{"id":34327,"date":"2021-03-28T09:29:48","date_gmt":"2021-03-28T07:29:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=34327"},"modified":"2025-05-12T18:52:30","modified_gmt":"2025-05-12T16:52:30","slug":"christian-v-grumbkow-wir-wollen-uns-wieder-in-den-arm-nehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2021\/03\/28\/christian-v-grumbkow-wir-wollen-uns-wieder-in-den-arm-nehmen\/","title":{"rendered":"Christian v. Grumbkow: Wir wollen uns wieder in den Arm nehmen"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_34334\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-34334\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/grumbkow_2352k_Jpg-1-2-1024x671.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"671\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Christian von Grumbkow vor seinem Atelier im Schlo\u00df L\u00fcntenbeck &#8211; \u00a9 Rupert Warren<\/span><\/div>\n<p>Christian von Grumbkow ist ein Magier der Farben, ein K\u00fcnstler, der sich mit seinem Stil weit \u00fcber Wuppertal hinaus einen Namen geschaffen hat. Als Maler und als Musiker. Er war Gr\u00fcnder und Gitarrist der Art-Rock-Gruppe \u201eHoelderlin\u201c (1970 \u2013 1977). Damals malte er noch Klangbilder, spielte gemeinsam mit Bands wie den \u201eScorpions\u201c auf gro\u00dfen Festivals.<\/p>\n<p>Die Hoelderlin-Alben wie \u201eClowns &amp; Clouds\u201c oder \u201eRare Birds\u201c lie\u00dfen die Musik-Szene aufhorchen. Seine Gitarre stellte von Grumbkow schon vor Jahren zu Gunsten von Leinwand und Farben in die Ecke.<\/p>\n<p>Der ehemalige Dozent der ber\u00fchmten Kunsthochschule Folkwang in Essen dr\u00fcckt seine Gef\u00fchle nur noch mit dem Pinsel aus und schafft so beeindruckende Farbkompositionen. Und das, ohne eine nebul\u00f6se, mystische Aura um sich aufzubauen. \u201eIch male keine Botschaft, keine Gedanken, ich male Farbe\u201c, lautet Christian von Grumbkows einfaches und schlichtes Erfolgs-Geheimnis.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-83834\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Hand-aufs-Herz-88510200.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"66\" \/><\/p>\n<p>In einem Interview mit der STADTZEITUNG erkl\u00e4rt Christian von Grumbkow jetzt, wie sich die Corona-Pandemie auf sein Leben ausgewirkt hat.<\/p>\n<p><b>DS: Wie haben Sie als B\u00fcrger und K\u00fcnstler die seit 12 Monaten andauernde Corona-Pandemie erlebt?<\/b><\/p>\n<p>Christian von Grumbkow: &#8222;Mit Interesse und Neugier, wie unsere Zivilgesellschaft das wohl meistert! Die Hysterie mancher Zeitgenossen, der stellenweise endlose Frust mit Schwarzmalerei, der Wechsel zwischen Hoffnungs- und Hiobsbotschaften empfand ich als nicht zielf\u00fchrend. Und das st\u00e4ndige, teilweise unverantwortliche, oft hilflose Geplapper von sogenannten Fachleuten haben mich immer wieder mal auf die Palme gebracht. Hahnenk\u00e4mpfe zwischen Virologen &#8211; von Wahltaktik gepr\u00e4gte, hei\u00dfe Luft produzierende Politiker. Immerzu wurden \u2013 auch durch die Medien \u2013 \u00c4ngste gesch\u00fcrt. Und wo, bittesch\u00f6n, sollen wir uns zwischen Lauterbach`schen Horrorszenarien und der glatten Leugnung der Existenz dieses Virus positionieren?&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Wie sind Sie pers\u00f6nlich mit der Corona-Krise umgegangen &#8211;<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>wie haben Sie sich gesch\u00fctzt?<\/b><\/p>\n<p>CvG: &#8222;Ich war sehr vorsichtig, habe mich mehrfach testen lassen und nehme alle m\u00f6glichen Nahrungserg\u00e4nzungsmittel f\u00fcr die Aufrechterhaltung meines Immunsystems. Ich halte Abstand und sehe nat\u00fcrlich, aber leider, wenig Menschen. Ich hatte bislang noch nicht mal meine j\u00e4hrliche Grippe!&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_34335\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-34335\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/grumbkow_1862k_Jpg-2-1024x596.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"596\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Christian von Grumbkow bei der Arbeit in seinem Atelier &#8211; \u00a9 Rupert Warren<\/span><\/div>\n<p><b>DS: Und wie sieht es bei Ihnen in Pandemie-Zeiten mit dem Pflegen von sozialen Kontakten aus?<\/b><\/p>\n<p>CvG: &#8222;Meine Partnerin darf kommen und ich sie immerhin besuchen. Freunde treffen wir in hom\u00f6opathischen Dosen. Aber was ein gro\u00dfes Problem ist: Im Gespr\u00e4ch mit \u0392ekannten und vor allem bei Zufallsbegegnungen muss ich neuerdings genauer hinh\u00f6ren und hinschauen: Es gibt da die radikalen Leugner, oder die \u201eQuerdenker\u201c \u2013 die u.a. berechtigterweise den zunehmenden Verlust unserer freiheitlichen Rechte beklagen, aber leider bei anderen Themen abdriften. Und dann gibt es die, die vorsichtig, aber kritisch sind und sich um Pragmatismus bem\u00fchen, weil dieses Virus nun mal eine unberechenbare Gr\u00f6\u00dfe ist und nicht von alleine verschwindet. Da w\u00fcrde ich mich eher sehen. Das ist gesellschaftlich inzwischen schon ein gro\u00dfes Problem geworden. Und wirklich nicht so einfach zu l\u00f6sen, weil heutzutage ja jeder \u201ebestens informiert\u201c ist. Und zu diskutieren gibt\u2019s ja nahezu t\u00e4glich eine Menge Stoff.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Die Pandemie hat ja auch Auswirkungen auf Ihren Beruf. Wie gehen Sie als K\u00fcnstler damit um?<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><\/p>\n<p>CvG: &#8222;Ich habe es eigentlich ja gut! Ich mache mir zwar Sorgen und habe auch \u00c4ngste, die haben mich aber nicht v\u00f6llig im Griff. Ich kann diese Unsicherheit, diesen Frust, diese erzwungene Einsamkeit gl\u00fccklicherweise in Malerei umwandeln, viel Zeit im Atelier verbringen, viel nachdenken, viel Musik h\u00f6ren und mich mit mir und meiner Maske arrangieren. Ich male ziemlich unterschiedliche Bilder: Mal licht, mal dunkel, mal dramatisch, mal eher harmonisch &#8211; so, wie mir gerade ist. Aber: Viele Fragen schwirren da durch meinen Kopf! Nur: Es gibt keine befriedigenden Antworten, es gibt nur viele spannende Versuche, diese Situation f\u00fcr sich zu meistern, ohne depressiv zu werden!&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Viele Ihrer geplanten Ausstellungen &#8211; national und international &#8211; sind ja Covid-19 zum Opfer gefallen. Wie konnten Sie das kompensieren?<\/b><\/p>\n<p>CvG: &#8222;Das war unter dem Strich so lala! Acht gr\u00f6\u00dfere Projekte waren geplant und auch schon vorbereitet und fanden zum Teil, wenn auch arg gestutzt, statt wie die MEHR:WERT-Ausstellung im Von der Heydt-Museum, die ENGELS-Ausstellung im Neuen Kunstverein oder das Ausstellungsprojekt mit zehn K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstlern \u201cDER WALD UND DER STURM in verschiedenen St\u00e4dten. Aber das Jahr schleppte sich insgesamt sehr holprig dahin mit abgesagten, verschobenen Ausstellungen oder aber mit \u201eOnline-Vernissagen\u201c, YouTube-Filmen und sonstigen Erfindungen, die aus der Not geboren wurden und auch irgendwo Sinn zu machen scheinen, aber letztlich \u2013 so wie ein Bundesliga-Fu\u00dfballspiel ohne Zuschauer \u2013 unbefriedigend bleiben.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_34337\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-34337\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/20201203_184533-2-1024x713.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"713\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Oberb\u00fcrgermeister Prof. Dr. Uwe Schneidewind vor CvG-Werken im Rathaus &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<p><b>DS: Online-Ausstellungen sch\u00f6n und gut. Aber ein K\u00fcnstler lebt doch vom Verkauf seiner Werke. Wie lief es denn finanziell?<\/b><\/p>\n<p>CvG: &#8222;Schlimmer wurde es Anfang November! Alles, was mit Freizeitvergn\u00fcgen zu tun hat, fand nicht mehr statt: Also durften weder Workshops noch Kurse gegeben werden. Auch die Ateliers sollten ja geschlossen bleiben. Und da auch lokale Gro\u00dfereignisse wie die WOGA abgesagt wurden, befand ich mich im November Shutdown pl\u00f6tzlich in einer v\u00f6llig unbekannten Situation. Meine Mietkosten im Schloss L\u00fcntenbeck liefen weiter, aber die nicht unbetr\u00e4chtlichen Einnahmen durch z.B. die regelm\u00e4\u00dfig guten Ums\u00e4tze bei der WOGA sollten nun wegfallen.&#8220;<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b>DS: Was haben Sie sich denn als kreativer Kopf in dieser Situation einfalllen lassen?<\/b><\/p>\n<p>CvG: &#8222;Tja, in meiner Verzweiflung nahm ich Kontakt mit dem zust\u00e4ndigen Dezernenten Matthias Nocke auf, mit der Ma\u00dfgabe, dass ich nicht auf Kosten der Steuerzahler die Soforthilfe in Anspruch nehmen m\u00f6chte, aber nat\u00fcrlich irgendwie Einnahmen generieren muss. Es kam sehr schnell und unb\u00fcrokratisch die Antwort, dass \u201eGalerien\u201c ja unter Einhaltung der Hygieneregeln \u00f6ffnen d\u00fcrfen. Und meine Coaching-Klienten h\u00e4tten auch weiterhin das Recht, einzeln bei mir zu arbeiten. Kurz und gut. Das war ein Weg, der unter den herrschenden Umst\u00e4nden gangbar war. So gesehen hatte ich das Gef\u00fchl, doch ein St\u00fcck weit handlungsf\u00e4hig bleiben zu k\u00f6nnen und mit dem OK von st\u00e4dtischer Seite verzog sich die Unsicherheit, die \u00fcber mich gekommen war. Das tat gut! Das m\u00f6chte ich hier betonen!&#8220; <span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b>DS Das bedeutet also: Sie haben gemalt, Klienten gecoacht und auch Bilder verkauft! Hat das denn gereicht, um die Miete zu bezahlen?<\/b><\/p>\n<p>CvG: &#8222;Ja, pl\u00f6tzlich, je ruhiger und unattraktiver das st\u00e4dtische Leben wurde \u2013 f\u00fchlte ich umso mehr Energie \u2013 malte wieder viel mehr und bekam vermehrt Anfragen von Online-Galerien, die mich gerne vertreten w\u00fcrden, und auch das ein oder andere Bild hat meine \u201eGalerie\u201c verlassen. Die trotz aller frustrierenden Umst\u00e4nde noch stattfindenden Ausstellungen brachten &#8211; h\u00f6chst erfreulich &#8211; Ums\u00e4tze und neue Kunden. Irgendwie hatten die Menschen mehr Zeit oder sogar Sehnsucht nach Kunstgenuss.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Wie man h\u00f6rt, soll ja auch der neue Wuppertaler Oberb\u00fcrgermeister Prof. Dr.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Uwe Schneidewind &#8218;Sehnsucht&#8216; nach Ihrer Kunst bekommen haben?<\/b><\/p>\n<p>CvG: &#8222;Ich bekam die Gelegenheit, die R\u00e4ume unseres frisch gebackenen Oberb\u00fcrgermeisters mit 9 Werken zu best\u00fccken. Uwe Schneidewind hatte ja, noch als Chef des Wuppertal Instituts, den Begriff ZUKUNFTS-KUNST gepr\u00e4gt und mit Eckehard Lowisch und mir erste Protagonisten der Spezies \u201cZukunfts K\u00fcnstler\u201d definiert. Und so richtig stolz war ich, als mich im Herbst Jason Gell, von Gell Fine Art in Barcelona, unter Vertrag nahm. In dieser hochkar\u00e4tigen, internationaler K\u00fcnstlerauswahl f\u00fchle ich mich sehr wohl. Dann kam die Anfrage von einem sehr namhaften Weingut in Italien. Die h\u00e4tten gerne zehn meiner Bildmotive auf ihren teuren Barolo-Weinen gezeigt. Letztlich habe ich das OK gegeben, als klar war, dass die Weinetiketten nicht beschriftet werden, sondern als Bild wirken k\u00f6nnen und eine prozentuale Umsatzbeteiligung garantiert war.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_34338\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 919px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-34338\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/grumbkow_2272k_Jpg-2-909x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"909\" height=\"1024\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der Maler Christian von Grumbkow vor seinem Atelier &#8211; \u00a9 Rupert Warren<\/span><\/div>\n<p><b>DS: Sie haben \u00fcber einen Million Klicks bei Singulart. Wie funktioniert das Prinzip Online-Galerie \u00fcberhaupt?<\/b><\/p>\n<p>CvG.: &#8222;\u00dcber Online-Galerien l\u00e4sst sich vortrefflich streiten, aber ich habe sehr gute Erfahrungen mit SINGULART, Paris gemacht. Ich konnte erleben, wie mit der fortschreitenden Pandemie schlagartig die Seitenbesuche hochschossen. Mit weit \u00fcber einer Millionen Klicks auf meiner Singulart-Seite kann ich ja nicht mehr behaupten, dass sich niemand f\u00fcr meine Malerei interessiert. Inzwischen wurden Arbeiten nach Hongkong, China, USA, England und S\u00fcddeutschland, usw. verkauft. Das geschieht so, dass Kunden online ein Bild in Paris bestellen, dieses (nachdem es ein Broker bei mir verpackt\/abgeholt hat) f\u00fcr 14 Tage kostenlos zur Ansicht zugesandt bekommen. Dann k\u00f6nnen die Kunden in Ruhe entscheiden und \u2013 bei Nichtgefallen \u2013 das Bild auf Kosten von Singulart wieder abholen lassen. Das funktioniert derma\u00dfen gut, dass seit 2019 aus den drei anfangs bei Singulart arbeitenden Menschen inzwischen \u00fcber 80 Mitarbeiter geworden sind. Und, oh Wunder, selbst \u00fcber facebook haben sich erste Verk\u00e4ufe verwirklichen lassen.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Wie sieht denn Ihr Resumee nach einem Jahr Corona-Pandemie aus?<\/b><\/p>\n<p>CvG: &#8222;Aus meiner Sicht hat die Covid-19-Pandemie Vertiefung und nachhaltigere Aspekte f\u00fcr meine Malerei und die Marktpr\u00e4senz meiner Bilder gebracht. F\u00fcr viele Menschen bedeutet dieses Virus und die Folgen allerdings gro\u00dfes Leid, \u00c4ngste, Verwirrung, Verlust von Angeh\u00f6rigen, Verlust von N\u00e4he, Verlust von pers\u00f6nlicher Freiheit.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Was hat die Corona-Pnadamie aus Ihrer Sicht nachhaltig bewirkt und welche Schl\u00fcsse sollten daraus gezogen werden?<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><\/p>\n<p>CvG.: &#8222;Unser aller Empfinden, Denken und Handeln hat sich bereits nachhaltig ver\u00e4ndert. Ich kann nur hoffen, dass wir als Zivilgesellschaft nicht eine noch tiefere Spaltung erleben und auch nicht resignativ in die Depression wandern. Dazu geh\u00f6rt allerdings ein wirklich souver\u00e4ner Umgang mit den Erkenntnissen und den L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten so einer Pandemie. Und viele der verantwortlichen Politiker sollten bei ihren Beschl\u00fcssen z.B. weniger kleinkariert, weniger populistisch auf Wahlergebnisse schielen, oder gar egoistisch an das eigene Konto denken, sondern ihrem Auftrag entsprechen und bestm\u00f6gliche, unb\u00fcrokratische L\u00f6sungen f\u00fcr uns B\u00fcrger finden und sich dabei auch durchaus von Psychologen, Philosophen, Sozialp\u00e4dagogen beraten lassen. Die Virologen brauchen wir nicht als konkurrierende Medienstars, die uns zu Zeugen ihrer Profilierung K\u00e4mpfe machen. Und die Redaktions-Chefs der gro\u00dfen Zeitungen und Sender k\u00f6nnten mal endlich anfangen, nicht nur \u00fcber Negativschlagzeilen Auflagen steigern zu wollen. Ich w\u00fcnsche uns allen, dass wir m\u00f6glichst vern\u00fcnftig bleiben, damit dieser l\u00e4hmende Zustand so bald wie m\u00f6glich ein Ende hat und wir uns wieder angstfrei begegnen und in den Arm nehmen k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Vielen Dank f\u00fcr das offene, informative und interessante Gespr\u00e4ch<\/b><\/p>\n<p><b>Das Interview f\u00fchrte Peter Pionke<\/b><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.singulart.com\/de\/k\u00fcnstler\/christian-v-grumbkow-971\">https:\/\/www.singulart.com\/de\/k\u00fcnstler\/christian-v-grumbkow-971<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nicht nur die Gastronomie oder die Event-Branche &#8211; auch viele freischaffende K\u00fcnstler geh\u00f6ren zu den Verlierern der nunmehr seit einem Jahr andauernden Corona-Pandemie. Keine Ausstellungen, keine Verk\u00e4ufe, keine Einnahmen. Es gibt aber auch Ausnahmen. Dazu geh\u00f6rt der Wuppertaler Maler Christian von Grumbkow. Nach anf\u00e4nglichen Problemen hat er sich mit der Krise arrangiert und f\u00fcr sich sogar neue Wege gefunden. Wie ihm das gelang, verr\u00e4t er hier.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[32],"tags":[],"class_list":["post-34327","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-interviews"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-08 04:15:47","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34327","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=34327"}],"version-history":[{"count":22,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34327\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":83863,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34327\/revisions\/83863"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=34327"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=34327"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=34327"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}