{"id":32172,"date":"2020-12-15T19:22:50","date_gmt":"2020-12-15T18:22:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=32172"},"modified":"2022-12-09T11:27:46","modified_gmt":"2022-12-09T10:27:46","slug":"jochen-rauschs-stahlnetz-comeback-nach-38-jahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2020\/12\/15\/jochen-rauschs-stahlnetz-comeback-nach-38-jahren\/","title":{"rendered":"Jochen Rauschs &#8222;Stahlnetz&#8220;: Comeback nach 38 Jahren"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_59018\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-59018\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/ab54b213-8ed2-4bd4-aa35-141e0520a9b7-1024x767.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"767\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Das Duo &#8222;Stahlnetz&#8220;: Jochen Rausch (r.) und Detlev Cremer &#8211; \u00a9 Stahlnetz<\/span><\/div>\n<p>Und so f\u00e4llt auch &#8222;Music For Smartphones&#8220; wieder v\u00f6llig aus dem Rahmen. Das Album enth\u00e4lt sage und schreibe 50 Songs, doch sie sind alle nicht l\u00e4nger als 60 Sekunden lang. Einzige Ausnahme, der Song &#8222;Schwebebahn&#8220;, der vorab von Warner Music als Single ausgekoppelt erscheint und ab Freitag (25.11.) heruntergeladen werden kann.<\/p>\n<p>Unter diesem Link gibt es den Song &#8222;Schwebebahn&#8220;:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=OiVtHqi00v4&amp;fbclid=IwAR033zDzfINJaSXHASliZjfq7oEY3Cku0CvdmOeeAa7jdb0CjCyrXXy8HKU\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=OiVtHqi00v4&amp;fbclid=IwAR033zDzfINJaSXHASliZjfq7oEY3Cku0CvdmOeeAa7jdb0CjCyrXXy8HKU<\/a><\/p>\n<p>Als Musiker macht sich Jochen Rausch legt immer wieder gro\u00dfe Schaffens-Pausen ein. Das letzte gr\u00f6\u00dfere Projekt waren 2008 die &#8222;Lindenberg TRACKS&#8220;. Der gro\u00dfe Udo lieh Jochen Rausch (Keyboard) und Detlev Cremer (Synthesizer &amp; Gitarre) f\u00fcr ihr Projekt &#8222;Spoken Songs&#8220; seine Stimme und trug seine Song-Texte &#8211; z.B. &#8222;Baby, wenn ich down bin&#8220; oder &#8222;M\u00e4dchen aus Ostberlin&#8220; zur Musik der beiden &#8222;Stahlnetz&#8220;-Musiker vor.<\/p>\n<p>Als Programmchef von 1LIVE, WDR 2 und WDR 4 sowie als stellvertretender WDR-H\u00f6rfunkdirektor und auch als Buchautor war in all den Jahreb Jochen Rausch (64) allgegenw\u00e4rtig und aktiv. Seine Romane wie &#8222;Restlicht&#8220;, &#8222;Trieb&#8220; oder auch &#8222;Krieg wurden von den Literaturkritikern gefeiert.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&#8222;Krieg&#8220; fand sogar soviel Anklang, dass die ARD die dramatische Story sogar unter dem Titel &#8222;Fremder Feind&#8220; f\u00fcr die Primetime-Reihe &#8222;ARD-Filmmittwoch&#8220; verfilmte.<\/p>\n<p>Ulrich Matthes, Barbara Auer und J\u00f6rdis Triebel spielten in dem Berg-Dramer die Hauptrollen. Rick Ostermann f\u00fchrte Regie. Ein gro\u00dfer Erfolg.<\/p>\n<p>Doch irgendwie war f\u00fcr Jochen Rausch und Detlev Cremer klar, dass die Geschichte von &#8222;Stahlnetz&#8220; noch nicht zuende geschrieben war. Und so kam es zum zweiten Album nach 38 Jahren.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wie stolz waren Rausch und Cremer 1982, als der gro\u00dfe Conny Plank, die Produzenten-Legende, die LP &#8222;Wir sind gl\u00fccklich&#8220; mit ihnen produzierte und teilweise sogar selbst einen Musikpart einspielte.<\/p>\n<p>Immerhin sa\u00df er vorher und nachher f\u00fcr Bands und Einzelinterpreten wie The Scorpions, Eloy, Hoelderlin, Brian Eno, Ultravox, Killing Joke, Gianna Nannini, Kowakski, Humpe &amp; Humpe oder Heinz-Rudolf Kunze am Mischpult.<\/p>\n<p>Das neue Album &#8222;Music For Smartphones&#8220; ist alles andere als eine musikalische Fortsetzung von &#8222;Wir sind gl\u00fccklich&#8220;. Jochen Rausch: &#8222;Daf\u00fcr ist ist in den vergangenen fast vier Jahrzehnten viel zuviel passiert: Politisch, gesellschaftlich, technologisch und auch musikalisch.&#8220;<\/p>\n<p>Die gestandenen Herren von &#8222;Stahlnetz&#8220; orientierten sich deshalb an den heutigen H\u00f6rgewohnheiten und setzten auf Reduktion und Minimalismus: 50 neue Songs, davon bis auf eine Ausnahme keiner l\u00e4nger als 60 Sekunden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Keyboarder Rausch: &#8222;Alle scrollen doch heute nur noch durch die Timelines. Wenn man sich anschaut, wie lange Leute auf Youtube Videos anschauen oder auf Spotify Tracks anh\u00f6ren, dann sind das Sekunden. So gesehen haben wir die Chance, dass von unseren Tracks mehr geh\u00f6rt wird als von einem normalen Song.&#8220;<\/p>\n<p>Ihr Stilmittel Reduktion und Minimalismus setzte das Duo auch bei den Texten fort, sie beschr\u00e4nken sich auf maximal einen Satz. Oftmals reichen auch zwei oder drei Schlagworte. Und sogar die Videos, die es zu allen 50 Songs gibt, haben alle nur eine Einstellung und sind nicht geschnitten.<\/p>\n<p>Die Filmsequenzen wurden teilweise sogar von Freunden und Bekannten der beiden Musiker gedreht und den &#8222;Stahlnetz&#8220;-Musikern anschlie\u00dfend zugespielt.<\/p>\n<div id=\"attachment_45335\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-45335\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/257647759_980789028988820_5124441207427754933_n-2-1024x726.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"726\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Jochen Rausch, Programm-Direktor 1LIVE, WDR 2, WDR 4, Moderator, Musiker, Buchautor &#8211; \u00a9 Pieper<\/span><\/div>\n<p>Jochen Rausch und Detlev Cremer verzichteten sogar auf ein menschliche Stimme, sondern vertrauten einer &#8222;digitalen S\u00e4ngerin&#8220;, die sie &#8222;Marta&#8220; tauften.<\/p>\n<p>Multik\u00fcnstler Jochen Rausch: &#8222;Wir wollten eine Stimme haben, die immer zur Verf\u00fcgung steht. Da blieb nur eine virtuelle Stimme. Wir nennen sie Marta. Marta ist sehr kooperativ, man muss sie nur anklicken und ihr die Texte aufschreiben und schon spricht sie. Sie hat sehr viele Ausdrucksm\u00f6glichkeiten, wir haben sie dann auch noch zum Singen gebracht.&#8220;<\/p>\n<p>Neue musikalische Wege haben Jochen Rausch und Detlev Cremer auf jeden Fall wieder beschritten &#8211; jetzt m\u00fcssen nur noch ihre alten und hoffentlich neuen Fans mit in die gleiche Richtung gehen.<\/p>\n<p>Und der n\u00e4chste Schritt ist auch schon angedacht. Die beiden musikalischen Autodidakten w\u00fcrden ihr neues Album liebend gern auch live auf der B\u00fchne pr\u00e4sentieren. Aber daf\u00fcr brauchen sie dann eine Marta aus Fleisch und Blut und mit einer tollen Stimme. Aber auch hier f\u00e4llt den beiden Kreativ-K\u00f6pfen sicher eine optimale L\u00f6sung ein&#8230;<\/p>\n<p><strong>Text Peter Pionke<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_32179\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-32179\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/8e276843-41e3-4769-a9c8-5c34a17de2c9-1024x1024.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"1024\" \/><span class=\"wp-caption-text\">&#8222;Schwebebahn&#8220;, die brandneue &#8222;Stahlnetz&#8220;-Single &#8211; \u00a9 Stahlnetz<\/span><\/div>\n<p><strong>Alle Infos, eine spannende Kurz-Doku und Links, wo Sie die neue Single &#8222;Schwebebahn&#8220; herunterladen k\u00f6nnen, finden Sie unter:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.stahlnetz-online.com\">http:\/\/www.stahlnetz-online.com<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Comeback nach 38 Jahren\u00a0 &#8211; das ist hitverd\u00e4chtig! 1982 ver\u00f6ffentlichte die Wuppertaler Band &#8222;Stahlnetz&#8220; ihr bislang einziges Album: &#8222;Wir sind gl\u00fccklich&#8220;. Inzwischen ist mit &#8222;Music For Smartphones&#8220; das zweite Werk von Jochen Rausch und Detlev Cremer auf dem Markt. Musiklisch haben die Alben aus verschiedenen Epochen nur eine Gemeinsamkeit: Beide sind weit weg vom Mainstream.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-32172","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-09 03:04:43","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32172","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=32172"}],"version-history":[{"count":15,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32172\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":59019,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32172\/revisions\/59019"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=32172"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=32172"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=32172"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}