{"id":28403,"date":"2020-04-30T08:19:33","date_gmt":"2020-04-30T06:19:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=28403"},"modified":"2022-01-30T09:24:34","modified_gmt":"2022-01-30T08:24:34","slug":"kultur-geht-nah-lindh-fordert-kultur-infrastrukturfonds","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2020\/04\/30\/kultur-geht-nah-lindh-fordert-kultur-infrastrukturfonds\/","title":{"rendered":"&#8218;Kultur geht nah&#8216; &#8211; Lindh fordert Infrastrukturfonds"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_33316\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-33316\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/20190502_202311.jpg-HELGE-lINDH-1024x709.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"709\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Helge Lindh hier mit der Wuppertaler K\u00fcnstlerin Lore Duwe &#8211; \u00a9 Foto: B\u00fcro Helge Lindh<\/span><\/div>\n<p>Ein solcher Fonds soll nach Ansicht des SPD-Politikers keine reine Notunterst\u00fctzung sein, sondern durch gezielte Projektf\u00f6rderung auch in Zeiten der Krise innovative k\u00fcnstlerische und kulturelle Ans\u00e4tze f\u00f6rdern und deren Realisierung erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Helge Lindh erkl\u00e4rt seine Idee: <i>\u201e<\/i>Es ist l\u00e4ngst klar, dass das kulturelle Leben, wie wir es kannten, bis Ende des Jahres nicht zur\u00fcckkehren wird. In den letzten Wochen habe ich in diversen Telefonaten und einer virtuellen Konferenz mit den Kulturschaffenden NRWs und den Spitzenverb\u00e4nden der deutschen Kultur die aktuelle Situation fortlaufend beobachtet. Klar ist: Die Kulturschaffenden wollen keine Bevorzugung oder Privilegierung, aber eine angemessene Unterst\u00fctzung in ihrer besonderen Situation.&#8220;<\/p>\n<p>Der Politiker weiter: &#8222;Deshalb unterst\u00fctze ich ausdr\u00fccklich die Forderungen nach einem \u201eKulturinfrastrukturfonds\u201c. Ein solcher kann auch in der Krise innovative, neue k\u00fcnstlerische Projekte f\u00f6rdern und somit das kulturelle Leben <i>und<\/i> die Existenzsicherung der Kulturschaffenden gleicherma\u00dfen garantieren. Deutschland braucht auch nach der Krise eine vielf\u00e4ltige Kulturszene. Die weitere Garantie von bestehenden F\u00f6rderzusagen und der erleichterte Zugang zum Arbeitslosengeld I sind zwar wichtige Bausteine in der sozialen Absicherung, stellen aber gleichzeitig eine besondere H\u00e4rte f\u00fcr die meist geringverdienenden Freiberufler dar, die keine Chance auf eine Br\u00fccke im Sinne eines \u201eKurzarbeitergeldes\u201c haben.&#8220;<\/p>\n<p>Ein solcher Fonds m\u00fcsse &#8211; so Lindh &#8211; eine Gemeinschaftsleistung unter Federf\u00fchrung der Bundes-Kulturstaatsministerin Monika Gr\u00fctters sein. Unter Einbezug der Fachverb\u00e4nde und der Bundeskulturstiftung solle eine schnelle, sachgerechte und m\u00f6glichst einheitliche Vergabe der Mittel in den einzelnen L\u00e4ndern gew\u00e4hrleistet werden.<\/p>\n<p>Helge Lindh: &#8222;Eine solche Taskforce aus Fachverb\u00e4nden und Praktikern kann eine betroffenengerechte Vergabe beschleunigen. Es ist von h\u00f6chster Bedeutung, dass ein solcher Fonds handwerklich sauber konstruiert ist und die Mittel unb\u00fcrokratisch und in einem korrekten Zeithorizont auszahlungsf\u00e4hig sind. L\u00e4nder und die kommunalen Stellen sollten ihr Interesse an einer vitalen Kulturszene vor Ort bekunden und sich f\u00fcr einen solchen Fonds einsetzen. Konzepte liegen auch dank umtriebiger Kulturvertreter auf dem Tisch. Es muss jetzt darum gehen, diese umzusetzen. Es muss bald hei\u00dfen: \u201aKultur geht nah\u2018.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete und Kulturpolitiker Helge Lindh fordert vor dem Hintergrund der seit Wochen andauernden Kontaktbeschr\u00e4nkungen und den damit verbundenen sozialen H\u00e4rten die Einrichtung eines Kulturinfrastrukturfonds.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26],"tags":[],"class_list":["post-28403","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-05 02:29:19","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28403","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=28403"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28403\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48518,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28403\/revisions\/48518"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=28403"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=28403"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=28403"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}