{"id":26138,"date":"2020-02-14T17:48:16","date_gmt":"2020-02-14T16:48:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=26138"},"modified":"2022-01-30T13:34:31","modified_gmt":"2022-01-30T12:34:31","slug":"das-engels-jahr-was-bringt-es-wuppertal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2020\/02\/14\/das-engels-jahr-was-bringt-es-wuppertal\/","title":{"rendered":"Das Engels-Jahr: Was bringt es Wuppertal?"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_35021\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-35021\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/01000241-01-2-1024x666.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"666\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Das Engelshaus im Engelsgarten &#8211; \u00a9 Achim Otto<\/span><\/div>\n<p>Die Meinungen gehen dar\u00fcber weit auseinander, ob diese Event-Flut der richtige Weg ist, um das Image der Marke WUPPERTAL weit \u00fcber das Engels-Jahr hinaus nachhaltig nach aussen zu verbessern.<\/p>\n<p>Prof. Tobias Langner, Marketingprofessor der Schumpeter School der Bergischen Universit\u00e4t, \u00e4u\u00dferte ihm Rahmen von &#8222;Marketing im Dialog&#8220;, dem neuen Diskussions-Format des Marketing-Clubs Bergisch Land, seine Bedenken: \u201eWir haben keine Veranstaltung von \u00fcberregionaler Bedeutung. Da fehlt uns was.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Er unterstrich, dass es aus marketingtechnischer Sicht besser sei, eine oder wenige Gro\u00dfveranstaltungen zu haben, als viele kleine. Was im Engelsjahr bisher fehle.<\/p>\n<p>Das sieht Vok Dams &#8211; Live-Marketing-Experte, Wuppertal Botschafter und Ehrenpr\u00e4sident des Marketing-Clubs Bergisch Land &#8211; genauso und mahnt seit langem an, Wuppertal m\u00fcsse das Gro\u00dfereignis entschlossen nutzen, um die Strahlkraft der Stadt in Deutschland und Europa zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<div id=\"attachment_48355\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 497px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-48355\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/IMG_6542_a.jpg\" alt=\"\" width=\"487\" height=\"324\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Vok Dams, Marketing-Experte und Galerist &#8211; \u00a9 Dirk Sengotta<\/span><\/div>\n<p>Weniger ist mehr &#8211; diese alte Bauernweisheit spielte auch in der Gespr\u00e4chsrunde mit Entscheidern der Stadt Wuppertal, die von Vok Dams souver\u00e4n moderiert wurde, eine zentrale Rolle. Kultur-Dezernent Matthias Nocke gab unumwunden zu, dass f\u00fcr ein gro\u00dfes Engels-Event von \u00fcberregionaler Bedeutung<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0ganz\u00a0<\/span>einfach die finanziellen Mittel fehlen w\u00fcrden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Martin Bang, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Wuppertal Marketing GmbH, dagegen sieht den<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>erhofften Strahlkraft-Gewinn durch Auftaktveranstaltung im Opernhaus und durch die feierliche Wiederer\u00f6ffnung des Engelshauses im November durchaus gegeben.<\/p>\n<p>Hans-Dieter Westhoff, Kurator des Programms von Engels 2020, erkl\u00e4rte sein Konzept der vielen, kleinen Einzelveranstaltungen unterschiedlichster Art wie folgt: \u201eWir haben uns darauf konzentriert, erst einmal die Stadt in Bewegung zu setzen.\u201c<\/p>\n<p>Ob das wirklich gelingt? Denn auch hier hat Marketing-Professor Tobias Langner seine Zweifel. Er mahnte an, auch an Ma\u00dfnahmen zu denken, die die Gesamtheit der Bev\u00f6lkerung mitnimmt. Viele der bisher genannten Programmpunkte w\u00fcrden eher Engels-Interessierte ansprechen.<\/p>\n<h3><strong>&#8222;Wuppertal &#8211; bewegt was&#8220;<\/strong><\/h3>\n<p>Die Wuppertal Botschafter um Dr. Josef Beutelmann, Andreas Martin und Vok Dams entwickelten aus der Diskussion um &#8222;Engels 2020&#8220; heraus den Claim &#8222;Wuppertal &#8211; bewegt was&#8220;.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Vok Dams bat direkt die Designerin seines Unternehmens, die Idee zu visualisieren. Und so entstand ein attraktiver Aufkleber, der ins Auge sticht.<\/p>\n<p>Der Live-Marketing-Experte: &#8222;Jetzt gibt es die freundlichen Verpflichtung, die visualisiere Kernaussage &#8218;Wuppertal &#8211; bewegt was&#8216; nicht nur dem aktuellen Programm ENGELS 2020 auf der Titelseite (!) hinzuzuf\u00fcgen, sondern sie auch verpflichtend (!) bei den \u00fcber 100 Veranstaltungen zu verwenden. Eine starke Power, die ihre Wirkung nicht verfehlen wird, bei der die Stadt-Marke WUPPERTAL\u00a0im Vordergrund steht und sich zuk\u00fcnftig auf allen Kommunikationsmitteln der Stadt widerfindet.&#8220;<\/p>\n<p>Und was die von Marketing-Prof. Tobias Langner geforderten \u201eVeranstaltung mit \u00fcberregionaler Bedeutung\u201c angeht, hat Vok Dams die Hoffnung auch noch nicht aufgegeben: &#8222;Daran kann weiter gearbeitet werden. Vielleicht wird es ja die Er\u00f6ffnung des Engelshauses am 28.11.2020 oder das Chinesische Kulturfestival am 22.01.2021 in der Historischen Stadthalle.&#8220;<\/p>\n<p>Vok Dams, der konstruktiv-kritische Ideenschmied und Talb\u00fcrger, ist sich jedenfalls sicher, dass\u00a0WUPPERTAL (auch in Zukunft!) einiges bewegen kann.<\/p>\n<p><strong>Text: Peter Pionke<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit der Auftaktveranstaltung &#8222;Engels 2020&#8220; am Samstag (15.02.) im Opernhaus beginnen offiziell die Feierlichtkeiten aus Anlass des 200. Geburtstages des Philosophen Friedrich Engels (28.11.1820 &#8211; 05.08.1895). \u00dcber 100 Einzelveranstaltungen umfasst das Programm.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26],"tags":[],"class_list":["post-26138","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-24 10:41:47","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26138","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=26138"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26138\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48571,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26138\/revisions\/48571"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=26138"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=26138"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=26138"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}