{"id":33318,"date":"2021-02-06T13:09:44","date_gmt":"2021-02-06T12:09:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=33318"},"modified":"2022-01-24T09:45:58","modified_gmt":"2022-01-24T08:45:58","slug":"buch-ueber-dr-willfried-penner-trifft-den-nerv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2021\/02\/06\/buch-ueber-dr-willfried-penner-trifft-den-nerv\/","title":{"rendered":"Buch \u00fcber Dr. Willfried Penner trifft den Nerv der Zeit"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_40411\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-40411\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Portraet-Dohmen-2-1024x758.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"758\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Dr. Matthias Dohmen, Journalist, Schriftsteller und Autor der STADTZEITUNG &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<p>Matthias Dohmens Buch &#8222;Sport Politik Heimat &#8211; Das Willfried-Penner-Lesebuch&#8220; findet nich nur gro\u00dfes Interesse, sondern erntet auch sehr gute Kritiken &#8211; und das nicht nur bei Weggef\u00e4hrten oder Wuppertalerinnen und Wuppertalern, die ihren Ehrenb\u00fcrger Dr. Willfried Penner sch\u00e4tzen und verehren.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Sogar prominente Kollegen wie Heribert Prantl, von 2011 &#8211; 2019 Mitglied der Chefredaktion der S\u00fcddeutschen Zeitung und immer noch ein gern gesehener TV-Talk-Show-Gast, \u00fcbersch\u00fcttete das autobiografische-biografische Werk mit Lob und adelte es mit einer &#8222;Pers\u00f6nlichen Leseempfehlung&#8220; in seinem regelm\u00e4ssigen Newsletter \u201ePrantls Blick \u2013 die politische Wochenvorschau\u201c.<\/p>\n<p>Und auch die Wuppertaler Schriftstellerinnen Angelika Z\u00f6llner und Tanja Heinze\u00a0stellten dem Buch ihres Kollegen Dr. Matthias Dohmen, der lange Jahre als politischer Korrespondent in Bonn arbeitete, ein gutes Zeugnis aus. <strong>(Die Rezensionen lesen Sie weiter unten).<\/strong><\/p>\n<p>Dr. Willfried Penner war u.a. von 1972 bis 2000 Mitglied des Deutschen Bundestages. Bundeskanzler Helmut Schmidt ernannte ihn 1980 zum Parlamentarischen Staatssekret\u00e4r im Bundesministerium f\u00fcr Verteidigung. Sp\u00e4ter wurde er auch noch Wehrbeauftragter.<\/p>\n<p>Und so kam es, wie es kommen musste. Eines Tages trafen sich Matthias Dohmen &#8211; regelm\u00e4ssiger Autor der STADTZEITUNG &#8211; und Dr. Willfried Penner wieder. Der Politiker a.D. erz\u00e4hlte dem Medien-Mann, dass er noch eine Menge zeitgeschichtlicher Dokumente zuhause im Schreibtisch liegen habe \u2013 Reden, die er im Bundestag gehalten habe und Ansprachen zu allen m\u00f6glichen Anl\u00e4ssen.<\/p>\n<div id=\"attachment_32463\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 499px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-32463\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Dohmen-Willfried-Penner-Cover.jpg\" alt=\"\" width=\"489\" height=\"779\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Das Cover des Buches \u00fcber Dr. Willfried Penner \u00a9 Nordpark Verlag<\/span><\/div>\n<p>Ein gefundenes Fressen f\u00fcr den Vollblut-Journalisten Matthias Dohmen. Im Geiste sah er schon das Penner-Buch vor Augen. 18 Monate sp\u00e4ter war es dann soweit.<\/p>\n<p>Schreiber Matthias Dohmen hat sich f\u00fcr sein Buch noch Prof. Dr. Ernst-Andreas Ziegler (82), fr\u00fcherer Presseamtsleiter der Stadt Wuppertal und heutiger Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Junior Uni , Klaus Vater (74), von 1990 \u2013 1999 stellv. Sprecher der Bundesregierung, danach Pressesprecher der SPD-Gesundheitsministerin Ulla Schmidt und nicht zuletzt Medienberater des SPD-Kanzlerkandidaten Franz-Walter Steinmeier sowie den Wuppertaler Sportjournalisten Joachim Macheraux als Co-Autoren mit ins Boot geholt. Sie alle steuerten Anekdoten und Erlebnisse mit Dr. Willfried Penner bei.<\/p>\n<p>Offiziell vorgestellt wurde das Werk im Ratssaal des Barmer Rathauses. Gastgeber war der neue Wuppertaler Oberb\u00fcrgermeister Prof. Dr. Uwe Schneidewind. Neben Dr. Matthias Dohmen mit dabei: Dr. Willfried Penner, Protagonist des Buches \u201eSport Politik Heimat \u2013 Das Willfried Penner-Lesebuch\u201c und die Co-Autoren Prof. Dr. Ernst-Andreas Ziegler, Klaus Vater und Jochen Macheroux. <strong>(pp)<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Rezension Heribert Prantl (03.01.2021)<\/b><\/p>\n<p>Es gibt Politiker, die hat man schon vergessen, wenn sie noch aktiv sind. Und es gibt Politiker, die vergisst man nicht, auch wenn sie schon lange nicht mehr aktiv sind. Zu ihnen geh\u00f6rt \u201eder Abgeordnete Willfried Penner aus Wuppertal&#8220;, wie er sich am Telefon gern mit dr\u00f6hnendem Bass meldete. Heute ist er 84. Penner sa\u00df fast drei\u00dfig Jahre lang als Abgeordneter der SPD im Bundestag, zuletzt war er Wehrbeauftragter des Bundestags; er war Fraktionsjustiziar seiner Partei, er war Chef des Innenausschusses des Bundestags \u2013 den er sehr umsichtig leitete, mit Lust am skurrilen Humor und an Formulierungen mit Hintersinn, den nicht immer alle auf Anhieb verstanden.<\/p>\n<p>Manche hielten Penner deshalb f\u00fcr ein wenig verschroben. Dabei war und ist er nur ein echter Vertreter des Menschenschlages, wie er im Bergischen Land zu Hause ist. Mit Aff\u00e4ren hatte er nur dann Ber\u00fchrung, wenn er sie fair und akkurat untersuchte, zum Beispiel als Vizevorsitzender des Flick-Untersuchungsausschusses und als Chef des Ausschusses zum Transfer von U-Boot-Pl\u00e4nen nach S\u00fcdafrika. Politisch war und ist er im konservativen Teil der SPD zu Hause, er hat f\u00fcr den Lauschangriff geworben, allerdings auch f\u00fcr dessen effektive rechtsstaatliche Kontrolle. Und er war ein begeisterter Fu\u00dfballer, einer mit anerkannt wuchtigem Schuss.<\/p>\n<p>Kurz vor dem 85. Geburtstag Penners ist nun ein \u201eWillfried-Penner-Lesebuch&#8220; erschienen, ein politisches Poesiealbum von und \u00fcber einen Mann, \u201eder nie in der ersten Reihe gestanden, aber zu den einflussreichsten Parlamentariern geh\u00f6rt hat&#8220;, wie der\u00a0<i>FAZ<\/i>-Kollege G\u00fcnter Bannas einmal geschrieben hat. Der Wuppertaler Journalist Matthias Dohmen hat das Buch herausgegeben. Es gibt unspektakul\u00e4re, aber ber\u00fchrend-interessante Einblicke in ein Politikerleben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Rezension Angelika Z\u00f6llner (14.01.2021)<\/b><\/p>\n<p>Der Journalist und Historiker Dr. Matthias Dohmen hat als Herausgeber ein Mosaikbild zum Leben des renommierten Politikers und Wuppertaler B\u00fcrgers Wilfried Penner versucht. Pers\u00f6nlichkeiten wie der Journalist Jochen Macheroux, Klaus Vater als Kenner der Bonner und der Berliner Politszene, Professor Dr. Ziegler, Begr\u00fcnder der Wuppertaler Junior-Uni, Wilfried Penners Mitarbeiter Bettina Petzold und Guido Large, der Generalleutnant a.D. Axel B\u00fcrgener, Dr. Matthias Dohmen als Herausgeber und nat\u00fcrlich Dr. Willfried Penner selbst kommen zu Wort mit Erinnerungen und helfen, viele Stationen von Willfried Penners Leben ausf\u00fchrlicher zu beleuchten.<\/p>\n<p>Vorangestellt ist dem Buch ein Foto aus der Kindergartenzeit. Schon hier ber\u00fchrt der aufmerksame Blick des Kindes Willfried, wie es bereits \u00fcberwach in die Welt schaut.<\/p>\n<p>\u201eAls die SPD noch siegen konnte,\u201c h\u00e4tte das Buch auch hei\u00dfen k\u00f6nnen, schreibt der Herausgeber Dohmen leicht zynisch im Vorwort. Denn zweifellos geh\u00f6rte Penner zu den herausragenden Pers\u00f6nlichkeiten der damaligen SPD. Es gelang ihm leicht, \u201eMenschen f\u00fcr sich bzw. seine Anliegen einzunehmen\u201c, erinnert sich Axel B\u00fcrgener. Er sch\u00e4tzte an ihm sein \u201eGerechtigkeitsgesp\u00fcr\u201c, seine \u201epolitische Standhaftigkeit in der\u2026 Zeit der Nachr\u00fcstungsdebatte und nicht zuletzt seine menschliche N\u00e4he.\u201c<\/p>\n<p>Willfried Penner verbrachte 28 Jahre (1972 \u2013 2000) im deutschen Bundestag, war von 2000 bis 2005 dort Wehrbeauftragter, kam sogar ins Gespr\u00e4ch als m\u00f6glicher Chef des BND und als Generalbundesanwalt. Aber er war auch Fu\u00dfballer \u201emit wuchtigem Schuss\u201c und blieb \u00fcber Jahrzehnte dem Sportlerleben verbunden. Penner besa\u00df ferner einen guten Sinn f\u00fcr Humor, von dem einige \u201aD\u00f6nekes\u2018 im Buch zitiert werden.<\/p>\n<p>Willfried Penner wurde 1936 in Wuppertal geboren. \u201eFeuerst\u00fcrme\u201c des Kriegs blieben als Bilder in seinem Kopf. Er geh\u00f6rte, beschreibt Klaus Vater, zu den damaligen 5 % eines Jahrgangs, die ein Gymnasium besuchen durften, in seinem Fall ein sog. humanistisches mit Latein und Altgriechisch. Viele h\u00e4tten sich damals eine umfangreichere Bildung gew\u00fcnscht, denn man litt noch nicht an \u201eReiz\u00fcberflutung\u201c, sondern hungerte nach \u201egeistiger Nahrung\u201c.<\/p>\n<p>Penner studierte schlie\u00dflich Jura in M\u00fcnchen, M\u00fcnster und K\u00f6ln, bestand 1960 sein erstes Examen und trat 1966 in die SPD ein. M\u00f6glicherweise war er inspiriert, meint Klaus Vater, von der Atmosph\u00e4re der K\u00f6lner Uni. 1933 war dort Hans Kelsen suspendiert worden, da er nicht arisch war. Kelsen lehrte sp\u00e4ter als Emigrant an der Harvard-University und blieb den Sozialdemokraten stets freundlich verbunden.<\/p>\n<p>Die NRW-Landesregierung sandte Penner nach seinem zweiten juristischen Examen nach Ludwigsburg, an die Zentrale Stelle der Landesjustiz-Verwaltungen zur Aufkl\u00e4rung von Nazi-Verbrechen. Die Stelle war \u201eerb\u00e4rmlich ausgestattet\u201c. Nicht nur die Bev\u00f6lkerung begegnete den Ludwigsburger Staatsanw\u00e4lten mit Misstrauen. Prozessakten konnten nur schleppend vervollst\u00e4ndigt werden mangels z\u00fcgiger Lieferung aus anderen Bundesl\u00e4ndern. Dem jungen Staatsanwalt sollten Antisemitismus, Nazismus und Rassismus noch \u00f6fter in seinem Leben begegnen.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter wurde Willfried Penner erster Staatsanwalt in Wuppertal und geh\u00f6rte bald dem Stadtrat an. 1972, nach dem Misstrauensvotum gegen die Brandt-Regierung, wurde er in den Bundestag gew\u00e4hlt. Damals, erkl\u00e4rt Klaus\u2018 Vater, war die SPD noch \u201aLebensgef\u00fchl\u2018, mehrheitlich vor allem von Arbeitern gew\u00e4hlt. Man tr\u00e4umte vom Frieden und sozialer Gerechtigkeit. Sp\u00e4ter hat die Partei diesen H\u00f6hepunkt nie wieder erreicht. Penner hatte gut zu tun mit einer erwarteten Modernisierung des Rechtssystems. Das Familienrecht, das Recht von Frauen und Kindern, aber auch das Wohn- und Arbeitsrecht warteten auf Erneuerung. Und Penner zeigte sich als Freund geordneter, verl\u00e4sslicher Verh\u00e4ltnisse.<\/p>\n<p>In einem weiteren Kapitel schreibt der Wegbegleiter Jochen Macheroux zu Penners Zweit-Leben als aktiver und sp\u00e4ter organisierender Sportler, Willfried Penner \u201esei sich f\u00fcr nichts zu schade gewesen.\u201c Ob als Stra\u00dfenfu\u00dfballer, aktiver Vereinskicker, Organisator, selbst als Leserbriefschreiber f\u00fcr einen Kollegen setzte er sich ein &#8211; immer mit Leidenschaft. Seine \u201eBombentore\u201c waren gef\u00fcrchtet. Vom zweiten Vorsitzenden des BV 1885 stieg er bald auf, immer anregend und verl\u00e4sslich. 25 Jahre lang war er Vorsitzender des Stadtsportbundes, half regelm\u00e4\u00dfig auch von Berlin aus. Ein sportlich aktives Comeback vollzog er noch 1970.<\/p>\n<p>Prof. Dr. h.c. Ziegler, Begr\u00fcnder der Junior-Uni Wuppertal und vormals Leiter der Wuppertaler Pressestelle berichtet in einem weiteren Kapitel von Penners Hilfsbereitschaft, als zwei Wuppertaler Jungen zur Fremdenlegion gefl\u00fcchtet waren. Dort fanden sie \u201adie H\u00f6lle\u2018 vor und mussten ihren Namen \u00e4ndern. Penner, damals Parlamentarischer Staatssekret\u00e4r im Verteidigungsministerium, setzte sich ein. Das gestaltete sich schwierig, da Verhandlungen zwischen Frankreich und Deutschland hinsichtlich der Fremdenlegion tabu waren. So mussten die n\u00e4chsten Schritte geheim bleiben, und die Eltern hatten nicht einmal die M\u00f6glichkeit, sich bei den unbekannten Helfern zu bedanken.<\/p>\n<p>Diese Geschichte zeugt davon, dass Willfried Penner, \u00e4hnlich wie Johannes Rau, Mitmenschen mit Schwierigkeiten engagiert half, auch ohne politische Vorteile davon zu haben.<\/p>\n<p>Als Politiker mit Weitsicht erwies sich Willfried Penner noch im Alter von 80 Jahren, als er eine Rede vor der IG Metall in Wuppertal hielt. In diesem Jahr, 2016, war gerade Trump zum US-Pr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt worden.<\/p>\n<p>\u201eNun haben die Amerikaner ihren Trump\u201c, sagt er. \u201e\u2026Ab Januar wird er der Pr\u00e4sident \u2026 sein. Wir in Europa haben uns kaum vorstellen k\u00f6nnen, dass man einen solchen Maulhelden, Milliard\u00e4r, ohne Steuern zu zahlen, w\u00e4hlen kann\u2026\u201c Zu 53 % hatten ihn die Frauen gew\u00e4hlt, \u201eobwohl Trump sie \u00f6ffentlich als Sexobjekte einordnete. \u2013 Bei uns h\u00e4tten manche seiner \u00c4u\u00dferungen zu Rausschmissen, ja strafrechtlicher Verfolgung gef\u00fchrt.\u201c<\/p>\n<p>Arbeitern in den Industriestaaten Ohio und Michigan hatte Trump versprochen, sie w\u00fcrden ihre fr\u00fcheren Arbeitspl\u00e4tze wiederbekommen, da er Mauern und Schutzz\u00f6lle errichten w\u00fcrde. Penner nennt als Beispiel: \u201cWenn die Mexikaner gro\u00dfe Teile ihres sauer verdienten Geldes nicht mehr in die Heimat \u00fcberweisen k\u00f6nnen, fehlt es an Kaufkraft, um amerikanische Produkte bestellen zu k\u00f6nnen. \u201eDie Zeche zahlen &#8230; die genasf\u00fchrten Arbeitnehmer.\u201c<\/p>\n<p>2021 ist dies interessant zu lesen, in den letzten Unruhetagen ums Kapitol herum, eh Joe Biden am 20.01.2021 sein Amt als 46. Pr\u00e4sident der USA antritt.<\/p>\n<p>Das Buch enth\u00e4lt ein paar Rechtschreibfehler, die nicht allzu viel zur Sache tun. Die Rezensentin vermisst jedoch einen Hinweis darauf, von wem die kursiv gesetzten Texte zum jeweiligen Kapitelbeginn sind und fand nur im Internet erw\u00e4hnt, offenbar vom Herausgeber.\u00a0Ansonsten ist das Penner-Lesebuch warm zu empfehlen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Rezension Tanja Heinze (18.01.2021)<\/b><\/p>\n<p>&#8222;Als die SPD noch siegen konnte &#8230;&#8220; lautet ein Alternativtitel f\u00fcr das 150 Seiten starke Buch \u00fcber den Politiker Willfried Penner. Doch so rei\u00dferisch wollte es der Herausgeber Dr. Matthias Dohmen dann doch nicht. In &#8222;neun Einzelkapiteln, f\u00fcr die wir kompetente Autoren haben finden k\u00f6nnen&#8220;, werden die Pers\u00f6nlichkeit des &#8222;hilfsbereite(n) Politiker(s), der ein Gesp\u00fcr daf\u00fcr hat, wo Not am Mann (war) und m\u00f6glicherweise nur er helfen (konnte)&#8220; beleuchtet. So beschreibt der Herausgeber Dohmen selbst, wie Penner &#8222;(a)uf den Brettern, die die Welt bedeuten&#8220;, seine schauspielerische Seite zeigt. Jochen Macheroux zeigt dem Leser Penners sportliche Aktivit\u00e4ten, erw\u00e4hnt dessen &#8222;Bomben-Tore&#8220; und die gef\u00fcrchteten &#8222;Drop-Kiks&#8220;. Doch wer ist Willfried Penner privat? F\u00fcr wen hat sein Herz geschlagen?<\/p>\n<p>&#8222;Das Willfried-Penner-Lesebuch&#8220; gibt einen eindrucksvollen \u00dcberblick \u00fcber das Leben eines bedeutenden Politikers.<br \/>\nEs ist im Wuppertaler Nordpark Verlag erschienen und kostet 14 Euro.\u00a0Ein Buch f\u00fcr LeserInnen, die Biografien lieben. Meine Leseempfehlung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Vita Matthias Dohmen<\/b><\/p>\n<p>Matthias Dohmen wurde am 15.11.1947 in D\u00fcren als Sohn eines Arbeiters und einer Hausfrau geboren. Er besuchte zun\u00e4chst die Volksschule, anschlie\u00dfend das Gymnasium und machte 1966 sein Abitur 1966. An der Uni Bonn studierte Matthias Dohmnen Geschichte, Politik und Philosophie.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>1973 schlo\u00df er sein Studium als Magister Artium ab. 2015 erf\u00fcllte er sich schlie\u00dflich seinen Jugendtraum und promovierte.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Nach Studium und Volontariat arbeitete Matthias Dohmen mehrere Jahre als freier Journalist. Danach war er als festangestelter Redakteur politischer Korrespondent in Bonn.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>In der Folge redigierte er f\u00fcr den Kundenzeitschriftenverlag Yukom (M\u00fcnchen) verantwortlich Zeitschriften, darunter einen Newsletter f\u00fcr den Verlag selbst und eine Publikation der IHK f\u00fcr M\u00fcnchen und Oberbayern. Mit Beginn der 90er Jahre war Matthias Dohmen wieder als freier Journalist unterwegs.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Im Lauf der Jahre bekleidete er zahlreiche Ehren\u00e4mter, darunter Landesvorsitzender der Deutsch-Finnischen Gesellschaft sowie bei der Gewerkschaft \u201eVerdi\u201c. Dazu kamen politische Engagements: SPD-Ortsvereinsvorsitzender, stellvertretender Bezirksb\u00fcrgermeister, Mitglied des Rates der Stadt Wuppertal. Von 2014 an war er f\u00fcnf Jahre Sch\u00f6ffe.<\/p>\n<p>Verheiratet ist Matthias Dohmnen mit Ehefrau Brigitte Dohmen, einer Lehrerin.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>(Gmeinsam haben sie einen Sohn, der als studierter Wirtschaftsgeograph) arbeitet. Seine Hobbys: Finnland, B\u00fccher, Tischtennis.<\/p>\n<p>Historiographische Schwerpunkte: Weimar, Arbeiterbewegung, DDR, Systemkonkurrenz BRD\/DDR.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Die B\u00fccher von Dr. Matthias Dohmen:<\/b><\/p>\n<p><b>Geraubte Tr\u00e4ume, verlorene Illusionen<\/b><\/p>\n<p>Westliche und \u00f6stliche Historiker im deutschen Geschichtskrieg,<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wuppertal: Nordpark 2015 \u2013 Neuauflage mit umfassendem Personenregister Leipzig: Universit\u00e4tsverlag 2017 \u2013 473 Seiten<\/p>\n<p>ISBN 978-3-96023-042-7,<\/p>\n<p>Euro 29,00<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Die 1966er von M\u00fcnstereifel<\/b><\/p>\n<p>Zwischen \u201eKasten\u201c und St. Michael \u2013 Bilanz und R\u00fcckblick auf 50 Jahre Reife. Herausgegeben mit Harald Bongart und Thomas Wolters.<\/p>\n<p>Wuppertal: Momberger 2016 \u2013 134 Seiten<\/p>\n<p>Dieses Buch ist als einziges nicht mehr \u00fcber den Buchhandel, sondern nur \u00fcber den Verlag (<a href=\"mailto:mombrger-verlag@gmx.de\"><b>momberger-verlag@gmx.de<\/b><\/a>), den Autor (<a href=\"mailto:matthias.dohmen@uni-duesseldorf.de\"><b>matthias.dohmen@uni-duesseldorf.de<\/b><\/a>) oder bei Eurobuch (<a href=\"http:\/\/www.eurobuch.com\/\"><b>www.eurobuch.com<\/b><\/a>) erh\u00e4ltlich<\/p>\n<p>ISBN 978-3-940439-75-8,<\/p>\n<p>Euro 9,80<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Frauen im Tal<\/b><\/p>\n<p>Portr\u00e4ts<\/p>\n<p>Weilerswist: Ralf Liebe 2017 \u2013 115 Seiten<\/p>\n<p>ISBN 978-3-944566-75-7,<\/p>\n<p>Euro 14,00<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>M\u00e4nner im Tal<\/b><\/p>\n<p>Portr\u00e4ts<\/p>\n<p>Weilerswist: Ralf Liebe 2018 \u2013 116 Seiten<\/p>\n<p>ISBN 978-3-944566-83-2,<\/p>\n<p>Euro 14,00<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Der Mann, der keinen Bahnhof kaufen wollte<\/b><\/p>\n<p>Eine Familiengeschichte zwischen Schlesien, Bayern und dem Ruhrgebiet, Weilerswist: Ralf Liebe 2019 \u2013 96 Seiten<\/p>\n<p>ISBN 978-3-944566-91-7,<\/p>\n<p>Euro 18,00<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Freunde und andere Menschen<\/b><\/p>\n<p>Skizzen, Portr\u00e4ts, Besprechungen,<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Norderstedt: Books on Demand \u2013 BoD 2019 \u2013 186 Seiten<\/p>\n<p>ISBN 978-3-7504-1157-9,<\/p>\n<p>Euro 14,00<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Sport \u2013 Heimat \u2013 Politik<\/b><\/p>\n<p>Das Willfried-Penner-Lesebuch<\/p>\n<p>Wuppertal: Nordpark 2020 \u2013 154 Seiten<\/p>\n<p>ISBN 978-3-943940-70-1,<\/p>\n<p>Euro 14,00.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Wuppertaler Journalist und Schriftsteller Dr. Matthias Dohmen (73) hat mit seinem Buch \u00fcber den Vollblut-Politiker a.D. Dr. Willfried Penner (84) offensichtlich den Nerv getroffen &#8211; in einer Zeit, in der markante Pers\u00f6nlichkeiten mit Ecken und Kanten \u00e1 la Penner, die ohne Wenn und Aber zur ihrern \u00dcberzeugungen stehen, in der Politik eine echte Rarit\u00e4t sind.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26],"tags":[],"class_list":["post-33318","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-16 11:47:34","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33318","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=33318"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33318\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":45551,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33318\/revisions\/45551"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=33318"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=33318"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=33318"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}