{"id":32119,"date":"2020-11-24T19:32:25","date_gmt":"2020-11-24T18:32:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=32119"},"modified":"2022-01-21T01:03:31","modified_gmt":"2022-01-21T00:03:31","slug":"sando-e-v-schenkt-notleidenden-tieren-ein-zweites-leben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2020\/11\/24\/sando-e-v-schenkt-notleidenden-tieren-ein-zweites-leben\/","title":{"rendered":"&#8222;Sando e.V.&#8220; schenkt notleidenden Tieren ein zweites Leben"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_45235\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-45235\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/DSC03784-2-1024x705.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"705\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Petra Konradi mit ihrem Liebling Sando &#8211; \u00a9 Sando e.V.<\/span><\/div>\n<p>Die Corona-Pandemie macht die Arbeit der Tiersch\u00fctzer nicht leichter. Petra Konradi:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>&#8222;Noch vor wenigen Monaten berichteten von unserer Arbeit, die aufgrund von Corona wieder sehr erschwert wurde aber trotzdem nicht weniger wird.<\/p>\n<p>Nun ist es leider wieder ernst geworden und die 2. Coronawelle schr\u00e4nkt unsere Arbeit wieder sehr ein. Auch wenn Fuerteventura momentan kein Risikogebiet mehr ist, \u00fcberlegen sich doch viele Urlauber, ob sie her fliegen oder nicht, denn morgen kann schon wieder alles anders sein mit den Regelungen. Auch die Bewohner der Insel sind weiterhin stark beeintr\u00e4chtigt; viele haben keine Arbeit mehr durch den ausbleibenden Tourismus und das schadet am Ende auch den vielen Tieren hier.&#8220;<\/p>\n<p>Die hilflosen Tieren zahlen leider immer die Zeche f\u00fcr Verantwortungslosigkeit und Ignoranz der Menschen. Doch zum Gl\u00fcck gibt es &#8222;Sando e.V.&#8220;, den Tierschutzverien, der nach dem Hund<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>&#8222;Sando&#8220; benannt wurde, der selbst aus eine Perrera gerettet wurde und jetzt ein unbeschwertes Leben bei Tiersch\u00fctzerin Petra Konradi zuhause f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Lohn f\u00fcr die harte Arbeit, die den Tiersch\u00fctzern auch oft emotional eine Menge abverlangt, sind immer wieder die gro\u00dfen und kleinen Erfolge.<\/p>\n<p>Hier einige &#8222;Felle&#8220;, die echten Tierfreunden das Herz h\u00f6her schlagen lassen:<\/p>\n<p>Das sind zum Beispiel die taube Katze &#8222;Sunny&#8220;, die schreiend auf der Stra\u00dfe umherlief und beinahe \u00fcberfahren wurde und der winzige &#8222;Elmo&#8220;, der im M\u00fcll gefunden wurde und j\u00e4mmerlich wimmerte, weil er kaum Luft bekam. &#8222;Sando&#8220;-Pflegerin Andrea p\u00e4ppelte die beiden, die im Alter von ca. sechs Wochen zu ihr kamen, liebevoll auf. &#8222;Sunny&#8220; und &#8222;Elmo&#8220; sind jetzt ausgeflogen worden und in einem sch\u00f6nen F\u00fcr-immer-Zuhause in Deutschland gelandet. Wenn das kein Happy-end ist &#8211; auch wenn Andrea der Abschied von den beiden Samtpfoten schwer fiel.<\/p>\n<div id=\"attachment_32124\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-32124\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/5C52F502-A436-4484-84B3-22887FF4BFDB-1440x1080-1-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Naka wurde von seiner Pflegefamilie adoptiert &#8211; \u00a9 Sando e.V.<\/span><\/div>\n<p>Gl\u00fcck hatte auch die Siamkatzen-Familie, die auf einer Dachterrasse gefunden wurde. Tiersch\u00fctzer von &#8222;Flying Cats&#8220;, Partner-Verein von &#8222;Sando e.V.&#8220;, haben sie in ihre Obhut genommen, sozialisieren sie mit viel Liebe, um sie anschlie\u00dfend als zahme Hauskatzen zu vermitteln.<\/p>\n<p>Das Katzenleid auf der Insel k\u00f6nnte viel kleiner sein, wenn Menschen verantwortungsbewusster mit ihrem Mitgesch\u00f6pfen umgehen w\u00fcrden. Petra Konradie wei\u00df davon ein trauriges Lied zu singen:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>&#8222;Es gibt hier die grausame Angewohnheit, die nicht selten vorkommt ist, dass man den Mutterkatzen ihre Kitten zu fr\u00fch weg nimmt, weil sie l\u00e4stig werden. Entweder sie werden sie dann verschenkt oder es passiert Schlimmeres, was wir hier gar nicht in Worte fassen wollen.&#8220;<\/p>\n<p>Das ist f\u00fcr die Kitten schlecht, weil sie gerade in den ersten 12 Wochen<\/p>\n<p>sehr viel von der der Katzemama f\u00fcrs sp\u00e4tere Leben lernen und f\u00fcr die M\u00fctter kann das sogar lebensgef\u00e4hrlich sein.<\/p>\n<p>Beim F\u00fcttern der Katzenkolonien entdecken die Tiersch\u00fctzer*innen h\u00e4ufig solche F\u00e4lle und k\u00f6nnen dann zum Gl\u00fcck meistens noch rechtzeitig eingreifen, bevor es f\u00fcr das Muttertier gef\u00e4hrlich wird. Was viele nicht wissen, dass eine Katzenmutter gro\u00dfe Probleme mit ihrem Ges\u00e4uge bekommen kann, wenn pl\u00f6tzlich keine Kitten mehr da sind, die die Milch trinken.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Dann bildet sich h\u00e4ufig ein Milchstau, die Brustdr\u00fcsen schwellen an und im schlimmsten Fall kommt es zu einer gef\u00e4hrlichen Entz\u00fcndung des Ges\u00e4uges. Das sind bakterielle Infektionen, die nicht selten f\u00fcr Stra\u00dfenkatzen zum elendigen, schmerzvollen Tod f\u00fchren.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Petra Konradi: &#8222;Nur durch Spenden sind wir dazu in der Lage, hier zu helfen und diesen Katzen gro\u00dfes Leid zu ersparen.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_32122\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 970px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-32122\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/82624039_477446996530599_258810258196004864_n.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"720\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Boston hat nun auch ein tolles Zuhause &#8211; \u00a9 Sando e.V.<\/span><\/div>\n<p>So war es auch bei der schwarz-wei\u00dfen &#8222;Summer&#8220; und bei der schwarzen Batsy, deren Brustdr\u00fcsenentz\u00fcndung der Tierarzt zum Gl\u00fcck ohne OP, sondern mit einer Antibiotikum-Behandlung in den Griff bekam. Beiden Katzen geht es inzwischen wieder besser und sollen demn\u00e4chst in gute H\u00e4nde vermittelt werden.<\/p>\n<p>Die<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>deutsche Tiersch\u00fctzerin betont ausdr\u00fccklich: &#8222;Wir vermitteln wirklich nur die Stra\u00dfenkatzen, die drau\u00dfen kaum eine Chance haben. Alle anderen werden nach der Kastration, Entwurmung und Entflohung wieder entlassen. Denn viele sind vom Charakter zu sehr an ihre Freiheit und zu wenig an den Menschen gew\u00f6hnt. Aber manche Samtpfoten stellen sich als besonders zutraulich heraus oder sie haben ein Handicap und dann wollen wir ihnen die Chance sorgloses Leben geben &#8211; besonders wenn sie gesundheitlich schon einiges durchgemacht haben.&#8220;<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_27834\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-27834\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/PHOTOhhz-2020-04-11-00-31-01.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Eine der wei\u00dfen Katze, die von Sando e.V. gerettet wurden &#8211; \u00a9 Sando e.V.<\/span><\/div>\n<p>So manches r\u00fchrendes Happy-End gab es auch bei den buchst\u00e4blich bis dahin armen Hunden.<\/p>\n<p>Der wundersch\u00f6ne Pointer Naka aus der Perrera hatte ein Riesen-Handicap. Seine Kniescheibe war v\u00f6llig falsch patziert. Er konnte sich nur humpelnd und unter Schmerzen fortbewegen. &#8222;Sando e.V.&#8220; sammelte gezielt f\u00fcr seine OP und ein Tierzarzt nahm den komplizierten Eingriff zum Sonderpreis vor.<\/p>\n<p>Petra Konradi: &#8222;Das kleine Humpelbeinchen lief in einer st\u00e4ndigen Schonhaltung. Wir wollten Naka jedoch ein lebenswertes und vor allem schmerzfreies Leben schenken. Und das ist dank der Spenden und dank Tierarzt Dr. Pingen auch gelungen.&#8220;<\/p>\n<p>Rund 1.500 \u20ac hat die aufwendige Behandlung f\u00fcr Naka gekostet. Anschlie\u00dfend ging es in die Reha: T\u00e4glich Physiotherapie bei der Tiertherapeutin Sabine Eichhorn. Und Naka, der gro\u00dfe Fortschritte macht, ist ein echtes Gl\u00fcckskind. Denn Pflegemama Tatjana hat nach R\u00fccksprache mit ihrer Familie beschlossen, dass der niedliche, liebenswerte Vierbeiner nicht vermittelt wird, sondern f\u00fcr immer bleiben darf &#8211; als Familienmitglied und als Spielgef\u00e4hrte von H\u00fcndin Eleni.<\/p>\n<p>Dusel hatte &#8222;Boston&#8220;, der drei Jahre in der Perrera verbracht hat. Er sollte von Markus Kurscheidt, 2. Vorsitzender von &#8222;Sando e.V.&#8220;, eigentlich in Deutschland auf eine Vermittlung in ein neues Zuhause vorbereitet werden. Markus ist von Beruf<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Verhaltenstherapeut f\u00fcr Hunde. Das Ende vom Lied: Er hat Boston so sehr ins Herz geschlossen, dass er ihn selbst beh\u00e4lt.<\/p>\n<div id=\"attachment_32123\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 970px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-32123\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/87715779_503284860613479_3047345387468750848_n.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"733\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Bardino-Baby Cookie hat auch ein liebevolles Herrchen gefunden &#8211; \u00a9 Sando e.V.<\/span><\/div>\n<p>Und noch eine arme Seele hat es heraus aus der Perrera geschafft.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Der Podenco Ron, der nun Benji heist, wird auch bald nach Deutschland in sein neues Zuhause fliegen. Benji und sein bereits erfolgreich vermittelter Bruder, wurden von ihrem Herrchen einfach entsorgt und landeten im Tierheim auf Fuerteventura. Dank &#8222;Sando e.V.&#8220; haben beide jetzt eine gl\u00fcckliche Zukunft.<\/p>\n<p>Einige positive Beispiele, die Petra Konradi und ihre Mitstreiterinnen und<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Mitstreiter immer wieder die n\u00f6tige Kraft geben, weiter zu machen, sich auch in Zukunft f\u00fcr notleidende Tiere einzusetzen.<\/p>\n<p>&#8222;Wir geben denen eine Stimme, die sonst kein Gesicht haben&#8220;, so das Motto von &#8222;Sando e.V.&#8220; Es gibt noch jede Menge zu tun &#8211; und das kann nur getan werden, wenn Tierfreunde gen\u00fcgend Spendengelder zur Verf\u00fcgung stellen. Bei &#8222;Sando e.V.&#8220; kommt garantiert jeder Cent bei den Tieren an, die dringend Hilfe brauchen.<\/p>\n<p><strong>Text: Peter Pionke<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Weitere Infos und das komplette &#8222;Sando&#8220;-Team finden Sie unter<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sandohelp.de\">http:\/\/www.sandohelp.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Und hier k\u00f6nnen SIE helfen:<\/strong><\/p>\n<p>Sando e.V. Spendenkonto:<\/p>\n<p>Volksbank Bielefeld-G\u00fctersloh eG<\/p>\n<p>IBAN:\u00a0DE65 4786 0125 1018 5758 00<\/p>\n<p>BIC:\u00a0GENODEM1GTL<\/p>\n<p>Spenden via PayPal: info@sandohelp.de<\/p>\n<div id=\"attachment_28614\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-28614\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/PHOTO-2020tz-04-11-00-39-57-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Petra Konradi mit einem ihrer Sch\u00fctzlinge bei der Tier\u00e4rztin &#8211; \u00a9 Sando e.V.<\/span><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In unregelm\u00e4ssigen Abst\u00e4nden berichten wir \u00fcber &#8222;Sando e.V.&#8220;, den tollen Tierschutzverein, den die TV-Journalistin (RTL) und Sprechlehrerin Petra Konradi auf der spanischen Kanaren-Insel Fuerteventura gegr\u00fcndet hat. Sie und ihr Team k\u00fcmmern sich aufopferungsvoll um streunende Katzen und Hunde, die in den Perreras (Tierheimen) dahinvegetieren und auf ein neues oder ihr erstes, liebesvolle Zuhause hoffen.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-32119","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-weitblick"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-06-11 18:15:43","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32119","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=32119"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32119\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":45236,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32119\/revisions\/45236"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=32119"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=32119"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=32119"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}