{"id":34371,"date":"2021-03-25T15:12:16","date_gmt":"2021-03-25T14:12:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=34371"},"modified":"2021-03-27T10:47:55","modified_gmt":"2021-03-27T09:47:55","slug":"34371","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2021\/03\/25\/34371\/","title":{"rendered":"Obdachloser AJ: Eine neue Jacke, aber noch keine Wohnung"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_34374\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-34374\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/158942977_2367384703393983_4278203930831332311_o-1024x681.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"681\" \/><span class=\"wp-caption-text\">AJ mit seiner neuen, warmen Jacke &#8211; \u00a9 Taro Kataoka<\/span><\/div>\n<p>&#8222;Kurz-Besuch bei AJ. Es ist bereits unsere neunte Begegnung. COVID-19 sorgt daf\u00fcr, dass der obdachlose Wuppertaler auf seiner Wohnungssuche eine Absage nach der anderen bekommt. Zu allem \u00dcberfluss sei in der vergangenen Woche ein Passant an ihm vorbei gegangen und dann noch einmal zur\u00fcckgekehrt. Er habe sich vor ihm aufgebaut und ihn barsch aufgefordert: &#8222;Geh arbeiten!&#8220;<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>AJ erkl\u00e4rte, er habe sich sehr zusammenrei\u00dfen m\u00fcssen, um nicht ausfallend zu werden. Ich bin zutiefst ersch\u00fcttert, wie unsensible manche Menschen sind und mit welchen Respektlosigkeiten obdachlose Mitb\u00fcrger offensichtlich auf der Stra\u00dfe zu k\u00e4mpfen haben.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>AJ sehnt sich danach, von der Platte wegzukommen und endlich arbeiten gehen zu k\u00f6nnen. Ich habe ihm meinen gr\u00f6\u00dften Respekt daf\u00fcr ausgesprochen, dass er sich nicht provozieren lie\u00df und ruhig blieb.<\/p>\n<p><b>Die achte Begegnung<\/b><\/p>\n<p>Es ist wieder Sonntag, Zeit f\u00fcr einen weiteren Besuch bei AJ in der Elberfelder Innenstadt. Unsere achte Begegnung. Es ist na\u00df-kalt. Die wenigen Momente, in denen die Sonne durchscheint, machen das Wetter auch nicht besser.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wie immer genie\u00dfen wir zuerst gemeinsam einen Kaffee. Die Mitarbeiter der Pizzeria gegen\u00fcber, von der wir unseren Kaffee beziehen, kennen uns bereits und begr\u00fc\u00dfen uns freundlich.<\/p>\n<p>Auch heute unternehmen wir einen Spaziergang durch die Stadt. Auf meinen Wunsch hin zeigt mir AJ die Suchthilfestation &#8222;Gleis 1&#8220;. Sie befindet sich hinter dem Bahnhof in der N\u00e4he der Kluse.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Als wir ankommen, ist alles geschlossen und verlassen. Aber ich verschaffe mir einen Eindruck und bin bei aller Tragik, die eine solche Station n\u00f6tig macht, begeistert, dass es eine solche soziale Einrichtung \u00fcberhaupt gibt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ein Teil der Geb\u00e4udewand ist den Drogenabh\u00e4ngigen gewidmet, die ihrer Sucht zum Opfer gefallen sind. Einzelne Backsteine wurden eingef\u00e4rbt und mit den Vornamen der verstorbenen Mitb\u00fcrger versehen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Auf dem Gel\u00e4nde steht ein Pavillon unter den wir uns stellen, weil es anf\u00e4ngt zu regnen. Dabei fragt mich AJ, wie ich Thematik Drogenabh\u00e4ngigkeit gegen\u00fcberstehe und ob es mich nicht schockieren w\u00fcrde, wenn ich abh\u00e4ngige Menschen sehe. Nein, es schockiert mich weniger, auch wenn ich von der Not der Betroffenen ergriffen bin.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_34376\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-34376\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/161279457_2373939182738535_6548004451302859806_o-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><span class=\"wp-caption-text\">der obdachlose AJ vor der der Suchtberatung &#8222;Gleis 1&#8220; &#8211; \u00a9 Taro Kataoka<\/span><\/div>\n<p>AJ berichtet mir, dass er fr\u00fcher gut an den S\u00fcchtigen verdient hatte, \u00a0sich selbst aber nur ein einziges Mal einen Schuss gesetzt habe. Gott sei Dank habe der ihm aber nichts gegeben, weswegen er nie in die Gefahr geraten sei, selbst abh\u00e4ngig zu werden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ich sp\u00fcre, dass der Ort, den er zum Duschen und zum Arztbesuch aufsucht, ansonsten bei ihm Unbehagen ausl\u00f6st. Daher verlassen wir ihn trotz des str\u00f6menden Regens.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck am Stammplatz w\u00e4rmen wir uns an einem weiteren Becher Kaffee. Wir haben Gl\u00fcck, denn die Bedienung der Pizzeria macht uns die Becher randvoll. Nach etwas Smalltalk verabschiede ich mich f\u00fcr heute von AJ.<\/p>\n<p><b>Die siebte Begegnung<\/b><\/p>\n<p>Es ist wieder Sonntag und ich fahre nach Elberfeld, um AJ zu treffen. Nach einem gemeinsamen Kaffee und etwas Smalltalk machen wir uns auf einen Spaziergang durch die Stadt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Auf dem Weg beginnt AJ, von seiner Kindheit zu erz\u00e4hlen. Es ist bewegend und ersch\u00fctternd zugleich. Es sprudelt nur so aus ihm heraus, dass seine Kindheit \u00e4u\u00dferst traurig gewesen ist. Der pr\u00fcgelnde Vater hat ihm sein linkes Trommelfell ruiniert, weswegen er auf dem Ohr taub sei.<\/p>\n<p>Deshalb wechsele ich auf seine rechte Seite, damit er mich besser verstehen kann. Als sogenanntes schwererziehbares Kind sei er recht fr\u00fch in ein Kinderheim gekommen. W\u00e4hrend der Zeit im Heim verstarb seine Mutter an Krebs. Diese Nachricht habe ihn dann so richtig aus der Bahn geworfen.<\/p>\n<p>Noch immer hat er keine Wohnung, aber er k\u00fcmmere sich intensiv darum, weil er von der Stra\u00dfe herunter und endlich wieder arbeiten gehen wolle.<\/p>\n<p>AJ freut sich, dass ihn inzwischen so viele Menschen wiedererkennen. Dank an die STADTZEITUNG Wuppertal f\u00fcr die Berichte und Facebook. Und na klar, danke an alle Leser, die AJ ansprechen. Wenn er mir berichtet, wie viele Mitmenschen ihn in der vergangenen Woche angesprochen haben, strahlt er \u00fcber das ganze Gesicht.<\/p>\n<p><b>Die sechste Begegnung<\/b><\/p>\n<p>F\u00fcnfter Sonntag, sechste Begegnung mit AJ. Ich habe AJ zun\u00e4chst nicht angetroffen. Erst nach einer Stunde kam er vollgepackt mit zwei Plastikt\u00fcten voller Leergut wieder zu seinem Stammplatz.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Er strahlt \u00fcber beide Ohren wegen der Aussicht auf das Pfandgeld. Dabei wird es noch nicht einmal \u20ac 2,00 einbringen. Aber es ist eben Sonntag: der schlechteste Tag der Woche, um Spenden zu bekommen.<\/p>\n<p>Bei einem Becher Kaffee berichtet AJ mir, was ihm in den letzten Tagen widerfahren war und worauf er letztlich stolz sei. Nachts hatte er ungebetenen Besuch in seiner Schlafunterkunft erhalten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Jemand durchw\u00fchlte seine Sachen, was er verst\u00e4ndlicher Weise gar nicht am\u00fcsant fand. Diesen zur Rede gestellt, habe der Mann alles abgestritten. AJ habe sich gerade eben noch zusammenrei\u00dfen k\u00f6nnen, um nicht handgreiflich zu werden, worauf er sehr stolz sei.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_33471\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-33471\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/21-02-07_AJ_9-1024x681.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"681\" \/><span class=\"wp-caption-text\">AJ sitzt auf seinem Bett, um ihn herum seine Habseligkeiten. Hier w\u00e4re er beinahe beraubt worden &#8211; \u00a9 Taro Kataoka<\/span><\/div>\n<p>Unter Obdachlosen gilt eigentlich der Ehrencodex, dass man sich nicht an den Habseligkeiten eines anderen vergreift. Er hoffe sehr, dass ihm das nicht wieder passiere.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>AJ hat aber auch etwas Erfreuliches zu berichten. Jemand habe ihm v\u00f6llig unvermittelt eine ganze Dose Tabak geschenkt. Dar\u00fcber sei er sehr gl\u00fccklich. Er, der weder Drogen noch Alkohol konsumiert, rauche nun einmal leidenschaftlicht gerne. Dieses Geschenk helfe ihm, die einsamen Stunden zu \u00fcberstehen.<\/p>\n<p>Heute Nachmittag ist es endlich soweit. Die Winterjacke, die eine Bekannte f\u00fcr den obdachlosen AJ gekauft hat, ist bei mir angekommen. Sofort habe ich mich auf den Weg nach Elberfeld gemacht und sie AJ \u00fcberreicht.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Seine Freude war riesig. Fast zu Tr\u00e4nen ger\u00fchrt, hat er sie sogleich angezogen. Sie sitzt wie angegossen und h\u00e4lt ihn vor allem richtig warm. Herzlichen Dank an die Spenderin: Du bist gro\u00dfartig!&#8220;<\/p>\n<p><b>Text Taro Kataoka<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_34380\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-34380\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/155761116_2361091174023336_8848620407569125138_o-1024x681.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"681\" \/><span class=\"wp-caption-text\">AJ alias Thomas &#8211; \u00a9 Taro Kataoka<\/span><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00dcber AJ alias Thomas<\/strong><\/p>\n<p>AJ alias Thomas, inzwischen 48 Jahre alt, hat eine sehr bewegte Geschichte hinter sich. Er wurde in Spanien geboren, kam er im Alter von einem Jahr nach Deutschland. Er verlor fr\u00fch beide Elternteile und wuchs in Kinder- und Jugendheimen auf. Nach der Schule machte er eine B\u00e4ckerlehre.<\/p>\n<p>AJ kam nie im normalen Leben an. Er geriet fr\u00fch auf die schiefe Bahn, wurde immer wieder straff\u00e4llig. Von Drogendelikten, \u00fcber K\u00f6rperverletzung bis hin zum Totschlag, was er heute zutiefst bereut.<\/p>\n<p>\u00dcber drei\u00dfig Jahre seines Lebens verbrachte der gelernte B\u00e4cker bislang im Gef\u00e4ngnis. Als er vor einigen Wochen aus der JVA entlassen wurde, stand er vor dem Nichts: Keine Wohnung, keinen Job, keine Perspektive.<\/p>\n<p>Doch dank Menschen wie Taro Kataoka hat er neuen Mut gesch\u00f6pft und ist jetzt fest entschlossen, seine Chance beim Schopf zu fassen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_33478\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 210px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-33478\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Taro_klein-200x300-1.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Taro Kataoka &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<p><strong>\u00dcber Taro Kataoka<\/strong><\/p>\n<p>Taro Kataoka &#8211; Jahrgang 1966 &#8211; ist japanisch-deutscher Abstammung, seit \u00fcber 25 Jahren verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.<\/p>\n<p>Nach der mittleren Reife an einer japanischen Schule, hat er zun\u00e4chst die Fachoberschulreife, dann das Abitur an deutschen Schulen gemacht. Anschlie\u00dfend erlernte er den Beruf des Bankkaufmanns.<\/p>\n<p>Taro Kataoka leistete Zivildienst und arbeitete einige Jahre bei einem japanischen Unternehmen. Anschlie\u00dfend studierte er Theologie. Nach zehn Jahren im Pastorenberuf begann er ein Fotodesign-Studium und schlo\u00df dieses mit dem Diplom ab.<\/p>\n<p>Die Kamera ist seither sein st\u00e4ndiger Begleiter, zun\u00e4chst meist nebenberuflich im Bereich der Eventfotografie. Inzwischen arbeitet er selbst\u00e4ndiger Fotodesigner und betreibt ein eigenes Fotostudio.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.kataoka-fotografie.de\/\">http:\/\/www.kataoka-fotografie.de\/<\/a><\/p>\n<p>Als interkulturell aufgewachsener Mensch ist Taro Kataoka an anderen Kulturen interessiert. Er lernt gerne neue Menschen kennen und tritt mit ihnen in Interaktion.<\/p>\n<p>Als gl\u00e4ubiger Christ liebt er Gott, seine N\u00e4chsten und das Leben.\u00a0Ein Beispiel daf\u00fcr sind Hilfstransporte mit einem 40-Tonnen- Lkw nach S\u00fcdost-Europa, die er ehrenamtlich unternimmt. Mindestens einmal im Jahr ist er unterwegs, um Menschen mit Lebensmitteln und Kleidung sowie weiteren Hilfsg\u00fctern zu versorgen.<\/p>\n<p>Nicht zuletzt ist Taro Kataoka Vorstandsmitglied des gemeinn\u00fctzigen Vereins &#8222;Kinder-Tafel-Vohwinkel e.V., der die Kindertafel und den betreuten Spielplatz &#8222;Sternpunkt&#8220; in Vohwinkel betreibt und betreut \u00a0<a href=\"http:\/\/www.kinder-tafel-vohwinkel.de\">http:\/\/www.kinder-tafel-vohwinkel.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>LESEN SIE AUCH &#8211; wenn SIE m\u00f6gen:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Folge 1<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2021\/02\/01\/mein-bewegendes-treffen-mit-einem-obdachlosen\/\">https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2021\/02\/01\/mein-bewegendes-treffen-mit-einem-obdachlosen\/<\/a><\/p>\n<p><strong>Folge 2<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2021\/02\/10\/obdachloser-aj-sein-leben-unter-der-bruecke-die-fortsetzung\/\">https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2021\/02\/10\/obdachloser-aj-sein-leben-unter-der-bruecke-die-fortsetzung\/<\/a><\/p>\n<p><strong>Folge 3<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2021\/02\/19\/obdachloser-aj-wohnung-und-job-in-aussicht\/\">https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2021\/02\/19\/obdachloser-aj-wohnung-und-job-in-aussicht\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Hilfsinitiative &#8222;WEISSE HERZEN Wuppertal&#8220;<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/weisseherzen.wixsite.com\/wuppertal\">https:\/\/weisseherzen.wixsite.com\/wuppertal<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Foto-Designer und ehemalige Pfarrer Taro Kataoka hat vor Wochen per Zufall den abdachlosen AJ alias Thomas auf der Platte in Elberfeld kennen gelernt. Das Schicksal des Ex-H\u00e4ftlings ber\u00fchrte ihn zutiefst. Seither hat er sich entschlossen, AJ ein St\u00fcck weit zu begleiten &#8211; auf den Weg zur\u00fcck in die Gesellschaft. Und AJ macht Fortschritte, muss aber immer wieder auch R\u00fcckschl\u00e4ge wegstecken, wie Taro Kataoka von ihm erf\u00e4hrt.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24],"tags":[],"class_list":["post-34371","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wuppertal"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-14 07:26:30","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34371","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=34371"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34371\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34383,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34371\/revisions\/34383"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=34371"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=34371"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=34371"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}