{"id":21927,"date":"2019-02-06T16:23:20","date_gmt":"2019-02-06T15:23:20","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.10.16\/newsportal\/stadtzeitung\/index.php\/2019\/02\/06\/sprueche-aus-dem-kindermund-2\/"},"modified":"2022-07-22T14:16:46","modified_gmt":"2022-07-22T12:16:46","slug":"sprueche-aus-dem-kindermund-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2019\/02\/06\/sprueche-aus-dem-kindermund-2\/","title":{"rendered":"Spr\u00fcche aus dem Kindermund"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_45793\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 780px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-45793\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/DSCN3372-2-001.jpg\" alt=\"\" width=\"770\" height=\"514\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Dir Wuppertaler Kinder\u00e4rztin Dr. Susanne Bellenbaum &#8211; Dirk Sengotta<\/span><\/div>\n<p>Spr\u00fcche aus dem Kindermund!\u00a0Wer als Kinder\u00e4rztin t\u00e4glich 60 bis 79 Kinder behandelt, bekommt eine Menge Spr\u00fcche zu h\u00f6ren. Unsere Autorin, Kinder\u00e4rztin Dr. Susanne Bellenbaum, hat die besten gesammelt.<\/p>\n<p>Gelegentlich muss ich aus zwingenden Gr\u00fcnden Antibiotika-Saft verschreiben. So auch bei Lotte. V\u00f6llig aufgel\u00f6st rief mich am n\u00e4chsten Tag Lottes Mutter an. Denn T\u00f6chterchen Lotte wollte den Saft nicht einnehmen. Weil der &#8211; so Lotte w\u00f6rtlich &#8211; \u201eschmeckt wie ein Ochse kackt\u201c. Meistens findet man mit Mutter und Kind dann doch noch einen Konsens.<\/p>\n<p>Gelegentlich sind aber jeder noch so gut gemeinte Rat und jegliche Aufkl\u00e4rung f\u00fcr die Katz. Mein smarter 14 Jahre alter Patient Joshua haute w\u00e4hrend einer Vorsorgeuntersuchung, bei der ich ihm die Wichtigkeit von Vitaminen im Essen plausibel machen wollte, folgenden Spruch heraus: \u201eFleisch ist mein Gem\u00fcse.\u201c<\/p>\n<p>Dann durfte ich k\u00fcrzlich Zeuge eines 3-Generationen-Gespr\u00e4chs zwischen Paul, seiner Mutter und seinem Opa werden. \u201eOpa, Du bist ein Doofkopf\u201c, sagte Paul. V\u00f6llig aufgebracht konterte die Mutter: \u201ePaul, daf\u00fcr entschuldigst Du Dich aber!\u201c Reum\u00fctig schaute Paul den Opa an und sagte: \u201eEntschuldigung, Doofkopf.\u201c<\/p>\n<p>Dann ging ich vor einiger Zeit an der ge\u00f6ffneten Toilettent\u00fcr vorbei und bekam folgende Szene mit. Der dreij\u00e4hrige Pascal thronte auf der Brille und sang ein Lied. Darauf sagte seine Mutter genervt: \u201eH\u00f6r auf zu singen, mach endlich!\u201c Sie sehen also, man kann als Kinder\u00e4rztin auch sehr viel Spa\u00df haben. Die Mutter meines Fleisch-Fans Joshua erz\u00e4hlte mir folgende Anekdote: Auf der Feier anl\u00e4sslich der Bachelor-Titel-Verleihung hielt ihm Bruder Justin stolz seine Urkunde unter die Nase, begleitet von den Worten: \u201eIch habe jetzt einen akademischen Grad\u201c. Daraufhin konterte der kleine Bruder Joshua: \u201eDann k\u00f6nnen wir Dich ja jetzt bei Elite-Partner.de anmelden &#8211; aber vorher feilen wir noch an Deinem Benehmen.\u201c<\/p>\n<p>Und wissen Sie denn eigentlich, was ein Honk ist? Ich wusste es auch nicht! Aber da hat mich der achtj\u00e4hrige Fritz aufgekl\u00e4rt: Honk bedeutet \u201eHilfsarbeiter ohne nennenswerte Kenntnis\u201c. Man lernt eben immer noch dazu&#8230;<\/p>\n<p>In diesem Sinne. Ich sammele weiter f\u00fcr Sie Spr\u00fcche aus dem Kindermund.<\/p>\n<p><strong>Ihre Dr. Susanne Bellenbaum<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wuppertaler Kinder\u00e4rztin Dr. Susanne Bellenbaum ist seit der ersten Stunde der STADTZEITUNG als kompetente Ratgeberin &#038; Kolumnistin dabei. Im Laufe der Jahre hat sie \u00a0in ihrer Praxis viele lustige Spr\u00fcche ihrer junge Patientinnen und Patienten gesammelt.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":21925,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[25],"tags":[],"class_list":["post-21927","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-lifestyle"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-08 22:46:57","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21927","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=21927"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21927\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":53726,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21927\/revisions\/53726"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/21925"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21927"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=21927"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=21927"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}