{"id":28763,"date":"2020-05-19T18:46:55","date_gmt":"2020-05-19T16:46:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=28763"},"modified":"2022-01-30T09:23:31","modified_gmt":"2022-01-30T08:23:31","slug":"digitale-pressekonferenz-prof-schneidewind-stellt-progamm-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2020\/05\/19\/digitale-pressekonferenz-prof-schneidewind-stellt-progamm-vor\/","title":{"rendered":"Digitale Pressekonferenz: Prof. Schneidewind stellt Progamm vor"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_48297\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-48297\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/200306_PM_Uwe_Schneidewind_c_Etges-1024x739.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"739\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr. Uwe Schneidewind, neuer Oberb\u00fcrgermeister Wuppertals &#8211; \u00a9 Wuppertal Institut<\/span><\/div>\n<p>Der 53 Jahre alte ehemalige wissenschaftliche Leiter des Wuppertal Instituts stellte die die rhetorische Frage: \u201eLassen sich Wirtschaft und Umwelt, Lebensqualit\u00e4t und eine moderne Mobilit\u00e4t, Eigeninitiative und Gemeinsinn, eine imposante Stadtgeschichte und zukunftsgewandter Unternehmergeist, Stadtverwaltung und zivilgesellschaftliches Engagement, urbaner Flair und Natur miteinander verbinden?&#8220;<\/p>\n<p>Und er gab sich auch gleich selbst die Antwort: &#8222;Ich bin mir sicher: Wuppertal kann das! Was es daf\u00fcr braucht, ist ein Oberb\u00fcrgermeister, der Visionen, F\u00fchrungserfahrung und Netzwerke mitbringt, um solche Verbindungen zu erm\u00f6glichen. Das ist meine Botschaft f\u00fcr den Wahlkampf in den kommenden Wochen.\u201c<\/p>\n<p>Der geb\u00fcrtige K\u00f6lner weiter: \u201eVon Beginn haben mich Wuppertal und das Engagement in der Stadt begeistert. Und die Stadt kann noch sehr viel mehr. Gerade nach der Corona-Krise ist es umso wichtiger, diese Potenziale auszusch\u00f6pfen. Wir m\u00fcssen die Kr\u00e4fte in der Stadt zusammenf\u00fchren \u2013 ganz besonders von Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Wir m\u00fcssen engagierte Br\u00fccken von Wuppertal nach NRW, Deutschland und die Welt bauen, um Menschen und Investitionen f\u00fcr die Stadt zu mobilisieren.&#8220;<\/p>\n<p>Dr. Uwe Schneidewinds Wahl-Kampagne, f\u00fcr die die D\u00fcsseldorfer Werbeagentur TBWA und der Wuppertaler Designer Marius Freitag engagiert wurden, steht unter dem Slogan: \u201eSchneidewind verbindet\u201c. Der OB-Kandidat: &#8222;Die Kampagne symbolisiert die Verbindung von &#8218;Schwarz und Gr\u00fcn&#8216;, ebenso wie die Verkn\u00fcpfungen von &#8218;Wirtschaft und Umwelt&#8216;, &#8218;Sport und Integration&#8216;, &#8218;Geschichte und Zukunftsvision&#8216; oder auch von &#8218;Alt und Jung&#8216;. In solchen Verbindungen liegt die Kraft Wuppertals. Es ist Zeit, das zusammenzubringen, was zusammengeh\u00f6rt! Hierf\u00fcr m\u00f6chte ich mich zusammen mit CDU und Gr\u00fcnen in den kommenden Jahren einsetzen.\u201c<\/p>\n<p>Prof. Schneidewind m\u00f6chte in den n\u00e4chsten Monaten den Kontakt zu den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern suchen &#8211; \u00fcber die digitalen Kan\u00e4le, aber auch in pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4chen &#8211; selbstverst\u00e4ndlich unter Einhaltung der Corona-Hygiene-Regeln. Daneben setzt er auf Video-Chats und Video-Sprechstunden. Regelm\u00e4ssige Infos liefert auch seine Honepage www.uwe-schneidewind.de<\/p>\n<div id=\"attachment_48321\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 710px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-48321\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/W.Sondermann-7727-2048x1365-2-1024x724.jpeg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"495\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr. Uwe Schneidewind\u00a0&#8211; \u00a9 Wolf Sondermann<\/span><\/div>\n<h3>Interview mit Prof. Dr. Uwe Schneidewind:<\/h3>\n<h2>Dem Langstreckler geht die Luft im Wahlkampf nicht aus<\/h2>\n<p>Am 13. September soll Wuppertals n\u00e4chster Oberb\u00fcrgermeister gew\u00e4hlt werden. Doch ob die Wahl wirklich an diesem Termin stattfindet, steht in Zeiten von Corona in den Sternen. Wird es einen &#8222;normalen&#8220; Wahlkampf geben? Einen reinen Online-Wahlkampf? Oder wird die Wahl m\u00f6glicherweise sogar verschoben? Fragen, auf die momentan wohl niemand eine Antwort wei\u00df. Unser Interview mit Prof. Dr. Uwe Schneidewind sollte eigentlich das &#8222;Hand aufs Herz&#8220;-Interview in unserer April-Print-Ausgabe sein, die wir wegen Corona verschieben mussten.<\/p>\n<p>Sicher ist bislang nur \u2013 egal wann die Wahl auch stattfindet \u2013 dass der Wissenschaftliche Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Wuppertal Instituts und fr\u00fchere erfolgreiche Mittel- und Langstreckenl\u00e4ufer Prof. Dr. Uwe Schneidewind als gemeinsamer Kandidat von CDU und B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen ins Rennen geht. Er fordert den bisherigen Amtsinhaber Andreas Mucke (SPD) heraus.<\/p>\n<p>An den Start gehen weiterhin Ex-Dezernent Panagiotis Paschalis (parteilos), Bernhard Sander (Die Linke) und Marcel Hafke (FDP).<\/p>\n<p>Prof. Uwe Schneidewind wendet sich in Corona-Zeiten mit einem regelm\u00e4\u00dfigen Podcast (tal#cast) an die rund 270.000 Wuppertaler Wahlberechtigten. Lesen Sie hier, welche Erfahrungen er als Online-Wahlk\u00e4mpfer macht, welche Ziele er f\u00fcr Wuppertal verfolgt, wo er seine Priorit\u00e4ten setzt und vieles mehr:<\/p>\n<p><b>DS: Sie haben mittlerweile einige Wochen kontaktlosen Online-Wahlkampf hinter sich. Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht, welchen Chancen haben Sie dabei erkannnt und wo sehen Sie die Grenzen?<\/b><\/p>\n<p>Prof. Uwe Schneidewind: &#8222;Als ich mich f\u00fcr die Kandidatur entschied, habe ich mich besonders auf die vielen pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4che mit Menschen in Wuppertal gefreut \u2013 bei Besuchen in Quartieren und Vereinen, an den Wahlkampfst\u00e4nden, beim Haust\u00fcrwahlkampf. Das f\u00e4llt nun alles weg und nimmt den meisten Wuppertalerinnen und Wuppertalern leider die Chance, ihre Oberb\u00fcrgermeister- und Ratskandidatinnen und \u2013kandidaten hautnah zu erleben. Doch das Streiten um die besten Konzepte f\u00fcr Wuppertals Zukunft ist wichtig und muss deswegen auch unter Corona-Bedingungen gelingen: mit Video\u00fcbertragungen und Videogespr\u00e4chsrunden, mit Podcasts; auf Youtoube, Instagram oder Facebook und mit Online- und Telefonsprechstunden. Wir sind in den letzten Wochen in den Digitalwahlkampf eingestiegen und freuen uns darauf, unsere digitalen Aktivit\u00e4ten in den kommenden Wochen weiter auszubauen.&#8220;<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b>DS: Inwieweit sehen Sie es als Nachteil an, da\u00df Ihr Haupt-Konkurrent momentan als Corona-Krisen-Manager in Pressekonferenzen und \u00fcber die Newsletter der Stadt an die an die Wuppertalerinnen und Wuppertaler allgegenw\u00e4rtig ist?<\/b><\/p>\n<p>Prof. Uwe Schneidewind: &#8222;In einer solchen Krisensituation hat der Amtsinhaber immer einen gro\u00dfen Vorteil durch die st\u00e4ndige Pr\u00e4senz und das praktizierte Krisenmanagement. Bei der Oberb\u00fcrgermeisterwahl geht es nicht alleine um Krisenkompetenz \u2013 das ist in Wuppertal ohnehin eine Gemeinschaftsleistung von Oberb\u00fcrgermeister, Dezernenten und ganz vielen Engagierten in und au\u00dferhalb der Verwaltung, sondern um die langfristigen Zukunftsperspektiven f\u00fcr die Stadt. Und hier bin ich zuversichtlich, dass wir die Wuppertalerinnen und Wuppertaler \u00fcberzeugen k\u00f6nnen, dass hier sehr viel mehr geht, als wir in den letzten f\u00fcnf Jahren gesehen haben.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Sie haben mit Ihrer wissenschaftlichen Arbeit dem Wuppertal Institut zu einem exzellenten Ruf verholfen. Gab es dennoch nach zehn erfolgreichen Jahren bei Ihnen das Gef\u00fchl, etwas Neues tun zu m\u00fcssen?<\/b><\/p>\n<p>Prof. Uwe Schneidewind: &#8222;Meine Kandidatur ist eher eine Reaktion auf eine besondere Konstellation, die sich ergeben hat. Wenn man wie ich \u00fcber zehn Jahre hinweg intensiv \u00fcber Ver\u00e4nderungs- und Transformationsprozesse geforscht hat und dann treten zwei Parteien an einen heran und sagen: &#8218;Wir k\u00f6nnten uns sehr gut vorstellen, dass Sie Oberb\u00fcrgermeister unserer Stadt werden&#8216;, ist das erst einmal eine hohe Anerkennung. Ich habe das als ein Zeichen wahrgenommen. Es er\u00f6ffnet die Chance, das, was mich seit 20 Jahren umtreibt, ganz konkret in meiner Stadt umzusetzen. Wenn dieses handfeste Angebot nicht gekommen w\u00e4re, h\u00e4tte ich mir gut vorstellen k\u00f6nnen, noch eine ganze Zeit lang im Wuppertal Institut weiter zu arbeiten, denn das ist eine faszinierende Aufgabe.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Was bringt einen geb\u00fcrtigen K\u00f6lner dazu, sich in Wuppertal als Oberb\u00fcrgermeister zur Wahl zu stellen?<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><\/p>\n<p>Prof. Uwe Schneidewind: &#8222;Als ich vor zehn Jahren zum ersten Mal in diese Stadt kam, versp\u00fcrte ich sofort eine gewisse Begeisterung. Ich war vorher viel unterwegs, in der Schweiz oder in Norddeutschland. F\u00fcr meine Frau und mich war Wuppertal wie ein &#8218;Coming home&#8216;. Die Stadt und ihre Menschen haben mir Lust darauf gemacht, mich hier von Anfang an einzubringen.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Ist der Entschluss, als OB-Kandidat anzutreten, trotz oder wegen Andreas Mucke in Ihnen gereift?<\/b><\/p>\n<p>Prof. Uwe Schneidewind: &#8222;Eine schwierige Frage. Man muss sehen, dass in dieser Stadt einiges blockiert ist. Es gibt einen Oberb\u00fcrgermeister, der sich nicht auf eine Ratsmehrheit st\u00fctzen kann. In einem schwarz-gr\u00fcnen B\u00fcndnis mit einem OB, der eine gestaltungsf\u00e4hige Ratsmehrheit im R\u00fccken hat, h\u00e4tte ich dagegen die Chance, Dinge ganz anders auf die Stra\u00dfe zu bringen. Ich m\u00f6chte das auch gar nicht personalisieren. Andreas Mucke ist ein extrem engagierter Oberb\u00fcrgermeister, der sich intensiv in die Stadt einbringt. Vieles, was ins Stocken geraten ist, laste ich ihm nicht alleine pers\u00f6nlich an, sondern sehe das als Ergebnis der jetzigen Konstellation.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Wie lange haben Sie f\u00fcr Entscheidungsfindung gebraucht?<\/b><\/p>\n<p>Prof. Uwe Schneidewind: &#8222;Das hat schon seine Zeit gedauert. Die erste Anfrage hat es Ostern 2019 gegeben. Es gab eine kleine Findungskommission, die erkundet hat, ob ich \u00fcberhaupt bereit w\u00e4re, f\u00fcr dieses Amt zu kandidieren. Das allein empfand ich als hohe Anerkennung. In den ersten Gespr\u00e4chen habe ich gesp\u00fcrt, dass viel Potential in der Zusammenarbeit der beiden Parteien stecken k\u00f6nnte. Ich habe mit meiner Familie diskutiert und mich intensiv mit einem kleinen Kreis von Freunden und Kollegen im Wuppertal Institut ausgetauscht.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Mir war wichtig, dass das Institut durch mich nicht in eine Schieflage ger\u00e4t. Als aber<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>von meiner Familie und vom Institut ein klares Startsignal kam, war f\u00fcr mich die Sache klar. Es gab dann noch einmal Turbulenzen innerhalb der CDU, bei der sich anfangs nicht alle Mitglieder mit der Konstellation leicht taten. Doch sp\u00e4testens mit der gro\u00dfen Mehrheit bei der Nominierung am 07. Februar war das ausger\u00e4umt.<\/p>\n<p><b>DS: Sie haben es gerade angesprochen: Die CDU-Fraktion im Wuppertaler Stadtrat hat relativ lange gez\u00f6gert, Ihre Kandidatur als Mitglied von &#8222;B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen&#8220; zu unterst\u00fctzen, sind davon Narben zur\u00fcck geblieben?<\/b><\/p>\n<p>Prof. Uwe Schneidewind: &#8222;Bei mir pers\u00f6nlich nicht. Der Umgang mit mir war auf allen Ebenen immer korrekt und fair. Ich hatte hohes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die schwierige Entscheidung, die in der CDU getroffen werden musste, sich f\u00fcr einen Gr\u00fcnen als gemeinsamen OB-Kandidaten zu entscheiden. Es gibt ja auch auf Bundesebene die Diskussion dar\u00fcber, was der politische Kern der Union ist? R\u00fcckt man weiter in die politische Mitte oder bewegt man sich wieder weiter nach rechts? Das ist durchaus eine Zerrei\u00dfprobe. Vor dem Hintergrund bin ich sehr dankbar f\u00fcr die am Ende sehr breite Zustimmung und habe gro\u00dfen Respekt f\u00fcr den pers\u00f6nlichen Einsatz meiner F\u00fcrsprecher in der Wuppertaler CDU.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Sie geh\u00f6ren der Partei &#8222;B\u00fcndnis 90 \/ Die Gr\u00fcnen&#8220; an. Inwieweit waren Sie da politisch aktiv?&#8220;<\/b><\/p>\n<p>Prof. Uwe Schneidewind: &#8222;Ich bin den Gr\u00fcnen Anfang 2005 beigetreten. Die rot-gr\u00fcne-Regierung hatte zu der Zeit mit sehr viel Gegenwind zu k\u00e4mpfen. Mir war damals<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>wichtig, einer Partei den R\u00fccken zu st\u00e4rken, die \u00f6kologische Themen vorantreibt. Da ich immer \u00c4mter bekleidet habe, in denen parteipolitische Neutralit\u00e4t Voraussetzung war, habe ich mich nie parteipolitisch bet\u00e4tigt. Diese Neutralit\u00e4t war als Pr\u00e4sident des Wuppertaler Instituts noch viel wichtiger. Das hat es der CDU letztlich auch leichter gemacht, mich aufzustellen, als einen Kandidaten, der zwar gr\u00fcne Grund-Werte vertritt, aber noch nie parteipolitisch t\u00e4tig war.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Sie geben am 30. April Ihren Job als wissenschaftlicher Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des renommierten Wuppertal Instituts auf. Ist dieser Entschluss zum gleichen Zeitpunkt wie die Entscheidung gefallen, als OB-Kandidat anzutreten? <span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><\/p>\n<p>Prof. Uwe Schneidewind: &#8222;Das war von vornherein klar, weil wir in unserem Institut extrem politiknah arbeiten. Bei uns muss immer klar sein dass das, was wir machen, Wissenschaft und nicht eine Art Politik mit Mitteln der Wissenschaft ist. Ich w\u00fcrde das Institut besch\u00e4digen, wenn ich so tun w\u00fcrde, als lie\u00dfen sich die Kandidatur f\u00fcr ein politisches Amt und die Leitung einer Politik beratenden Wissenschaftseinrichtung ohne Probleme verbinden. Eine Vermischung dieser Rollen in der Au\u00dfenwirkung wollte ich erst gar nicht aufkommen lassen. Wenn ich mich von zwei Parteien als OB-Kandidat aufstellen lasse, bin ich eine politische Figur und muss mich auch voll und ganz f\u00fcr die Stadt Wuppertal und diese politische Aufgabe einsetzen.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Sie nehmen Ihre Professur f\u00fcr \u201eInnovationsmanagement und Nachhaltigkeit&#8220; an der Bergischen Universit\u00e4t wieder auf. Was macht Sie so sicher, dass Ihnen Ihr Lehrauftrag gen\u00fcgend Zeit f\u00fcr den anstehenden Wahlkampf l\u00e4sst?<\/b><\/p>\n<p>Prof. Uwe Schneidewind: &#8222;Ich habe mit der Universit\u00e4t vereinbart, dass ich mich zu 50 Prozent beurlauben lasse, sodass auf keinen Fall zeitliche Konflikte entstehen. Ich bin auch mit Oberb\u00fcrgermeisterkandidaten anderer St\u00e4dte im Austausch. Da gibt es viele, die \u00fcberhaupt keine Zusatz-Urlaubs-Regelung in Anspruch nehmen. Mit meiner halben Stelle sehe ich da \u00fcberhaupt keine Probleme. Ich lege aber Wert darauf, dass beide Rollen, Uni-Professor und OB-Kandidat, klar getrennt bleiben.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_48335\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 710px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-48335\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/DSC_0110-2-1024x804.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"549\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der Amtsinhaber: Oberb\u00fcrgermeister Andreas Mucke &#8211; \u00a9 Monika Asmus<\/span><\/div>\n<p><b>DS: Wie w\u00fcrden Sie Ihr Verh\u00e4ltnis zu Amtsinhaber Andreas Mucke beschreiben?<\/b><\/p>\n<p>Prof. Uwe Schneidewind: &#8222;Wir haben auf verschiedenen Ebenen zusammengearbeitet. Wir sch\u00e4tzen uns menschlich sehr. Es ist uns aber beiden klar, dass, wenn es um Rivalit\u00e4t um ein politisches Amt geht, pers\u00f6nliche Sympathie ein St\u00fcck weit zur\u00fccktreten muss. Ich gehe aber davon aus, dass die gegenseitige Wertsch\u00e4tzung dazu f\u00fchren wird, dass wir einen Wahlkampf f\u00fchren werden, der von gegenseitigem Respekt getragen ist. Wir besitzen beide Sportsgeist und freuen uns auf den Wahlkampf.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Wie sch\u00e4tzen Sie Ihre Mitkonkurrenten Ex-Dezernent Panagiotis Paschalis (parteilos), Bernhard Sander (Die Linke) und Marcel Hafke (FDP) ein?<\/b><\/p>\n<p>Prof. Uwe Schneidewind: &#8222;Ich finde es erfreulich, dass sich mit Bernhard Sander ein Kandidat aus dem linken Spektrum antritt, der in den letzten Jahren intensiv soziale Sachpolitik betrieben hat. Beide haben sich im hohen Masse in die Stadt Wuppertal eingebracht. Paschalis wird mit seiner Vorgeschichte im Wahlkampf sicher so etwas wie ein &#8218;Stachel im Fleisch&#8216; der etablierten politischen Kr\u00e4fte sein. Und Marcel Hafkes Ansage &#8222;Wuppertal kann mehr&#8220; kann ich zu 100% unterschreiben. Die politische Diskussion wird um die konkreten Ans\u00e4tze und insbesondere um die Frage gehen, durch wen und in welcher Konstellation sich &#8222;das Mehr&#8220; am besten umsetzen l\u00e4sst.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Sie haben einen exponierten Job. Was reizt Sie daran &#8211; \u00fcberspitzt gefragt &#8211; demn\u00e4chst u.a. Reden beim Jubil\u00e4um des Taubenzuchtvereins zu halten oder der alten Dame zum 105. Wiegenfest zu gratulieren?<\/b><\/p>\n<p>Prof. Uwe Schneidewind: &#8222;Ein Oberb\u00fcrgermeister hat sehr viel mit Menschen zu tun. Gerade wenn man Menschen liebt, ist dieser Job ein \u00e4u\u00dferst dankbare Aufgabe. Die Gestaltung von guten Lebensbedingungen f\u00fcr alle Menschen auch unter schwierigen Rahmenbedingungen ist letztlich mein Thema seit drei Jahrzehnten. Und wenn ich sehe, mit wieviel Herzblut und Engagement Dinge in Wuppertal voran getrieben werden, dann wei\u00df ich, dass ich mit meinem Anliegen hier richtig bin. Und auch ein Taubenz\u00fcchterverein ist ein Ort, wo sich Menschen gemeinsam engagieren. Ich sp\u00fcre, dass es ganz viele Wege gibt, gutes Leben in einer Stadt zu bef\u00f6rdern. Diese gro\u00dfe Vielfalt der Stadtgesellschaft mitgestalten zu k\u00f6nnen, motiviert mich ungemein.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Aus Ihrer Sicht: Wie bodenst\u00e4ndig und volksnah, aber auch kompetent in Wirtschafts-, Verwaltungs- und Sozialfragen muss der Oberb\u00fcrgermeister einer Gro\u00dfstadt wie Wuppertal heutzutage sein?<\/b><\/p>\n<p>Prof. Uwe Schneidewind: &#8222;Die Rolle eines Oberb\u00fcrgermeisters ist sehr vielschichtig. Er ist f\u00fcr die Au\u00dfendarstellung der Stadt verantwortlich, muss die Stadtverwaltung geradlinig f\u00fchren und politisch sowie gesellschaftlich sehr gut vernetzt sein. B\u00fcrgern\u00e4he ist wichtig. Aber man darf dabei nicht den strategischen roten Faden aus den Augen verlieren. Wenn ein Oberb\u00fcrgermeisterjob am Ende nur noch aus K\u00fcmmern besteht, ist das gef\u00e4hrlich. Letztlich kann es Ausdruck davon sein, dass man die Stadtverwaltung nicht richtig f\u00fchrt und die zust\u00e4ndigen Stellen nicht gen\u00fcgend unterst\u00fctzt, damit sie ihre Aufgaben erfolgreich erf\u00fcllen k\u00f6nnen. Das A und O bei dem Job ist, das richtige Gleichgewicht zwischen den einzelnen Komponenten hinzubekommen. In Wuppertal geht es in den n\u00e4chsten Jahren um wichtige strategische Weichenstellungen. Die muss man im Blick behalten, die n\u00f6tigen Mehrheiten daf\u00fcr im Rat mobilisieren und die Stadt f\u00fcr ihren wirtschaftlichen Erfolg \u00fcberregional vernetzen.<\/p>\n<p><b>DS: Im Falle einer Wahl, was werden Sie anders machen als Andreas Mucke?<\/b><\/p>\n<p>Prof. Uwe Schneidewind: &#8222;Es geht mir im Kern um drei &#8222;I&#8217;s&#8220;, : Mehr Investitionen in die Stadt &#8211; aus privater und \u00f6ffentlicher Hand. Wir m\u00fcssen private und \u00f6ffentliche Investoren davon \u00fcberzeugen, dass<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>es sich lohnt, in Wuppertal zu investieren. Zweitens denke ich an die vielen Initiativen. Diese b\u00fcrgerschaftliche Kraft Wuppertals m\u00fcssen wir sehr viel st\u00e4rker unterst\u00fctzen. Das dritte &#8222;I&#8220; steht f\u00fcr Ideen. Was geht national<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>und international an anderen Orten heute schon? Was k\u00f6nnen wir auf Wuppertal \u00fcbertragen? Welche Impulsgeber und Vorreiter<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>&#8211; z.B. in Sachen E-Mobilit\u00e4t \u2013 haben wir heute schon in der Stadt?<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Hier kommen mir meine vielen Netzwerke zugute, die ich \u00fcber Jahre aufgebaut habe.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Wuppertal ist eine Hochburg der Automobilzulieferer, deren Mauern in Zeiten von Umweltdiskussionen, Diesel-Verteufelung und E-Mobilit\u00e4t br\u00f6ckeln. Wie wollen Sie die hier ans\u00e4ssigen Unternehmen mit vielen Arbeitspl\u00e4tzen unterst\u00fctzen?<\/b><\/p>\n<p>Prof. Uwe Schneidewind: &#8222;In Sachen Mobilit\u00e4t wird sich in den n\u00e4chsten Jahren national und international sehr viel ver\u00e4ndern. Diesen Trend k\u00f6nnen wir in Wuppertal weder beschleunigen, noch abbremsen. Wir m\u00fcssen die hiesigen Unternehmen unterst\u00fctzen. Da ist einiges bereits auf dem Weg. Es gibt das &#8218;Automobile Cluster NRW&#8216; der Bergischen Struktur-<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>und Wirtschaftsf\u00f6rdergesellschaft, in dem sich die Unternehmen des Bergischen St\u00e4dttedreiecks untereinander austauschen. Wir haben in der Automobil-Zulieferbranche viele zukunftsorientierte Untenehmen in der Region &#8211; wie beispielsweise Aptiv, weit vorne in Sachen autonome Mobilit\u00e4t. Auf kommunaler Ebene geht es z.B. darum, Teststrecken und andere M\u00f6glichkeiten zu schaffen, um die neuen Technologien vor Ort auszuprobieren. Die Kooperation mit der Universit\u00e4t<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>in den Zukunftsfeldern gilt es weiter zu vertiefen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Damit machen wir den Standort attraktiv f\u00fcr Neuansiedlungen, aber auch f\u00fcr Facharbeiter*innen, die bisher lieber nach M\u00fcnchen oder Berlin gegangen sind. Wenn Wuppertal eine Modernit\u00e4t ausstrahlt, dann treffen Unternehmen und Mitarbeiter auch die Entscheidung, nach Wuppertal zu kommen. Auf der Ebene k\u00f6nnen wir als Kommune eine Menge tun.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: W\u00fcrden Sie sich als \u201eGr\u00fcner Oberb\u00fcrgermeister\u201c dabei dem Wirtschaftsfl\u00fcgel der CDU, die Ihre Wahl ja ebenfalls unterst\u00fctzt, verpflichtet f\u00fchlen?<\/b><\/p>\n<p>Prof. Uwe Schneidewind: &#8222;Das Spannende ist ja, dass dieses schwarz-gr\u00fcne Projekt nicht eines sein darf, das nur die kleinsten Kompromisse sucht. Wenn man Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit zusammen bringt, bedeutet das ja, dass man sich auf die wirtschaftlichen Felder konzentriert, in denen beides zusammengeht: \u00f6kologische Technologien, Produkte und Dienstleistungen. Wenn es um k\u00fcnftige Gewerbefl\u00e4chen geht, darf das nicht nach dem Muster laufen: &#8218;Egal wer hier anklopft und wenn es ein riesiges Logistikcenter ist, wir r\u00e4umen alles frei!&#8216; Wir m\u00fcssen uns vielmehr fragen: Ist das ein Unternehmen aus einer<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Branche, die ein nachhaltiges Zukunftspotential hat und zu Wuppertal als einen auf Nachhaltigkeit setzenden Wirtschaftsstandort passt? Wir d\u00fcrfen uns nichts vormachen. Wenn ich als Wirtschaftsstandort voran kommen will, brauche ich solche klaren Profile. F\u00fcr die Unternehmen ist es wichtig, zu wissen, vor Ort Cluster mit hochinteressanten Unternehmen mit \u00e4hnlichen Bez\u00fcgen und einem entsprechenden Potential an<b> <\/b>Fachkr\u00e4ften vorzufinden. Darin besteht die Perspektive einer erfolgreichen schwarz-gr\u00fcnen Wirtschaftspolitik.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Haben Sie schon eine Idee, was Sie tun k\u00f6nnen, um die schwerwiegenden Folgen der Corona-Krise f\u00fcr die Wuppertaler Unternehmen abzufedern?<\/b><\/p>\n<p>Prof. Uwe Schneidewind: &#8222;Die Betroffenheit ist je nach Branche und Unternehmen sehr unterschiedlich \u2013 von Existenz-bedrohend bis hin zu Umsatzzuw\u00e4chsen wie z.B. im Lebensmittelhandel. Vieles wird davon abh\u00e4ngen, wie lange die jetzige Situation noch andauert. Gerade f\u00fcr das Hotel-, Event- und Gastst\u00e4ttengewerbe und den gesamten Kulturbereich sind die \u00f6konomischen Folgen dramatisch. L\u00f6sungen brauchen ein gutes Zusammenspiel von Ma\u00dfnahmen auf Bundes-, Landes und kommunaler Ebene. Daher ist die enge Abstimmung mit den betroffenen Branchen und ein enger Draht nach D\u00fcsseldorf und Berlin zentral, um angemessene L\u00f6sungen zu finden, die den Betroffenen wirklich helfen. Von Gewerbesteuer-Stundungen bis zum (Teil)erlass von Geb\u00fchren kann auch die Stadt Beitr\u00e4ge leisten, muss dabei aber auch immer den massiv betroffenen Stadthaushalt im Blick behalten.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Wenn im Bereich Automobilzulieferung Arbeitspl\u00e4tze wegfallen, in welchen Bereichen sehen Sie die Alternativen?<\/b><\/p>\n<p>Prof. Uwe Schneidewind: &#8222;Im Automobilsektor gibt es z.B. besondere Potentiale<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>durch die N\u00e4he zur Universit\u00e4t und die dort neue aufgebaute Informatik. Das Thema autonome Mobilit\u00e4t wird hier derzeit mit Mitteln des Landes gest\u00e4rkt. Wir erleben zweifellos einen Strukturwandel. Unternehmen, die isoliert auf bestimmte Getriebeteile spezialisiert sind, haben es nat\u00fcrlich schwer in Zeiten, in denen Verbrennungsmotoren bald kaum noch produziert werden. Unternehmen,<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>die sich f\u00fcr die neuen Mobilit\u00e4ts- und Antriebsformen \u00f6ffnen, werden eine Zukunft<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>haben. Wir haben zudem eine sehr starke Maschinenbauindustrie. Digitalisierung und neue additive Fertigungs- und Druck-Technologien werden in Zukunft eine ganz andere Rolle spielen.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Wie k\u00f6nnte man Wuppertal aus Ihrer Sicht als Wirtschaftsstandort besser aufstellen und nach innen und au\u00dfen st\u00e4rken?<\/b><\/p>\n<p>Prof. Uwe Schneidewind: &#8222;Es ist ein gro\u00dfer Vorteil, dass wir eine Uni vor Ort haben mit gro\u00dfen St\u00e4rken in den Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften. Wir m\u00fcssen schauen, wohin sich Schl\u00fcsselbranchen entwickeln und dann ausloten, wie die Unternehmen durch eine noch engere Kooperation mit Universit\u00e4t und Cluster profitieren k\u00f6nnen. Gleichzeitig muss man sehen, dass Wuppertal ein gro\u00dfes Potential im Bereich hochwertiger Dienstleistungen besitzt. Wir haben in der Stadt national f\u00fchrende Werbeagenturen und beratende Berufe. Es gibt eine hohe Lebensqualit\u00e4t zu noch \u00fcberschaubaren Mietpreisen, einen hohen Naherholungswert bei perfekter Verkehrsanbindung. Es macht f\u00fcr viele Firmen eigentlich gar keinen Sinn, ein B\u00fcro in D\u00fcsseldorf oder K\u00f6ln aufzumachen.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Seit Jahrzehnten bem\u00fcht sich Wuppertal vergeblich, sein Image und seine Au\u00dfenwirkung zu verbessern. Welche M\u00f6glichkeiten sehen Sie, diesen Zustand zu \u00e4ndern?<\/b><\/p>\n<p>Prof. Uwe Schneidewind: &#8222;In den letzten Jahren ist ja schon viel passiert, was weniger mit der Politik, als mit dem faszinierenden, ehrenamtlichen Engagement zu tun hat. Stichworte Nordbahntrasse, Mirker Bahnhof, Klimaquartier Arrenberg. Es wird inzwischen wahrgenommen, dass diese Stadt, die viele von au\u00dfen lange im Niedergang sahen, eine gewaltige Aufbruchstimmung entwickelt hat. Daf\u00fcr spricht auch das CNN-Ranking. Diese internationalen Reise-Journalisten haben ein gutes Gesp\u00fcr f\u00fcr Zeitgeist und Aufbruch. Auch die Neue Z\u00fcricher Zeitung hat vor kurzem ein positives Wuppertal-Portrait gebracht. Es wird registriert, dass diese Stadt mit ihren ganz eigenen Br\u00fcchen, spannend ist. Dazu tr\u00e4gt ganz besonders die breite, lebendige Kulturszene bei &#8211; von der Hochkultur, wie der Oper, dem Pina-Bausch-Tanztheater bis hin zum &#8218;Freien Netzwerk Kultur&#8216;. Dies noch st\u00e4rker nach drau\u00dfen zu transportieren, sehe ich als meine Aufgabe. Wir brauchten auch Personen, die au\u00dferhalb Wuppertals einen Resonanzraum haben. Das wollen wir schon im Wahlkampf als Visitenkarte nutzen. Diesen Effekt kann man noch st\u00e4rker nutzen, wenn es wirklich gelingt, dass Wuppertal am Ende die erste NRW-Gro\u00dfstadt ist, die von einem gr\u00fcn-schwarzen Oberb\u00fcrgermeister repr\u00e4sentiert wird.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Welche M\u00f6glichkeiten sehen Sie \u00fcberhaupt, als Oberb\u00fcrgermeister, Visionen zu entwickeln und Utopien umzusetzen, denn in der Verwaltung sitzen ja wenige Kreativk\u00f6pfe?<\/b><\/p>\n<p>Prof. Uwe Schneidewind: &#8222;Ich habe in den letzten zehn Jahren mit ganz vielen Menschen aus der Verwaltung zu tun gehabt, bei denen man sp\u00fcrte, dass da eine Leidenschaft f\u00fcr die Stadt da war. Und es ist gerade wichtig, dass man als Oberb\u00fcrgermeister diejenigen, die diese Leidenschaft verk\u00f6rpern, unterst\u00fctzt und ihnen mehr M\u00f6glichkeiten gibt, ihr Engagement auch zu entfalten. Denn ohne eine gute Verwaltungs-Expertise bekommt man in dieser Stadt nichts bewegt. Jeder Vison\u00e4r braucht extrem kompetente und gute Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter f\u00fcr die Umsetzung an seiner Seite.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Stichwort Stadtentwicklung, welche konkreten Ma\u00dfnahmen h\u00e4tten bei Ihnen absolute Priorit\u00e4t?<\/b><\/p>\n<p>Prof. Uwe Schneidewind: &#8222;Die ganze Anmutung einer Stadt hat viel damit zu tun, wie wir mit Mobilit\u00e4t und den Innenst\u00e4dten k\u00fcnftig umgehen. Da wird sich am meisten ver\u00e4ndern. Durch die fortschreitende Digitalisierung wird die klassische Innenstadt als reine Shoppingmeile kaum noch eine Rolle spielen. Wir sehen<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>ja bereits die schleichenden Niedergangsprozesse in Barmen und auch in Elberfeld. Das bedeutet: Innenst\u00e4dte m\u00fcssen Orte werden mit einer hohen Aufenthaltsqualit\u00e4t, die nicht allein durch das Shopping-Erlebnis gew\u00e4hrleistet wird. Darum sind die Innenstadtkonzepte f\u00fcr Barmen und Elberfeld, die das weiter entwickeln, von zentraler Bedeutung. In dem Zusammenhang spielt Mobilit\u00e4t eine wichtige Rolle. Die Art und Weise, wie ich Innenst\u00e4dte attraktiver mache, hat viel damit zu tun, wie der Park- und Verkehrsraum gestaltet ist.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: K\u00f6nnen Sie ein konkretes Beispiel nennen?<\/b><\/p>\n<p>Prof. Uwe<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Schneidewind: &#8222;Sehr gern! Wenn man sich beispielsweise das Barmer Zentrum anschaut. Da haben wir mit Oper, Engelsgarten und dem neuen Industriemuseum einen wunderbaren Kultur-Hotspot. Nur 200 Meter davon entfernt beginnt die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone. Aber gef\u00fchlt sind die beiden Stellen unendlich weit auseinander. Das liegt an der un\u00fcberwindlich wirkenden Stra\u00dfenkreuzung.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Dann stellt sich doch die Frage, wie kann ich Mobilit\u00e4t in einer Form weiter entwickeln, dass diese Mauern, die in den K\u00f6pfen kaum \u00fcberwindbar erscheinen, mit Mitteln der st\u00e4dtischen und der Verkehrsgestaltung, kleiner werden? Das ist eine herausfordernde Aufgabe und das muss auch nicht die Verbannung des Autos bedeuten. Aber wir m\u00fcssen dar\u00fcber diskutieren, wie wir Raum kl\u00fcger und gemeinschaftlich nutzen. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr die Entwicklung einer Reihe von Stadtquartieren. Beispiel &#8222;Neue Mitte&#8220; Heckinghausen: Das sind konkrete \u00dcberlegungen f\u00fcr einen Stadtteil, um dort Lebensqualit\u00e4t und Aufenthaltsqualit\u00e4t zu erh\u00f6hen, indem die Dominanz von Autos geringer wird. Eine wunderbare Vision, die in die richtige Richtung geht.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_48360\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 710px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-48360\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/marcelhafke5790-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"467\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Geht als FDP-Kandidat in die OB-Wahl: Marcel Hafke &#8211; \u00a9 fdp.fraktion.nrw<\/span><\/div>\n<p><b>DS: Die Bergische Metropole kann sich gl\u00fccklich sch\u00e4tzen, dass es hier die<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><b>Wuppertal Botschafter gibt &#8211; renommierte Pers\u00f6nlichkeiten, die ihre Kompetenz und ihren guten Namen einbringen, um das Image Stadt verbessern, aber oft nicht angemessen genug Geh\u00f6r finden. Wie wollen Sie diese Integrationsfiguren besser einbinden?<\/b><\/p>\n<p>Prof. Uwe Schneidewind: &#8222;Mir schwebt vor, dass wir noch in viel st\u00e4rkerem Ma\u00dfe die vielen Wuppertal-K\u00f6pfe sichtbar machen, die hier gro\u00df geworden sind, die in Wirtschaft, Kultur, Politik und Medien Karriere gemacht haben und noch immer eine hohe Verbundenheit mit dieser Stadt bekunden. Sie k\u00f6nnten dabei helfen, das Wuppertal-Bild zu drehen. Man wundert sich ja manchmal, wer alles Wurzeln in Wuppertal hat und auch dazu steht. Wir nutzen<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>diesen Effekt in Hinblick auf die Vermarktung und Positionierung zu wenig. Gerade weil ich viel national unterwegs und gut vernetzt bin, habe ich gro\u00dfe Hoffnung, dass wir das noch ganz anders darstellen k\u00f6nnen und hinterher gesagt wird: Wow, jetzt verstehen wir, warum der Schneidewind Oberb\u00fcrgermeister in Wuppertal werden wollte. Es gibt ja so viele spannende Wuppertaler, die sich zu ihrer Stadt bekennen und auch noch erkl\u00e4ren, warum diese Stadt eine so besondere Qualit\u00e4t hat.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Kunst und Kultur liegt Ihnen bekanntlich am Herzen. Welche M\u00f6glichkeiten sehen Sie hier, dieses Potential f\u00fcr die Stadt besser zu nutzen?<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><\/p>\n<p>Prof. Uwe Schneidewind: &#8222;Wir haben eine hochaktive freie Kunst-Szene. Ein ganz wichtiger Punkt ist dabei das k\u00fcnftige Pina-Bausch-Zentrum. Gerade mit seiner vierten S\u00e4ule. Dort geht es darum, dass das Zentrum ein wichtiger Vermittlungs- und Netzwerk-Ort wird, an dem klassische Hochkultur mit den vielen freien Kultur-Initiativen sichtbar zusammenkommt und Entwicklungsimpulse in die Stadt gibt.<\/p>\n<p>Kunst und Kultur m\u00fcssen noch sehr viel st\u00e4rker in der Stadt sichtbar werden. Es ist kaum zu glauben, wie gro\u00dfe Wandgem\u00e4lde, sogenannte &#8222;Murals&#8220;, eigentlich triste Stadtteile beleben und aufwerten k\u00f6nnen. An der Universit\u00e4t Wuppertal<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>gibt es zudem den einzigartigen Masterstudiengang &#8218;Public Interest-Design&#8216;, der die Gestaltung des \u00f6ffentlichen Raums als Design-Aufgabe versteht. \u00dcber Kultur den eigenen Blick, aber auch den Blick von au\u00dfen auf die Stadt zu ver\u00e4ndern, halte ich f\u00fcr sehr wichtig. Gerade unsere Kultur-Szene ist ein ganz wichtiger Akteur, wenn es um<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>eine zukunftsgerichtete Stadtentwicklung geht. In der Richtung war ich in den letzten Jahren sehr aktiv und das l\u00e4sst sich noch viel st\u00e4rker nach vorne bringen.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Woran liegt es, dass zwar Kunstfreunde aus der ganz Welt nach Wuppertal kommen, um den Tony Craggs Skulpturenpark &#8222;Waldfrieden&#8220; zu besuchen, aber wohl die meisten Wuppertaler noch nie einen Fu\u00df in dieses landschaftlich sehr reizvolle Freilicht-Museum gesetzt haben?<\/b><\/p>\n<p>Prof. Uwe Schneidewind: &#8222;Der Prophet z\u00e4hlt leider oft zu wenig im eigenen Land. Es hat sicher viel damit zu tun, dass viele Wuppertaler \u00fcber Jahrzehnte einen Niedergang ihrer Stadt wahrgenommen haben. Und wenn sich das einmal verfestigt hat, ist es sehr schwer, sich auf einmal daf\u00fcr zu \u00f6ffnen, was auf v\u00f6llig anderen Ebenen in der Stadt Positives passiert. Das ist f\u00fcr jemanden, der von au\u00dfen kommt, viel leichter. Wir k\u00f6nnen sicher viel mehr tun, um daf\u00fcr zu sorgen, dass sich die Wuppertalerinnen und Wuppertaler ihrer Sch\u00e4tze st\u00e4rker bewusst werden. Ich k\u00f6nnte mir beispielsweise vorstellen, dass ein Besuch des Skulpturenparks zum Standardprogramm f\u00fcr die Schulen wird. Das ist ja nicht nur Kunst anschauen, sondern auch Erleben von Natur. Insofern ist es ein sch\u00f6nes Zeichen, dass der Skulpturenpark jetzt als erstes Wuppertaler &#8222;Museum&#8220; nach der Corona-Krise wieder \u00f6ffnet.&#8220;<\/p>\n<p>D<b>S: Der Wuppertaler SV ist zur Lichtjahre von den glorreichen Zeiten entfernt. Dennoch ist der Traditionsverein von Kiel bis Passau bekannt und k\u00f6nnte ein echter Werbetr\u00e4ger sein. Was werden Sie dazu beitragen, dass der WSV nicht \u00fcber die Wupper geht?<\/b><\/p>\n<p>Prof. Uwe Schneidewind: &#8222;Der Job als WSV-Sanierer ist wahrscheinlich noch schwieriger als der, Oberb\u00fcrgermeister der Stadt Wuppertal zu sein. Ganz klar: F\u00fcr die Identifikation der Stadt ist der WSV eine ganz wichtige Gr\u00f6\u00dfe. Das Management von Fu\u00dfball-Vereinen ist vielleicht neben der eines Oberb\u00fcrgermeisters eine der herausfordernsten Aufgaben. Beim WSV geht es erst einmal um ganz handfeste finanzielle Luft, die man zum \u00dcberleben braucht. Am Ende muss es eine Mischung sein, diesen Flair und diese Kultur aufrecht zu erhalten. Und dabei kann auch ein Oberb\u00fcrgermeister flankieren &#8211; z.B. Verantwortungstr\u00e4ger zu motivieren, die mit viel Einsatz unter schwierigen Bedingungen einen solchen Traditionsverein nach vorne bringen wollen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b>DS: Der Handball-Bundesligist Bergischer HC ist quasi heimatlos, tr\u00e4gt seine Spiel in Wuppertal, Solingen und D\u00fcsseldorf aus. Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer J\u00f6rg F\u00f6ste k\u00e4mpft sein Jahren h\u00e4nderingend um eine neue, gr\u00f6\u00dfere Halle als feste Heimat. Inwieweit kann der BHC auf Ihre Unterst\u00fctzung setzen?<\/b><\/p>\n<p>Prof. Uwe Schneidewind: &#8222;Verschiedene m\u00f6gliche Standorte stehen ja zur Diskussion. Den Wick\u00fcler Park als einen innenstadtnahen Standort f\u00fcr eine Multifunktions-Halle f\u00e4nde ich reizvoll. Das h\u00e4tte eine hohe Symbolwirkung. Vorteile w\u00e4ren die Parkplatzsituation, die Nahverkehrsanbindung und nat\u00fcrlich auch die M\u00f6glichkeit, die Halle f\u00fcr andere Events nutzen zu k\u00f6nnen. Es ist nat\u00fcrlich klar, dass ich mir auf jeden Fall f\u00fcr den BHC eine feste Heimat in Wuppertal w\u00fcnsche.&#8220;<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b>DS: Wie befinden uns im Engels-Jahr. Wie nehmen Sie dieses pers\u00f6nlich wahr?<\/b><\/p>\n<p>Prof. Uwe Schneidewind: &#8222;Es ist ja wirklich ein faszinierendes Programm entstanden. Was die beiden Kuratoren mit ihrem B\u00fcro unter nicht leichten Rahmenbedingungen auf den Weg gebracht haben, ist schon imposant. Umso<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>ern\u00fcchternder sind die Folgen der Corona-Krise f\u00fcr das Programm.<\/p>\n<p>Gleichzeitig glaube ich, dass man das Engels-Jahr f\u00fcr die Au\u00dfenwahrnehmung Wuppertals h\u00e4tte noch besser nutzen k\u00f6nnen. K\u00fcrzlich gab es eine ARTE-Dokumentation mit einem positiven Blick auf das sehr aktive Engagement des freien Netzwerks Kultur, aber das Ganze mit einem sehr nostalgischen Unterton. Die Aufbruchsstimmung in Wuppertal und das, was Friedrich Engels als sperrige Pers\u00f6nlichkeit wirklich verk\u00f6rpert, blieb sehr im Hintergrund. Corona hat jetzt alles durcheinandergeworfen. Das gibt aber auch die Chance, das Engels-Jahr durchaus noch weiter ins Jahr 2021 zu verl\u00e4ngern und zus\u00e4tzliche Akzente zu setzen. .&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Wenn es Ihre Freizeit zul\u00e4sst, mit welchen Hobbies schalten Sie mal so richtig ab?<\/b><\/p>\n<p>Prof. Uwe Schneidewind: &#8222;Ich habe nur wenig Freizeit. Es ist aber auch ein Geschenk, dass ich das, was ich im Beruf machen darf, praktisch als Freizeit empfinde. Meine Kinder sind l\u00e4ngst aus dem Haus. Ich unternehme sehr gern Ausfl\u00fcge mit meiner Frau. Und ich habe eine sehr sportbezogene Vergangenheit. Ich komme aus dem Mittel- und Langstreckenlauf, wo die Knie jetzt ein wenig br\u00fcchiger werden, betreibe ich Radfahren und Schwimmen. In den Sommermonaten fahren meine Frau und ich gern mit dem Rennrad durchs Bergische Land oder die Elfringhauser Schweiz. Tolle Landschaften im Nahraumgebiet. Am Ende sind wir dann immer total ausgepowert, aber die mentalen Speicher sind wieder aufgeladen.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS. Vielen Dank f\u00fcr das spannende, interessante Gespr\u00e4ch<\/b><\/p>\n<p><b>Das Interview f\u00fchrte Peter Pionke<\/b><\/p>\n<div id=\"attachment_48321\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 331px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-48321\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/W.Sondermann-7727-2048x1365-2-1024x724.jpeg\" alt=\"\" width=\"321\" height=\"227\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr. Uwe Schneidewind\u00a0&#8211; \u00a9 Wolf Sondermann<\/span><\/div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 12\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<h3>VITA Prof. Dr. Uwe Schneidewind<\/h3>\n<p>Uwe Schneidewind wurde am 08. Juli 1966 in Porz bei K\u00f6ln geboren. Er studierte nach dem Abitur von 1986 bis 1991 Betriebswirtschaftslehre an der Universit\u00e4t zu K\u00f6ln.<\/p>\n<p>Nach einer T\u00e4tigkeit bei der Unternehmensberatung Roland Berger Strategy Consultants wechselte er an die Universit\u00e4t St. Gallen, an der er am Institut f\u00fcr Wirtschaft und \u00d6kologie promovierte (1995). 1998 erfolgte die Habilitation.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend wurde er auf die Professur f\u00fcr Produktionswirtschaft und Umwelt an der Carl von Ossietzky Universit\u00e4t Oldenburg berufen. Von 2004 bis 2008 war er auch Pr\u00e4sident dieser Universit\u00e4t.<\/p>\n<p>Am 01. M\u00e4rz 2010 wurde Prof. Dr. Uwe Schneidewind Nachfolger von Peter Hennicke als Pr\u00e4sident des Wuppertal Instituts f\u00fcr Klima, Umwelt, Energie in Wuppertal. Er hat zudem eine Professur f\u00fcr \u201eInnovationsmanagement und Nachhaltigkeit\u201c an der Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal inne.<\/p>\n<p>Prof. Schneidewind ist seit 2011 Mitglied im Club of Rome. Zudem ist er Vorstandsmitglied der Vereinigung f\u00fcr \u00f6kologische Wirtschaftsforschung (V\u00d6W).[<\/p>\n<p>Von 2013 bis Februar 2020 war er Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltver\u00e4nderungen (WBGU).<\/p>\n<p>Beim Bund f\u00fcr Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist Schneidewind Mitglied des wissenschaftlichen Beirats.<\/p>\n<p>Prof. Schneidewind ist weiterhin Vorsitzender der Kammer f\u00fcr Nachhaltige Entwicklung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Von 2011 bis 2017 war er Mitglied im Pr\u00e4sidium des Deutschen Evangelischen Kirchentags.<\/p>\n<p>Am 07. Februar 2020 wurde Prof. Uwe Schneidewind, Mitglied B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen, von der CDU Wuppertal und B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen Wuppertal f\u00fcr das Amt des Wuppertaler Oberb\u00fcrgermeisters nominiert.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Prof. Dr. Uwe Schneidewind war aktiver Mittel- und Langstreckenl\u00e4ufer. Er ist Fan der Fu\u00dfball-Bundesligisten 1. FC K\u00f6ln.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Seine Hobbies: Radfahren und Schwimmen. Der Wissenschaftler ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Unter der E-mail-Adresse team@uwe-schneidewind.de k\u00f6nnen Wuppertalerinnen und Wuppertaler ihm und seinem Wahlkampf-Team Ideen, W\u00fcnsche und auch Kritik zukommen lassen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 13\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>www.uwe-schneidewind.de<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Prof. Dr. Uwe Schneidewind, von der CDU und den Gr\u00fcnen unterst\u00fctzter Oberb\u00fcrgermeisterkandidat, hat am heutigen Dienstag (19.05.) &#8211; den Corona-Zeiten entsprechend in einer digitalen Pressekonferenz &#8211; die Schwerpunkte seines Wahl-Programms vorgestellt. Seine Vision: Er m\u00f6chte Menschen, Potenziale und Perspektiven f\u00fcr einen echten Aufbruch Wuppertals zusammenf\u00fchren.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26],"tags":[],"class_list":["post-28763","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-27 13:06:05","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28763","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=28763"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28763\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48517,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28763\/revisions\/48517"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=28763"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=28763"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=28763"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}