{"id":2859,"date":"2015-12-05T10:11:52","date_gmt":"2015-12-05T09:11:52","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.10.16\/newsportal\/stadtzeitung\/index.php\/2015\/12\/05\/wege-in-die-zukunft-finden\/"},"modified":"2025-02-26T12:39:00","modified_gmt":"2025-02-26T11:39:00","slug":"wege-in-die-zukunft-finden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2015\/12\/05\/wege-in-die-zukunft-finden\/","title":{"rendered":"Gunther W\u00f6lfges: Wege in die Zukunft finden\u2026"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_45443\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-45443 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/pressefoto-2020-04-21-woelfges-corona-interview-2-1024x795.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"795\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Gunther W\u00f6lfges, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Wuppertal &#8211; \u00a9 Sparkasse Wuppertal<\/span><\/div>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Er, der aus Krefeld stammt und zuletzt Vorstand der Sparkasse Eifel-Mosel-Hunsr\u00fcck (Bilanzsumme, 2,5 Mrd.) war, sieht sich mit Leidenschaft der &#8222;Sparkassen-Idee&#8220; verpflichtet und verbunden. Die Stadtzeitung sprach mit ihm \u00fcber sein erstes Jahr im Wuppertaler Amt und dar\u00fcber, welchen Weg er f\u00fcr die Zukunft mit seiner Sparkasse gehen will.<\/span><\/p>\n<p>DS: K\u00f6nnen Sie mit ihren Erfolgen im ersten Jahr zufrieden sein?<br \/>\nW\u00f6lfges: &#8222;Ja, keine Frage. Wir haben uns auf die neuen Rahmenbedingungen weitgehend eingestellt und wir sind auf Wachstumskurs.&#8220;<\/p>\n<p>DS: Wie ist das mit ihrem Gesch\u00e4ftsstellen-Netz und wie stellt sich die SSK Wuppertal auf die Zukunft ein?<br \/>\nW\u00f6lfges: &#8222;Unsere 35 Filialen werden als Anker f\u00fcr die Menschen in den Stadtteilen bestehen, das ist unsere Politik. Hier haben wir die Beratungszonen stark ausgebaut, \u00fcber 500 Berater sind f\u00fcr unsere Kunden da. Wir tragen damit der Erkenntnis Rechnung, dass viele Bankdienstleistungen erkl\u00e4rungsbed\u00fcrftig sind. Die Digitalisierung bietet viele M\u00f6glichkeiten, unser Leistungsangebot kundengerecht auszubauen.&#8220;<\/p>\n<p>DS: Die Einf\u00fchrung der neuen Girokonten-Modelle f\u00fcr 200.000 Kunden hatte zu Irritationen gef\u00fchrt. Lag es an mangelnder Kommunikationspolitik?<br \/>\nW\u00f6lfges: &#8222;Mag sein. Aber heute bin ich sicher, dass jede Geb\u00fchrenver\u00e4nderung, sei es im Gesch\u00e4fts- im Vereinsleben oder anderswo, egal wie sie kommuniziert wird, Kritik heraufbeschw\u00f6rt. Wir k\u00f6nnen und wollen nicht der billigste Anbieter f\u00fcr den Finanzbedarf unserer Kunden sein, sondern der, mit dem besten Preis-Leistungsverh\u00e4ltnis. Die gleichzeitige Einf\u00fchrung unserer TreueWelt ist z.B. ein erster richtiger Schritt in diese Richtung. Hier gibt es Bonuspunkte f\u00fcr Treue, Vorzugspreise z.B. f\u00fcr den Besuch des Von-der-Heydt-Museums sowie interessante Angebote und Rabatte. Im Schnitt sind es f\u00fcnf Prozent, vergeben durch Partner aus der Region aber auch bundesweit, die schon am Monatsende automatisch auf dem Konto ausgewiesen werden. Hiermit schaffen wir Vorteile f\u00fcr unsere Kunden und st\u00e4rken durch Bindung von Kaufkraft in Wuppertal auch die heimische Wirtschaft.&#8220;<\/p>\n<p>DS: In der Finanzwirtschaft spricht man bei extrem unwahrscheinlichen Ereignissen gerne von &#8222;Schwarzen Schw\u00e4nen&#8220; und deren Macht, wenn sie pl\u00f6tzlich und unerwartet auftreten. (Anm. der Red.: Bis ins 17. Jahrhundert waren Europ\u00e4er \u00fcberzeugt, dass Schw\u00e4ne wei\u00df sind, ehe Australien mit seinen schwarzen Schw\u00e4nen entdeckt wurde.) Sind die aktuellen Ereignisse wie die Fl\u00fcchtlingswelle oder gar der VW-Skandal f\u00fcr Sie solche Ereignisse und wie reagieren Sie darauf?<br \/>\nW\u00f6lfges: &#8222;Bei dem Fl\u00fcchtlingsthema verweise ich gerne auf den Film \u201aDie andere Heimat&#8216; von Edgar Seitz. Alles schon mal da gewesen. Wir haben damit kein Problem, unser Anspruch ist es, die Menschen gut zu versorgen. Deshalb besch\u00e4ftigen wir auch nicht erst seit heute Dolmetscher. Bei der Identit\u00e4tskl\u00e4rung gibt es manchmal ein Thema, aber wir haben durch die Bankenaufsicht inzwischen hier erleichterte Bedingungen. Was VW angeht sind wir optimistisch, k\u00f6nnen aber die Folgen nat\u00fcrlich noch nicht absch\u00e4tzen. Es ist nat\u00fcrlich nicht zu \u00fcbersehen, dass unsere heimische Wirtschaft mit dem Auto stark verbunden ist.&#8220;<\/p>\n<p>DS: In der politischen F\u00fchrung der Stadt hat es von Peter Jung zu Andreas Mucke einen Wechsel gegeben. Erwarten Sie hierin auch Auswirkungen f\u00fcr die Sparkasse?<br \/>\nW\u00f6lfges: &#8222;Nein. Ich gehe davon aus, dass alle Beteiligten in erster Linie das Wohl der B\u00fcrger dieser Stadt im Auge haben.&#8220;<\/p>\n<p>DS: Welche Zinserwartungen haben und welche Ziele verfolgen Sie in der Zukunft?<br \/>\nW\u00f6lfges: &#8222;Die Zinsen werden noch l\u00e4nger auf dem niedrigen Niveau verbleiben. Die Amerikaner hatten zuletzt einen Versuch der \u00c4nderungen gemacht, sind aber nicht ohne Grund gescheitert. Wir sind in Wuppertal Marktf\u00fchrer und wollen dies bleiben, indem wir unser Engagement f\u00fcr die Gemeinschaft ausbauen und damit einen nachhaltigen Wohlstandszuwachs erm\u00f6glichen.&#8220;<\/p>\n<p>DS: Haben Sie sich in Wuppertal inzwischen eingelebt?<br \/>\nW\u00f6lfges: &#8222;Das erste Jahr stand im Zeichen des Kennenlernens. Das ist erfolgreich verlaufen und weitgehend abgeschlossen. Zwar haben meine Frau und unser mittelgro\u00dfer Kurzhaar-Jagdhund und ich noch nicht alle Wanderrouten dieser herrlichen Umgebung geschafft, aber auch hier sind wir auf einem guten Weg.&#8220;<\/p>\n<p>Das Interview f\u00fchrte Siegfried J\u00e4hne<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit August 2014 steht der 2-Meter-Mann Gunther W\u00f6lfges (56) als Vorstandsvorsitzender an der Spitze der Wuppertaler Sparkasse. Ein\u00a0Interview mit dem Sparkassen-Chef.<\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":2857,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[22],"tags":[39,1478,1594],"class_list":["post-2859","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wirtschaft","tag-interview","tag-sparkasse","tag-woelfges"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-13 08:39:55","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2859","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2859"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2859\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":45459,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2859\/revisions\/45459"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2857"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2859"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2859"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2859"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}