Berlin 2019.<\/p>\n<div id=\"attachment_37811\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-37811 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/ProbeBilder12.03.2021evangelosrodoulis20-1-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" \/><span class=\"wp-caption-text\">&#8222;Shooting into the corner&#8220; &#8211; Proben f\u00fcr Urauff\u00fchrung von Creation by Richard Siegal 2021 Performed mit Performed with Shooting into the Corner (2008-09) von by Anish Kapoor \u00a9 Anish Kapoor. All rights reserved DACS\/BILDKUNST &#8211; 2021 Fotograf Photographer Evangelos Rodoulis &#8211; Dean Biosca &#8211; Azusa Seyama<\/span><\/div>\n<p>Dar\u00fcber hinaus wird es Vortr\u00e4ge von Wissenschaftlern, K\u00fcnstlern und Philosophen geben, die teils \u00f6ffentlich, teils nur f\u00fcr den Austausch mit dem Ensemble geplant sind.<\/p>\n<p>Neben Neukreationen und Wiederaufnahmen h\u00e4ufig gespielter St\u00fccke &#8211; &#8222;Wiesenland, Vollmond,&#8220; &#8222;Sweet Mambo&#8220;, &#8222;Palermo Palermo&#8220;\u00a0&#8211; und der nachgeholten Premiere von &#8222;Das St\u00fcck mit dem Schiff &#8220;\u00a0setzt Intendantin Bettina Wagner-Bergelt den Schwerpunkt der Saison auf die Fortsetzung des in der Spielzeit 2020-2021 initiierten Zyklus mit St\u00fccken aus den 70er Jahren mit drei emblematischen Werken dieser Schaffensphase: &#8222;Kontakthof&#8220;, &#8222;Blaubart&#8220;. Beim Anh\u00f6ren einer Tonbandaufnahme von B\u00e9la Bart\u00f3ks Oper \u201eHerzog, Blaubarts Burg\u201c und die Neueinstudierung von &#8222;Orpheus und Eurydike&#8220;.<\/p>\n<p>\u201eF\u00fcr mich sind das sehr bedeutende Werke von Pina Bausch, zweifellos die radikalsten\u201c betont Bettina Wagner-Bergelt, \u201eHier sind wir an der Quelle, am Ursprung ihrer Arbeit. Sie k\u00e4mpft in diesen Jahren darum etwas Eigenes zu erschaffen, sich auszudr\u00fccken, ihre Sprache zu finden, ihre pers\u00f6nliche Handschrift. Sie ist auf der Suche und macht keine Kompromisse. Die Sch\u00f6nheit entsteht als \u00dcberraschungseffekt in diesen St\u00fccken von unbedingter Aufrichtigkeit, eine Sch\u00f6nheit, die zugleich schmerzhaft ist.\u201c<\/p>\n<p>&#8222;Orpheus und Eurydike&#8220;, die Tanzoper von Pina Bausch mit Musik von Christoph W. Gluck &#8211; zuletzt 2003 in Wuppertal zu sehen, danach viele Jahre im Repertoire der Pariser Oper\u00a0 &#8211; wird,\u00a0 unter der musikalischen Leitung von Michael Hofstetter als Gast, in Wuppertal mit dem Sinfonieorchester und mit dem Chor der Wuppertaler B\u00fchnen unter Leitung von Markus Baisch zu sehen sein. Und zudem noch \u00a0Ende April\/Anfang Mai auf Einladung der &#8222;GLUCK FESTSPIELE&#8220; 2022 in F\u00fcrth mit dem H\u00e4ndelfestspielorchester und der Lauschwerk\/AUDI Chorakademie.<\/p>\n<div id=\"attachment_37816\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><a href=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/orph_30026227_44_\u00a9-Helmut-Drinhaus-1.tif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-37816 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/orph_30026227_44_\u00a9-Helmut-Drinhaus-1024x695.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"695\" \/><\/a><span class=\"wp-caption-text\">Das Ensemble des St\u00fccks &#8222;Orpheus und Eurydike&#8220; &#8211; \u00a9 Helmut Drinhaus<\/span><\/div>\n<p>Ein gro\u00dfes Anliegen des Ensembles des Tanztheaters ist auch weiterhin:<\/p>\n<p>Die Intensivierung\u00a0 &#8211; in enger Zusammenarbeit mit der Pina Bausch Foundation &#8211;\u00a0 von Workshop-Aktivit\u00e4ten und Weitergaben des Werkes von Pina Bausch an nachfolgende T\u00e4nzergenerationen.<\/p>\n<p>Die Verstetigung von Education-Programmen in der Zusammenarbeit mit Schulen und Institutionen, um Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher kultureller und sozialer Herkunft aus Wuppertal und Umgebung Kunst und Tanz n\u00e4herzubringen.<\/p>\n<p>Das Spektrum reicht von Schnupperworkshops \u00fcber w\u00f6chentliche Tanzprojekte bis hin zu interdisziplin\u00e4ren Kooperationen und choreographischen Ferienprojekten. Geplant ist zum Beispiel ein Leuchtturmprojekt mit dem Berufskolleg Kohlstra\u00dfe unter Leitung des ehemaligen Ensemblemitglieds Jorge Puerta Armenta und zusammen mit Wuppertaler K\u00fcnstler*innen: Horst Wegener, Milton Camilo, Tobias Daemgen, Anna Wehsarg und Ruth Amarante im Haus der Jugend Barmen.<\/p>\n<p>Der von Bettina Wagner-Bergelt und Roger Christmann initiierte Demokratisierungs- und Kommunikationsprozess im Ensemble und die Entwicklung partizipatorischer Formate im Hinblick auf organisatorische und k\u00fcnstlerische Entscheidungen soll auch in Zukunft weiterentwickelt und intensiviert werden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.pina-bausch.de\">http:\/\/www.pina-bausch.de<\/a><\/p>\n<p>Link zur dem Veranstaltungskalender 2021-0222<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/we.tl\/t-LOz01h6Brv\">https:\/\/we.tl\/t-LOz01h6Brv<\/a><\/p>\n<p>Link Spielzeitbroch\u00fcre 2021_2022<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/indd.adobe.com\/view\/575446dc-a211-41db-98a7-7642f2db99c3\">https:\/\/indd.adobe.com\/view\/575446dc-a211-41db-98a7-7642f2db99c3<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bettina Wagner-Bergelt, Intendantin und K\u00fcnstlerische Leiterin des Tanztheater Wuppertal und Roger Christmann, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Tanztheaters, haben heute gemeinsam mit Matthias Nocke, Kulturdezernent der Stadt Wuppertal,\u00a0 den den Tanztheater-Spielplan der Saison 2021-2022 vorgestellt.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-37805","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-19 02:01:54","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/37805","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=37805"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/37805\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":37828,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/37805\/revisions\/37828"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=37805"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=37805"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=37805"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}