{"id":28219,"date":"2020-04-24T11:31:28","date_gmt":"2020-04-24T09:31:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=28219"},"modified":"2022-12-07T21:34:36","modified_gmt":"2022-12-07T20:34:36","slug":"udo-dirkschneider-album-mit-bundeswehr-musikkorps","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2020\/04\/24\/udo-dirkschneider-album-mit-bundeswehr-musikkorps\/","title":{"rendered":"Udo Dirkschneider:\u00a0Album mit Bundeswehr-Musikkorps"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_35420\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-35420\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/DOG_A_P01_Udo-1024x735.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"735\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Metal-Legende Udo Dirkschneider &#8211; \u00a9 Udo Dirkschneider<\/span><\/div>\n<p>Die Band um die deutsche Rock-Ikone Udo Dirkschneider (Originalstimme der Band &#8222;Accept&#8220; bzw. \u00a0von Welthits wie \u201eBalls To Wall\u201c, \u201eMetal Heart\u201c etc.) pr\u00e4sentiert gemeinsam mit dem renommierten Musikkorps der Bundeswehr unter der Leitung von Oberstleutnant Christoph Scheibling ein bislang noch nicht da gewesenes musikalisches Projekt.<\/p>\n<p>Das Album, dem 15 komplett neue, in Zusammenarbeit von U.D.O. und Christoph Scheibling entwickelte und arrangierte Songs zugrunde liegen, wird \u00fcber AFM Records\/Soulfood Music erscheinen.<\/p>\n<p>Mit am Songwriting beteiligt waren auch die beiden ehemaligen &#8222;Accept&#8220;-Mitstreiter Stefan Kaufmann und Peter Baltes, sowie die musikkorpseigenen Komponisten Guido Rennert und Alexander Reuber. Das Albummotto \u201eWe Are One\u201c wurde in jeglicher Hinsicht verwirklicht.<\/p>\n<p>Wer nun an diverse in der Szene einschl\u00e4gig bekannte Rockband-trifft-Orchester-Gehversuche denkt, liegt weit daneben. \u201eWe Are One\u201c ist ein aufw\u00e4ndigst arrangiertes Konzeptalbum, das den erdig-rauen Sound von U.D.O. aufsp\u00fcrt und ihn nicht einfach \u201enur\u201c mit einem 60-k\u00f6pfigen Orchester erweitert, sondern dank seiner musikalisch einzigartigen Arrangements beweist, wie charakterstark und zugleich wandelbar er ist und wie gut er auch mit vermeintlichen Stilbr\u00fcchen harmoniert.<\/p>\n<div id=\"attachment_34274\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-34274\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/6f889f89254aa021c6ffb3bf0b91adf6-3-1024x638.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"638\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Band U.D.O.: (v.l.) Andrey Smirnov, Fabian Dee Dammers, Udo Dirkschneider, Sven Dirkschneider und Tilen Hudrap &#8211; @ U.D.O.<\/span><\/div>\n<p>Ein Projekt, das jedoch nicht nur musikalisch in jeglicher Hinsicht \u00fcberrascht, sondern auch mit seiner Kernaussage ein Statement setzt: \u201eWe Are One\u201c ist die kritische Bestandsaufnahme einer Welt, in der jeder seine Spuren hinterl\u00e4\u00dft und in der sich jeder auf seine Weise verantworten mu\u00df.<\/p>\n<p>Auf dem Album \u201eWe Are One\u201c richtet sich jeder Titel an eine der uns alle betreffenden, globalen Herausforderungen und Probleme. Damit widmen sich die Interpreten Themen wie dem Klimawandel (\u201eFuture is the reason why)\u201c, der weltweiten Fl\u00fcchtlingslage (\u201eLive or die\u201c), der Bewegung \u201eFridays for Future\u201c (\u201eChildren of the world\u201c) oder auch der Erdverschmutzung (\u201eMother Earth\u201c).<\/p>\n<p>Mit dem Titel \u201ePandemonium\u201c positionieren sich die beiden Formationen U.D.O. und Bundeswehr aber auch offensiv gegen &#8222;Rechts&#8220; oder w\u00fcrdigen in \u201eRebel Town\u201c im drei\u00dfigsten Jahr der deutschen Einheit die B\u00fcrger*Innen Leipzigs f\u00fcr ihren Einsatz f\u00fcr die friedliche Revolution, den Mauerfall und die Einheit Deutschlands.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Themen, die die Welt bewegen<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWir alle leben auf diesem einen Planeten. Egal wer wir sind, was wir machen und was unsere Beweggr\u00fcnde sind, wir alle haben auch nur diesen einen Planeten\u201c, so Udo Dirkschneider, der die inhaltliche Idee hinter \u201eWe Are One\u201c entwickelt hat. \u201eEs gibt keinen Planeten B. Wenn ich die Bilder von dem ganzen Plastikm\u00fcll sehe, der in unseren Weltmeeren schwimmt oder wenn ich in den Nachrichten von der n\u00e4chsten Klimakatastrophe h\u00f6re, dann frage ich mich, wie verantwortungslos und leichtfertig wir doch manchmal sind. Es geht dabei ja auch nicht nur um uns, sondern auch um alle anderen, die auf diesem Planeten leben, es geht auch um unsere Kinder.\u201c<\/p>\n<p>Wie k\u00f6nnte so eine Botschaft besser musikalisch zum Ausdruck gebracht werden als mit einem Projekt, bei dem alle Beteiligten auch musikalisch weit \u00fcber ihre Grenzen hinaus denken mussten?<\/p>\n<p>F\u00fcr Udo Dirkschneider ist \u201eWe Are One\u201c ein lang gehegter Traum, der sich nun erf\u00fcllt hat. Seit dem gemeinsamen Erfolgs-Auftritt mit dem Musikkorps der Bundeswehr in Wacken (2015) und der \u201eNavy Metal Night\u201c in Tuttlingen (2014) ist er davon beseelt, diese Zusammenarbeit im kreativen Bereich weiter auszubauen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_28226\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 780px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-28226\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/692103f812fb8690276a744389aba115.jpg\" alt=\"\" width=\"770\" height=\"393\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Udo Dirkschneider mit der Wuppertaler S\u00e4ngerin Liane Vollmer-Sturm bei einem Foto-Shooting auf Ibiza \u00a9 Ralf Silberkuhl<\/span><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch Oberstleutnant Christoph Scheibling, Dirigent des in Siegburg ans\u00e4ssigen Musikkorps der Bundeswehr, schw\u00e4rmt: \u201eDie Komponisten und Arrangeure haben nicht nur ganze Arbeit geleistet, sondern fantastische Songs geschrieben, die aus Orchester und Band absolut alles herausholen. Musikalisch reicht der Bogen vom Speed Metal bis zum klassischen Metal-Song, von der Ballade bis zum Funkstyle. Wir haben als Orchester alles aufgeboten, was geht, sogar Solos\u00e4ngerin, Dudelsack, eine Drumline und orientalische Percussioninstrumente.\u201c<\/p>\n<p>Er stand mit seinem Musikkorps der Bundeswehr schon 2015 mit Udo zusammen in Wacken auf der B\u00fchne. \u201eDas Motto damals war eindeutig \u201eMetal, Matsch, Milit\u00e4rmusik\u201c, erinnert er sich. Ein Erlebnis, das den Startschuss f\u00fcr die bis heute andauernde Zusammenarbeit legte. Nun findet dieses Crossover mit \u201eWe Are One\u201c seinen H\u00f6hepunkt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Gemeinsam f\u00fcr den Umweltschutz<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch was den inhaltlichen Aspekt von \u201eWe Are One\u201c betrifft, sprechen die U.D.O.-Musiker und die Bundeswehr eine Sprache.\u00a0Dies zeigt sich zum einen beim internationalen Engagement aber auch beim Umweltschutz, der gerade bei der Bundeswehr gro\u00df geschrieben wird. So werden ehemalige Milit\u00e4rfl\u00e4chen dem Naturschutz \u00fcberstellt oder Soldaten f\u00fcr den Kampf gegen Waldbr\u00e4nde oder Umweltkatastrophen eingesetzt. Auch unterst\u00fctzt die Bundeswehr aktiv den Umweltschutz in den deutschen K\u00fcstenregionen und \u00fcberwacht den Luftraum \u00fcber Nord- und Ostsee, um Meeresverschmutzer rechtzeitig aufzusp\u00fcren.<\/p>\n<p>\u201eGleich mehrere Songs legen den Finger in die offene Wunde unserer Umweltbedrohung, sogar die Fridays-for-Future-Bewegung wird besungen. Und auch die Metal-T\u00f6ne aller anderen Titel sind \u201eHeavy Arguments\u201c zu den globalen Herausforderungen und endlich d i e lautstarken Appelle an unser aller Verantwortung\u201c, sieht auch Christoph Scheibling als Repr\u00e4sentant der Bundeswehr die wichtige Botschaft hinter dem Album.<\/p>\n<p>\u201eNoch nie war die Kritik gegen\u00fcber einem weltweiten Konsumwahn oder dem Cyber-Wahnsinn so ausdrucksstark. Noch nie waren die Weckrufe gegen Protektionismus, gegen Nationalismus und vor allem gegen Rechts oder die W\u00fcrdigung der \u201eRebellen\u201c (Leipzig 1989) so wichtig. Orchester und Band wurden zu \u201eWe Are One\u201c, zu einem Sprachrohr f\u00fcr ein besseres Leben auf unserem Planeten und in unserem Land. Das geht uns alle an!\u201c<\/p>\n<p>Band: <a href=\"http:\/\/www.udo-online.de\/\">www.udo-online.de<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/udoonline\">https:\/\/www.facebook.com\/udoonline<\/a><\/p>\n<p>Label: <a href=\"http:\/\/www.afm-records.de\/\">www.afm-records.de<\/a><\/p>\n<p>Musikkorps der Bundeswehr:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.konzertorchester.net\/\">www.konzertorchester.net<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/MusikkorpsBw\">https:\/\/www.facebook.com\/MusikkorpsBw<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/das_musikkorps_der_bundeswehr\/\">https:\/\/www.instagram.com\/das_musikkorps_der_bundeswehr\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wuppertaler Metal-Legende Udo Dirkschneider geht neue Wege und sorgt f\u00fcr ein faustdicke, musikalische \u00dcberraschung. Er und seine Band U.D.O. ver\u00f6ffentlichen am 17. Juli gemeinsam mit dem Musikkorps der Bundeswehr das Album &#8222;We Are One&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-28219","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-03 04:06:10","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28219","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=28219"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28219\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":58958,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28219\/revisions\/58958"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=28219"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=28219"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=28219"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}