{"id":33100,"date":"2021-01-18T15:04:32","date_gmt":"2021-01-18T14:04:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=33100"},"modified":"2021-01-18T15:04:32","modified_gmt":"2021-01-18T14:04:32","slug":"dokumentarfilm-ueber-die-drei-engels-wandbilder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2021\/01\/18\/dokumentarfilm-ueber-die-drei-engels-wandbilder\/","title":{"rendered":"Dokumentarfilm \u00fcber die drei Engels-Wandbilder"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_33102\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-33102\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/6cc8d3977deeee15dd08e1d3bfc492e9-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Eines der drei Engels-Wandbilder &#8211; \u00a9 Christoph Sch\u00f6nbach<\/span><\/div>\n<p>In der knapp 14-min\u00fctigen Dokumentation erl\u00e4utern Heuwold und Kunstreich die Idee hinter ihrem Projekt, auch andere Beteiligte kommen zu Wort.\u00a0Der Film ist ab dem morgigen Dienstag, 19. Januar 2021, auf den Engels2020-Social-Media-Kan\u00e4len zu sehen.<\/p>\n<p>\u201eMit dem \u00fcberdimensional gro\u00dfen Friedrich Engels auf Wuppertaler H\u00e4userfassaden wollen wir das \u00f6ffentliche Interesse bei Jung und Alt wecken. Dadurch soll sich der Betrachter erstmals oder erneut mit Engels besch\u00e4ftigen \u2013 und im besten Fall sto\u00dfen unsere Wandbilder eine konstruktive Debatte \u00fcber gesellschaftlich-wirtschaftliche und auch geistliche Themen an\u201c, erl\u00e4utern der freischaffende K\u00fcnstler Martin Heuwold und der freie Designer Kolja Kunstreich.<\/p>\n<p>Im Fokus des Projektes steht die k\u00fcnstlerisch-kritische Auseinandersetzung mit Engels\u2018 Religionsbild, seiner Moralvorstellung und seiner Ideologie.<\/p>\n<p>\u201eIn unserer Darstellung von Engels Weltbildern bedienen wir uns zum einem eines Wortspieles aus seinem Nachnamen, zum anderem nehmen wir auf die Verharmlosung Bezug. Wir wollen subtil auf Engels grundlegende Kritik an unserer Gesellschaftsform erneut aufmerksam machen. Denn wir sind der \u00dcberzeugung, dass seine Gedanken immer noch sehr herausfordernd f\u00fcr unsere Gesellschaft sind\u201c, so Heuwold und Kunstreich.<\/p>\n<p>Das erste Wandbild befindet sich in der Gutenbergstra\u00dfe\/Ecke Senefelderstra\u00dfe im Stadtteil Arrenberg \u2013 beste Sicht darauf hat man aus der Schwebebahn oder vom Parkplatz gegen\u00fcber in der Friedrich-Ebert-Stra\u00dfe 125. Das Wandbild tr\u00e4gt den Titel \u201eZweifel\u201c und besch\u00e4ftigt sich mit dem jungen Engels, dessen Religionsbild durch seine strenge pietistische Umwelt in fr\u00fchen Jahren gepr\u00e4gt wurde.<\/p>\n<p>Die kritische Besch\u00e4ftigung mit dem Pietismus lie\u00df Engels anfangen, an der Kirche und sp\u00e4ter auch an wirtschaftlich-gesellschaftlichen Strukturen zu zweifeln. Das zweite Wandbild \u201eWiderw\u00e4rtigkeit\u201c in der H\u00fcnefeldstra\u00dfe 58 setzt sich mit dem mittelalten Engels und seine durch die elendigen Arbeitsumst\u00e4nde w\u00e4hrend der Industrialisierung in der Textilindustrie gepr\u00e4gten Moralvorstellungen auseinander.<\/p>\n<p>Das dritte Wandbild \u201eGestalt\u201c an der \u201eCotton Factory\u201c in der Uellendahler Stra\u00dfe 29 thematisiert den \u00e4lteren Engels und wie sich seine Ideologie und sein Menschenbild in diesem Lebensabschnitt manifestiert haben.<\/p>\n<p>\u201eDas Besondere an dem Projekt \u201aEngels Weltbild\u2018 ist: Es wird das Engelsjahr \u00fcberdauern. Denn die drei Wandbilder werden auch nach 2021 weiterhin im Stadtbild zu sehen sein. Gleiches gilt f\u00fcr die Dokumentation: Der qualitativ sehr hochwertige und \u00fcberaus gelungene Film zeigt seltene Einblicke in den Arbeitsprozess der beiden K\u00fcnstler und die Entstehung der drei imposanten Wandbilder\u201c, fasst Engels2020-Projektgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Christoph Grothe zusammen.<\/p>\n<p>F\u00f6rderer des Projektes \u201eEngels Weltbild\u201c sind das Ministerium f\u00fcr Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und die Stadtsparkasse Wuppertal. Detailliertere Hintergrundinformationen zu den drei Engels-Motiven, die Video-Dokumentation sowie Bildergalerien zur Entstehung der Wandbilder gibt es online unter: <a href=\"http:\/\/wandbilder.engels2020.de\/\">wandbilder.engels2020.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aktuelle Informationen zum Engelsjahr gibt es online unter: <a href=\"http:\/\/www.engels2020.de\/\">www.engels2020.de<\/a><\/p>\n<p><strong>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/engels2020 www.instagram.com\/engels2020\">http:\/\/www.facebook.com\/engels2020 www.instagram.com\/engels2020<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Friedrich Engels in \u00fcberdimensionaler Gr\u00f6\u00dfe auf drei Wuppertaler H\u00e4userfassaden: Die beiden K\u00fcnstler Martin Heuwold und Kolja Kunstreich haben ihr Projekt \u201eEngels Weltbild\u201c verwirklicht. Dabei wurden sie wochenlang von dem Kommunikationsdesigner und Fotografen Christoph Sch\u00f6nbach hautnah begleitet.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-33100","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-23 02:27:00","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33100","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=33100"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33100\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":33103,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33100\/revisions\/33103"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=33100"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=33100"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=33100"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}