{"id":29713,"date":"2020-07-04T11:01:57","date_gmt":"2020-07-04T09:01:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=29713"},"modified":"2022-01-31T20:59:21","modified_gmt":"2022-01-31T19:59:21","slug":"lore-duwe-originale-halten-unsere-geschichte-lebendig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2020\/07\/04\/lore-duwe-originale-halten-unsere-geschichte-lebendig\/","title":{"rendered":"Lore Duwe: Originale halten unsere Geschichte lebendig"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_39626\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 582px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-39626\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/e32b3e2bc08d0ba2f5729a89d7ec43b1-2.jpg\" alt=\"\" width=\"572\" height=\"412\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Lore Duwe mit der von Ulle Hees geschaffenen Figur Mina Knallenfalls &#8211; Paul Coon<\/span><\/div>\n<p>Mal unter uns&#8230; Et br\u00f6ckelt, so sagt man bei uns in Wuppertal. St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck geht ein wenig Heimat verloren, ein St\u00fcck Brauchtum, das eine Stadt erst liebenswert macht.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Aber zum Gl\u00fcck gibt es ja die Wuppertaler Originale, deren Geschichten seit \u00fcber 30 Jahren die Erinnerung an die Vergangenheit wach halten, uns unsere Herkunft und unsere Gepflogenheiten aufzeigen und uns immer wieder vor Augen halten, da\u00df die Wupper sinnbildlich die Quelle unseres Ursprungs ist.<\/p>\n<p>Die Wupper,\u00a0Lebensader Wuppertals, die den Menschen durch den Ideenreichtum ihrer Anwohner Arbeit und Brot gab. Man denke da an M\u00fchlen, die vom Wasser der Wupper angetrieben wurden oder an den Ziegelabbau (Ziegelsra\u00dfe), der Menschen aus der n\u00e4heren Umgebung anlockte, um hier ihren Lebensunterhalt zu verdienen.<\/p>\n<p>In mannigfaltiger Weise hat dies die K\u00fcnstlerin Ulle Hees in dem vor dem Rathaus Barmen stehenden Brunnen beschrieben. Nicht zuletzt hat sie die Mina (Minna) Knallenfalls-Skulptur geschaffen, die die vorbeigehenden Menschen auf der Poststra\u00dfe mit Sch\u00fcrze, die Ellbogen in die H\u00fcfte gestemmt, humorvoll begr\u00fc\u00dft.<\/p>\n<p>Sie war das M\u00e4dchen, das &#8222;an der Fuhr&#8220; &#8211; dem heutigen Island &#8211; &#8222;ertrocken&#8220; (erzogen) wurde, unter elendigen\u00a0Umst\u00e4nden, mit einem alkohols\u00fcchtigen Vater, zwischen Ratten und Wanzen. Immer wieder heimgesucht von \u00dcberschwemmungen der Wupper.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Otto Hausmann, der Verfasser der Geschichte &#8222;Mina Knallenfalls&#8220;, hat dem Brauchtum ein ewiges Zeichen gesetzt. Ein St\u00fcck Geschichte, die so lebendig blieb.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>St\u00fcrme der Begeisterung bei Karnevals-Veranstaltungen, wenn Richard Gr\u00fcneberg als Double des Wuppertaler Originals &#8222;Husch-Husch&#8220; auftrat. Oder wenn Mina im Outfit der &#8222;an der Fuhr geborenen&#8220; von Klaus Prietz mit der Quetschkommode musikalisch begleitet wurde.<\/p>\n<p>Klaus Schulte, der \u00fcber 30 Jahre lang die Bergischen Traditionen hochhielt und mit Leben erf\u00fcllte, fand in Wuppertal-Langerfeld seine letze Ruhest\u00e4tte.<\/p>\n<p>Bei seinem letzten Auftritt sang er noch einmal die Wuppertal-Hymne &#8222;Ich bin verliebt in eine Stadt, die einen wunderbaren Namen hat, die Stadt, die es nur einmal gibt, ich bin verliebt in mein Wuppertal&#8220;.<\/p>\n<p>In diesem Sinne<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><strong>Euer L\u00f6rken\/Ihre Lore Duwe<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wuppertaler K\u00fcnstlerin Lore Duwe &#8211; Schauspielerin, S\u00e4ngerin, T\u00e4nzerin, Entertainerin &#8211; befasst sich in ihrer Kolumne &#8222;Mal unter uns&#8230;&#8220; humorvoll mit den Alltagsproblemen ihrer Mitmenschen &#8211; aus dem Blickwinkel einer Frau, die schon vieles erlebt hat. <\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[25],"tags":[],"class_list":["post-29713","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-lifestyle"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-12 16:56:51","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29713","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=29713"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29713\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":49783,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29713\/revisions\/49783"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=29713"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=29713"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=29713"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}