{"id":35288,"date":"2021-04-28T08:47:55","date_gmt":"2021-04-28T06:47:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=35288"},"modified":"2021-04-28T08:48:45","modified_gmt":"2021-04-28T06:48:45","slug":"bergische-transfergeschichten-inklusion-kann-gelingen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2021\/04\/28\/bergische-transfergeschichten-inklusion-kann-gelingen\/","title":{"rendered":"Bergische Transfergeschichten: \u201eInklusion kann gelingen\u201c"},"content":{"rendered":"<div class=\"header\">\n<div id=\"attachment_35290\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-35290\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Benoelken_Ralf_2018-1024x684.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"684\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr. Ralf Ben\u00f6lken &#8211; \u00a9 Friederike von Heyden<\/span><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"teaser-text\">\n<p class=\"bodytext\">In den Bergischen Transfergeschichten erkl\u00e4rt er, wie man dieser Herausforderung begegnen kann. \u201eHeute legt man im Mathematikunterricht sehr viel Wert aufs Verstehen\u201c, sagt Ralf Ben\u00f6lken, Professor in der Arbeitsgruppe Didaktik und Geschichte der Mathematik. \u201eIch glaube, dass sich Mathematikunterricht insbesondere an Grundschulen, aber auch an weiterf\u00fchrenden Schulen, sehr stark ver\u00e4ndert hat in Bezug auf das, was die Mathematikdidaktik als guten Unterricht betrachtet.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Prof. Ben\u00f6lken war selber als Lehrer t\u00e4tig und wei\u00df um die Herausforderungen, die Lehrerinnen und Lehrer zu bew\u00e4ltigen haben, wenn sie den Unterricht gestalten m\u00fcssen. Die Wissenschaft zeichne dabei immer eine Ideallinie, an der sich die Lehrkr\u00e4fte, entsprechend ihrem Sch\u00fclerpotenzial, im optimalen Fall orientierten.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Dazu geh\u00f6ren nach Ansicht des Forschers das aktive Entdecken, unterschiedliche Herangehensweisen sowie aufgestellte Vermutungen, die dann verglichen und diskutiert w\u00fcrden. Kinder sollten verstehen, warum Mathematik so funktioniere. In diversen Projekten forscht der geb\u00fcrtige Sauerl\u00e4nder an der F\u00f6rderung mathematischer Begabungen, die er nicht nur auf Hochbegabte beschr\u00e4nkt.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"c28402\" class=\"csc-default\">\n<div class=\"csc-textpic csc-textpic-intext-right csc-textpic-equalheight\">\n<div class=\"csc-textpic-text\">\n<p class=\"bodytext\"><b>Die Leidenschaft f\u00fcr das Fach Mathematik<\/b><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\">In Bezug auf eine mathematische Begabung, erkl\u00e4rt Ben\u00f6lken, \u201ehaben wir ein sehr weites und ganzheitliches Verst\u00e4ndnis\u201c, will sagen, sein Team besch\u00e4ftigt sich nicht mit Hochbegabungen \u00fcber alle Bereiche hinweg, die meist mittels Tests des Intelligenzquotienten bemessen werden. Vielmehr besch\u00e4ftigen sich die Forscherinnen und Forscher mit den kindlichen Voraussetzungen, die f\u00fcr ein mathematisches Verst\u00e4ndnis wichtig sind.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u201eWir schauen, welche Merkmale f\u00fcr das Treiben von Mathematik, f\u00fcr mathematisches T\u00e4tigsein eigentlich interessant sind\u201c, erkl\u00e4rt Prof. Ben\u00f6lken. \u201eDazu geh\u00f6ren zum Beispiel F\u00e4higkeiten im Strukturieren oder Ged\u00e4chtnisf\u00e4higkeiten f\u00fcr mathematische Sachverhalte.\u201c Auch ein besonderes Gef\u00fchl oder eine Sensibilit\u00e4t f\u00fcr Zahlen und Zahlenbeziehungen sei wichtig.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Was f\u00fcr uns auch noch dazugeh\u00f6rt, ist, dass man zum Beispiel besonders anstrengungsbereit ist, wenn man Mathematik betreibt, dass man eine besondere Leidenschaft f\u00fcr das Fach empfindet.\u201c Genaue Beobachtungen der individuellen Entwicklungsprozesse der Kinder und ein Nachvollziehen ihrer Denkprozesse seien wichtig. Daher griffen die herk\u00f6mmlichen Testverfahren in Bezug auf die Mathematik auch nicht.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Prof. Ben\u00f6lken: \u201eWir w\u00fcrden ein Kind, das nach unseren diagnostischen Instrumenten die Begabungsmerkmale, wie zum Beispiel die F\u00e4higkeiten im Strukturieren usw. auch auf mittelm\u00e4\u00dfigem Niveau ausgepr\u00e4gt hat, Mathematik aber unheimlich gerne macht, niemals als mathematisch nicht begabt bezeichnen.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u201eIch selber besch\u00e4ftige mich mit mathematischen Begabungen\u201c, berichtet er weiter \u2013 seit nunmehr 15 Jahren. Dabei sind mittlerweile auch assoziierte Themen in seinen Fokus ger\u00fcckt. \u201eInsbesondere in j\u00fcngerer Zeit ist es die inklusive Bildung\u201c, erz\u00e4hlt er, \u201ealso die Idee, eine spezielle Begabtenf\u00f6rderung als F\u00f6rderung besonderer Begabungen und Interessen zu weiten und zu fragen, wie kann ich denn Konzepte aus diesem speziellen Bereich verwenden, um wirklich alle Kinder zu f\u00f6rdern.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die Planung von inklusivem Unterricht, bei dem alle Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler im Rahmen ihrer M\u00f6glichkeiten gef\u00f6rdert werden und am Unterrichtsgeschehen teilnehmen k\u00f6nnen, stellt Lehrkr\u00e4fte vor eine gro\u00dfe Herausforderung. Gleichzeitig ergibt sich die Frage nach der Machbarkeit eines solchen Unterrichts in Zeiten von Lehrermangel und fehlendem zus\u00e4tzlichen Personal. Ben\u00f6lken sieht das Problem einerseits in zu geringen Investitionen sowie einer bisher fehlenden, auf Inklusion hin angelegten Ausbildung der Studierenden \u2013 wenngleich sich hier zunehmend deutliche Verbesserungen zeigten.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u201eIch sehe die gro\u00dfe Herausforderung an die Lehrkr\u00e4fte, die teilweise ganz anders ausgebildet sind, nun die Idee konsequenter inklusiver Bildung umsetzen zu m\u00fcssen. Das verlangt den Lehrkr\u00e4ften schon einiges ab.\u201c Ein machbarer Weg aus dieser Misere sei vor allem zun\u00e4chst eine positive Grundhaltung.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u201eNat\u00fcrlich kann Inklusion gelingen\u201c, appelliert der Akademiker, \u201eweil es ethisch-moralisch das Richtige ist! Man schlie\u00dft niemanden aus. Wir m\u00fcssen begreifen, dass wir als Gesellschaft alle zusammengeh\u00f6ren, egal welchen Hintergrund jemand mitbringt. Haltung ist f\u00fcr mich ein ganz wichtiges Primat hier.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Dazu brauche man dann selbstverst\u00e4ndlich auch eine angemessene Raum- und Lehrmittelausstattung, eine vern\u00fcnftige Ausstattung f\u00fcr multiprofessionelle Teamarbeiten und mit Blick auf den Mathematikunterricht auch vern\u00fcnftige digitale Ausstattungen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Projekte k\u00f6nnen helfen, den Unterricht zu verbessern<\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\">Ralf Ben\u00f6lken ist u. a. an dem Projekt \u201e<b>Le<\/b>istung <b>ma<\/b>cht <b>S<\/b>chule\u201c (LemaS) beteiligt, durch das leistungsstarke Kinder und Jugendliche noch\u00a0gezielter unterst\u00fctzt werden sollen.\u00a0 \u201eDas ist wirklich schon ein sehr gro\u00dfes Projekt. Im Prinzip auch ein Ph\u00e4nomen, weil sich da Bund und L\u00e4nder f\u00fcr ein gemeinsames Projekt in Bildungsfragen zusammengeschlossen haben.\u201c Dazu versuche man aus der Perspektive der F\u00f6rderung besonders leistungsstarker Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler die Unterrichtsgestaltung auf alle Mitsch\u00fcler ausweitend weiterzuentwickeln und nutze dazu diverse Module.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u201eIn der Mathematik, und da bin ich mit meiner Mitarbeiterin und einigen Kolleg*innen aus M\u00fcnster verortet, haben wir innerhalb dieses Projektes eine breite Angebotspalette. Wir entwickeln gemeinsam mit bundesweit insgesamt 20 Kooperationsschulen besondere mathematische Aufgabenfelder und erstellen Konzepte f\u00fcr sogenannte Enrichmentgruppen (Enrichment, also Anreicherung\/Bereicherung, bezeichnet hier ein p\u00e4dagogisches Modell zur F\u00f6rderung von begabten, interessierten und engagierten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern, Anm. d. Red.) und f\u00fcr Dreht\u00fcrmodelle.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Das sind wiederum erg\u00e4nzende Ma\u00dfnahmen, in die Kinder parallel zum Mathematikunterricht gehen k\u00f6nnen.\u201c Ferner erarbeitet das Projekt auch Konzepte f\u00fcr Fortbildungen f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte. Bei der Auswahl der beteiligten Schulen arbeitet Ben\u00f6lken aus NRW mit Einrichtungen aus Bonn, Iserlohn, D\u00fcsseldorf, Duisburg und Schwerte zusammen, jedoch nicht mit einem Lehrbetrieb aus dem Bergischen Land, was der Didaktiker ein wenig bedauert.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Doch Ben\u00f6lken treibt die Vernetzung voran und sagt: \u201eMein Team und ich haben hier u. a. ein Projekt namens \u201eThink\u201c \u2013 <b>T<\/b>reffen mat<b>H<\/b>ematisch <b>IN<\/b>teressierter <b>K<\/b>inder. Da kommen zu Normalzeiten au\u00dferhalb der Pandemie alle zwei Wochen Kinder zu uns an die Universit\u00e4t, um mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie \u00a0Studierenden zu arbeiten.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Dieses Projekt ist f\u00fcr uns gleichzeitig auch eine Infrastruktur, unsere Materialien aus dem LemaS-Projekt zu erproben. Und bei diesem speziellen Projekt arbeiten wir nat\u00fcrlich nur mit Schulen aus Wuppertal, Remscheid und Solingen zusammen.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u00dcberhaupt ist es dem P\u00e4dagogen wichtig zu betonen, dass die Zusammenarbeit mit Bergischen Schulen seit Jahren gut l\u00e4uft. \u201eWir haben mit einem Gro\u00dfteil der Wuppertaler Schulen und etlichen Schulen aus dem Umland in den letzten Jahren schon zusammengearbeitet. Das waren zwar lokal verankerte Projekte, die ich aber nicht von dieser gro\u00dfen Initiative abgrenzen w\u00fcrde, auch wenn sie formal nicht dazu geh\u00f6ren.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Lehr-Lern-Labore als Vorstufe zum Referendariat<\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\">Lehr-Lern-Labore sind Begegnungsst\u00e4tten, wo sich Sch\u00fcler, Studierende und Wissenschaftler auf Augenh\u00f6he begegnen und voneinander lernen. Sch\u00fcler erhalten dort Anregungen zum selbst\u00e4ndigen Lernen und Studierende, in ihrer Funktion als angehende Lehrpersonen, k\u00f6nnen schon vor dem Referendariat Theorie- mit Praxiserfahrungen verkn\u00fcpfen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Neben dem genannten \u201eThink\u201c-Projekt, bietet Ben\u00f6lkens Team auch das Lehr-Lern-Labor-Projekt MaThletics (Bewegtes Lernen im Mathematikunterricht der Grundschule) an und bereitet ein drittes Angebot vor, das andere, bereits bestehende Angebote an der gesamten Uni erg\u00e4nzt.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u201eWir sind dabei, dass diese Lehr-Lern-Labore ein standortpr\u00e4gendes Merkmal f\u00fcr die Fachdidaktik und die Lehramtsausbildung in Wuppertal werden k\u00f6nnen\u201c, denn die Lehramtsausbildung sei immer noch sehr theorielastig. Man wolle auf keinen Fall der Referendariatsausbildung vorgreifen, aber es gehe darum, den Studierenden schon im Vorfeld Prim\u00e4rerfahrung zu vermitteln.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u201eDa erf\u00fcllen die Labore eine ganz wichtige Funktion in den Lehramtsstudien. Kompetenzen im Diagnostizieren und F\u00f6rdern, sei es zur Begabung oder in anderen Kontexten, k\u00f6nnen hier \u00fcber eine sehr viel nachhaltigere Art und Weise bei Studierenden entfaltet werden. Und es entstehen ja auch Bindungen zwischen den Kindern und den Studierenden.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die Tatsache, dass viele Lehramtsstudierende gleich mehrere Lehr-Lern-Labore belegen, zeugt von enormem Engagement und best\u00e4tigt Ben\u00f6lken in der Ausweitung dieses Formats. \u201eIch kann belegen, dass Studierende das als sehr gewinnbringend reflektieren, in den Laboren mitzumachen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Meistens in einer Form, dass die sagen: Ich habe hier in Bezug auf Begabung etwas zum Diagnostizieren und F\u00f6rdern gelernt und das hilft mir f\u00fcr meine berufliche Zukunft sehr. Ich habe so eine Art diagnostische Brille entwickelt, die bezieht sich nicht nur auf Begabung. Ich sehe jetzt auch bei lernschw\u00e4cheren Kindern mehr, worauf es ankommt und kann Denkprozesse besser analysieren.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Und damit schlie\u00dft sich auch wieder der Kreis, denn die Lehr-Lern-Labore f\u00f6rdern vor allem auch eines: das Verstehen. Und das ist doch die Voraussetzung guten Unterrichts.<\/p>\n<p class=\"align-right\"><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mathematikdidaktiker Prof. Dr. Ralf Ben\u00f6lken besch\u00e4ftigt sich an der Bergischen Universit\u00e4t unter anderem mit Ma\u00dfnahmen der Begabtenf\u00f6rderung. Dabei geht es l\u00e4ngst nicht nur um die F\u00f6rderung einzelner, hochbegabter Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern, sondern vielmehr darum, bestimmte Ma\u00dfnahmen als Grundlage zu sehen, und daraus Konzepte f\u00fcr alle zu entwickeln.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-35288","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-10 20:05:29","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/35288","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=35288"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/35288\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":35292,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/35288\/revisions\/35292"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=35288"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=35288"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=35288"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}