{"id":31126,"date":"2020-09-21T10:26:23","date_gmt":"2020-09-21T08:26:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=31126"},"modified":"2022-01-30T12:07:32","modified_gmt":"2022-01-30T11:07:32","slug":"die-zukunftsmacher-aufbruch-in-wuppertal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2020\/09\/21\/die-zukunftsmacher-aufbruch-in-wuppertal\/","title":{"rendered":"Die ZukunftsMacher &#8211; Aufbruch in Wuppertal?"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_48379\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 960px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-48379\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/IMG_6546_a.jpg\" alt=\"\" width=\"950\" height=\"633\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Vok Dams liegt das Wohl Wuppertals am Herzen &#8211; \u00a9 Dirk Sengotta<\/span><\/div>\n<p>Das alles ist nachzulesen in der repr\u00e4sentativen Branchendokumentation \u201eVok Dams \u2013 50 Jahre KommunikationDirekt\u201c, die im Wuppertaler Verlag M\u00fcller + Busmann erschienen ist.<\/p>\n<p>Vor allem aber:\u00a0Vok Dams ist Wuppertal Botschafter.\u00a0In dieser Eigenschaft k\u00e4mpft er seit Jahren darum, Wuppertal st\u00e4rker als Stadt-Marke zu definieren und sie damit professioneller, wirkungsvoller und nachhaltiger nach innen und au\u00dfen darzustellen.<\/p>\n<p>In Beitr\u00e4gen seines ATELIERHAUS-NotizBlogs, der Newsletter seines branchen\u00fcbergreifenden Netzwerkes und mit Beitr\u00e4gen in den sozialen Medien.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0\u00a0<\/span>Nicht zuletzt aber:\u00a0Mit Interviews, Kolumnen, Blog-Beitr\u00e4gen in \u201eDie Stadtzeitung WUPPERTAL\u201c.<\/p>\n<p>Aus Anlass der anstehenden Stichwahl zum Oberb\u00fcrgermeister der Stadt Wuppertal am 27. September 2020 habe wir Vok Dams nach seiner Empfehlung gefragt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>ZukunftsMacherinnen\u00a0und ZukunftsMacher:<\/h3>\n<h3>Aufbruch in WUPPERTAL?<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/h3>\n<p><strong>DS:\u00a0Herr Dams, erinnern Sie sich an unser Interview aus dem Mai 2015?\u00a0In unserer Printausgabe \u201eDie Stadtzeitung\u201c hatte ich Sie seinerzeit gefragt\u00a0\u201eVok Dams \u2013 schon in seiner Kindheit ein junger Gr\u00fcner?\u201c\u00a0Ihre Antwort damals: \u201cVon mir aus k\u00f6nnen Sie das so nennen. (\u2026) Wenn Sie mich aber schon den \u201eGr\u00fcnen\u201c zuordnen, sollten Sie dabei den Freiheitsaspekt und Unternehmergeist nicht vergessen, der mich eher in die N\u00e4he der \u201efreien\u201c Demokraten r\u00fccken w\u00fcrde.\u201c\u00a0Nun, unter den Oberb\u00fcrgermeister-Kandidaten hat es Marcel Hafke f\u00fcr die FDP auf einen ehrenhaften 3. Platz geschafft. Aber in die Stichwahl am kommenden Sonntag gehen Andreas Mucke f\u00fcr die SPD und Uwe Schneidewind als gemeinsamer Kandidat f\u00fcr CDU und Gr\u00fcne.\u00a0Wen w\u00fcrden Sie empfehlen?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: &#8222;Wenn man die Entwicklung der Stadt \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum verfolgt, st\u00f6\u00dft man immer wieder auf langfristige Analysen und kurzfristige L\u00f6sungsans\u00e4tze, die dann meist nicht einmal im Ansatz realisiert oder genutzt werden.\u00a0Es sind meist unterschiedliche Ans\u00e4tze und Interessen sowie fehlende Kompetenzen, die ein einheitliches Vorgehen verhindern.\u00a0In meinen Ver\u00f6ffentlichungen habe ich immer wieder darauf hingewiesen, dass hier etwas ge\u00e4ndert werden muss um Wuppertal nach innen und au\u00dfen besser darzustellen.\u00a0Nicht zuletzt auch als Empfehlung an die Oberb\u00fcrgermeisterkandidaten, sich dieses Themas im Wahlkampf anzunehmen.\u00a0Die W\u00e4hler w\u00e4ren aus meiner Sicht also gut beraten, sich die Programme der Kandidaten anzusehen und ihre Entscheidung darauf abzustimmen.&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS:\u00a0In Ihrem Blog-Beitrag vom 9. M\u00e4rz dieses Jahres sprechen Sie von einem \u201en\u00e4chsten Versuch\u201c Wuppertal als MARKE zu positionieren.\u00a0Zitat: \u201eJetzt gilt es zu handeln. Der Oberb\u00fcrgermeister einer Stadt ist aus unserer Sicht der erste Marken-Botschafter.&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams:\u00a0&#8222;Ja, das war ein Hinweis auf die verschiedenen vergeblichen Versuche der letzten Jahre, Wuppertal in der \u00d6ffentlichkeit besser darzustellen. Mit einigen Beispielen, wir kritisch auch die Presse immer wieder darauf reagiert, wie schlecht Wuppertal in der \u00d6ffentlichkeit wahrgenommen wird.\u00a0Nicht zuletzt auch als Hinweis darauf, dass ein guter Wille allein zur L\u00f6sung des Problems nicht reichen wird.<\/p>\n<p>Nachzulesen unter:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/vokdamsatelierhaus.de\/naechster-versuchwuppertal-stadt-als-marke\/\">http:\/\/vokdamsatelierhaus.de\/naechster-versuchwuppertal-stadt-als-marke\/<\/a><\/p>\n<p><strong>\u201cWuppertal\u201c gibt es eigentlich nicht!<\/strong><\/p>\n<p>Das Vok Dams Interview aus dem Jahr 2015<strong>DS:\u00a0Wie erkl\u00e4ren Sie sich das schlechte Image der Stadt? Warum werden wir in unserem Umfeld nicht wahrgenommen. Was hindert Investoren daran sich in Wuppertal niederzulassen? Warum sind die Wuppertaler nicht stolz auf ihre Stadt?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams:\u00a0\u00dcberspitzt gesagt: \u201cWuppertal\u201c gibt es eigentlich nicht.\u00a0Wuppertal hat es vers\u00e4umt, sich als Einheit darzustellen.Wuppertal existiert nur als eine Ansammlung von Stadtteilen.\u00a0Als Beyenburg, Ronsdorf, Cronenberg, Vohwinkel, Langerfeld, Barmen oder Elberfeld.\u00a0Nachdem das verbindende Element der Schwebebahn jetzt auch noch in der Diskussion steht,\u00a0f\u00e4llt das besonders ins Gewicht.\u00a0Sichtbar wird das vor allem im Kulturbereich, in der Verwaltung und in den Stadtbetrieben.\u00a0Alle verf\u00fcgen \u00fcber eigene Mittel, die teilweise auch in \u00d6ffentlichkeitsarbeit und Marketing-Ma\u00dfnahmen investiert werden.\u00a0In keinem dieser F\u00e4lle steht die Stadt als Marke mit ihren Markenwerten im Mittelpunkt.\u00a0Dabei m\u00fcsste das im gemeinsamen Interesse aller Akteure stehen.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_48319\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 661px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-48319\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/20150826-OB-DUELL-Mucke-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"651\" height=\"435\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Andreas Mucke &#8211; \u00a9 Monika Asmus<\/span><\/div>\n<h3>\u00dcber 100 Veranstaltungen geplant,\u00a0ohne dass die<\/h3>\n<h3>Stadt-Marke WUPPERTAL ber\u00fccksichtigt wurde<\/h3>\n<p><strong>DS:\u00a0K\u00f6nnen Sie da ein konkretes Beispiel nennen?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: &#8222;Besonders deutlich wir das an einem aktuellen Beispiel: \u201eENGELS 2020\u201c.\u00a0Wuppertal wollte den 200. Geburtstag des in Wuppertal geborenen Friedrich Engels ein Jahr lang feiern. In einer Flei\u00dfarbeit wurde ein Konzept mit \u00fcber 100 Veranstaltungen geplant, ohne dass die Stadt WUPPERTAL mit ihren Markenwerten \u00fcberhaupt ber\u00fccksichtigt wurde.\u00a0Ganz zu schweigen von einem gemeinsamen \u00fcberregionalen Kommunikations-Konzept.&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS:\u00a0Das Killer-Argument ist ja immer das fehlende Geld.<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: &#8222;Geld ist ja vorhanden. Es m\u00fcsste nur effizienter eingesetzt werden. Hinzu kommt, dass Geld f\u00fcr eine starke Marke mit sichtbaren Markenwerten auch von Sponsoren leichter eingeworben werden kann.\u00a0Vielleicht erinnern Sie sich?<br \/>\nIn einem Crashkurs in Sachen Stadt-Marketing hat Prof. Dr. Tobias Langner in einer Veranstaltung des &#8218;Marketing-Club Bergisch Land&#8216; an konkreten Beispielen aus anderen St\u00e4dten aufgezeigt, wie das funktionieren kann.<\/p>\n<p>Nachzulesen auf der Homepage des Marketing-Club Bergisch Land:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/marketingclub-bergischland.de\/de\/programm\/vergangene-veranstaltungen\/ninetynine-marketing-im-dialog.html\">https:\/\/marketingclub-bergischland.de\/de\/programm\/vergangene-veranstaltungen\/ninetynine-marketing-im-dialog.html<\/a><\/p>\n<p><strong>Fachkompetenz, Kampagnenf\u00e4higkeitoder F\u00fchrungsst\u00e4rke?<\/strong><\/p>\n<p><strong>DS:\u00a0\u201eVon Peter Jung zu Andreas Mucke \u2013 Fragen \u00fcber Fragen!\u201c:\u00a0In unserer Printausgabe von Oktober 2015 stellten Sie in einem Gast-Kommentar die Frage:\u00a0\u201eWer stellt sich eigentlich zur OB-Wahl\u201c.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>Sie machten deutlich, wie stressig dieser Job ist und fragten welche Voraussetzungen ein Kandidat mitbringen muss, um erfolgreich f\u00fcr die Stadt wirken zu k\u00f6nnen. Fachkompetenz, Kampagnenf\u00e4higkeit oder F\u00fchrungsst\u00e4rke?\u00a0Was wird verlangt?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: &#8222;Wer etwas \u00e4ndern will, braucht wohl von allem etwas.\u00a0Am 27. September 2020, dem Tag der Wahl unseres n\u00e4chsten Oberb\u00fcrgermeisters,\u00a0ist es auf den Tag zwei Jahre her, dass ich in unserem NotizBlog und unserem Newsletter gefragt habe: \u201eWUPPERTAL \u2013 Zukunftsstadt?\u201c\u00a0Anlass war die Vorstellung des Buches \u201eDie Gro\u00dfe Transformation \u2013 Eine Einf\u00fchrung in die Kunst des gesellschaftlichen Wandels\u201c von Uwe Schneidewind.\u00a0Analyse und konzeptioneller Ansatz waren \u00fcberzeugend. Die Fachkompetenz des OB-Kandidaten ist also unstrittig. Die Kampagnenf\u00e4higkeit hat Uwe Schneidewind im ersten Durchgang mit seinem Spitzenplatz eindeutig unter Beweis gestellt.\u00a0In seinem 100-Tage-Programm hat er sehr konkret angegeben, wie er die Stadt-Marke WUPPERTAL st\u00e4rken will. Vielleicht ist es den Versuch wert, auch seine F\u00fchrungsst\u00e4rke bei der Umsetzung zu testen.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_48321\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 661px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-48321\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/W.Sondermann-7727-2048x1365-2-1024x724.jpeg\" alt=\"\" width=\"651\" height=\"460\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr. Uwe Schneidewind\u00a0&#8211; \u00a9 Wolf Sondermann<\/span><\/div>\n<p><strong>DS:\u00a0Auf Facebook zitierten Sie in diesem Zusammenhang J\u00f6rg Heynkes aus seinem Buch \u201eZukunft 4.1\u201c, das Sie gleichzeitig vorgestellt haben\u201eFangen Sie jetzt an, wenn Sie es nicht l\u00e4ngst getan haben, bitte k\u00e4mpfen Sie\u00a0f\u00fcr unsere gemeinsame Zukunft: Bitte werden Sie alle ZukunftsMacherinnen und ZukunftsMacher\u201c.\u00a0W\u00e4re das f\u00fcr Sie eine Wahlempfehlung f\u00fcr Sonntag?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: &#8222;Generell empfehle ich im Interesse unserer Stadt dar\u00fcber nachzudenken, wie und mit wem wir die zuk\u00fcnftigen Herausforderungen am besten bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>Wuppertal als Zukunftsstadt w\u00e4re da eine Option, mit der ich gro\u00dfe Hoffnungen verbinde.\u00a0WOW! WUPPERTAL!\u00a0Die Universit\u00e4tsstadt mit Innovationskraft.&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS: Vielen Dank f\u00fcr das interessante, offene Gespr\u00e4ch<\/strong><\/p>\n<p><strong><span class=\"Apple-converted-space\">Das Interview f\u00fchrte Peter Pionke<\/span><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/vokdamsatelierhaus.de\/wuppertal-zukunftsstadt\/\">http:\/\/vokdamsatelierhaus.de\/wuppertal-zukunftsstadt\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vok Dams ist Wuppertaler. Er ist Dipl.- Ingenieur, Unternehmensgr\u00fcnder, Journalist, Buchautor und Marketingfachmann. Er war Pr\u00e4sident des Forum Marketing Eventagenturen, Vorstandsmitglied des Kommunikationsverbandes FAMAB und Pr\u00e4sident des Marketing-Club Bergisch Land, dessen Ehrenvorsitzender er heute noch ist.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26],"tags":[],"class_list":["post-31126","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-28 00:31:56","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31126","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=31126"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31126\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48546,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31126\/revisions\/48546"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=31126"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=31126"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=31126"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}