{"id":21087,"date":"2018-09-21T07:16:20","date_gmt":"2018-09-21T05:16:20","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.10.16\/newsportal\/stadtzeitung\/index.php\/2018\/09\/21\/scheugenpflug-man-kann-kuerzer-treten-muss-aber-nicht\/"},"modified":"2025-02-26T00:57:19","modified_gmt":"2025-02-25T23:57:19","slug":"scheugenpflug-man-kann-kuerzer-treten-muss-aber-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2018\/09\/21\/scheugenpflug-man-kann-kuerzer-treten-muss-aber-nicht\/","title":{"rendered":"Scheugenpflug: Man kann k\u00fcrzer treten &#8211; muss aber nicht"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_50050\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-50050\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/IMG_4866-2-1024x736.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"736\" \/><span class=\"wp-caption-text\">J\u00fcrgen Scheugenpflug ist stolz auf seinen Oldtimer Peugeot 404 &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<p>Er war Bankkaufmann bei der Commerzbank in Wuppertal, stand als Polizist bei Gro\u00dfdemonstrationen in Kalkar und Brockdorf seinen Mann, leitete die Organisation einer Krankenversicherung in D\u00fcsseldorf und kickte als Fu\u00dfballer in der Oberliga. Seit nunmehr 29 Jahren ist die B\u00fchne die eigentliche Heimat von J\u00fcrgen H. Scheugenpflug (62), erfolgreicher Kabarettist, Comedian und Moderator.<\/p>\n<p>Programme wie \u201eSchluss jetzt&#8220;,\u00a0\u201eMan(n) kann &#8211; muss aber nicht\u201c und \u201eWort und Totschlag\u201c oder Formate wie \u201eComedy im Bett\u201c, \u201eRonsdorfer Comedy-Nacht\u201c, \u201eRock am Stock\u201c oder der satirische Wuppertaler Jahresr\u00fcckblick \u201eTalfahrt\u201c stammen aus seiner Ideen-Schmiede.<\/p>\n<p>\u201eScheuge\u201c, Biker und stolzer Besitzer eines Peugeot-404-Oldtimers, wird auch nicht m\u00fcde, mit spitzer Zunge das Geschehen und das \u00f6ffentliche Leben in seiner geliebten Geburtsstadt Wuppertal zu kommentieren. Der STADTZEITZUNG gab er jetzt ein offenes und ehrliches Interview.<\/p>\n<p><strong>DS: Die Premiere Ihres 10. Soloprogramms \u201eMann kann &#8211; muss aber nicht\u201c 2012 im Barmer Bahnhof sollte 2012 Ihre letzte sein. Warum stehen Sie dann noch immer auf der B\u00fchne?<\/strong><\/p>\n<p>J\u00fcrgen Scheugenpflug: \u201eIch habe nie gesagt, dass dies mein letztes Programm sein w\u00fcrde. Ich habe lediglich angek\u00fcndigt, dass ich ein bisschen k\u00fcrzer treten wollte. Daraus und aus dem Programm-Titel haben dann Leute herausgelesen, dass ich Schluss machen w\u00fcrde. Ich habe das nie kommentiert. Fakt ist, dass ich mittlerweile mit meinem 12. Solo-Programm bundesweit unterwegs bin.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: In Ihren Soloprogrammen geht es oft um m\u00e4nnliche Unzul\u00e4nglichkeiten und Weh- wehchen. Haben Sie damit bei den Damen im Publikum einen Stein im Brett?<\/strong><\/p>\n<p>J\u00fcrgen Scheugenpflug: \u201eEindeutig ja. Die Frauen finden es toll, wenn wir M\u00e4nner auch einmal \u00fcber unsere Unzul\u00e4nglichkeiten sprechen. Ich war Zeit meines Leben zusammen gerechnet h\u00f6chstens eine Viertelstunde lang Macho. Den Rest war ich schlicht Mann. Und Man(n) hat nun einmal seine Wehwehchen und Zipperlein. Frauen sind viel leidensf\u00e4higer als wir. Eine Grippe ist f\u00fcr uns eine Nahtoderfahrung, f\u00fcr Frauen nur eine kurze Erscheinung.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Die m\u00e4nnlichen Schw\u00e4chen in den Vordergrund zu stellen war doch sicher Kalk\u00fcl und Teil Ihres Konzepts?<\/strong><\/p>\n<p>J\u00fcrgen Scheugenpflug:\u201c Jein! Krankheiten, Schw\u00e4chen und Eigenarten von uns M\u00e4nnern sind nat\u00fcrlich ein Allroundthema. Ich habe mal eine Nummer dar\u00fcber geschrieben, was eigentlich typisch m\u00e4nnlich ist. Ich bin dabei auf ein Kernbeispiel gesto\u00dfen. Wenn man samstagmorgens in einen Musikalienladen wie \u201aHardline\u2018 in Elberfeld geht, dann stehen da die alten M\u00e4nner mit ihren langen, grauen Haaren. Sie unterhalten sich \u00fcber alte Bands, \u00fcber Gruppen, die sie wieder reaktivieren wollen, \u00fcber Combos, in denen sie Mitglied waren. Das spielt alles in der Vergangenheit. M\u00e4nner tun sich sehr schwer damit, etwas los zu lassen &#8211; ob es ihre Jugend ist, ihre besten Jahre oder auch ihr Arbeitsleben.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Und Frauen haben aus Ihrer Sicht damit keine Probleme?<\/strong><\/p>\n<p>J\u00fcrgen Scheugenpflug: \u201eEs ist doch kein Zufall, dass viele M\u00e4nner im Herbst ihres Lebens allein sind. Sie will keiner mehr. Frauen sind dagegen jederzeit in der Lage, ihr Leben v\u00f6llig neu zu gestalten. M\u00e4nner halten am Gro\u00dfteil ihres alten Lebens fest, die gleichen Kumpel, die gleichen Gewohnheiten. Frauen sind da viel flexibler. Wenn eine 40- oder 45j\u00e4hrige pl\u00f6tzlich allein da steht, macht sie eine Beziehungspause von zwei oder drei Jahren. Aber dann sucht und findet sie auch wieder jemanden, der zu ihr passt. M\u00e4nnern f\u00e4llt das sehr viel schwerer.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Im Gegensatz zu anderen deutschen Kabarettisten sind Sie sehr flexibel und springen zwischen den Genres hin und her und moderieren auch &#8211; Zufall oder geplant?<\/strong><\/p>\n<p>J\u00fcrgen Scheugenpflug: \u201eIch habe mir schon etwas dabei gedacht. Als ich mit 33 Jahren auf die Idee kam, meinen Beruf in der freien Wirtschaft aufzugeben, um Kabarettist zu werden, war ich schon Vater von zwei Kindern und hatte eine vierk\u00f6pfige Familie zu ern\u00e4hren. Mir war klar, dass dies nicht ganz einfach werden w\u00fcrde. Deshalb habe ich mich von Anfang an bem\u00fcht, auf zwei oder drei Beinen zu stehen. Ich wusste, dass ein Bein auch einmal wegbrechen konnte, beispielsweise dann, wenn ein Solo-Programm einmal nicht so gut ankam wie erhofft.\u00a0Also brauchte ich eine Alternative, um finanzielle Engp\u00e4sse \u00fcberbr\u00fccken zu k\u00f6nnen. Deshalb bem\u00fchte ich mich u.a. um Auftr\u00e4ge als Moderator. Ich hatte immer Plan B in der Tasche. Die Flexibilit\u00e4t war f\u00fcr mich auch ein St\u00fcck weit Freiheit, ich konnte so Dinge ohne gro\u00dfes Risiko einfach ausprobieren.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Wie sind Sie \u00fcberhaupt auf die Idee gekommen, Kabarettist zu werden?<\/strong><\/p>\n<p>J\u00fcrgen Scheugenpflug: \u201eIch konnte Akkordeon und Gitarre spielen und habe mich ein Jahr lang in Barcelona als Stra\u00dfenmusiker \u00fcber Wasser gehalten. Danach durfte ich eine Kabarett-Gruppe im TiC-Theater musikalisch begleiten &#8211; noch unter Regisseur Ronald St\u00fcrzebecher. Und als dann einer der Kabarettisten pl\u00f6tzlich ausfiel, musste ich seinen Sprech-Part \u00fcbernehmen. Das ist mir so missgl\u00fcckt, dass St\u00fcrzebecher gesagt hat: \u201aEntweder viel daran arbeiten oder sein lassen\u2018.<\/p>\n<p><strong>DS: Kabarettisten haben es heute nicht leicht, es gibt kaum noch Politiker mit Ecken und Kanten. Wie sehen Sie die Entwicklung?<\/strong><\/p>\n<p>J\u00fcrgen Scheugenpflug: \u201eDass heute die markanten Pers\u00f6nlichkeiten in der Poltik fehlen, stimmt absolut. Die Grenzen\u00a0zwischen Kabarett und Comedy sind mittlerweile auch flie\u00dfend. Ich habe eigentlich immer sozialkritisches Kabarett gemacht, das zudem seine Comedy-Anteile besa\u00df. Am Anfang meiner Karriere bin ich ja noch als Kunstfigur \u201aHermann Oberk\u00f6tter\u2018 aufgetreten, allein 105 Mal bei Radio Wuppertal und auch mehrfach im RTL-Fernsehen. Ende der 90er Jahre habe ich dann entschieden, mich nicht mehr hinter einer Figur zu verstecken. Ich habe mein Programm kom- plett umgestellt. Das war ein Risiko. Denn das hat mich zwei Jahre lang fast mein komplettes Publikum gekostet.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Wuppertaler jammern, Wuppertaler finden ihre Stadt h\u00e4sslich, ist das typisch f\u00fcr diese Stadt?<\/strong><\/p>\n<p>J\u00fcrgen Scheugenpflug: \u201eIch bin geb\u00fcrtiger Wuppertaler und liebe die Stadt wahrscheinlich mehr, als ganz viele andere B\u00fcrger. Ich sehe nat\u00fcrlich auch die M\u00e4ngel. Es gibt immer Leute, die nur das Negative sehen. Aber das ist nicht auf Wuppertal beschr\u00e4nkt. Ich komme sehr viel herum. Eine Stadt, in der es keine Bewohner gibt, die die st\u00e4ndig an ihrer Heimat herumm\u00e4keln, gibt es nicht.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Wie hat sich denn die Kulturszene in Wuppertal aus Ihrer Sicht in den letzten Jahren\u00a0entwickelt?<\/strong><\/p>\n<p>J\u00fcrgen Scheugenpflug: \u201eIch finde die Kulturszene sehr spannend, die sich am Mirker Bahnhof entwickelt. Sie entsteht aus einer ganz anderen Generation. Die Musik, die da l\u00e4uft, ist nicht meine. Trotzdem finde ich es absolut geil, was da abl\u00e4uft. Ich gehe auch gern ins Talton-Theater, da laufen hervorragende Produktionen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Wie werten Sie die Umst\u00e4nde der fristlosen K\u00fcndigung von Ex-Tanztheater-Inten- dantin Adolphe Binder?<\/strong><\/p>\n<p>J\u00fcrgen Scheugenpflug: \u201eIch werde wohl nie zu einem abschlie\u00dfenden Urteil kommen, weil man uns nicht alle Fakten zug\u00e4nglich macht. Aus meiner Sicht als Satiriker ist das ganze Theater fast schon angemessen: Pina Bausch war alles andere, als eine einfache, umg\u00e4ngliche und liebensw\u00fcrdige Frau. Sie war streitbar, eckig und kantig. Und diese Eigenschaften besitzt auch jedes Mitglied des Tanztheaters. Das ganze Gebilde ist sehr fragil, jeder will ein Mitspracherecht haben. Und in der Wuppertaler Hochkultur-Szene muss jeder damit rechnen, ganz pl\u00f6tzlich gefeuert zu werden, weil er eine Aussage gemacht hat, die nicht im Sinne das Tanztheaters oder einer anderen Einrichtung war. Wir werden wohl nie die ganze Wahrheit erfahren. Es gibt aber schon zu denken, wie in Wuppertal mit kreativen K\u00f6pfen wie Opernintendant Toshiyuki Kamioka oder Museum-Direktor Dr. Gerhard Finckh umgegangen wurde und wird.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: F\u00e4llt Ihnen ein kommunales Thema ein, bei dem es Sie in den Fingern juckt, ein Kabarettprogramm daraus zu schmieden?<\/strong><\/p>\n<p>J\u00fcrgen Scheugenpflug: \u201eIch werde sicher mal ein Solo-Programm \u00fcber Wuppertaler Themen und Wuppertaler Eigenarten schreiben. Da bietet sich der 90. Geburtstag unserer Stadt, den wir im n\u00e4chsten Jahr feiern werden, f\u00f6rmlich an. Ich m\u00f6chte meine beruflichen Aktivit\u00e4ten k\u00fcnftig ohnehin auf die Region rund um Wuppertal konzentrieren, um nicht mehr so viel reisen zu m\u00fcssen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sie haben Kabcom e.V. gegr\u00fcndet, die Bergische Akademie f\u00fcr Kabarett und Comedy. Was sind das f\u00fcr Leute, die Seminare und Workshops besuchen?<\/strong><\/p>\n<p>J\u00fcrgen Scheugenpflug: \u201eEhrlich gesagt: Mein eigentliches Ziel habe ich mit der Akademie komplett verfehlt. Ich wollte junge Leute an den Traumberuf des Kabarettisten oder Comedian heranf\u00fchren. Ihnen das R\u00fcstzeug und meine Erfahrung mit auf den Weg geben. Dass ich damit gescheitert bin, lag auch daran, dass die Leiter von Schul-Kabarett-Gruppen nicht bereit waren, ihre Talente zu \u00fcbergeben. Das Positive auf der anderen Seite war aber, dass ganz normale Leute in meine Workshops gekommen sind, die nicht die B\u00fchne als Ziel hatten, sondern einfach nur mal etwas anderes machen wollten. Zum Beispiel die liebensw\u00fcrdige Dame, die bislang immer\u00a0get\u00f6pfert hatte. Mit solchen Menschen zu arbeiten, macht mir Riesenspa\u00df.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Mit Ihrem Best Of-Programm k\u00f6nnten Sie ja noch Jahrzehnte lang erfolgreich durch die Lande touren. Haben Sie sich eigentlich selbst eine Grenze gesetzt?<\/strong><\/p>\n<p>J\u00fcrgen Scheugenpflug: \u201eJa, eine Grenze habe ich mir gesetzt, aber diese ist sehr variabel. Solange ich es noch ohne fremde Hilfe auf die die B\u00fchne schaffe, kann ich den kabarettisti- schen Jahresr\u00fcckblick \u201aDie Talfahrt\u2018 ganz bestimmt noch bis zum 70. Geburtstag mitgestalten\u00a0&#8211; und das sind noch acht Jahre. Im Solo-Bereich sp\u00fcre ich, dass es so langsam reicht. Ich habe jede B\u00fchne bespielt, die ich bespielen wollte. Ich habe in den 90er Jahren erfolgreich Radio gemacht, bis ich nicht mehr durfte, weil ich kein Abitur hatte. Ich habe wirklich alle H\u00f6hen und Tiefen erlebt. Wann aber wirklich Schluss ist, kann ich beim besten Willen noch nicht sagen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Glauben Sie denn, das sich ihre Fans einen \u201aScheuge\u2018 im Rollstuhl vorstellen k\u00f6nnen?<\/strong><\/p>\n<p>J\u00fcrgen Scheugenpflug: \u201eDas wei\u00df ich gar nicht. Ich k\u00f6nnte mir durchaus vorstellen, irgendwann trotz aller Gebrechen auf der B\u00fchne Geschichten zu erz\u00e4hlen. Es gab einmal einen irischen Komiker, der die ganze Zeit in einem Sessel sa\u00df. Vor ihm stand ein kleiner Tisch mit einem Glas Whisky. Er hat den Leuten einfach nur Storys aufgetischt. Und ob ich nun im Sessel oder im Rollstuhl auf der B\u00fchne sitze, das w\u00e4re f\u00fcr kein Hinderungsgrund. Gut m\u00f6glich, dass ich das noch mache. Und trotzdem habe ich gro\u00dfe Hochachtung vor Kollegen, die es schaffen, zum richtigen Zeitpunkt aufzuh\u00f6ren.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Vielen Dank f\u00fcr das offene und interessante Gespr\u00e4ch<\/strong><\/p>\n<p><strong>Das Interview f\u00fchrte Peter Pionke\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\"><strong>Vita<\/strong><\/span><\/p>\n<p>1989 war nicht nur f\u00fcr die Republik, sondern auch f\u00fcr J\u00fcrgen H. Scheugenpflug (62) ein Jahr der Wende. Er gab den Traum auf, Rockmusiker zu werden, sondern entschloss sich, frei nach dem Motto: schweigen ist Silber &#8211; reden ist Gold &#8211; es von nun an mit dem Wort zu versuchen. Zun\u00e4chst als Sextett, sp\u00e4ter als Duo.<\/p>\n<p>1994 wurde der Spa\u00df Ernst. Nach einer kurzen Karriere als Stra\u00dfenmusiker in Barcelona, einer absolvierten Banklehre, drei Jahren Einsatz als Polizeibeamter und Leiter einer D\u00fcsseldorfer Krankenversicherung, gab er seinen \u201enormalen\u201c Job auf und st\u00fcrzte sich kopf\u00fcber ins &#8222;K\u00fcnstlerleben&#8220;. Scheugenpflug moderierte drei Jahre lang bei Radio Wup- pertal das \u201eKultur-Special&#8220;. Dort entstand auch die Comedy-Figur &#8222;Hermann Oberk\u00f6tter&#8220;, mit der er w\u00f6chentlich lokale, teils brisante Themen verarbeitete.\u201c Hermann&#8220; erlangte mit \u00fcber 300 Beitr\u00e4gen schnell \u00fcberregionale Bekanntheit.<\/p>\n<p>Im legend\u00e4ren Schmidt-Theater in Hamburg moderierte J\u00fcrgen H. Scheugenpflug \u00fcber 80 Mal die &#8222;gnadenlose Schmidt-Mit- ternachtsshow&#8220; auf der Reeperbahn.<br \/>\n1998 \u00fcberzeugte Scheugepflug mit seinem ersten Solopogramm &#8222;Irre sind m\u00e4nnlich\u201c. Mittlerweile hat er 12 erfolgreiche Solo-Programme geschrieben.<\/p>\n<p>Seit 2007 stellt J\u00fcrgen H. Scheugenpflug seine langj\u00e4hrigen Erfahrungen als Kabarettist auch in den Dienst der Nachwuchsf\u00f6rderung. Zu diesem Zweck gr\u00fcndete er die Bergische Akademie f\u00fcr Kabarett &amp; Comedy (Kabcom e.V.) und bietet regelm\u00e4\u00dfig Seminar und Workshops an. Seit Beginn des Jahres 2008 schreibt J\u00fcrgen H. Scheugenpflug regelm\u00e4\u00dfige, satirische Kolumnen f\u00fcr die Westdeutsche Zeitung mit dem Titel &#8222;H\u00f6r ma\u201c. Und last, but\u00a0not least: Talfahrt: der politische Jahresr\u00fcckblick f\u00fcr Wuppertal und Umgebung. Eine Gemeinschaftproduktion mit Jens Neutag und dem Musiker Ulrich Rasch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>J\u00fcrgen Scheugenpflug: Man kann k\u00fcrzer treten &#8211; muss aber nicht&#8230; &#8211; Wuppertaler Kabarettist steht seit \u00fcber 30 Jahren erfolgreich auf der B\u00fchne.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":21085,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-21087","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-12 19:55:43","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21087","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=21087"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21087\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50052,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21087\/revisions\/50052"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/21085"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21087"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=21087"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=21087"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}