{"id":34458,"date":"2021-03-23T08:53:20","date_gmt":"2021-03-23T07:53:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=34458"},"modified":"2021-03-27T10:48:55","modified_gmt":"2021-03-27T09:48:55","slug":"guccio-gucci-hatte-mut-zur-umsetzung-seiner-eigenen-idee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2021\/03\/23\/guccio-gucci-hatte-mut-zur-umsetzung-seiner-eigenen-idee\/","title":{"rendered":"\u201eGuccio Gucci hatte Mut zur Umsetzung seiner eigenen Idee\u201c"},"content":{"rendered":"<div class=\"header\">\n<div id=\"attachment_34459\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-34459\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Prof._Volkmann_Jahr100Wissen-1024x681.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"681\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr. Christine Volkmann &#8211; \u00a9\u00a0Foto \u00d6zlem Eryigit<\/span><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"teaser-text\">\n<p class=\"bodytext\">\u00a0Im \u201eJahr100Wissen\u201c-Interview spricht Prof. Dr. Christine Volkmann, Inhaberin des Lehrstuhls f\u00fcr Unternehmensgr\u00fcndung und Wirtschaftsentwicklung in der Fakult\u00e4t f\u00fcr Wirtschaftswissenschaft \u2013 Schumpeter School of Business and Economics, \u00fcber die Entwicklung der Marke, unternehmerische Gelegenheiten sowie ein NRW-weites Netzwerk zur Unterst\u00fctzung gr\u00fcndungsinteressierter Frauen.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"c28357\" class=\"csc-default\">\n<div class=\"csc-textpic csc-textpic-intext-right csc-textpic-equalheight\">\n<div class=\"csc-textpic-text\">\n<p class=\"bodytext\"><b>1921 gr\u00fcndete der Sattlermeister Guccio Gucci eine kleine Lederwerkstatt in Florenz, aus der sich ein Weltkonzern entwickeln sollte. Sind Gr\u00fcnder*innen eigentlich risikobereiter als andere Menschen?<\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Dr. Christine Volkmann:<\/b>\u00a0&#8222;Die Risikoeinstellungen von Gr\u00fcnder*innen im Verh\u00e4ltnis zu Nicht-Gr\u00fcnder*innen wurden in der Vergangenheit h\u00e4ufig einer wirtschaftswissenschaftlichen Betrachtung unterzogen. Die Frage nach der Risikoneigung von Gr\u00fcnder*innen ist komplex und konnte bis heute in der Entrepreneurship-Forschung noch nicht eindeutig beantwortet werden. Dabei werden Unternehmensgr\u00fcndungen in der Gesellschaft als Wagnis wahrgenommen, sodass Gr\u00fcnder*innen vielfach als risikofreudiger im Vergleich zu anderen Menschen eingestuft werden. Unterschiedliche Studien zeigen jedoch, dass nicht eindeutig belegt werden kann, dass Gr\u00fcnder*innen risikoaffiner sind. In diesem Sinne wurden in der Entrepreneurship-Forschung weitere Eigenschaftsdimensionen, wie z. B. Mut, Wettbewerbsbereitschaft sowie Selbstvertrauen und -wirksamkeit untersucht. Hiernach ist etwa Mut ein wesentlicher Aspekt einer Gr\u00fcndung.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Guccio Gucci hatte Mut zur Umsetzung seiner eigenen Idee. Er ist dabei allerdings nicht leichtfertig, sondern geplant durch eingehende Beobachtung der Umwelt und des Marktes, vorgegangen. Denn er beobachtete \u00fcber mehrere Jahre hinweg die Konsumgewohnheiten der gehobenen Klasse in London, bevor er 1921 sein Lederwarengesch\u00e4ft er\u00f6ffnete. Aus seinen Beobachtungen heraus wusste er, dass er Produkte von h\u00f6chster Qualit\u00e4t herstellen musste, um dem Kaufinteresse der reichen Kaufleute zu entsprechen und um zeitgleich eine Marktl\u00fccke zu adressieren.&#8220;<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Aus der Ressourcenknappheit des Nachkriegseuropas entwickelte Gucci 1947 erstmals eine Damenhandtasche mit Bambusgriff, die sogenannte Bamboo Bag, in die er g\u00fcnstiges Naturmaterial integrierte. In den 1950er und 60er Jahren, dem goldenen Zeitalter des internationalen Jet Set, trugen unz\u00e4hlige Ber\u00fchmtheiten diese Handtasche, unter anderem Ingrid Bergman und Vanessa Redgrave. Wie innovativ m\u00fcssen Gr\u00fcnder*innen heute sein, um sich dem st\u00e4ndig wechselnden Markt anzupassen?<\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Dr. Christine Volkmann:<\/b>\u00a0&#8222;Die angesprochene Bamboo Bag ist ein gutes Beispiel daf\u00fcr, wie Unternehmer*innen \u201eunternehmerische Gelegenheiten erkennen\u201c und nutzen, um einen zus\u00e4tzlichen Wert zu schaffen. Eine unternehmerische Gelegenheit zeichnet sich dadurch aus, dass ihr Wert von verschiedenen Marktteilnehmer*innen unterschiedlich wahrgenommen wird. Guccio Gucci erkannte, dass die Materialien, trotz ihres g\u00fcnstigen Preises von Kund*innen als qualitativ hochwertig und exotisch wahrgenommen wurden und diese daher bereit waren, einen h\u00f6heren Preis zu zahlen. Die Bedeutung von Innovationen f\u00fcr Unternehmen hat sich hierbei seit den 1950er Jahren nicht ver\u00e4ndert und ist stark mit wichtigen Erfolgsgr\u00f6\u00dfen wie Umsatz und Gewinn verkn\u00fcpft.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Immer k\u00fcrzer werdende Produktlebenszyklen, ausgel\u00f6st durch immer neue Kundenbed\u00fcrfnisse und Trends, stellen auf der einen Seite eine Chance dar, neue Gesch\u00e4ftsideen umzusetzen. Auf der anderen Seite implizieren diese aber auch, dass Unternehmen immer schneller innovieren und Produktentwicklungsprozesse stark verk\u00fcrzt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Um die Innovationskraft zu gew\u00e4hrleisten und sich in einem immer wechselnden Markt langfristig anzupassen, spielt auch die Fokussierung auf die Kernkompetenzen im Gr\u00fcndungsteam eine zentrale Rolle. So ist die Organisation im Team bzw. das Outsourcen von Aufgaben ein Kernelement, um sich als Unternehmen auf die Umsetzung der Idee und den Markt einstellen zu k\u00f6nnen. Das Unternehmen Gucci tat dies, indem Guccio Gucci seine S\u00f6hne in das Unternehmen aufnahm und somit Kompetenzen verteilt wurden und die Idee der ber\u00fchmten Bamboo Bag entstehen konnte.&#8220;<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Erst 1960 wurde das bis heute bekannte Symbol der Firma, zwei miteinander verbundene Steigb\u00fcgel bzw. die ineinander verschlungenen Gs f\u00fcr Guccio Gucci kreiert. Wie wichtig ist die richtige Marketingstrategie f\u00fcr ein Start-up-Unternehmen?<\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Dr. Christine Volkmann:<\/b>\u00a0&#8222;Der Erfolg eines Start-ups ist unter anderem von der Marketingstrategie abh\u00e4ngig und damit von grundlegender Bedeutung. Schon seit einigen Jahren \u2013 und nicht erst seit Covid-19 \u2013 sind in den meisten Branchen digitale Marketingstrategien wichtig, so auch im Luxuskonsumg\u00fctermarkt. Die Positionierung im Markt durch eine ausf\u00fchrliche Marktanalyse vorab und die Identifikation der Zielgruppe ist f\u00fcr die langfristige Annahme des Produktes oder der Dienstleistung durch den Kunden elementar. Dabei sollte die Unique Value Proposition, das Alleinstellungsmerkmal, und der Nutzen f\u00fcr die Kund*innen, klar identifiziert sein.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Gucci definiert f\u00fcr sich die Qualit\u00e4tsf\u00fchrerschaft mit Hilfe von emotionalen Geschichten, die bei den Kunden im Ged\u00e4chtnis gespeichert werden. Diese Positionierung ist im Luxuskonsumg\u00fctermarkt wichtig. Die Nutzung der ganzheitlichen Markensichtbarkeit und der Integration der Markengeschichte definiert den Wert der Marke f\u00fcr die Kunden. Gucci l\u00e4sst klar erkennen, welche Werte die Marke vertritt und welche Kundengruppe angesprochen wird.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Dabei spielt heutzutage die Onlinevermarktung der Luxusmarke zunehmend eine immer wichtigere Rolle. Das Unternehmen arbeitet mit Testimonials zusammen, Personen, die der Zielgruppe meist bekannt sind und mit ihrem Auftritt die Glaubw\u00fcrdigkeit der Werbebotschaft erh\u00f6hen. Zur Kommunikation werden dabei vor allem Social-Media-Kan\u00e4le genutzt. Wichtig dabei ist, dass das Start-up seinen Werten und seiner Kommunikationsstrategie treu bleibt. Ein einheitliches Wording, die Corporate Identity, und die Zusammenarbeit mit Kan\u00e4len, die mit der Authentizit\u00e4t des Start-ups \u00fcbereinstimmen, gilt es zu ber\u00fccksichtigen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Durch Besitzstreitigkeiten wurde das urspr\u00fcnglich als Familienunternehmen gef\u00fchrte Gesch\u00e4ft 1998 zu 50 Prozent an ein <\/b><b>Investmentunternehmen<\/b><b> aus <\/b><b>Bahrain<\/b><b> verkauft. Auch in Wuppertal gibt es noch familiengef\u00fchrte Unternehmen. Worin liegen deren Vorteile?<\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Dr. Christine Volkmann:<\/b>\u00a0&#8222;Der Anteil von Familienunternehmen an allen Unternehmungen liegt in Deutschland bei mehr als 90 Prozent. Dies verdeutlicht die hohe volkswirtschaftliche Bedeutung von Familienunternehmen. Der Vorteil von Familienunternehmen liegt in ihrer langfristigen strategischen Ausrichtung. Diese ist unter anderem in der Bedeutung von nicht-finanziellen Erfolgsgr\u00f6\u00dfen, dem sogenannten \u201eSocioemotional Wealth\u201c, begr\u00fcndet. Beispiele hierf\u00fcr sind die Zufriedenheit der Mitarbeitenden, die Reputation, die Identit\u00e4t, die F\u00e4higkeit, Einfluss auf das Unternehmen aus\u00fcben zu k\u00f6nnen, sowie die Aufrechterhaltung der Familiendynastie. Diese Faktoren wirken sich langfristig auch auf die Erreichung finanzieller Erfolgsgr\u00f6\u00dfen aus.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Der Erfolg von Familienunternehmen l\u00e4sst sich in Wuppertal beispielsweise anhand der Wuppertaler Familie Jackst\u00e4dt verdeutlichen. Vor 100 Jahren gr\u00fcndete Wilhelm Jackst\u00e4dt die Feinpapiergro\u00dfhandlung Jackst\u00e4dt, die von seinem Sohn Werner Jackst\u00e4dt in einen Weltkonzern entwickelt wurde. Das positive Wirken der Familie ist heutzutage durch die Arbeit der Jackst\u00e4dt Stiftung und des Jackst\u00e4dtzentrums f\u00fcr Unternehmertum und Innovationsforschung gepr\u00e4gt.&#8220;<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Gucci spricht mit seiner Angebotspalette in erster Linie Frauen an. Bei eigenen Unternehmensgr\u00fcndungen sind Frauen noch immer sehr z\u00f6gerlich. F\u00fcr das von Ihnen initiierte Projekt \u201eWomen Entrepreneurs in Science\u201c hat es Ende 2020 rund zwei Millionen Euro F\u00f6rderung vom Ministerium f\u00fcr Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalens gegeben. Diese F\u00f6rderung soll f\u00fcr den Aufbau eines NRW-weiten Netzwerkes f\u00fcr Gr\u00fcnderinnen, gr\u00fcndungsinteressierte Frauen, Mentoren*innen und Unterst\u00fctzer*innen aufgewendet werden. Mit welchen Ma\u00dfnahmen ermutigen Sie Frauen zu gr\u00fcnden?<\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Dr. Christine Volkmann:<\/b>\u00a0&#8222;Gr\u00fcnderinnen sind in Deutschland und in NRW immer noch unterrepr\u00e4sentiert. Im Jahr 2020 lag der Anteil der Gr\u00fcnderinnen bei circa 30 Prozent. Im Bereich der schnell wachsenden, innovativen Start-up Unternehmen sogar nur bei 15 Prozent. Das Projekt, welches im Rahmen der Start-up Center.NRW Initiative des Landes Nordrhein-Westfalen gef\u00f6rdert wird, adressiert Gr\u00fcnderinnen aus den NRW-Hochschulen (Studentinnen, Mitarbeiterinnen und Absolventinnen) mit dem Ziel, potenzielle Gr\u00fcnderinnen f\u00fcr Unternehmensgr\u00fcndung zu sensibilisieren und bei ihrer Gr\u00fcndung zu unterst\u00fctzen. Das Projekt Women Entrepreneurs in Science etabliert ein NRW-weites Hochschulnetzwerk f\u00fcr Frauen, welches passende Vorbilder schafft und die n\u00f6tige Aufmerksamkeit und Unterst\u00fctzungsleistung \u2013 vor, w\u00e4hrend und nach der Gr\u00fcndung \u2013 bietet. Hierbei agiert die Bergische Universit\u00e4t als Initiatorin des Netzwerkes und als Organisatorin verschiedener NRW-weiter Veranstaltungsformate. Daf\u00fcr wird die fachliche Expertise des Projektteams durch Kooperationspartner*innen wie zum Beispiel die bundesweite gr\u00fcnderinnenagentur (bga), FRAUEN unternehmen und fe:male Innovation Hub unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Innerhalb dieser Veranstaltungen tauschen sich gr\u00fcndungsinteressierte Frauen mit anderen Gr\u00fcnderinnen, Vorbildern, Mentor*innen und Investor*innen aus und k\u00f6nnen sich zum Beispiel beim Speed-Dating oder bei Workshops pr\u00e4sentieren, vernetzen und ihre Sichtbarkeit erh\u00f6hen. Der Women Entrepreneurs in Science Award bietet zus\u00e4tzlich die M\u00f6glichkeit, die eigene Idee zu pr\u00e4sentieren.&#8220;<\/p>\n<p class=\"align-right\"><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"c28357\" class=\"csc-default\">\n<div class=\"csc-textpic csc-textpic-intext-right csc-textpic-equalheight\">\n<div class=\"csc-textpic-text\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Reihe \u201eJahr100Wissen\u201c besch\u00e4ftigen sich Wissenschaftler*innen der Bergischen Universit\u00e4t mit 100 Jahre zur\u00fcckliegenden Ereignissen, die die Gesellschaft ver\u00e4ndert und gepr\u00e4gt haben. 1921 gr\u00fcndete der Sattlermeister Guccio Gucci eine kleine Lederwerkstatt in Florenz, die heute ein Weltkonzern ist.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-34458","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-27 12:57:17","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34458","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=34458"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34458\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34460,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34458\/revisions\/34460"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=34458"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=34458"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=34458"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}