{"id":30420,"date":"2020-09-10T09:00:45","date_gmt":"2020-09-10T07:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=30420"},"modified":"2022-01-30T12:11:58","modified_gmt":"2022-01-30T11:11:58","slug":"andreas-mucke-wuppertalerinnen-und-ich-sprechen-die-gleiche-sprache","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2020\/09\/10\/andreas-mucke-wuppertalerinnen-und-ich-sprechen-die-gleiche-sprache\/","title":{"rendered":"OB-Wahl &#8211; Andreas Mucke: Gleiche Sprache wie Menschen im Tal"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_48319\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-48319\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/20150826-OB-DUELL-Mucke-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Andreas Mucke &#8211; \u00a9 Monika Asmus<\/span><\/div>\n<p>Wie seine Konkurrenten Prof. Dr. Uwe Schneidewind (CDU\/Die Gr\u00fcnen), Panagiotis Paschalis (parteilos), Marcel Hafke (FDP) und Bernhard Sander (Die Linke), Henrik Dahlmann (WfW\/FW) und seine einzige Konkurrentin Mira Lehner (Die Partei) mu\u00df sich Andreas Mucke in Zeiten von Corona auf einen v\u00f6llig anderen Wahlkampf einstellen. Der STADTZEITUNG hat Andereas Mucke ein ausf\u00fchrliches Interview gegeben.<\/p>\n<p><strong>DS: Wie f\u00e4llt die ganz pers\u00f6nliche Bilanz Ihrer ersten Amtszeit als Oberb\u00fcrgermeister der Stadt Wuppertal aus?<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Mucke: &#8222;Wenn ich es in einem Satz zusammenfassen sollte: Ich habe viel erreicht, aber es gibt noch eine Menge zu tun. Anders ausgedr\u00fcckt: Ich konnte bereits vieles ansto\u00dfen, auf den Weg bringen und gemeinsam mit Politik und Verwaltung realisieren: 300 Millionen Euro f\u00fcr die Sanierung und den Neubau von Schulen, 2.500 neue Pl\u00e4tze in der Kinderbetreuung, 1.250 neue Pl\u00e4tze im Offenen Ganztag, 10.000 neue Arbeitspl\u00e4tze und eine Steigerung der Gewerbesteuereinnahmen auf rund 235 Millionen Euro in 2019, \u00fcber 40 Prozent Einsparung bei Kohlendioxid im Vergleich zu 1990, die Verhinderung von Dieselfahrverboten, eine vorzeitige Wiederer\u00f6ffnung der B7, das erste Stadtentwicklungskonzept seit Gr\u00fcndung der Stadt, ein Engels-Jahr, ein Else Lasker-Sch\u00fcler-Jahr, die Sicherung der Wuppertaler B\u00fchnen mit zwei neuen k\u00fcnstlerischen Leitungen, die Erh\u00f6hung der Zusch\u00fcsse f\u00fcr Freie Kulturszene um 150.000 \u20ac usw.&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS: Sie waren ja Newcomer und \u00dcberraschungssieger. Gibt es etwas, das Sie im Vorfeld ganz anders eingesch\u00e4tzt haben als es sich sp\u00e4ter in der Realit\u00e4t darstellte?<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Mucke: &#8222;Ich war ja von 1994 bis 2011 im Stadtrat und bin seit 38 Jahren Parteimitglied. Daher wusste ich schon, wie das Politikgesch\u00e4ft l\u00e4uft und, dass es da nicht immer rational und fair zugeht. Und dass das Amt einen zu 100 Prozent fordert, war mir auch klar. Man ist eigentlich immer im Dienst &#8211; egal, wo man gerade ist. Was habe ich anders eingesch\u00e4tzt? Ich habe mir gew\u00fcnscht, man findet \u00f6fter unabh\u00e4ngig von der Parteifarbe zusammen, wenn ich offen und \u00fcberparteilich das Gespr\u00e4ch suche und f\u00fcr gute Ideen werbe. Ich verstehe mich als Oberb\u00fcrgermeister aller Menschen in dieser Stadt und nicht einer Partei. Daher werde ich weiterhin den Ausgleich und das Zusammenspiel aller demokratischen Kr\u00e4fte suchen.&#8220;<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><strong>DS: Warum streben Sie \u00fcberhaupt eine zweite Amtszeit an?<\/strong><\/p>\n<p>Andras Mucke: &#8222;Ich habe in den vergangenen 5 Jahren eine ungeheure Freude im Amt gehabt, mit sehr vielen spannenden und sch\u00f6nen Begegnungen, Themen und Erfahrungen. Die Stadt ist voller engagierter Menschen, die Ideen haben f\u00fcr Wuppertal und unser Zusammenleben &#8211; und die dann auch mit anpacken. Und auch bei der Verwaltung gibt es ein tolles Team von Mitarbeitenden, die eine klasse Arbeit leisten. Ich brenne f\u00fcr Wuppertal mit Herz und Verstand. Hier bin ich geboren, hier bin ich zu Hause. Ich mag die Menschen hier, die so bodenst\u00e4ndig und flei\u00dfig sind, manchmal auf den ersten Blick mal knurrig und kurz angebunden sind, aber das Herz am rechten Fleck und immer den anderen im Blick haben. Ich habe viele gro\u00dfe Projekte, wie z.B. die Bundesgartenschau, aber auch kleine Projekte angesto\u00dfen, die ich weiter voranbringen m\u00f6chte. Auch der Umbau der Stadtverwaltung zu einem digitalen Dienstleister geht nicht von heute auf morgen \u2013 das ist eine stetige Weiterentwicklung. Und die Bek\u00e4mpfung der Armut ist auch kein Sprint, sondern ein Marathon. Beim Klimaschutz gibt es noch sehr viel zu tun und die Schaffung von Arbeitspl\u00e4tzen ist ein Dauerbrenner &#8211; genauso wie die Stadtteilentwicklung, die mir sehr am Herzen liegt. Hier gilt es jetzt, verst\u00e4rkt auch die Quartiere mit in den Mittelpunkt zu r\u00fccken, die bisher nicht so intensiv bedacht wurden, wie z.B. Cronenberg, Ronsdorf oder Vohwinkel.&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS: Wie wichtig ist Ihnen die breite Unterst\u00fctzung Ihrer Partei, die Sie erhalten haben?<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Mucke: &#8222;Die SPD ist meine politische Heimat. Daher bin ich f\u00fcr den gro\u00dfen R\u00fcckenwind auf meiner Nominierung sehr dankbar.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>97,1 % ist ein ordentliches Ergebnis, das R\u00fcckhalt und Ansporn bedeutet.&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS: Sehen Sie sich als Amtsinhaber gegen\u00fcber Ihren Mitkonkurrenten in der Pole Position, nicht zuletzt, weil Sie in der Coronakrise als Krisen-Manager regelm\u00e4ssig im Blickpunkt stehen?<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Mucke: &#8222;Ich h\u00e4tte uns allen die Corona-Krise gerne erspart. Der Lockdown war die Zeit der Exekutive. Politik und Verwaltung besch\u00e4ftigen sich nun damit, wie wir die Folgen der Krise f\u00fcr die Gesellschaft insgesamt, f\u00fcr die Wirtschaft oder z.B.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>f\u00fcr die Kultur und die Gastronomie begrenzen k\u00f6nnen. Damit er\u00f6ffnet sich auch wieder ein Diskussionsraum, in dem um die besten Ideen gestritten werden kann. Und auch das vielzitierte Alltagsgesch\u00e4ft ist schon l\u00e4ngst wieder an der Tagesordnung. Letztlich hat die Landesregierung entschieden, dass die Wahl trotz der Corona-Situation, die ja leider noch nicht \u00fcberwunden ist, am 13.09. bzw. die m\u00f6gliche Stichwahl am 27.09.2020 stattfindet.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_48239\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-48239\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/2015.09.27-OB-Stichwahl-Print3-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Ein strahlender und gl\u00fccklicher Andreas Mucke nach der gewonnenen Stichwahl am 27.09.2015 &#8211; \u00a9 Monika Asmus<\/span><\/div>\n<p><strong>DS: Durch die Coronakrise findet ein Gro\u00dfteil des Wahlkampfs online statt und die Briefwahl wird eine Hauptrolle spielen &#8211; sehen Sie das als Vorteil oder als Nachteil?<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Mucke: &#8222;Wahlkampf findet in Corona-Zeiten ganz anders statt. Es gibt nicht den klassischen Wahlkampf. Feste und Veranstaltungen, auf denen man sich sonst vorstellen konnte, fallen \u00fcberwiegend weg. Das Internet ersetzt nicht die pers\u00f6nliche Begegnung, bietet aber einen \u00f6ffentlichen Raum, in dem Debatten gef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Mittlerweile gab es ja schon und gibt es noch einige \u2013 coronakonform ausgerichtete &#8211; Podiumsdiskussionen der Kandidaten, die auch im Internet \u00fcbertragen werden. Ich sorge mich, dass viele nicht zur Wahl gehen. Deshalb nutze ich die Termine in der Stadt, um auf die Wahl aufmerksam zu machen. Wahlen sind ein wesentlicher Pfeiler unserer Demokratie, eine m\u00f6glichst hohe Wahlbeteiligung und die Wahl von Vertreterinnen und Vertretern demokratischer Parteien sind mir wichtig.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>F\u00fcr wen eine Briefwahl Vor- und Nachteile hat, kann ich Ihnen nicht sagen. Zumal die Parteienbindung ohnehin abgenommen hat und die Wahl des Oberb\u00fcrgermeisters eine Personenwahl und nicht die Wahl einer Partei ist.&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS: Wie sch\u00e4tzen Sie Ihre Mitkonkurrenten ein?<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Mucke: &#8222;Alle demokratischen Parteien haben respektable Kandidaten aufgestellt. In anderen St\u00e4dten bewerben sich l\u00e4ngst nicht so viele gute Kandidaten um das (Ober)B\u00fcrgermeisteramt. Ich finde, dass das f\u00fcr Wuppertal spricht. Ich habe Respekt vor jedem demokratischen Kandidaten und davor, dass man sich \u00fcberhaupt<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>zur Wahl stellt. Denn das bedeutet erstens ein Bekenntnis zur Demokratie und zweitens ist das ein enormer pers\u00f6nlicher Einsatz, den ein Wahlkampf einem abverlangt.&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS: Wen halten Sie f\u00fcr den st\u00e4rksten Gegner?<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Mucke: &#8222;Ich habe es mir zu Eigen<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>gemacht, niemanden zu untersch\u00e4tzen. Wer h\u00e4tte vor f\u00fcnf Jahren gedacht, dass ich Peter Jung schlagen k\u00f6nnte?! Ich freue mich jedenfalls auf einen fairen Wahlkampf um die besten Ideen f\u00fcr Wuppertal.&#8220;<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><strong>DS: Was w\u00fcrden Sie im Falle einer Wiederwahl in Ihrer zweiten Wahlperiode anders machen als bisher?<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Mucke: &#8222;Es ist ja so, dass man sich im Laufe der Zeit ver\u00e4ndert &#8211; das ist normal. Denn man lernt ein Leben lang und macht Erfahrungen, die einen pr\u00e4gen. So ist das auch in so einem Amt. Von daher ist es ein flie\u00dfender Prozess, mit immer neuen Erfahrungen, die die Arbeitsweise ver\u00e4ndern.&#8220;<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><strong>DS: Aus Ihrer Sicht: Wie bodenst\u00e4ndig und volksnah, aber auch kompetent in Wirtschafts-, Verwaltungs- und Sozialfragen muss der Oberb\u00fcrgermeister einer Gro\u00dfstadt wie Wuppertal heutzutage sein?<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Mucke: &#8222;Ich will ein Oberb\u00fcrgermeister zum Anfassen sein, den man auch gerne auf der Stra\u00dfe oder bei Veranstaltungen ansprechen kann. Ich will wissen, was die Menschen bewegt und welche Ideen oder W\u00fcnsche sie haben. Das geht nur im direkten Gespr\u00e4ch. Und als Wuppertaler Junge, der hier seit fast 54 Jahren lebt, zur Schule gegangen ist, Zivildienst im Krankenhaus gemacht und an der Bergischen Uni studiert und sein Berufsleben bis auf eine kurze Zeit in Remscheid hier in Wuppertal verbracht hat, wei\u00df ich nun mal sehr gut, wie die Menschen in unserer Stadt ticken. Wir sprechen dieselbe Sprache. Und dazu geh\u00f6rt auch Ehrlichkeit. Nicht direkt alles zu versprechen. Denn nicht f\u00fcr jedes Problem gibt es eine L\u00f6sung. Egal wie gro\u00df die Stadt ist, ein (Ober)B\u00fcrgermeister muss immer das Ohr an den B\u00fcrger*innen haben und wissen, was die Menschen bewegt. Aber nat\u00fcrlich muss man auch F\u00fchrungserfahrung mitbringen. Ich war elf Jahre Vertriebsleiter bei den WSW und danach bis zu meiner Wahl vier Jahre Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Wuppertaler Quartierentwicklungsgesellschaft. Diese Erfahrung hat mir viel genutzt. Aber auch meine Zeit im Stadtrat ist enorm wichtig f\u00fcr so ein Amt, denn dann wei\u00df man, wie der Politikbetrieb l\u00e4uft. Daher bringe ich durch meine Ratst\u00e4tigkeit neben meiner beruflichen<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Erfahrung als Diplom-Ingenieur f\u00fcr Technischen Umweltschutz eine Menge Wissen mit in Sozial- und Jugendpolitik sowie in Wirtschaftsfragen.<\/p>\n<p>Wichtig ist, die Grundlinien und Grundprinzipien aller Themen zu kennen und klare Vorstellungen daf\u00fcr zu haben, wohin sich die Stadt entwickeln soll.F\u00fcr die Details gibt es die Fachleute in der Verwaltung, auf die ich baue. Denn Oberb\u00fcrgermeister sein, ist keine One-Man-Show.&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS: Wuppertal ist eine Hochburg der Automobilzulieferer, deren Mauern in Zeiten von Umweltdiskussionen, Diesel-Verteufelung und E-Mobilit\u00e4t br\u00f6ckeln. Wie wollen Sie die hier ans\u00e4ssigen, gro\u00dfen Unternehmen mit vielen Arbeitspl\u00e4tzen unterst\u00fctzen?<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Mucke: &#8222;Das geht nur mit dem Blick nach vorne. Das Bergische war schon immer die Region der T\u00fcftler und Erfinder. Gerade bei Automotive gibt es gute Ans\u00e4tze wie mit dem Projekt Bergisch Smart Mobility im Rahmen der Digitalen Leitkommune Wuppertal. Hier geht es kurz gesagt um \u201eAutonomes Fahren\u201c. Digitalisierung und Vernetzung der Verkehrstr\u00e4ger spielen meines Erachtens eine wesentliche Rolle in der nahen Zukunft. Und da sind wir mit dem Kompetenzzentrum Automotiveland NRW, das bei der Bergischen Gesellschaft angedockt ist, hervorragend aufgestellt. Wir m\u00fcssen mit Innovationsgeist gezielt Gr\u00fcnder st\u00e4rken, die aktuell sehr gute Zusammenarbeit zwischen Uni und Wirtschaft ausbauen sowie zus\u00e4tzliche kompetente Ansprechpartner bei der Wirtschaftsf\u00f6rderung haben. Ausreichend Gewerbefl\u00e4chen f\u00fcr Neuansiedlung von au\u00dfen und Erweiterungsfl\u00e4chen f\u00fcr heimische Betriebe m\u00fcssen wir ebenfalls vorhalten. Leider sind uns da 5ha in Ronsdorf an der Parkstra\u00dfe abhandengekommen, weil die CDU pl\u00f6tzlich ihre Haltung ge\u00e4ndert hat und nun dort die Forensik angesiedelt sehen m\u00f6chte. Mit der Fortschreibung des Handlungsprogramms Gewerbefl\u00e4chen habe ich vor kurzem bereits die 2. Aktualisierung auf den Weg gebracht, um das Thema nach vorne zu bringen.&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS: Wie k\u00f6nnte man WUPPERTAL aus Ihrer Sicht als Wirtschaftsstandort besser aufstellen und zukunftsorientiert nach innen und au\u00dfen st\u00e4rken?<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Mucke: Wir haben bereits eine gute Vernetzung in der Stadt. Zur Optimierung und um Praktiker eng einzubinden, habe ich einen<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Beirat f\u00fcr Wirtschaft und Arbeit ins Leben gerufen, in dem sich Verbandsvertreter*innen und Unternehmer*innen mit mir \u00fcber die St\u00e4rkung des Wirtschaftsstandort Wuppertal austauschen und Ideen schmieden. Zudem lade ich beispielsweise regelm\u00e4\u00dfig Unternehmensgr\u00fcnder*innen und auch Branchenvertreter ein. Ich halte es auch f\u00fcr sinnvoll, einen Impuls zu setzen und die Gewerbeteuer sowie die Grundsteuer zu senken, sobald es der finanzielle Spielraum und auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen erlauben. Wir hatten bis Corona eine solide wirtschaftliche Entwicklung mit 10.000 zus\u00e4tzlichen Arbeitspl\u00e4tzen seit 2015 und einen Anstieg der Gewerbesteuereinnahmen auf rund 240<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Mio. \u20ac. Die Arbeitslosigkeit ging zur\u00fcck und seit 2017 haben wir einen st\u00e4dtischen Haushalt mit \u00dcbersch\u00fcssen. Das gab es 25 Jahre bis dahin nicht. F\u00fcr Wuppertal w\u00fcnsche ich mir ein weiteres Forschungsinstitut, das sich mit Grundlagenforschung im technischen und naturwissenschaftlichen Bereich besch\u00e4ftigt. Die Berufsbildung ist auf einem hohen Niveau und es gibt einen st\u00e4ndigen Dialog zwischen den Beteiligten, den ich moderiere.&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS: Wo m\u00fcssten weitere Schwerpunkte gesetzt werden?<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Mucke: &#8222;Wichtig ist meiner Meinung nach auch, dass das Gesamtpaket in der Stadt stimmt, um Unternehmen und Fachkr\u00e4fte zu binden: Ausreichend guter und bezahlbarer Wohnraum, gute Betreuungs- und Bildungslandschaft, Freizeit- und Kulturangebote. Bei all diesen Punkten sind wir gut aufgestellt bzw. auf einem guten Weg. Was noch ausgebaut werden muss, ist das Stadtmarketing, um unsere Stadt nach au\u00dfen hin deutlich als das zu platzieren, was sie ist: Eine toffe Stadt.&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS: Aber schon seit Jahrzehnten bem\u00fcht sich die Stadt WUPPERTAL vergeblich, ihr Image und ihre Au\u00dfenwirkung zu verbessern. Welche konkreten Massnahnen schweben Ihnen da vor?<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Mucke: &#8222;Wenn ich im politischen Berlin oder in Deutschland insgesamt unterwegs bin, f\u00e4llt mir immer auf, dass Wuppertal untersch\u00e4tzt wird. Viele wissen einfach nicht, wie gut die Lebensqualit\u00e4t in der Stadt ist. Darum brauchen wir unbedingt ein Stadtmarketingkonzept, das darauf angelegt ist, \u00fcber viele Jahre hinweg Wuppertal als spannende, innovative, lebenswerte Stadt der Schwebebahn<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>und der Bergischen Universit\u00e4t darzustellen. Aber wir brauchen auch gro\u00dfe Projekte wie eine nachhaltige Bundesgartenschau und das Pina Bausch Zentrum im Schauspielhaus als Werbetr\u00e4ger f\u00fcr die Stadt. Aktuell laufen die Vorbereitungen, um ein solches Stadtmarketingkonzept auf den Weg zu bringen, damit ich dem neugew\u00e4hlten Rat einen Beschlussvorschlag vorlegen kann. Grundlage bildet unser Integriertes Stadtentwicklungskonzept, dass ich auf den Weg gebracht habe und dass der Rat der Stadt im letzten Herbst beschlossen hat. \u00dcbrigens das erste, das Wuppertal seit seiner Gr\u00fcndung hat.&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS: Hinter den &#8222;Wuppertal Botschaftern&#8220; stehen renommierte Wuppertaler Pers\u00f6nlichkeiten wie Prof. Dr. Helga R\u00fcbsamen-Schaeff, Vok Dams, Thomas Riedel oder Prof. Dr. Lambert T. Koch, um nur einige stellvertretend zu nennen. Was werden Sie tun, um diese klangvollen Namen und das damit verbundene Potential besser f\u00fcr die Imageverbesserung Wuppertals zu nutzen?<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Mucke: &#8222;Hier m\u00f6chte ich st\u00e4rker Projekt orientiert arbeiten und die Wuppertal-Botschafterinnen und Botschafter gezielt<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>einbinden.&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS: Stichwort Stadtentwicklung, welche konkreten Ma\u00dfnahmen h\u00e4tten bei Ihnen<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>in Ihrer zweiten Amtszeit absolute Priorit\u00e4t?<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Mucke: &#8222;Das Stadtzentwicklungskonzept ist strategische Leitlinie geworden und muss in t\u00e4gliches Handeln \u00fcbersetzt werden. Themen wie die Verkehrswende, St\u00e4rkung des Wohnstandortes, Ausbau der wirtschaftlichen Strukturen bspw. mit der Technologieachse S\u00fcd stehen auf der Tagesordnung. Aber auch die Stadtteilentwicklung. Hier haben wir in den letzten 20 Jahren Enormes geleistet, aber es liegt noch viel vor uns. Die vielen verschiedenen Stadtteile machen ja den Charme unserer Stadt aus. Jeder Stadtteil hat einen eigenen Klang und zusammen ergeben sie die Wuppertal-Melodie. Deshalb werde ich mein Augenmerk in den n\u00e4chsten Jahren auch besonders auf Stadtteile wie z.B. Cronenberg, Ronsdorf, Langerfeld oder Vohwinkel richten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Stadtteilentwicklung k\u00f6nnen wir am besten unterst\u00fctzen, wenn wir eine Stadtentwicklungsgesellschaft gr\u00fcnden. Das wird eine wichtige Aufgabe sein, die ich gleich zu Beginn meiner zweiten Amtszeit mit dem neuen Dezernenten f\u00fcr Stadtentwicklung Arno Minas angehen werde.\u00a0An einigen Stellen muss die Stadt sauberer und sogenannte Angstr\u00e4ume m\u00fcssen kontinuierlich auch durch st\u00e4dtebauliche Ma\u00dfnahmen beseitigt werden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Wir \u2013 und viele andere Kommunen in NRW &#8211; haben aufgrund der Sparma\u00dfnahmen seit Anfang der 1990er Jahre einen erheblichen Sanierungsstau bei Stra\u00dfen, Br\u00fccken, Treppen und Wegen. Daher fordere ich von Bund und Land einen auf viele Jahre angelegten F\u00f6rdertopf, um unsere Infrastruktur so schnell wie m\u00f6glich wieder auf Vordermann zu bringen.<\/p>\n<p>Z\u00fcgig werde ich<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>auch das B\u00fcndnis f\u00fcr Wohnen mit Leben f\u00fcllen, das ich auf den Weg gebracht habe und das der Rat k\u00fcrzlich beschlossen hat, denn wir ben\u00f6tigen dringend zus\u00e4tzlichen Wohnraum in allen<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Segmenten. Die begonnene Modernisierung der Elberfelder und Barmer Innenstadt muss abgeschlossen werden und nat\u00fcrlich m\u00fcssen wir konsequent das Klimaschutzkonzept umsetzen. Mein Ziel: Wuppertal ist 2035 klimaneutral!&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS: Was mu\u00df beim Thema Integration Ihrer Meinung nach verbessert werden?<\/strong><\/p>\n<p>Andras Mucke: &#8222;In Wuppertal l\u00e4uft schon vieles gut. Wir haben mit dem \u00e4mter\u00fcbergreifend arbeitenden \u201eHaus der Integration\u201c eine Institution, um die uns viele andere St\u00e4dte beneiden. Dort geschieht Verwaltungshandeln aus einer Hand und damit eine bessere Integration z.B. in den Arbeitsmarkt. Wuppertal ist weltoffen und tolerant. Das soll so bleiben. Dazu tragen Menschen unterschiedlichster Herkunft aktiv bei. F\u00fcr mich spielt es keine Rolle, wo jemand her kommt, welche Hautfarbe oder Religion man hat oder welche demokratische Weltanschauung. Hier sind wir alle Wuppertalerinnen und Wuppertaler und leben zusammen in unserer sch\u00f6nen Stadt.&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS: Wuppertal verf\u00fcgt \u00fcber eine lebendige, kreative Kulturszene, die durch die<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>Coronakrise besonders gebeutelt wurde. Was werden Sie tun, um diese Kultur-Vielfalt auch in Zukunft zu erhalten?<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Mucke: &#8222;Ich habe umgehend nach dem Lockdown Vertreter*innen der Kultur eingeladen, um gemeinsam zu \u00fcberlegen, was getan werden kann und wo wir als Stadt unterst\u00fctzen k\u00f6nnen. Ein Ergebnis war die Online-Kulturplattform Stewone, die wir finanziell unterst\u00fctzt haben. Einen nennenswerten Betrag haben wir als Stadt in den \u201aEinTopf\u2018 eingezahlt, aus dem Kulturschaffende finanziell unterst\u00fctzt werden k\u00f6nnen. Das sind nur zwei Beispiele von einigen Unterst\u00fctzungsaktivit\u00e4ten. Wichtig ist, dass wir die wirklich vielf\u00e4ltige und tolle Kulturlandschaft erhalten und \u00fcber die Krise bringen. Denn was jetzt verschwinden w\u00fcrde, k\u00e4me so schnell nicht wieder. Daher bin ich in regelm\u00e4\u00dfigem Dialog mit Kulturschaffenden, um zu schauen, wie z.T. auch sehr individuell geholfen werden kann. Denn auch in den n\u00e4chsten Monaten werden wir mit Corona bedingten Einschr\u00e4nkungen leben m\u00fcssen, was sich negativ auf das kulturelle Leben auswirkt.&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS: Wuppertal besitzt mit dem K\u00fcnstler Tony Cragg einen echten Weltstar. Wie erkl\u00e4ren Sie es sich, dass gef\u00fchlt 75 Prozent der Wuppertaler B\u00fcrger noch nie in seinem imposanten Skulpturenpark Waldfrieden waren?<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Mucke: &#8222;Naja, das ist in anderen St\u00e4dten leider auch so. Fragen Sie doch mal, wie viele Bonner schon mal ein Beethovenkonzert besucht haben oder wie viele D\u00fcsseldorf bzw. Essener sich schon mal eine Fotografie-Ausstellung angesehen haben. Wir haben ein breites Kulturangebot, so dass sich jeder seins heraussuchen kann. Allerdings muss Kunst und Kultur auch teilweise Barrieren abbauen, damit neue Zielgruppen angesprochen<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>werden k\u00f6nnen. Der Skulpturenpark ist nat\u00fcrlich ein absolutes Glanzst\u00fcck, dass sehr viele ausw\u00e4rtige Besucher anzieht und den wir intensiv zur Bewerbung unserer Stadt nutzen m\u00fcssen.&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS: Welchen Impuls erhoffen Sie sich vom Pina-Bausch-Zentrum?<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Mucke: &#8222;Ich bin sicher, dass Pina Bausch Zentrum international ausstrahlen wird und viele G\u00e4ste nach Wuppertal kommen werden. Das wird ein kulturelles Highlight und gibt auch einen Schub f\u00fcr die Stadtentwicklung.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_27076\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-27076\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/6977e2f24adc4fbc65195d0940372f02-1024x651.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"651\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Andreas Mucke als WSV-Fan &#8211; \u00a9 Jochen Classen<\/span><\/div>\n<p><strong>DS: Der Wuppertaler SV ist zwar Lichtjahre von den glorreichen Zeiten entfernt und k\u00e4mpft einmal wieder ums nackte \u00dcberleben. Dennoch ist der Traditionsverein von Kiel bis Passau bekannt und w\u00e4re durchaus ein wertvoller Werbetr\u00e4ger f\u00fcr Wuppertal. Inwieweit k\u00f6nnte der WSV auf Ihre Hilfe hoffen?<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Mucke: &#8222;Seit Kindsbeinen bin ich rot-blau gef\u00e4rbt und f\u00fcr mich ist und bleibt der \u201aMeister\u2018 Pr\u00f6pper immer mein Fu\u00dfballidol. Privat unterst\u00fctze ich den Verein als Mitglied und Fan durch Beitr\u00e4ge und den Kauf von Dauerkarten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>Als Oberb\u00fcrgermeister f\u00fchre ich Gespr\u00e4che \u00fcber die Zukunft des WSV und mache deutlich, dass dieser Verein und auch das Stadion einen hohen Stellenwert als Werbetr\u00e4ger haben oder haben k\u00f6nnten. Zudem wirkt der Verein identifikationsstiftend. Wenn man sich vorstellen w\u00fcrde, wieviel Geld M\u00f6nchengladbach, Leverkusen oder Hoffenheim ins Stadtmarketing investieren m\u00fcssten, g\u00e4be es deren Fu\u00dfballvereine nicht, dann merkt man sehr deutlich, was ein bekannter Fu\u00dfballverein f\u00fcr eine Marketingwert hat.&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS: Der Handball-Bundesligist Bergischer HC ist quasi heimatlos, tr\u00e4gt seine Spiele in Wuppertal, Solingen und D\u00fcsseldorf aus. Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer J\u00f6rg F\u00f6ste k\u00e4mpft seit Jahren h\u00e4nderingend um eine neue, gr\u00f6\u00dfere Halle als feste Heimat. Inwieweit kann der BHC auf Ihre Unterst\u00fctzung z\u00e4hlen?<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Mucke: Ich begr\u00fc\u00dfe die Planungen einer Multifunktionshalle und den Standort am Wick\u00fcler Park, die dann auch Heimat f\u00fcr den BHC sein soll. Die Stadt f\u00fchrt aktiv die Gespr\u00e4che und l\u00e4sst von Fachleuten m\u00f6gliche Betriebsvarianten pr\u00fcfen und rechnen. Die Stadt kann zwar keine finanzielle Beitr\u00e4ge leisten, wird aber bei der Entwicklung im Planungsverfahren unterst\u00fctzen. Ich halte den Standort Wick\u00fcler Park f\u00fcr optimal in vielerlei Hinsicht. Wenn nicht da, wo sonst k\u00f6nnte eine solche Halle erfolgreich angesiedelt werden? Grundlage muss allerdings die Wirtschaftlichkeit der Halle sein, denn vom Handball alleine finanziert sich so etwas nicht. Ziel muss sein, dass der erfolgreiche und begeisternde Bundesligist BHC als Aush\u00e4ngeschild des Bergischen Landes einen vern\u00fcnftigen Heimspielort hat.&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS: Wenn es Ihre Freizeit zul\u00e4sst, mit welchen Hobbies schalten Sie mal so richtig ab?<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Mucke: &#8222;Richtig abschalten kann ich beim Laufen. Nach 15 &#8211; 20 Minuten ist der Kopf frei und dann entspanne ich. 60 Minuten Laufen und ich bin tiefenentspannt. Das gilt auch f\u00fcr das Radfahren. In den Ferien gehe ich gerne auf die Gipfel der Alpen. Aus 3.000 m H\u00f6he wirken manche Probleme des Alltags sehr klein.&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS: K\u00f6nnten Sie sich vorstellen, nach Ihrer Zeit als Oberb\u00fcrgermeister wieder als Schauspieler auf der B\u00fchne des TiC-Theaters zu stehen?<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Andreas Mucke: &#8222;\u00dcber die Zeit danach mache ich mir Gedanken, wenn es ansteht. Aber sicherlich steht das Tic ganz oben auf der Liste.&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS: Vielen Dank f\u00fcr spannende, interessante Gespr\u00e4ch.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Das Interview f\u00fchrte PETER PIONKE<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_5928\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 854px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-5928\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/90b099de27185a950237991ff2a3ceff.jpg\" alt=\"Foto: TIC-Theater\" width=\"844\" height=\"561\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Andreas Mucke (r.) noch als Schauspieler des TIC-Theaters in der Rolle des Ph)ilippe (&#8222;Ziemlich beste Freunde&#8220;) &#8211; \u00a9 TiC<\/span><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als krasser Au\u00dfenseiter gewann er am 21. Oktober 2015 die OB-Stichwahl gegen den haushohen Favoriten Peter Jung (CDU). Eine Riesen-\u00dcberraschung! Jetzt geht Andreas Mucke am 13. September als Amtsinhaber selbst von der Pole Position aus ins Rennen &#8211; und das mit breiter Unterst\u00fctzung seiner Partei &#8211; der SPD. Der 53j\u00e4hrige k\u00e4mpft selbstbewusst um eine zweite Amtszeit als Wuppertaler Stadtoberhaupt.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26],"tags":[],"class_list":["post-30420","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-14 21:16:09","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30420","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=30420"}],"version-history":[{"count":19,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30420\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48549,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30420\/revisions\/48549"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=30420"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=30420"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=30420"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}