{"id":21930,"date":"2019-02-07T08:25:05","date_gmt":"2019-02-07T07:25:05","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.10.16\/newsportal\/stadtzeitung\/index.php\/2019\/02\/07\/vok-dams-klartext-ist-seine-muttersprache\/"},"modified":"2025-05-31T12:52:34","modified_gmt":"2025-05-31T10:52:34","slug":"vok-dams-klartext-ist-seine-muttersprache","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2019\/02\/07\/vok-dams-klartext-ist-seine-muttersprache\/","title":{"rendered":"PR-Experte Vok Dams: Klartext ist seine Muttersprache"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_34324\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 712px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-34324\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/b94d8198bf2637534fc287ee6febc432-2.jpg\" alt=\"\" width=\"702\" height=\"442\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Vok Dams, bekannt f\u00fcr seine konstruktiven Denkanst\u00f6\u00dfe&#8230; &#8211; \u00a9 Dirk Sengotta<\/span><\/div>\n<p>Die von Vok Dams gegr\u00fcndeten Kommunikations-Unternehmen, die jetzt erfolgreich von Sohn Colja weitergef\u00fchrt und weiterentwickelt werden, sind auf Marketing-Events und auf Live-Marketing spezialisiert. Die Wuppertaler Agentur ber\u00e4t Auftraggeber, die auf den Weltm\u00e4rkten zuhause sind, und helfen, deren Kunden rund um den Globus zielgenau zu erreichen.<\/p>\n<p>Vok Dams hat Partner auf allen Kontinenten erfolgreich zusammengef\u00fchrt: F\u00fcr BMW pr\u00e4sentierte er das Gel\u00e4ndewagen-Modell X5 in Kanada, f\u00fcr G\u00e4ste aus allen Erdteilen managte er mit seinem Team das \u201eDeutsche Haus&#8220; bei den Olympischen Spielen in Peking. Den Mythos Porsche 911 konnten 1.800 internationale H\u00e4ndler in S\u00fcdafrika erleben.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-83834\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Hand-aufs-Herz-88510200.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"66\" \/><\/p>\n<p>Die STADTZEITUNG hat Vok Dams vor einiger Zeit in seinem \u201eATELIERHAUS&#8220; am Katernberg besucht, das sich zu einer renommierten Ideen-Schmiede und zu einer hochkar\u00e4tigen Galerie mit Alleinstellungsmerkmal entwickelt hat. In dem ausf\u00fchrlichen Interview &#8211; das aktueller denn je ist &#8211; bezieht der international renommierte Weltb\u00fcrger und Wuppertal-Botschafter Stellung zu Problemen, aber auch zu und Chancen seiner Heimatstadt.<\/p>\n<p><strong>DS: Man und liest \u2013 auch bundesweit \u2013 viel Negatives \u00fcber Wuppertal. Was \u00e4rgert Sie am meisten?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eEs gibt keine Hitliste des gr\u00f6\u00dften oder kleinsten \u00c4rgers \u2013 mir macht jede Art der Kritik an Wuppertal zu schaffen. Es ist traurig, aber wir haben es eben bis heute nicht geschafft, ein starkes, positives Image aufzubauen, das auch jenseits unserer Stadtgrenzen wahrgenommen wird\u201c.<\/p>\n<p><strong>DS: Offenbar hat Wuppertal also ein Image \u2013 n\u00e4mlich ein weitestgehend negatives?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eOhne Zweifel. Dabei hat Wuppertal eigentlich viele St\u00e4rken und kann auf jede Menge Highlights stolz sein. Es gelingt aber bis heute nicht, sie alle zu einem optimalen, interessanten und wirkungsvollen Bild zusammenzusetzen und dann nachhaltig zu vermarkten.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Hadern Sie deshalb mit Ihrer Heimatstadt?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eEs ist nicht meine Art zu lamentieren oder zu klagen. Wie in meinem Beruf definiere ich Probleme als Chancen, die L\u00f6sungen anbieten und Wege aufzeigen, damit wir gemeinsam in Wuppertal die gew\u00fcnschten und angestrebten Ziele erreichen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Worauf beruht Ihr Engagement f\u00fcr Wuppertal?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eIch bin hier geboren und aufgewachsen. Der \u201eKaternberg\u201c, der d\u00f6rfliche Vorort, Teil einer wunderbaren Stadt mit der Schwebebahn, dem einmaligen Briller Villenviertel und mit einem landschaftlichen Umfeld und einer Topografie die ihresgleichen sucht. Schon in meiner Kindheit wurde ich w\u00fctend, als der kleine Dorfteich neben dem Tante-Emma-Laden in unserer Nachbarschaft zugesch\u00fcttet wurde und dann auf der Fl\u00e4che ein Parkplatz gebaut wurde.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Vok Dams &#8211; schon in seiner Kindheit ein junger Gr\u00fcner?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eVon mir aus k\u00f6nnen Sie das so nennen. Wir haben auf den Wiesen und im Wald gespielt. So wie andere Kinder vom Bauernhof tr\u00e4umen, auf dem sie aufgewachsen sind, so habe ich meine Kindheit und Jugend auf dem Katernberg in Erinnerung. Wenn Sie mich aber schon den \u201eGr\u00fcnen\u201c zuordnen, sollten Sie dabei den Freiheitsaspekt und Unternehmergeist nicht vergessen, der mich eher in die N\u00e4he der \u201efreien\u201c Demokraten r\u00fccken w\u00fcrde.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Wie halten Sie es mit Freundschaften, die in Ihrer Jugendzeit entstanden sind?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eFreundschaften spielen in diesem Zusammenhang nat\u00fcrlich eine besondere Rolle. Ein Freundeskreis, der in dieser Zeit entstand, hat sich nie aus den Augen verloren und durch die hinzukommenden Partner zus\u00e4tzliche Bereicherung erfahren. Meine besten Freunde, zum Beispiel die Unternehmerin Brigitte Happich-Reeder, sowie die Anw\u00e4lte Hans-Peter Runkel und Wolfram Schneider leben genauso wie ich, heute noch hier. Und auch Agenturinhaber und Creativdirector Klaus J. P\u00f6hls, der heute in Hamburg lebt, und der Architekt und K\u00fcnstler Karl F. Schneider, mittlerweile in der Schweiz zuhause, geh\u00f6ren zu diesem Kreis. Wir stehen in st\u00e4ndigem Kontakt miteinander.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Aber das ist ja auch f\u00fcr einen Weltb\u00fcrger wie Sie nicht gerade um die Ecke \u2013 oder?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eStimmt, aber Entfernungen spielen heute ja kaum noch eine Rolle. Es ist ja kein Zufall, dass die ersten au\u00dfergew\u00f6hnlichen Ausstellungen unter dem Titel \u201eParalleluniversum\u201c von Karl F. Schneider und unter dem Titel \u201eDigitalArt\u201c von Klaus J. P\u00f6hls erstmals in unserem \u201eATELIERHAUS\u201c gezeigt wurden.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Johannes Rau hat h\u00e4ufig im Gasthaus \u201eKarpathen\u201c Skat gedroschen. Haben Sie seinerzeit da auch einmal mitgemischt?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eDie Karpathen sind hier auf dem Katernberg nat\u00fcrlich eine Institution. Aber der Austausch mit Johannes Rau, seinerzeit Wissenschaftsminister in NRW, erfolgte im Zusammenhang mit meinem Lehrauftrag in Dortmund &#8211; Fotografie und audiovisuelle Kommunikation waren die Themen &#8211; st\u00e4rker in Diskussionen \u00fcber die Verortung der Fotografie in Kunst oder Handwerk. Nat\u00fcrlich spielen Menschen beim Thema Heimat eine wichtige Rolle \u2013 aber f\u00fcr mich bedeutet Heimat vor allem positive Erinnerungen, ein lebenswertes Umfeld und eine wundersch\u00f6ne Landschaft. Aus dieser Perspektive habe ich mich immer nach au\u00dfen orientiert. Ich sehe mich als begeisterten Europ\u00e4er, mit einem gro\u00dfen Interesse an anderen L\u00e4ndern und Kontinenten.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Weitblick ist Ihnen also wichtiger als Nabelschau?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eWer, wie ich, auf dem Katernberg gro\u00df geworden ist, braucht nicht nur die sch\u00f6nen Berge in seinem Umfeld, er braucht auch einen weiten Horizont, den Blick aus dem Tal und \u00fcber das Bergische Land hinaus. Damit verbinden wir die gefestigten Strukturen einer Schweiz im Umfeld ihrer Berge mit der Weltl\u00e4ufigkeit der Niederlande, die einst die Weltmeere eroberten und auch heute international erfolgreich sind.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Wer seine Kindheit auf dem Katernberg verbracht hat, erinnert sich bestimmt noch mit Grauen an die Bombenn\u00e4chte des 2. Weltkrieges?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eEhrlich gesagt: Nur wenig. Fliegeralarm, Flakgesch\u00fctze und Elberfeld in Flammen erinnere ich nur bruchst\u00fcckhaft. Der Katernberg lag etwas au\u00dferhalb des Geschehens und ich war wohl noch zu klein. Unvergessen ist aber einer der Winter in meiner fr\u00fchesten Kindheit. Damals bedeckten regelrechte Schneemassen den Katernberg. Wir waren eingeschneit, abgeschnitten. Und ausgerechnet da bekam ich eine schwere Mittelohrentz\u00fcndung. Meine Eltern haben sich durch den Schnee gek\u00e4mpft und mich in eine Decke geh\u00fcllt zum Arzt ins Tal getragen. Heute ist das hier bei uns kaum noch vorstellbar.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Damals haben ja auch die Familien meist noch fest zusammengehalten?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eRichtig, soweit das w\u00e4hrend des Krieges m\u00f6glich war. Ich habe meine Mutter im Krieg verloren. Wir waren im Warthegau in Polen auf einem Gutshof evakuiert. Nach dem Zusammenbruch landete ich mit meiner \u00e4lteren Schwester allein auf einem polnischen Bauernhof, musste G\u00e4nse (vor denen ich Angst hatte) h\u00fcten und konnte sp\u00e4ter, nachdem wir auf abenteuerliche Weise und nach tagelangen Fahrten in einem offenen Viehwaggon wieder in den Westen gelangt waren, dort von meinem Vater in Empfang genommen werden.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Klingt nicht gerade so, als ob Ihre Startposition optimal gewesen w\u00e4re?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eDas kann man wohl sagen. Die Nachkriegszeit war ein Kapitel f\u00fcr sich. Wir waren zwar zur\u00fcck auf dem Katernberg, aber in \u00fcberf\u00fcllten Wohnungen, ohne Essen und Kleidung und ohne Heizmaterial. Probleme zu bew\u00e4ltigen, lernt man da sehr fr\u00fch. Aber ich war als Sohn eines Lehrers, also eines Beamten, privilegiert. So konnte ich meine Ausbildung und mein Studium finanzieren, obwohl auch mein Vater viel zu fr\u00fch starb.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sie waren und sind Marketing-Berater und haben mit Ihrer Agentur Global-Player auf allen Erdteilen betreut. Was sagt so ein Weltb\u00fcrger \u00fcber die kleine Welt der Wuppertaler Kommunalpolitik?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eIch bin kein Politiker. Deshalb kann ich das im Einzelnen nur schwer beurteilen. Dazu m\u00fcsste ich tiefer in die Themen einsteigen. Von den Ergebnissen her bin ich nicht immer erfreut. Ich vergesse bei meiner Kritik aber nie, dass Lokalpolitiker sich bewundernswert engagieren, sich im Rahmen ihrer F\u00e4higkeiten und ihres Spielraums optimal einsetzen und sich in ihrer Freizeit h\u00e4ufig mit \u00c4rgernissen und Kleinkram herumplagen m\u00fcssen. Letztendlich sorgen sie in Zusammenarbeit mit der Verwaltung daf\u00fcr, dass unser Gemeinwesen mehr oder weniger gut, funktioniert.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sprechen wir nicht dar\u00fcber, wie die Asphaltierung von Stra\u00dfe \u201eX\u201c oder die Beschilderung des Radweges \u201eY\u201c zu sehen ist \u2013 reden wir dar\u00fcber, wie Wuppertal vermarktet wird\u2026<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eGerne, wenden wir uns dem Thema Stadtmarketing zu. Da gibt es aus meiner Sicht seit Jahrzehnten eklatante Schw\u00e4chen in der Positionierung und in der Kommunikation. Die Stadt WUPPERTAL versteht sich nicht als Marke und verkennt die Bedeutung der Kommunikation nach innen und au\u00dfen. Und wenn das jemand versteht, wie die Verantwortlichen von Wuppertal-Marketing oder die Stadtspitze, ist es offensichtlich nicht m\u00f6glich, politische Mehrheiten f\u00fcr konkrete Ma\u00dfnahmen zu organisieren. In Wuppertal haben wir kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Ein Marketing-Experte wie Sie hat doch bestimmt ein konkretes Beispiel parat?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eNehmen wir die derzeit diskutierte \u00dcberlegung, Wuppertal als Schwebebahn-Stadt zu kennzeichnen. Eine Stadt-Marke wie Wuppertal braucht ein Alleinstellungsmerkmal und eine Story, die in Erinnerung bleibt. Die Schwebebahn ist unser Alleinstellungsmerkmal, um das uns St\u00e4dte auf der ganzen Welt beneiden. Die Geschichte mit Tuffi m\u00fcsste man erfinden, w\u00e4re sie nicht tats\u00e4chlich passiert. In aller Welt werden wir seit Jahrzehnten darauf angesprochen. Eine Marke neu zu entwickeln kostet viel Zeit, noch mehr Geld und ist nicht immer erfolgreich. Str\u00e4flich ist es dagegen, eine vorhandene starke Marke nicht zu nutzen, weiter zu entwickeln und auszubauen. Der Zusatz \u201eSchwebebahn-Stadt\u201c sollte also unbedingt auf unseren Ortschildern stehen und in der Kommunikation umfassend aufgegriffen werden. Wir benutzen als Agentur seit geraumer Zeit den Begriff der \u201eErlebnisstadt mit der Schwebebahn\u201c, wenn wir auf die vielen zus\u00e4tzlichen positiven Aspekte unserer Stadt hinweisen wollen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Also nicht eine Frage der Sicht, sondern eine Frage der Kompetenz?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eWer erfolgreich kommunizieren will, der muss das professionell machen. Mich erschreckt zum Teil das Niveau auf dem diese Diskussion gef\u00fchrt wird. Marketing ist eine wissenschaftliche Disziplin und sollte nicht von Amateuren ausge\u00fcbt werden.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Adressen in Hamburg, Berlin, Frankfurt\/Main oder M\u00fcnchen klingen doch als Firmensitz strahlender. Warum halten Sie dennoch an Wuppertal fest?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eZum einen darf ich darauf hinweisen, dass wir in Deutschland sechs Niederlassungen haben. Also k\u00e4me hier im Umfeld nur D\u00fcsseldorf oder K\u00f6ln in Frage. Und zum anderen h\u00e4lt es mein Sohn und Nachfolger Colja in Sachen Wuppertal wie ich: Wir sind hier gro\u00df geworden, wir lieben Wuppertal, wir haben mit unserem Unternehmen unsere Wurzeln hier. Und nicht zu vergessen: Wuppertal liegt zentral in Deutschland und auch nicht gerade am Rande Europas.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Klingt nach Nibelungentreue\u2026?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eIst aber auch begr\u00fcndet: Mehrere internationale Flugh\u00e4fen liegen in der N\u00e4he, tolle St\u00e4dte sind problemlos zu erreichen. Und wenn ich die topographische Lage Wuppertals sehe, dann wei\u00df ich genau, dass ich weder in K\u00f6ln, noch in D\u00fcsseldorf oder dem Ruhrgebiet so attraktive Wohnungs- und Arbeitsm\u00f6glichkeiten habe wie in Wuppertal.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Viele K\u00f6lner sind ja genau aus diesem Grunde ins Oberbergische gezogen\u2026<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eJa, nur die D\u00fcsseldorfer haben noch nicht begriffen, dass sie eigentlich nach Wuppertal ziehen m\u00fcssten. F\u00fcr mich als Elberfelder w\u00e4re beispielsweise Barmen eine Alternative zu D\u00fcsseldorf.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Also sind die Klagen \u00fcber den Standort Wuppertal unzutreffend?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eGenau so sehe ich das. Allerdings: Was w\u00e4re unser Wuppertal ohne die Vororte K\u00f6ln und D\u00fcsseldorf.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Was sagen Sie zum Thema D\u00f6ppersberg?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams:\u201c Die Umgestaltung des D\u00f6ppersberg hat mir einmal mehr gezeigt, wie schwierig es ist, Politik zu machen und im Kern weitreichende Ideen politisch umzusetzen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Aber daf\u00fcr sind Ratsfrauen und Ratsherren doch gew\u00e4hlt\u2026<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eLangfrist-Projekte sind h\u00e4ufig durch immer neue Hindernisse blockiert oder sogar in der Umsetzung gef\u00e4hrdet. Stuttgart 21 ist ein Paradebeispiel daf\u00fcr. Bis zu dem positiven Volksentscheid gab es nur negative Wortmeldungen und Proteste. Bei uns in der Wirtschaft l\u00e4uft das anders ab: Es wird eine Aufgabe gestellt, ein Konzept entwickelt, die Kosten werden berechnet, die Verantwortlichen werden benannt, die Stellschrauben zur Fein- und Nachjustierung werden definiert. Und dann hei\u00dft es: Go or No go!\u00a0Noch ein Wort zu den Projekt-Anf\u00e4ngen. Ich bewundere die Menschen, die schon vor Jahren erkannt haben, dass eine Neugestaltung des D\u00f6ppersberg unumg\u00e4nglich war. Und ich freue mich, dass das Projekt jetzt endlich umgesetzt wurde. Wir brauchten einen neuen D\u00f6ppersberg. Es ist jetzt nicht die Zeit f\u00fcr kleinliche und kurzsichtige Kritiker. F\u00fcr diese Zeitgenossen habe ich keinerlei Verst\u00e4ndnis. Ich habe nie Zweifel daran gelassen, dass unsere Stadt und unsere Region den neuen D\u00f6ppersberg brauchte.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Und deshalb waren Sie ja auch von Anfang an ein vehementer Bef\u00fcrworter des Projektes?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eJa klar! Und ich habe hier auch \u00fcberhaupt keine Lust, mich \u00fcber einzelne Geb\u00e4ude zu unterhalten. Das ist die Sache der beauftragten Fachleute und Architekten-Teams. Dabei durfe man allerdings zu keinem Zeitpunkt das gesamtst\u00e4dtebauliche Konzept aus den Augen verlieren. Ich habe hier auf die Erfahrung und den Sachverstand von anderer Seite vertraut.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Hat aus Ihrer Sicht der st\u00e4dtebauliche Aspekt denn h\u00e4ufig gefehlt?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eEs gab F\u00e4lle, die lange, intensiv und durchaus kontrovers diskutiert worden sind, z. B. die Schwimmoper und die Historische Stadthalle. Stellen Sie sich nur einmal vor, die Schwimmoper w\u00e4re eine einzige gro\u00dfe Spielhalle geworden und die Historische Stadthalle w\u00e4re seinerzeit nicht renoviert und dem Verfall preisgegeben worden. Undenkbar. Ich bewundere heute noch den damaligen Kulturdezernenten Heinz Theodor J\u00fcchter, der dieses Projekt allen Widrigkeiten zum Trotz durchgesetzt hat. Das hei\u00dft, wir m\u00fcssen uns einzelne Ziele setzen, d\u00fcrfen dar\u00fcber aber auch nicht das Gesamtkonzept aus den Augen verlieren.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: K\u00f6nnen Sie sich das vorstellen: Wuppertal nur noch eine Ansammlung von Billigstl\u00e4den, Spiel- &amp; Wetthallen?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eEine schreckliche Vision. Aber das kann ich mir auch nicht vorstellen. Denken Sie nur an unseren kulturellen Hintergrund, die B\u00fcrgerinitiativen, das M\u00e4zenatentum. Oder auch an die Aktivit\u00e4ten der Einzelh\u00e4ndler mit Sonderaktionen und Stadtfesten und nicht zuletzt an Wuppertal-Marketing, den Marketing-Verein WuppertalAktiv und OnlineCity. Denken Sie an das von-der-Heydt-Museum mit seinem aktiven und erfolgreichen Direktor Dr. Gerhard Finckh, den Skulpturenpark Waldfrieden mit dem weltber\u00fchmten K\u00fcnstler Tony Cragg, sowie an die Nordbahntrasse &#8211; von dem Unternehmensberater Dr. Carsten Gerhardt initiiert &#8211; bei der tausende von B\u00fcrgern mithalfen und mitgestalteten. Nicht zu vergessen, die einmalige Junior-Uni, die unter Leitung von Prof. Dr. Andreas Ziegler realisiert und komplett privat finanziert wurde. Eine Stadt mit dieser Dynamik, getragen von einem derartigen Engagement seiner B\u00fcrger wird nicht von Billigl\u00e4den und Spielhallen dominiert.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Oft wird vor und bei den Gro\u00dfprojekten nach Politik und Verwaltung gerufen, nicht selten aber auch tatkr\u00e4ftigen B\u00fcrgern \u00fcberlassen\u2026<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eSicher kann die Kommune nicht alles leisten, aber sie darf sich auch nicht st\u00e4ndig auf private Initiativen und Sponsoren verlassen. Aufgabe von Politik und Verwaltung ist es, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich private und unternehmerische Initiativen entwickeln k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Aber neben den von Ihnen aufgez\u00e4hlten Positiv-Beispielen gibt es auch Katastrophen hier im Tal. Die schrecklichste ist doch wohl das Verfallen des Schauspielhauses?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201e Zum Wuppertaler Schauspielhaus &#8211; vom Architekten Prof. Gerhard Graubner entworfen &#8211; habe ich eine besondere Beziehung. Baubeginn war kurz nach der Er\u00f6ffnung meines ersten Foto-Studios 1962. Nach Fertigstellung 1966 ein architektonisches Kunstwerk, das von mir dokumentiert werden sollte. Am Schauspielhaus habe ich mich damals f\u00f6rmlich abgearbeitet. Das war ein Kunstwerk, eine monumentale Plastik in einem &#8211; vorsichtig ausgedr\u00fcckt &#8211; st\u00e4dtebaulich schwierigen Umfeld.\u201c Original-Gro\u00dffotos in schwarz-wei\u00df haben sich bei der Recherche zu meinem Buch 50 Jahre KommunikationDirekt wiedergefunden. Sie geh\u00f6ren heute, vor allem f\u00fcr fotografisch interessierte Wuppertaler, zu den Highlights in unserem \u201eATELIERHAUS\u201c. Ich hoffe auf eine Wiederbelebung des Schauspielhauses als Tanzzentrum Pina Bausch.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Apropros Kleinod und Schmuckst\u00fccke &#8211; es gibt davon noch einige im Tal?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eZum Gl\u00fcck ja. Jemand hat die unterschiedlichen Facetten Wuppertals mal mit einem Diamanten verglichen. Der funkelt und blinkt, wenn er gut geschliffen und sorgsam geputzt wird.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Besonders blinkt ja wohl die farbig-bunte Junior-Uni \u2013 oder?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eWie ich schon erw\u00e4hnte, sie ist ein tolles Beispiel daf\u00fcr, was hier in Wuppertal durch Privat-Initiativen mit einem energischen Mann wie Ernst-Andreas Ziegler an der Spitze bewegt werden kann. Sie ist ein strahlendes Highlight und ein Sahneh\u00e4ubchen, das im Wuppertaler Marketing noch st\u00e4rker herausgestellt werden kann. Auch hier gilt: Wir m\u00fcssen den Diamanten Wuppertal st\u00e4rker strahlen lassen als jemals zuvor. Wir m\u00fcssen die Story des neuen Wuppertals aufschreiben und verbreiten. Die Stadt mit der Schwebebahn und der Junior-Uni, die Stadt mit der Schwebebahn und dem Skulpturenpark, die Stadt mit der Schwebebahn und der Nordbahntrasse, usw\u2026Wenn unsere Agentur f\u00fcr einen Gro\u00dfkonzern ein neues Auto pr\u00e4sentiert, dann belassen wir es nicht dabei, auf einen Zahlenberg zu verweisen, der belegt, dass der Wagen schneller f\u00e4hrt, h\u00f6her steigt und weiter l\u00e4uft. Wir erz\u00e4hlen Geschichten, entf\u00fchren die Kunden in die Welt der Faszination, wir wecken Emotionen und Begeisterung.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Und wenn alles so pr\u00e4chtig gelungen ist, wenn der Diamant strahlt, dann schlagen Sie am n\u00e4chsten Ort das n\u00e4chste Kapitel auf?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eIm Prinzip haben Sie recht: Wenn alles reibungslos l\u00e4uft, wird es mir oft langweilig. Aber Wuppertal wird mit seinen vielseitigen, noch l\u00e4ngst nicht erledigten Aufgaben immer spannend bleiben. Kein Verst\u00e4ndnis habe ich f\u00fcr Miesmacher, die gegen alles sind, nichts f\u00fcr die Stadt tun, sich ans Althergebrachte klammern und nicht merken, wie wir die Zukunft verschlafen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Und wo sollen die Retter herkommen?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eWir alle m\u00fcssen anpacken, der Stadtrat ebenso wie die Verwaltung, die Unternehmen ebenso wie die B\u00fcrger. Wenn wir wollen &#8211; das zeigen die Beispiele &#8211; dann geht fast alles. Selbst wenn wir die Zukunft Wuppertals nur betriebswirtschaftlich betrachten w\u00fcrden: Das attraktive, gl\u00e4nzende Gemeinwesen Wuppertal zieht qualifizierte Arbeitnehmer und Firmen an, diese erh\u00f6hen die Finanzkraft und damit die Leistungsf\u00e4higkeit der Verwaltung. H\u00e4user und Wohnungen werden wertvoller und &#8211; wichtiger als alles andere &#8211; die Lebensqualit\u00e4t steigt. Mehr geht nicht, oder?\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Und genau aus diesem Stoff w\u00e4ren dann die Positiv- statt der gegenw\u00e4rtigen Negativ-Schlagzeilen \u00fcber unsere Stadt.<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eMeine Wunsch-\u00dcberschrift w\u00fcrde lauten: Wuppertal, die Stadt mit der Schwebebahn: Ein strahlender Diamant mit vielen interessanten Facetten!\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: K\u00f6nnen Sie sich eigentlich noch an Ihren ersten Auftrag erinnern, den Sie als Event-Marketing-Unternehmer umgesetzt haben?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eIn unserem Buch \u201e50 Jahre KommunikationDirekt\u201c \u00fcber die Entstehung und Entwicklung von Event- und Live-Marketing spreche ich 1970 von Einweihung unseres neuen Studios in Vohwinkel als unserem ersten \u201eEvent\u201c. Den Begriff gab es damals zwar noch nicht, aber es hatte im R\u00fcckblick die klassischen Komponenten eines Marketing-Events:\u00a0Das Geb\u00e4ude farbig im Corporate-Design der Agentur gestaltet, darauf abgestimmt die Aktion mit einer lebendigen Kuh und f\u00fcr die G\u00e4ste gab es ausschlie\u00dflich Milch mit Whiskey. Das Ergebnis: Die Kuh hatte Durchfall, die G\u00e4ste waren fr\u00f6hlich und das Ereignis fand gro\u00dfe Resonanz in der Presse. Es war eine kontinuierliche Entwicklung von der Fotografie \u00fcber klassische Werbung bis hin zu spektakul\u00e4ren Multi-Media-Pr\u00e4sentationen und Gro\u00dfveranstaltungen mit aufwendigen Inszenierungen und Informationsparts.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sie waren ja nie um schrille, innovative Idee verlegen. Wie haben Sie es geschafft, Thomas Gottschalk f\u00fcr eine \u201aEismann\u2018-Tagung aufs Eis zu bekommen?\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eGottschalk hatte das angeboten. Er konnte Schlittschuhlaufen. Das passte nat\u00fcrlich hervorragend zu dem Event. Thomas hat das mit der ihm eigenen Lockerheit gemacht. Man konnte ihn nicht steuern, aber er bekam die Leute fantastisch in den Griff. Damals war schon der gro\u00dfe Unterschied zwischen Gottschalk und Jauch erkennbar. Jauch, der inhaltlich kompetente Journalist &#8211; Gottschalk, der Entertainer, der die Leute begeisterte.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Dinge anschieben, sie kreativ begleiten und wenn sie dann laufen, sich neue Herausforderungen zu suchen. Ist das nicht irgendwie typisch f\u00fcr den Menschen und Unternehmer Vok Dams?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eVielleicht ist das wirklich typisch f\u00fcr mich. Wenn eine Sache gut lief, wurde sie f\u00fcr mich langweilig. Ich habe immer wieder neue Dinge angeschoben. Diese mussten funktionieren und wenn es dann richtig lief, dann habe ich etwas Neues und v\u00f6llig anderes gesucht. Ich brauchte diese Spannung. Nicht, dass ich die bestehenden Projekte vernachl\u00e4ssigt h\u00e4tte, diese mussten ja gewohnt erfolgreich weiterlaufen, sonst h\u00e4tte man das Unternehmen so nicht weiterentwickeln k\u00f6nnen. Meine Neugierde hat mich immer wieder angetrieben.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Ihr Unternehmen hat Niederlassungen auf der ganzen Welt. Wie viele Sprachen beherrschen Sie eigentlich?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eIch stamme aus einer Generation, in der man in der Schule sehr beschr\u00e4nkt Sprach-Unterricht hatte. Ich bin zwar in der Lage, mich auf Englisch verst\u00e4ndigen, kann aber nicht behaupten, dass ich die Sprache wirklich beherrsche. Genauso geht es mir mit Franz\u00f6sisch. Fr\u00fcher hatte ich daf\u00fcr immer sprachbegabte Mitarbeiter im Team. Heute muss man selbst perfekt Englisch sprechen, wenn man international erfolgreich sein will. Deshalb habe ich meine S\u00f6hne Colja und Rik sehr fr\u00fch bei Auslandseins\u00e4tzen und Reisen ins Ausland eingebunden. Rik war dar\u00fcber hinaus auch lange in Frankreich und Australien und Colja in den USA. Diese Chance hatte ich als junger Mann nicht. Und als sich das Unternehmen im Aufbau befand, fehlte mir die Zeit f\u00fcr l\u00e4ngere Auslandsaufenthalte. Ich habe auf der ganzen Welt Veranstaltungen inszeniert, aber das konnte ich damals noch von Deutschland aus steuern und dabei auch die Spiel- und die Sprachregeln selbst bestimmen. Heute ist selbst die internationale Verst\u00e4ndigung in unserer Agenturgruppe englisch.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Welche Stadt auf dem Globus w\u00e4re f\u00fcr sie eine echte Alternative zu Ihrer Heimatstadt Wuppertal?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eEs gibt St\u00e4dte, in denen ich gerne eine Zeitlang bin. Aber es gibt keine Stadt von der ich sagen w\u00fcrde, da m\u00f6chte ich lieber wohnen als in Wuppertal. Ich habe hier alles, was ich brauche \u2013 z.B. die gro\u00dfen St\u00e4dte in der Umgebung. Meine Philosophie lautet: Ich k\u00f6nnte in M\u00fcnchen leben, dort w\u00e4ren die Berge f\u00fcr den Wintersport n\u00e4her, aber so oft laufe ich ja nicht Ski. Ich k\u00f6nnte auch in Hamburg gut leben. Berlin ist faszinierend, was die kulturelle Entwicklung angeht, aber dort wohnen &#8211; nein. Ich f\u00fchle mich hier sehr wohl.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Was vermissen Sie am meisten, wenn Sie nicht in Wuppertal sind?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eEigentlich gar nichts. Ich wei\u00df ja, dass ich zur\u00fcckkomme. Wenn ich eine Zeitlang hier bin, bekomme ich Fernweh, dann muss ich wieder raus. Und wenn ich unterwegs bin, genie\u00dfe ich das sehr, bin dann aber heilfroh, wenn ich wieder nach Hause komme.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sie sind ja als K\u00fcnstler und Fotograf auch ein Mann des Auges: Welche ber\u00fchmten Bauwerke faszinieren Sie?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eDer Eiffelturm oder die Freiheitsstatue sind einmalige Symbole, aber keine so beindruckenden architektonischen Bauwerke. Mich fasziniert eher das Guggenheim-Museum in Bilbao, weil es als einzelnes Bauwerk eine ganze Stadt weltber\u00fchmt gemacht hat. Ich bin auch von der Wallfahrtskirche in Neviges begeistert. In Wuppertal gef\u00e4llt mir besonders das Briller Viertel als Ganzes. Die Gr\u00fcnderzeit-Villen sind ein Spiegelbild der Zeit, in der Wuppertal sehr dynamisch gewachsen ist. Wo Unternehmer noch etwas unternommen haben und Wuppertal eine ganz wichtige Industriestadt war.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: \u00dcber welchen Prachtboulevard schlendern Sie gern: Wallstreet oder Wall?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eIch m\u00f6chte das nicht bewerten. Ich bin sehr gern auf der K\u00f6 in D\u00fcsseldorf, auf der Rambla in Barcelona oder auch in den Souks von Marokko. Ich genie\u00dfe diese Unterschiede sehr, m\u00f6chte aber f\u00fcr mich keine Priorit\u00e4ten setzen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Inwieweit k\u00f6nnen Sie jetzt als Privatmann der Stadt Wuppertal und ihrer Entwicklung helfen?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eHier in Wuppertal habe ich immer sehr darauf geachtet, dass ich durch mein \u00f6ffentliches Engagement keine Auftr\u00e4ge generiere, sondern, dass ich das ganz bewusst von der Arbeit unserer Agentur-Gruppe trenne. Das ist im Rahmen unseres Atelierhauses, unserer Denkfabrik, einfacher m\u00f6glich, weil ich hier nicht als Agentur-Inhaber spreche, sondern als Impulsgeber, um mit Kompetenz und Erfahrung eine Diskussion zu beleben. Das funktioniert auch, weil ich \u00fcber ein gutes Netzwerk verf\u00fcge und man mir mein Engagement abnimmt.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sie sind mit 3.000 DM, die Sie von Ihrer Tante geliehen bekamen, als Unternehmer gestartet. Haben Sie der Dame das Geld eigentlich jemals zur\u00fcckgezahlt?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eSelbstverst\u00e4ndlich habe ich ihr den Betrag zur\u00fcckgezahlt. Von derselben Tante konnte ich auch meinen ersten Volkswagen gebraucht \u00fcbernehmen. Ich hatte eine sehr enge Verbindung zu ihr, sie war sehr nett und hat mich sehr gef\u00f6rdert.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sind Sie ein Bauchmensch oder ein Kopfmensch &#8211; Begabung oder Flei\u00df?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eDas kann man selbst schlecht beurteilen. Es ist die Neugierde auf der einen Seite und der sportliche Ehrgeiz auf der anderen Seite. Ich glaube, so wird das auch von au\u00dfen gesehen. Ich habe ja irgendwann als Fotograf unter dem K\u00fcrzel \u201aVD-Werbefoto\u2018 angefangen. Das war meinen Kunden zu abstrakt. Ich lernte dann irgendwann, dass man, auch mit seinem Namen f\u00fcr seine Arbeit gerade stehen muss. Also arbeitete ich von da an als Vok Dams, das war Markenbildung. Wenn ich unter meinem Namen arbeite, habe ich einen Qualit\u00e4ts-Anspruch an mich selbst. Das ist mein Markenversprechen. Ich bin schlie\u00dflich Unternehmer geworden, weil ich so das Qualit\u00e4tsversprechen besser verantworten und mehr bewegen konnte, als in einer abh\u00e4ngigen Funktion.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Was verbindet Sie mit der Welt von Werbe-Guru Charles Wilp, der Nonnen fotografisch in einen Afri-Cola-Rausch versetzte?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eCharles Wilp war f\u00fcr mich ein Ph\u00e4nomen, mit dem ich mich sehr stark auseinander gesetzt habe. Er war in der Phase sehr erfolgreich, in der ich mich fragte, ob ich bei der Fotografie bleiben sollte oder nicht. Wilp war ja eigentlich ein zur\u00fcckhaltender K\u00fcnstler. Er hatte eine ganz bestimmte Masche, mit der er sich damals in der Werbebranche verkaufte. Man kennt ja die Storys, dass er beispielsweise die falschen Filme bei Werbeaufnahmen eingesetzt hatte und diesen Lapsus dann als Kunst verkaufte. Ich habe mich gefragt, ob ich als K\u00fcnstler bereit w\u00e4re, so konsequent zu sein wie er. Doch dann habe ich f\u00fcr mich entschieden: Nein, das ist nicht mein Thema, ich bin nicht so verr\u00fcckt und will es auch gar nicht sein.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Halten Sie es f\u00fcr m\u00f6glich, dass Autos irgendwann nicht mehr im Autohaus, sondern nur noch im Internet verkauft werden?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eNein! Es wird auch in Zukunft Autoh\u00e4user geben. Die Entwicklung geht allerdings in die Richtung, dass diese keine reinen Verkaufsl\u00e4den mehr sein werden, sondern eher Beratungsbereiche. Aufgabe der Autoh\u00e4user wird es sein, das Image der jeweiligen Marke zu verkaufen. Mercedes macht zum Beispiel Caf\u00e9s auf, in denen man nicht nur einen Cappuccino trinken, sondern auch ein Auto kaufen kann. Der erste Schritt in diese Richtung war die Autostadt von Volkswagen in Wolfsburg. In Zukunft wird der Kunde sich sein Wunsch-Auto im Internet aussuchen, aber irgendwann will es dann auch sehen, riechen und Probe fahren. Die gro\u00dfe Frage ist, wird die Freude am Fahren in Zukunft noch eine Rolle spielen oder werden wir gefahren. Ich glaube, bei bestimmten Zielgruppen wird der Spa\u00df, ein Auto selbst zu fahren, auch in Zukunft erhalten bleiben, auch wenn die Autos dann schon alleine fahren k\u00f6nnten.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Kettenraucher Helmut Schmidt hat ja mal gesagt: \u201eWer Visionen hat, der sollte zum Arzt gehen.\u201c Sie sind ein Mann der Visionen &#8211; waren Sie schon beim Arzt?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams (lacht): \u201eVisionen sind f\u00fcr mich eigentlich der Treibstoff f\u00fcr neue Ideen und Innovationen. Man muss Visionen haben, um Kr\u00e4fte frei zu setzen, die einen bef\u00e4higen, neue Wege zu gehen, neue Dinge zu entwickeln. Insofern sind Visionen f\u00fcr mich erstrebenswert und nicht krankhaft.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sie haben ja auch einmal gesagt: Alle machen Events &#8211; M\u00fctter mit Kindergeburtstagen, Unternehmen mit Busreisen. Wo sehen Sie das Alleinstellungsmerkmal von Vok Dams?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eDie Agenturgruppe VOK DAMS macht Marketing-Events. Ein Gesch\u00e4ftsbereich, der immer st\u00e4rker in den Mittelpunkt klassischer Marketing-Aktivit\u00e4ten r\u00fcckt.<br \/>\nAls vor Jahren der Begriff Events aufkam, haben wir uns auf Verbandsebene mit Profis der Branche zusammengesetzt und deutlich gemacht, dass dieser Leistungsbereich definiert werden muss, um anerkannt zu werden. Daraus resultiert, dass wir nicht mehr von Events, sondern von Marketing-Events sprechen. Das Entscheidende ist, dass man mit dem Event ein bestimmtes Ziel verfolgt und ein definierter Anspruch damit verbunden ist.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Haben Sie jemals einen Kunden davon abgeraten, dieses oder jenes Produkt auf den Markt zu bringen?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eDie Produkt-Entwicklung ist in der Regel bereits abgeschlossen, wenn wir mit dem Kunden zusammenkommen. Das hei\u00dft, wir haben in den seltensten F\u00e4llen direkten Einfluss auf das Produkt. Doch wir haben ein eigenes Institut f\u00fcr Live-Marketing gegr\u00fcndet,\u00a0das sich mit Inhalten und neuen Trends besch\u00e4ftigt. Wir werden wir jetzt immer h\u00e4ufiger von Kunden in einer Phase angefragt, in der weder das Produkt, noch die Kommunikation zum Produkt klar sind. Das Thema Social Media ist in dem Zusammenhang immer wichtiger geworden. Da gibt es zunehmend Kunden, die gemeinsam mit uns dar\u00fcber nachdenken, welche Produkte sie f\u00fcr welche M\u00e4rkte entwickeln und welche Trends sie dabei ber\u00fccksichtigen m\u00fcssen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Von Konfuzius stammt der ber\u00fchmte Satz: \u201eWenn Sie einen Beruf haben, den Sie lieben, dann m\u00fcssen Sie m\u00fcssen keinen einzigen Tag mehr im Leben arbeiten.\u201c Ist dieser Spruch so etwas wie das Evangelium f\u00fcr Sie?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eDas ist wirklich mein Leitsatz, der in meinem Buch und der im Prinzip auch \u00fcber meinem Leben steht. Ich habe das, was ich getan habe, immer gern gemacht. Kommunikation war ja eigentlich immer mein Ding. Ich wollte eigentlich immer Journalist werden. Ich habe aber damals keine Volont\u00e4rstelle bekommen. Deshalb habe ich mit der Fotografie angefangen. Da ich schon immer ein Perfektionist war, habe ich dann Fotografie studiert. Mit Abschl\u00fcssen in technisch-wissenschaftlicher Fotografie und fotografischer Gestaltung. Mir ist es gelungen, all diese Dinge miteinander zu verbinden: Den journalistischen, den kreativen und den organisatorischen Ansatz.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Bei welchen Gelegenheiten nehmen Sie heute noch Ihre Kamera in die Hand?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eEigentlich gar nicht mehr. Der ganze Aufwand, Kamera, verschiedene Objektive, Stativ und der Riesen-Koffer, das hat mich fr\u00fcher schon immer gest\u00f6rt. Den hohen Anspruch, den ich an mich selber und an meine Fotos stellte, konnte ich nur mit gro\u00dfem Aufwand verwirklichen. Das machte mir schlie\u00dflich keinen Spa\u00df mehr und so habe ich mir gute Fotografen gesucht, die ich f\u00fcr meine Projekte einsetzte. Heute fotografiere ich nicht mehr, sondern dokumentiere nur noch &#8211; und zwar mit meinem Handy. Das ist so einen Art Tagebuch f\u00fcr mich. Es fasziniert mich, mit einem Ger\u00e4t zu telefonieren, Nachrichten zu lesen, meine Mails abzurufen, zu schreiben und eben zu fotografieren. Eine neue Art der Dokumentation, die auch als Kommunikationsplattform funktioniert.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Kommunikation &#8211; Kollaboration &#8211; Kollaps &#8211; was ist dran an dieser Formel?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eDie \u00dcberflutung mit Informationen und Nachrichten ist das Problem. Deshalb ist die Selektion, Steuerung und Gewichtung der Informationen so wichtig. Man merkt bei den sozialen Medien, dass die Informations-\u00dcberflutung mit Belanglosigkeiten zu leeren Reflexen f\u00fchrt und zum Teil auch abstumpft. Da wird auch ein Wandel kommen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Keine Erfolg-Serie ohne R\u00fcckschl\u00e4ge. Wie sind Sie in Ihrer Karriere mit Niederlagen umgegangen?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eIch besitze eine gewisse Selbstironie. Ich versuche, mich selbst nicht so wichtig zu nehmen. Zum Thema Niederlagen habe ich eine ganz einfache Einstellung: Wenn man mit dem R\u00fcck an der Wand steht, kann man nur noch nach vorne. Wir hatten nicht immer Erfolg. Es gab auch Probleme, finanzielle und personelle, wie in jedem Unternehmen. F\u00fcr mich war das immer ganz spannend, nicht das Problem zu sehen, sondern die Chance, die sich daraus ergab. Aus Niederlagen lernen und die Chancen entdecken. Eine Niederlage ist zum Beispiel, wenn ein guter Mitarbeiter weggeht. Aber dann kann ich auch dar\u00fcber nachdenken, ob ich nicht noch einen besseren finde. Das war immer meine Maxime.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: \u00dcber welche Themen k\u00f6nnen Sie mit Ihrem Sohn Colja so richtig leidenschaftlich streiten?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eColja und ich verstehen uns sehr gut. Als wir noch im operativen Gesch\u00e4ft zusammen gearbeitet haben, gab es eine ganz wichtige Spielregel: Ich redete ihm in seine Projekte nicht herein und er nicht in meine. Damit sind wir sehr gut gefahren. Ich habe so viele Fehler in meinem Leben gemacht, bis die mein Sohn mal gemacht hat, da hat er noch viel Zeit und viel Spielraum. Vor allem: Der Erfolg gibt ihm Recht. Unsere Unternehmensgruppe steht heute so gut da, wie nie zuvor.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Spitzen-K\u00f6che geben ihre Geheim-Rezepte niemals preis. Aber Sie verraten uns doch bestimmt ihr unternehmerisches Erfolgs-Rezept \u2013 oder?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eEs ist wie beim Fu\u00dfball: Strategie und Taktik. Langfristig muss ich die Entwicklung kennen und mich darauf vorbereiten. Kurzfristig muss ich mit der richtigen Mannschaft Spiele gewinnen. Wir sind in unserem Job sowas wie Fu\u00dfball-Trainer. Ich muss meinen Gegner kennen und meine Mannschaft entsprechend einstellen. Wenn das Spiel dann angepfiffen ist, stehe an der Seitenlinie und kann nicht mehr eingreifen. Das geht uns bei unseren Events genauso. Ich habe mich auf Verbandsebene engagiert, um f\u00fcr unsere gesamte Branche Vertrauen zu schaffen. Das ist uns gelungen. Jetzt sitze ich in der Loge und genie\u00dfe unsere erfolgreichen Spiele.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Welche Rolle spielt das ATELIERHAUS in Ihrem Leben. Haben Sie sich da einen Jugendtraum verwirklicht?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eIn der Tat &#8211; um mit Konfuzius zu sprechen, liebe ich ja meinen Beruf und muss hier also nicht arbeiten. Ideale Voraussetzungen, um Akzente zu setzen, Impulse zu geben und Kontakte zu pflegen. Und das nicht nur f\u00fcr unsere Agentur-Gruppe. Unser Vok Dams ATELIERHAUS versteht sich als Denkfabrik und Impulsgeber f\u00fcr kreative und strategische Kommunikationsarbeit. In der Praxis hei\u00dft das, wir besch\u00e4ftigen uns mit Kunst und Kultur, mit Marketing und Kommunikation, mit Wirtschaft und Gesellschaft. R\u00e4ume f\u00fcr Kommunikation, Pr\u00e4sentation und Dokumentation bieten die Basis f\u00fcr den pers\u00f6nlichen Austausch bei Brainstormings, Seminaren, Individual-Meetings und der Pr\u00e4sentationen au\u00dfergew\u00f6hnlicher K\u00fcnstler und Kreativer. Nachzulesen alles auf dem NotizBlog unserer Homepage oder in unserem Newsletter, mit dem der Kontakt zu dem Netzwerk unseres Atelierhauses gepflegt wird.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Welche Schlagzeile w\u00fcrden Sie gern \u00fcber sich oder Ihr Unternehmen lesen?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eEs hat zum Gl\u00fcck schon viele positive Schlagzeilen \u00fcber uns gegeben. \u00dcber eine habe ich mich ganz besonders gefreut. Ein Nachrichtendienst betitelte einen Bericht \u00fcber mein Buch \u201e50 Jahre KommunikationDirekt, Entstehung und Entwicklung von Event- und Live-Marketing mit der Zeile: \u201eVok Dams schreibt Geschichte\u201c.<\/p>\n<p><strong>DS: Vielen Dank f\u00fcr das interessante, offene Gespr\u00e4ch. <\/strong><\/p>\n<p><strong>Das Interview f\u00fchrte Peter Pionke<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.vokdamsatelierhaus.de\">www.vokdamsatelierhaus.de<\/a><\/p>\n<div id=\"attachment_34489\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 248px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-34489\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/18-11-25-Vernissage-Grumbkow-118-2048x1952-2-1024x718.jpg\" alt=\"\" width=\"238\" height=\"167\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Vok Dams &#8211; \u00a9 Vok Dams iNotes<\/span><\/div>\n<p><strong>VITA<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams wurde am 16. Mai 1938 in Wuppertal geboren. Seine erfolgreiche Karriere im Schnelldurchlauf: Diplomierter Foto-Ingenieur, Meisterpr\u00fcfung im Fotografenhandwerk, bundesweite Ausstellungen als Foto-K\u00fcnstler, Lehrauftr\u00e4ge an verschiedenen Hochschulen, eigenes Foto-Atelier in Wuppertal, klassische\u00a0Werbeagentur und Spezialisierung auf audiovisuelle Kommunikation, bevor das Thema Event-Marketing in den Mittelpunkt r\u00fcckte.<\/p>\n<p>1975 Gr\u00fcndung seines ber\u00fchmten Event-Marketing-Unternehmens VokDams. Alles nachzulesen in seinem Buch \u201e50 Jahre KommunikationDirekt, Entstehung und Entwicklung von Event- und Live-Marketing\u201c. Nach f\u00fcnf Jahrzehnten hat er das operative Gesch\u00e4ft an seinen Sohn Colja\u00a0\u00fcbergeben und konzentriert sich in seinem \u201eATELIERHAUS\u201c auf Marketingberatung, Strategieentwicklung und Kunstausstellungen.<\/p>\n<p>Er versteht sich in dieser Funktion als \u201eImpulsgeber f\u00fcr kreative und strategische Kommunikationsarbeit\u201c und sein Haus als Kommunikationsplattform, Ideenschmiede, Denkfabrik und Kunst-Galerie.<\/p>\n<p>Vok Dams ist verheiratet mit Ehefrau Ursula und hat zwei S\u00f6hne: Colja und Rik.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eWas w\u00e4re unser Wuppertal ohne die Vororte D\u00fcsseldorf und K\u00f6ln?\u201c Das sagt Global-Marketing-Experte Vok Dams bewusst etwas provokant \u00fcber seine Vaterstadt. 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