{"id":33980,"date":"2025-06-04T10:15:35","date_gmt":"2025-06-04T08:15:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=33980"},"modified":"2025-06-06T08:29:15","modified_gmt":"2025-06-06T06:29:15","slug":"salvatore-verkauft-sein-eis-solange-der-liebe-gott-will","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2025\/06\/04\/salvatore-verkauft-sein-eis-solange-der-liebe-gott-will\/","title":{"rendered":"Salvatore: Bleibe Eismann, solange mich der &#8218;Liebe Gott&#8216; l\u00e4\u00dft"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_84421\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-84421\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/IMG_3884-2-1024x750-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"750\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Eis-Legende Salvatore Morreale und vier seiner treuen, zufriedenen Kunden &#8211; \u00a9 Siegfried J\u00e4hne<\/span><\/div>\n<p>Besonders dort, wo viele Kinder leben, ist der Hei\u00dfhunger auf sein leckeres, hausgemachtes Eis nach italienischer Tradition besonders gro\u00df. \u201eIch hatte einmal am Mastweg einen Andrang, der drei Stunden dauerte&#8220;, verr\u00e4t Eis-Legende \u201eSalva\u201c unserer STADTZEITUNG nicht ohne Stolz. Kunden an den anderen Haltestellen des Eiswagens mussten da schon\u00a0 jede Menge Geduld haben.<\/p>\n<p>Der 76j\u00e4hrige liefert auch in dieser Saison sein volles Programm ab. Das bedeutet: T\u00e4glich von mittags bis abends bis in den Oktober hinein wird er seine dankbare Kundschaft bedienen. Sorge bereitet ihm nur, dass es immer schwerer wird, Mitarbeiter zu finden. \u201eIch verstehe das nicht, denn Arbeitssuchende soll es ja noch reichlich geben\u201c, sagt Salvatore Morreale.<\/p>\n<h4>Salva kam vor \u00fcber 50 Jahren aus Sizilien<\/h4>\n<p>Einst kam der kleine Italiener aus Sizilien, dort wurde er 1949 geboren. Mitterlerweile ist er seit 45 Jahren in Wuppertal als mobiler Eismann auf Achse. Nicht etwa Armut oder Perspektivlosigkeit in seiner Heimat f\u00fchrten den gelernten Landvermesser in den 70er Jahren nach Deutschland, sondern die reine Abenteuerlust.<\/p>\n<p>Eigentlich wollten er und sein inzwischen verstorbener Bruder Patricio nur drei Monate hier bleiben. In Wuppertal fand der Vater einer inzwischen erwachsenen und erfolgreichen Tochter indes Arbeit, erst in einer Fabrik und dann in dem fr\u00fcheren Cronenberger Eissalon Remo Picaro an der Rathausstrasse. Hier erlernte er auch die hohe Kunst der Eisherstellung &#8222;Made in Italy&#8220;. Und das von der Pike auf. Die Rezepte verfeinerte er aber sp\u00e4ter im Selbststudium noch weiter und gr\u00fcndete seine Firma &#8222;Meran Eis&#8220;.<\/p>\n<div id=\"attachment_33989\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-33989 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/IMG_8999-2048x1668-1-1024x834.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"834\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Auf Salvatore Morreale freuen sich Kinder und Erwachsene &#8211; \u00a9 Siegfriede J\u00e4hne<\/span><\/div>\n<p>Eis ist l\u00e4ngst nicht gleich Eis. Das wei\u00df er nur zu gut. Salva geh\u00f6rt zu den ganz wenigen Eism\u00e4nnern, die ihr Eis noch selber produzieren. Doch genau das ist sein Rezept, sein Alleinstellungsmerkmal. Die naturbelassenen Zutaten bezieht er \u00fcberwiegend aus Italien, dem Mutterland der Speiseeis-Produktion. Aber hinter seinem Erfolgs-Geheimnis steckt noch viel mehr! Seine bunten, k\u00f6stlichen Kreationen, aber vor allem auch die Art, wie Salvatore Morreale seine leckere Ware an die gro\u00dfen und kleinen Leckerm\u00e4uler bringt, hat etwas Einmaliges. F\u00fcr seine Fans ist er fast schon ein &#8222;Eisheiliger&#8220;&#8230;<\/p>\n<p>Wenn seine Eis-Kreation fertig ist, folgt die \u00dcbergabe mit geradezu \u00fcberschw\u00e4nglichen Worten. \u201eF\u00fcr den besten Papi der Welt\u201c oder \u201ef\u00fcr die sympathischste, netteste und liebste Mutti, mit Liebe gemacht\u201c, sind Garnierungen, die als Schmeichelei jeder sofort erkennt, aber dennoch immer wieder gerne h\u00f6rt.<\/p>\n<h4>500 Kindernamen im Ged\u00e4chtnis<\/h4>\n<p>Es m\u00f6gen allein um die 500 Kinder-Namen sein, die Salvatore im Kopf parat hat, alle f\u00fchlen sich deshalb ganz pers\u00f6nlich angesprochen. So ist es auch kein Wunder, dass Salvatore mittlerweile schon die dritte Generation Kunden\u00a0 mit seinem k\u00f6stlichen Eis begl\u00fcckt.<\/p>\n<p>Salvas Motto: \u201eNur wer gibt,<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>bekommt auch etwas zur\u00fcck\u201c. Die S\u00fcdst\u00e4tter, so seine eigene Wahrnehmung \u201elieben mich\u201c. Und so denkt er nach jetzt \u00fcber 50 \u201egl\u00fccklichen Jahren\u201c in Deutschland keineswegs an eine R\u00fcckkehr nach Italien. \u201eDort w\u00e4re ich jetzt eher ein Fremder, in Wuppertal bin ich zu Hause.\u201c<\/p>\n<p>Und so will er weitermachen, solange er den Spass daran hat. Und voller Demut f\u00fcgt er hinzu: \u201eSolange der liebe Gott mich l\u00e4\u00dft.\u201c Immer wenn seine Erkennungsmelodie, der Evergreen \u201eLili Marleen\u201c, aus dem Lautsprecher seines roten Eiswagen erklingt, werden sich also auch in diesem Jahr wieder Jung und Alt in die Schlange vor seinem weinroten Eiswagen einriehen, um sich von &#8222;Eis-Legende&#8220; Salva mit seiner kalten, k\u00f6stlichen Erfrischung verw\u00f6hnen zu lassen.<\/p>\n<p><strong>Text: Siegfried J\u00e4hne<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Link zur Webseite von &#8222;Meran Eis&#8220;:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.eis-meran.de\">http:\/\/www.eis-meran.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Sonnen lacht vom Himmel! Und auch Salvatore strahlt \u00fcbers ganze Gesicht, wenn der immer gut gelaunte Eismann mit seinem weinroten Eis-Caf\u00e9 auf vier R\u00e4dern auf den Wuppertaler S\u00fcdh\u00f6hen unterwegs ist.\u00a0Und immer wieder bilden sich lange Schlangen vor seinem Eis-Mobil. Salvatore Morreale liebt den Kontakt mit den gro\u00dfen und kleinen Kunden. An Rente denkt er auch mit 76 Jahren nicht. <\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[25],"tags":[],"class_list":["post-33980","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-lifestyle"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-13 11:29:47","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33980","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=33980"}],"version-history":[{"count":17,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33980\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34007,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33980\/revisions\/34007"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=33980"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=33980"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=33980"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}