{"id":23198,"date":"2019-12-14T14:34:28","date_gmt":"2019-12-14T13:34:28","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.10.16\/newsportal\/stadtzeitung\/index.php\/2019\/08\/13\/max-von-der-groeben-will-nicht-nur-trottel-spielen\/"},"modified":"2025-05-12T18:57:58","modified_gmt":"2025-05-12T16:57:58","slug":"max-von-der-groeben-will-nicht-nur-trottel-spielen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2019\/12\/14\/max-von-der-groeben-will-nicht-nur-trottel-spielen\/","title":{"rendered":"Max von der Groeben: Ich will nicht nur &#8218;Trottel&#8216; spielen"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_45439\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-45439\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/IMG_4783-1024x747.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"747\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Schauspieler Max von der Groeben &#8211; \u00a9 Lars Henning Schr\u00f6der &amp; Schwarz Berlin<\/span><\/div>\n<p>Aber l\u00e4ngst ist der Jung-Star bewiesen, das er viel mehr drauf hat und ist beruflich erwachsen geworden. Mit gro\u00dfem Erfolg spielt er jetzt auch ernsthafte Rollen.<\/p>\n<p>Die ganze Familie von Max hat Kamera-Erfahrung: Mutter Ulrike von der Groeben ist eines des beliebtesten TV-Gesichter von RTL, steht seit viele Jahren Abend f\u00fcr Abend um 18:45 Uhr neben News-Anchorman Peter Kloeppel und moderiert die Sportnachrichten in der Sendung &#8222;RTL aktuell&#8220;, Vater Alexander von Groeben, zweifacher Judo-Europameister, ist ein gefragter Schauspieler und TV-Sport-Moderator (ZDF \/ Sat1), Schwester Carolin spielte in bekannten Fernseh-Serien wie &#8222;Polizeiruf 110, &#8222;Lutter&#8220;, &#8222;Alles was z\u00e4hlt&#8220; oder &#8222;In aller Freundschaft&#8220; mit.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-83834\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Hand-aufs-Herz-88510200.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"66\" \/><\/p>\n<p>Zum ersten Mal stand Max von Groeben 2004 in \u201eKings Of Comedy\u201c vor der Kamera. 2013 wurde er mit der \u201eLilli Palmer und Curd J\u00fcrgens Ged\u00e4chtniskamera\u201c, dem Preis f\u00fcr den besten Nachwuchsschauspieler, ausgezeichnet.<\/p>\n<p>Als \u201eFreddy\u201c stand er in den drei Familien-Filmen \u201eBibi und Tina\u201c vor der Kamera.<\/p>\n<p>Dass der &#8222;Sunnboy&#8220;, der eine klassische Schauspielausbildung absolviert hat, aber weit mehr als Kom\u00f6die kann, hat er als &#8222;W\u00e4schereifahrer Benny&#8220; im M\u00fcnchner Tatort &#8222;Mia san jetzt da wo&#8217;s weh tut&#8220; und in dem ZDF-Krimi &#8222;Nachtschicht &#8211; Ladies First&#8220; eindrucksvoll bewiesen. Hier verk\u00f6rperte er sehr glaubhaft ernsthafte Charakter-Rollen.<\/p>\n<p>Und in dem nervenzerfetzenden Thriller &#8222;Kidnapping Stella&#8220; (2019), der deutschen Adaption des britischen Dramas &#8222;Spurlos &#8211; die Entf\u00fchrung der Alice Creed&#8220;, der bei &#8222;Netflix&#8220; abrufbar ist, spielt Max von der Groeben den brutalen Kidnapper Tom, der seine Ex-Freundin Stella aus Rache mit seinem Komplizen Vic entf\u00fchrt und f\u00fcr sie L\u00f6segeld fordert. Hier kommt es am Ende zum blutigen Showdown. Ein Schauspieler, der ein immer breiteres Feld abdeckt.<\/p>\n<p>Max von der Groeben lebt mittlerweile in M\u00fcnchen, aber seinem Lieblingsverein, dem 1. FC K\u00f6ln, ist der geb\u00fcrtige Domst\u00e4dter als bekennender Fan treu geblieben.<\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: 12pt;\">Film oder B\u00fchne &#8211; was reizt ihn mehr?<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong>DS: Als 12j\u00e4hriger standen Sie erstmals vor der Kamera. Da sind Sie ja mit 27 Jahren schon ein alter Fernseh-Hase. F\u00fchlen Sie sich auch so?<\/strong><\/p>\n<p>Max von der Groeben: \u201eAls alter Fernseh-Hase f\u00fchle ich mich nicht, obwohl es nat\u00fcrlich stimmt, dass ich mittlerweile schon einige Jahre dabei bin.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sie haben die renommierte Otto-Falckenberg-Schauspielschule in M\u00fcnchen besucht. In welchen Bereichen wollten und konnten Sie sich denn \u00fcberhaupt noch verbessern?<\/strong><\/p>\n<p>Max von der Groeben: \u201eIch habe eine klassische Schauspielschule bescuht, die in erster Linie Theater-Schauspieler ausbildet. Das ist schon etwas anderes, als das Spielen vor der Kamera. Da konnte ich schon noch eine Menge lernen, und es war ein ganz neuer Ansporn f\u00fcr mich. Ich habe zwar schon einmal kurz in der \u201eKom\u00f6die D\u00fcsseldorf\u201c Theater gespielt, aber ich hatte jetzt den Anspruch, das Theaterspielen so richtig zu erlernen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Kann man daraus schlie\u00dfen, dass wir Sie demn\u00e4chst h\u00e4ufiger auf der Theaterb\u00fchne erleben k\u00f6nnen?<\/strong><\/p>\n<p>Max von der Groeben: \u201eDas ist schon ein kleiner Traum von mir. Ich m\u00f6chte in Zukunft nicht nur drehen, sondern auch Theater spielen. Mal schauen, wo der Weg mich hinf\u00fchrt\u2026\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Gibt es denn schon so etwas wie eine Traumrolle f\u00fcr Sie?<\/strong><\/p>\n<p>Max von der Groeben: \u201eIch mag die Klassiker sehr gerne. Sei es \u201eDer Prinz von Homburg\u201c oder auch Shakespeare. Ich sch\u00e4tze aber auch die antiken St\u00fccke. Es gibt zwar auch tolle moderne Sachen, mein Ding sind aber eher die Klassiker.\u201c<\/p>\n<p>DS: Mutter Ulrike, Vater Alexander, Schwester Carolin, alle haben Kamera-Erfahrung \u2013 inwieweit hat Ihnen das den Einstieg in das TV-Gesch\u00e4ft erleichtert?<\/p>\n<p>Max von der Groeben: \u201eDurch meine Eltern, die regelm\u00e4\u00dfig im Fernsehen pr\u00e4sent waren, war mir die Kamera nie ganz fremd. Und dann tauchte ja auch ab und zu auch ein Kamerateam bei uns zuhause auf. Die Atmosph\u00e4re bei einen Interview beispielsweise kannte ich dadurch schon.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sehen Ihre ber\u00fchmten Eltern Ihre Arbeit eher mit einem wohlwollenden oder einem kritischen Auge?<\/strong><\/p>\n<p>Max von der Groeben: \u201eSie \u00fcben immer offen und ehrlich Kritik, sagen, was sie gut fanden oder was ich aus ihrer Sicht nicht so gut gemacht habe. Zum Gl\u00fcck geben sie mir meistens aber ein positives Feedback. Es interessiert sie schon sehr, was ich mache und deshalb \u00e4u\u00dfern sie sich auch dazu.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sie haben ja mittlerweile eine Referenz-Liste, auf die so mancher gestandene Schauspieler neidisch sein k\u00f6nnte. Ist Ihnen eigentlich bewusst, was Sie in jungen Jahren schon alles erreicht haben?<\/strong><\/p>\n<p>Max von der Groeben: \u201eSo ganz wahrscheinlich nicht. Man nimmt das alles mit und es ist auch immer sch\u00f6n, wenn man erfolgreich war und sich beispielsweise sieben Millionen Menschen \u201eFack ju G\u00f6the\u201c im Kino angeschaut haben. Es sind aber immer nur Zwischenetappen und die Erde dreht sich trotzdem weiter. Es war alles sch\u00f6n, was bis jetzt gelaufen ist und ich hoffe nat\u00fcrlich auch, dass es so weitergeht.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: In den Kom\u00f6dien Fack ju G\u00f6the stellen Sie Daniel \u201eDanger\u201c Becker, einen schrillen, aufm\u00fcpfigen, durchgeknallten Sch\u00fcler dar, im &#8222;M\u00fcnchner Tatort&#8220; (ARD), In &#8222;Nachtschicht &#8211; Ladies First&#8220; (ZDF) oder in &#8222;Kidnapping Stella&#8220; (Netflix) spielen Sie ernste Rollen. Was ist eigentlich schwerer zu spielen?<\/strong><\/p>\n<p>Max von der Groeben: \u201eDas kann ich gar nicht sagen, weil die Rollen so v\u00f6llig unterschiedlich sind. Und genau das macht auch den Reiz unseres Berufes aus. Nat\u00fcrlich ist die Atmosph\u00e4re am Set einer Kom\u00f6die wie \u201eFack ju G\u00f6the\u201c lockerer. Da kann man kurz vor dem Take noch einen Spruch heraushauen, das gibt es bei einem \u201eTatort\u201c-Dreh eher nicht. Aber gerade bei einer Kom\u00f6die kommt es sehr auf das Timing an. Deshalb muss man sich auch hier wie bei einer ernsten Rolle sehr gut vorbereiten und voll konzentriert sein. Beides macht jedenfalls Riesen-Spa\u00df.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Haben Sie bewusst den Fokus auf Rollen-Vielfalt gelegt, um z.B. nicht in die Kom\u00f6dien-Schublade gesteckt zu werden, oder war das eher Zufall?<\/strong><\/p>\n<p>Max von der Groeben: \u201eIch muss zugeben, dass ich mir am Anfang gar nicht so gro\u00dfe Gedanken dar\u00fcber gemacht habe. Da habe ich genommen, was mir gefiel und was so an Angeboten hereinkam. Das kann man sich am Anfang der Karriere ja nicht immer aussuchen. Mittlerweile habe ich schon den Anspruch, unterschiedliche Rollen zu spielen. Ich bin mit der klassischen Schauspielschule fertig. Diese Ausbildung habe ich ja nicht gemacht, um auf Dauer diese liebenswerten Trottel zu spielen. Eine gewisse Vielfalt m\u00f6chte ich mir bewahren.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Tr\u00e4umen Sie eigentlich auch davon, selbst einmal Tatort-Kommissar zu werden?<\/strong><\/p>\n<p>Max von der Groeben: \u201eWenn ein ganz cooler Kommissar gesucht w\u00fcrde und ich das Angebot bek\u00e4me, w\u00fcrde ich sicher nicht nein sagen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Elyas M\u2019Barek ist ja l\u00e4ngst everybody\u2019s Darling &#8211; besonders bei den Damen beliebt. Wie ist er denn, wenn die Kamera ausgeschaltet ist?<\/strong><\/p>\n<p>Max von der Groeben: \u201eWirklich supercool. Er ist am Set ein Vollprofi. Er ist sehr witzig. Beim Dreh von \u201eFack ju G\u00f6the 2\u201c in Thailand waren wir mehrmals zusammen essen und haben auch etwas getrunken. Manchmal laufen wir uns auch in M\u00fcnchen \u00fcber den Weg. Elyas ist wirklich ein Super-Typ.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Viele tr\u00e4umen von einer Schauspiel-Karriere und viele scheitern. Was ist denn aus Ihrer Sicht das Wichtigste, das man mitbringen muss, um in diesem Beruf erfolgreich zu sein?<\/strong><\/p>\n<p>Max von der Groeben: \u201eMan braucht Mut, man braucht Phantasie und Selbstbewusstsein. Man muss bodenst\u00e4ndig und selbstkritisch bleiben und darf sich nicht auf Erfolgen ausruhen. Ein sch\u00f6ner Kinofilm ist toll. Aber danach geht es weiter. Man darf nie aufh\u00f6ren, an sich zu arbeiten.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Fr\u00fcher bekamen die TV-Stars k\u00f6rbeweise Fan-Post. Sie erhalten heute sicher \u00fcber Facebook und andere soziale Medien unz\u00e4hlige Mails. Wie bew\u00e4ltigen Sie die Mail-Flut?<\/strong><\/p>\n<p>Max von der Groeben: \u201eEs gibt erstaunlicher Weise auch heute noch eine ganze Menge ganz normaler Fan-Post. Wenn ich Zeit habe, lese ich diese Briefe und auch die E-Mails.<br \/>\nDar\u00fcber freue ich mich sehr. Es ist mir nat\u00fcrlich nicht m\u00f6glich, alle Briefe und Mails zu beantworten.\u201c<\/p>\n<p><strong>Text &amp; Interview: Peter Pionke<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einem breiten Kino-Publikum ist Max von der Groeben (27) durch seine Darstellung des liebenswerten &#8222;Trottels&#8220; Danger Becker in der mega-erfolgreichen Kom\u00f6dien-Trilogie \u201eFack ju G\u00f6the&#8220; an der Seite von Superstar Elyas M&#8217;Barek.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":23196,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[32],"tags":[6035,6034,3203],"class_list":["post-23198","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-interviews","tag-alexander-von-der-groeben","tag-max-vn-der-groeben","tag-ulrike-von-der-groeben"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-09 21:06:51","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23198","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=23198"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23198\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":83871,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23198\/revisions\/83871"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/23196"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=23198"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=23198"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=23198"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}