{"id":32471,"date":"2020-12-12T11:12:56","date_gmt":"2020-12-12T10:12:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=32471"},"modified":"2022-08-09T12:42:13","modified_gmt":"2022-08-09T10:42:13","slug":"bergische-transfergeschichten-wem-gehoert-unser-leben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2020\/12\/12\/bergische-transfergeschichten-wem-gehoert-unser-leben\/","title":{"rendered":"Bergische Transfergeschichten: Wem geh\u00f6rt unser Leben?"},"content":{"rendered":"<div class=\"header\">\n<div id=\"attachment_42484\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-42484\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Baranzke_22-2-1024x700.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"700\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Dr. Heike Baranzke \/ Theologische Ethik der Katholischen Theologie &#8211; \u00a9\u00a0Foto: UniService Transfer<\/span><\/div>\n<\/div>\n<div id=\"c28155\" class=\"csc-default\">\n<p class=\"bodytext\">In den \u201eBergischen Transfergeschichten\u201c blickt Dr. Heike Baranzke, Lehrbeauftragte f\u00fcr Theologische Ethik der katholischen Theologie an der Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal, auf das aktuelle St\u00fcck \u201eGott\u201c von Ferdinand von Schirach und spricht \u00fcber die kontroverse Debatte zum Thema Sterbehilfe.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"c28156\" class=\"csc-default\">\n<div class=\"csc-textpic csc-textpic-intext-right csc-textpic-equalheight\">\n<div class=\"csc-textpic-text\">\n<p class=\"bodytext\">Unsere multimediale Gesellschaft gibt uns heute jedwede M\u00f6glichkeit der Meinungs\u00e4u\u00dferung zu nahezu allen Themen. Durch Televotes beeinflussen wir sogar Entscheidungsprozesse. Wir kennen das aus Musikshows, in denen wir mit unserer Wahl Kandidat*innen in die n\u00e4chste Runde bringen k\u00f6nnen, oder Gerichtssendungen, wie der\u00a0 Gerichtsshow \u201eWie w\u00fcrden Sie entscheiden?\u201c, die das ZDF bis 2000 ausstrahlte.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">In einem \u00e4hnlichen Format pr\u00e4sentiert Strafverteidiger und Schriftsteller Ferdinand von Schirach seine Theaterst\u00fccke: Am Ende der Vorstellung l\u00e4sst er das Publikum entscheiden, wie der Fall zu beurteilen ist.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Sein aktuelles St\u00fcck \u201eGott\u201c, das derzeit auf bundesdeutschen B\u00fchnen und in der Mediathek der ARD zu sehen ist, behandelt das Thema Sterbehilfe. Darin geht es um den fiktiven Fall des Herrn G\u00e4rtner, der sterben will. Er ist 78 Jahre alt und psychisch wie physisch gesund. Vor drei Jahren starb seine Frau, und er will nicht mehr leben.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Beim Bundesinstitut f\u00fcr Arzneimittel beantragte er eine t\u00f6dliche Dosis Natrium-Pentobarbital, die ihm verweigert wurde. Im St\u00fcck zieht Herr G\u00e4rtner mit seinem Rechtsanwalt vor den Deutschen Ethikrat. Die Diskussion entwickelt sich anhand der Eingangsfrage: Darf ein gesunder Mensch sterben? Nach einer Stunde und 37 Minuten kann der Zuschauer per Anruf entscheiden.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Nichts f\u00fcr Denkfaule<\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die Theologin und Ethikerin Dr. Heike Baranzke h\u00e4lt diese Form der Auseinandersetzung f\u00fcr viel zu kurz gegriffen und sagt: \u201e\u00dcber solche Fragen nachzudenken und zu diskutieren, das ist nichts f\u00fcr Denkfaule.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die versierte Wissenschaftlerin mit einem Lehrauftrag f\u00fcr Theologische Ethik der katholischen Theologie an der Bergischen Universit\u00e4t findet den Ansatz des Schirach-St\u00fcckes durchaus interessant, welches der Autor nach der Abschaffung des Sterbehilfeparagraphen 217 im Strafgesetzbuch durch das Verfassungsgericht in diesem Jahr sogar auf einen Suizid eines gesunden Menschen zuspitzt.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die Grundrechte auf freie Entfaltung der Pers\u00f6nlichkeit sowie auf den Schutz des Lebens sind beide in Artikel 2 Grundgesetz garantiert. Daraus folgt: \u201eNiemand hat eine Pflicht zu leben, es gibt keinen Zwang zu leben, das w\u00fcrde ich auch voll und ganz unterschreiben, aber man kann dann nicht nur von einem Akteur aus die ganze Sache thematisieren, sondern man muss dann die verschiedenen Rollen der verschiedenen Akteure betrachten\u201c, erkl\u00e4rt Baranzke, \u201enicht nur die Rolle des Suizidwilligen, sondern auch die Rolle des Gesetzgebers, der auch das Gemeinwohl im Blick haben muss.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Es gibt keine klaren Ja-\/Nein-Entscheidungen<\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\">Eine g\u00e4ngige Praxis im Verlauf von Interviews ist eine durch Ja\/Nein-Entscheidungen erzwungene Eindeutigkeit, die Baranzke bei diesem Thema f\u00fcr unangebracht h\u00e4lt. Sie verweist dabei auf den Universalgelehrten Aristoteles, der schon vor \u00fcber 2000 Jahren davor warnte, von der Ethik die gleiche Pr\u00e4zision und Eindeutigkeit zu erwarten, wie von den logischen Wissenschaften.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u201eBei ethischen Fragen \u2013 und das merken wir auch in der Coronadebatte \u2013 wollen alle klare Antworten haben, klare Ja-Nein-Entscheidungen. Aber jeder m\u00f6chte auch in seiner spezifischen Situation ber\u00fccksichtigt sein. Das ist schon ein Widerspruch in sich.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Es gehe hier neben dem Grundrecht auf Selbstbestimmung auch um das hohe Gut des menschlichen Lebens, erkl\u00e4rt sie, welches ein ganz grundlegendes Rechtsgut sei, da man ohne die Voraussetzung des Lebens die anderen Grundrechte auch nicht in Anspruch nehmen k\u00f6nne. Dabei gehe es nicht einfach um ein logisches, sondern um ein psychologisches Problem, das daher nie mit letzter Sicherheit zu beantworten sei.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Gegen einsame Selbstt\u00f6tungsentscheidungen spreche auch eine immerw\u00e4hrende Verantwortung, die ein Mensch seinem Umfeld gegen\u00fcber habe. \u201eF\u00fcr mich als Ethikerin ist die praktische Vernunft wesentlich, die uns herausfordert, uns nicht nur unseren Bed\u00fcrfnissen, Emotionen und Affekten ungesteuert hinzugeben, sondern Verantwortung f\u00fcr die mit uns in sozialer Beziehung stehenden Menschen zu \u00fcbernehmen.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Es werde in der Sterbediskussion immer nur die negative Freiheit behandelt, es gebe aber auch noch den positiven Freiheitsbegriff, der Verantwortung sowohl f\u00fcr soziale Nahbeziehungen als auch f\u00fcr die Gesellschaft miteinschlie\u00dfe. Denn von Schirach l\u00e4sst seinen Suizidwilligen mit der Forderung auftreten, dass Gesetze ge\u00e4ndert werden, die ein Recht auf Hilfe bei der Selbstt\u00f6tung festschreiben.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Er will also nicht nur f\u00fcr sich selbst einen Weg der Lebensbeendigung suchen, sondern gesetzliche Strukturen schaffen, mit denen der Staat rechtlich in die Pflicht genommen werden kann, Institutionen f\u00fcr Suizidassistenz zu schaffen. Das ist ein gewaltiger gesellschaftsver\u00e4ndernder Anspruch, der \u00fcber die Bitte der Linderung einer privaten Notlage weit hinausgeht.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>In welcher Gesellschaft wollen wir leben?<\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die Auseinandersetzung mit der Selbstverantwortung eines Sterbewilligen hat auch immer mit der Frage zu tun, in welcher Gesellschaft wir leben wollen. Daher fragt Baranzke ganz konkret: \u201eGeht es um die sofortige, uneingeschr\u00e4nkte Unterst\u00fctzung eines Sterbevorhabens oder geht es um Behutsamkeit und Achtsamkeit und die individuelle Pr\u00fcfung dieses hohen Gutes, das Leben hei\u00dft?\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Es mache einen gro\u00dfen Unterschied, ob jemand sterbenskrank und die Grenzen der palliativmedizinischen Behandlung erreicht habe, oder ob jemand einfach nur Liebeskummer habe oder depressiv sei. Daher sei auch die St\u00e4rkung des Bereichs der Suizidpr\u00e4vention enorm wichtig.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">In jedem Falle sei bei der Erf\u00fcllung eines Sterbewillens wichtig, betont die Theologin, \u201edass die Tatherrschaft soweit wie m\u00f6glich bei dem Suizidwilligen verbleiben sollte. Dass er selber die Verantwortung \u00fcbernimmt.\u201c Denn T\u00f6tung auf Verlangen, also durch die Hand eines Anderen, ist nach wie vor verboten.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Du sollst nicht t\u00f6ten<\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\">Im f\u00fcnften Gebot steht: Du sollst nicht t\u00f6ten. Mit dem Gebot l\u00e4sst sich kein Recht sprechen. Es definiert auch keinen Rechtsfall. Aber es hat einen grundlegenden Wert als eine Art Grundgesetz: Der Mensch hat ein Recht auf Leben. Das f\u00fcnfte Gebot ist somit dem Schutz des menschlichen Lebens verschrieben. Es steht in einem Spannungsfeld, dem sich jede Gesellschaft aussetzen muss.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Wann ist eine T\u00f6tung erlaubt und wann nicht? Damit ist es auch heute noch kommentarbed\u00fcrftig. Aber ist mit diesem Gebot auch gleichzeitig die Selbstt\u00f6tung verboten? \u201eEs ist ein offenes Geheimnis, dass diese starke Verurteilung des Suizids erst durch Augustinus (Augustinus von Hippo, Kirchenlehrer der Sp\u00e4tantike, Anm. d. Red.) in die Theologiegeschichte gekommen ist. \u201eAber historische Verweise reichen als Rechtfertigung in der Diskussion nicht aus\u201c, sagt Baranzke.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u201eWir k\u00f6nnen nicht einfach unseren zeitgeschichtlichen Horizont, unsere gesellschaftlichen Ma\u00dfst\u00e4be auf vormoderne Zeiten anwenden. Im biblischen Horizont haben wir noch einen gottesrechtlichen Rahmen und in der Neuzeit trennen wir ja zwischen religi\u00f6sen und s\u00e4kularen Begr\u00fcndungen und da nochmal zwischen moralischen und rechtlichen Begr\u00fcndungen. All diese Ausdifferenzierungen sind da ja gar nicht mitgedacht\u201c, konstatiert sie und daher m\u00fcsse man sich vor anachronistischen Schnellsch\u00fcssen h\u00fcten.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Dieses Gebot sei in eine bedrohliche und weniger gesicherte soziale Wirklichkeit hineingesprochen worden und diente letztlich auch dem Schutz der Menschen vor gemeinen Verbrechen. \u201eDenn f\u00fcr einen T\u00e4ter oder einen M\u00f6rder gilt: F\u00fchl dich nicht sicher, wenn du meinst, dass dich keiner beobachtet, Gott sieht alles.\u201c Das T\u00f6tungsverbot bezeuge vor allem die hohe Wertsch\u00e4tzung des Lebens in einer Zeit, die noch keine Menschenrechte gekannt habe, betont Baranzke.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>\u201eEine gesellschaftlich tragf\u00e4hige Beurteilung ist extrem anstrengend\u201c<\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\">Wem geh\u00f6rt also unser Leben? Geh\u00f6rt es einem Gott? Geh\u00f6rt es dem Staat? Geh\u00f6rt es der Gesellschaft, der Familie, den Freund*innen? Oder geh\u00f6rt es nur uns selbst.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Heike Baranzke w\u00fcrde bei der Abstimmung in Ferdinand von Schirachs St\u00fcck \u201eGott\u201c sowohl als Theologin als auch als Ethikerin eindeutig mit \u201eNein\u201c stimmen: \u201eWeil der neuralgische Punkt in diesem fiktiven Fall der ist, dass Herr G\u00e4rtner auf der einen Seite die Darlegung seiner Gr\u00fcnde verweigert und auf der anderen Seite es ihm nicht gen\u00fcgt, f\u00fcr sich selbst einen Ausweg aus dem Leben zu suchen. Wenn er von der Gesellschaft fordert, dass der Gesetzgeber diese Strukturen einrichten soll, dann ist er gegen\u00fcber der Gemeinschaft auch begr\u00fcndungspflichtig.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Jede*r hat ein Recht, ihre oder seine Meinung zu \u00e4u\u00dfern, nur sollten gen\u00fcgend Hintergrundinformationen vorliegen, um diese Meinung auch vertreten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u201eWir sind alle als moralische Subjekte auch gefordert zu einer Urteilsbildung, die aber dann entsprechend anstrengend ist, weil sie keine schnellen Ja\/Nein-Antworten aus Mitleid mit einem Einzelnen zul\u00e4sst. Denn jedes moralische Urteil \u00fcber einen Einzelfall hat ja die Kehrseite, sich fragen lassen zu m\u00fcssen, ob es auch verallgemeinerbar ist, ob daraus also ein Gesetz gemacht werden k\u00f6nnte, das nun f\u00fcr alle in der Gesellschaft gelten soll und wie denn dann der Lebensschutz garantiert werden kann f\u00fcr jene, die vielleicht behebbare depressive Verstimmungen, nicht aber einen belastbaren Sterbewillen \u00e4u\u00dfern.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Verantwortung habe ich daher nicht erst beim Reichen des Schierlingsbechers, sondern schon, wenn ich ein ethisches Urteil f\u00e4lle. Diese Dimension ist vielen Diskutanten nicht ganz klar. Von denen, die mitbestimmen wollen, fordere ich dann mehr ein als spontanes Mitleid, denn eine gesellschaftlich tragf\u00e4hige Beurteilung ist extrem anstrengend.\u201c<\/p>\n<p class=\"align-right\"><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<p class=\"align-right\">\n<\/div>\n<div class=\"csc-textpic-text\">\n<p class=\"bodytext\">\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDen eigenen Tod, den stirbt man nur, doch mit dem Tod der anderen muss man leben\u201c, schreibt Mascha Kal\u00e9ko in ihrem 1945 verfassten Gedicht Memento und formuliert darin in wenigen Worten, dass der Tod nicht nur Auswirkungen auf den Einzelnen, sondern immer auch auf die Anderen hat.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-32471","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-13 08:37:04","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32471","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=32471"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32471\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":54142,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32471\/revisions\/54142"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=32471"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=32471"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=32471"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}