{"id":20959,"date":"2018-09-08T12:06:17","date_gmt":"2018-09-08T10:06:17","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.10.16\/newsportal\/stadtzeitung\/index.php\/2018\/09\/08\/achtung-achtung-hier-spricht\/"},"modified":"2022-01-29T18:00:11","modified_gmt":"2022-01-29T17:00:11","slug":"achtung-achtung-hier-spricht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2018\/09\/08\/achtung-achtung-hier-spricht\/","title":{"rendered":"Achtung, Achtung, hier spricht&#8230;"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_48332\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 960px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-48332\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/IMG_6650_a.jpg\" alt=\"\" width=\"950\" height=\"633\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Marketing-Experte Vok Dams &#8211; \u00a9 Dirk Sengotta<\/span><\/div>\n<p>\u201eHeute schreibe ich Ihnen\u201c, beginnt eine Anfrage an mich und unser ATELIERHAUS, \u201enicht wegen der tagungswirtschaft, sondern tagungsplaner.de. Unser Portal mit Datenbank und Buchungsportal listet 48.000 Anbieter und publiziert das Handbuch tagungsplaner. 2019 wird es mit einer Auflage von 38.000 Exemplaren erscheinen und rund 1.000 Venues auff\u00fchren.\u201c<\/p>\n<p>Und weiter: \u201eDer erste Abschnitt des Handbuchs soll den Lesern als \u201eTrendbook\u201c dienen. Dieses Jahr wollen wir unseren Trends einen Beitrag zum Thema \u201eAchtsamkeit\u201c voranstellen. Erg\u00e4nzen soll\u00a0 diesen eine Synopsis mit vier K\u00f6pfen aus der Konferenz- und Eventindustrie, die ihre Gedanken zu Achtsamkeit im Umgang mit sich und anderen teilen, damit Beziehungen und Begegnungen und somit Veranstaltungen gelingen.\u201c<\/p>\n<p>Wie soll man auf eine solche Anfrage reagieren, wenn sie denn noch weiter ausf\u00fchrt: \u201eIn diesem Zusammenhang kam uns Vok Dams in den Sinn. Warum? Weil er \u00fcber jahrzehntelange Berufserfahrung verf\u00fcgt, weil wir ihn als (Nach- und Vor-)Denker, als klugen Mann und Menschenkenner sch\u00e4tzen.\u201c<br \/>\nDanke f\u00fcr die Blumen!<\/p>\n<p>Meine Reaktion: Bei so vielen Vorschusslorbeeren kann man ja kaum nein sagen.\u00a0Achtsamkeit als Trend? Ein interessanter Ansatz. Kann man ja mal dr\u00fcber nachdenken.<\/p>\n<p>Achtung! Meine Aufmerksamkeit, meine Neugierde waren geweckt. Meine Achtung f\u00fcr Projekt, Thema und Zielsetzung sicher. Mehr noch, meine Achtung vor dem Thema wuchs in dem Ma\u00dfe, in dem ich mich damit besch\u00e4ftigte. Wo anfangen, wo aufh\u00f6ren? Bei den griechischen Philosophen, dem sozialen Miteinander, dem zielorientierten Gespr\u00e4chs- und Kommunikationstraining, dem aktuellen politischen Diskurs oder der vielfach fehlenden Achtung des Anderen in den (a-)sozialen Medien?<\/p>\n<p>Achtung, Achtung, hier spricht\u2026!<br \/>\n\u2026 ja wer auch immer. Wenn die Polizei, also die \u201eOrdnungsmacht\u201c, Achtsamkeit verlangt, um ihre Botschaft an den Mann, die Frau oder auch die Kinder zu bringen,<br \/>\ntut sie dies, um Ordnung zu schaffen. Und man tut gut daran, zuzuh\u00f6ren und zu reagieren, um unliebsame Zusammenst\u00f6\u00dfe zu vermeiden.<\/p>\n<p>In hierarchischen Systemen kann man Achtsamkeit verlangen oder mangelnde Achtsamkeit abstrafen. Kraft Amtes erf\u00e4hrt man Aufmerksamkeit, weil es das Leben und \u00dcberleben im Hier und Jetzt sichert.<\/p>\n<p>In demokratischen Systemen ist es schon etwas schwieriger. Gilt es doch, einerseits ge-, also beachtet zu werden, andererseits (speziell im Marketing) Beachtung zu finden, um die eigene Botschaft zu platzieren.\u00a0Die L\u00f6sung ist der wechselseitige Austausch. Auch Kommunikation genannt.<\/p>\n<p>Hierf\u00fcr gibt es Regeln, die sich bew\u00e4hrt haben. Die Achtung des Anderen ist eine Grundvoraussetzung f\u00fcr den zielorientierten Austausch. Im Kommunikationstraining auch \u201eaktives Zuh\u00f6ren\u201c genannt, hilft es, das Wechselspiel unterschiedlicher Erwartungen und Ziele anzugleichen und neu auszurichten.<\/p>\n<p>Achtsamkeit ist die Wertsch\u00e4tzung des Anderen, des Gegen\u00fcber. Sie scheint in der Zeit des \u201eMultitasking\u201c, der (a-)sozialen Medien, der Oberfl\u00e4chlichkeit und mangelnden Konzentration aus der Mode gekommen zu sein.<\/p>\n<p>W\u00e4re da nicht der nat\u00fcrliche Bedarf am pers\u00f6nlichen Austausch, der mit der zunehmenden kommunikativen Technisierung zu wachsen scheint. Seien es Stadtfeste, politische Demonstrationen, religi\u00f6se Gro\u00dfveranstaltungen oder Kulturfestivals. Gelegenheiten, die ungeteilte Aufmerksamkeit einzufordern oder anzubieten.<\/p>\n<p>In einer pluralistischen Gesellschaft sind es besonders die Marketing-Events, die alle diese Voraussetzungen ber\u00fccksichtigen und eine Basis gegenseitiger Achtung bieten. Ungeteilte Aufmerksamkeit, ausgerichtet auf innere und \u00e4u\u00dfere Situationen, die es zu empfinden und wahrzunehmen gilt. Die Achtung des Gastgebers kombiniert mit der vollen Aufmerksamkeit des Gastes. Pr\u00e4sent sein in dem, was gerade passiert. Voraussetzung f\u00fcr Akzeptanz und Verst\u00e4ndnis.<\/p>\n<p>Achtung! Das ist nicht neu.<br \/>\nSchon Epiktets erkannte vor fast 2000 Jahren, dass wir zwei Ohren und einen Mund haben. Damit wir doppelt so viel hinh\u00f6ren wie reden k\u00f6nnen. Das wird wohl auch in Zukunft so bleiben.<\/p>\n<p>Welche Rolle spielt nun die Achtsamkeit in Wuppertal? In dem st\u00e4ndigen Dialog um politische Auseinandersetzungen, strategische Entscheidungen und praktische Umsetzung?<br \/>\nWelche Rolle spielt die Achtsamkeit im Spannungsfeld einer Stadt, die sich gerade mit ihrem Leuchtturm \u201eNeuer D\u00f6ppersberg\u201c neu erfindet und mit einem Caf\u00e9 COSA die Drogenszene, Obdachlose und Hilfsbed\u00fcrftige in den Mittelpunkt des Interesses stellt?<\/p>\n<p>Wie m\u00f6chte eine Stadt gesehen werden, auf die ihre B\u00fcrger stolz sind, die Besucher und Investoren anzieht, die wirtschaftlich wachsen muss, um letztlich auch soziale Probleme l\u00f6sen zu k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Wie achten wir die, die nicht hilfsbed\u00fcrftig sind, die in WUPPERTAL leben, einkaufen und sich wohlf\u00fchlen m\u00f6chten?<\/p>\n<p>Es lohnt, dar\u00fcber nachzudenken, wie man ein Produkt pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>Auch WUPPERTAL ist ein Produkt.<\/p>\n<p>Mit vielen positiven, au\u00dfergew\u00f6hnlichen und faszinierenden Produkteigenschaften.An den Schwachstellen sollte man arbeiten. Aber es ist kontraproduktiv, sie optisch und kommunikativ in den Mittelpunkt zu stellen.<\/p>\n<p>Wir bleiben dabei:<br \/>\n<strong>WOW! WUPPERTAL!<\/strong><br \/>\nDie Erlebnisstadt mit der Schwebebahn.<\/p>\n<p><strong>Ihr Vok Dams<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In seiner vielbeachteten Kolumne &#8222;DENKANST\u00d6SSE aus dem ATELIERHAUS&#8220; befasst sich Event-Marketing-Experte Vok Dams diesmal mit dem Thema Achtsamkeit: &#8222;Achtung, Achtung, hier spricht\u2026!\u00a0Achtsamkeit ist die Wertsch\u00e4tzung des Anderen&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":20957,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26],"tags":[4154,43,3258],"class_list":["post-20959","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik","tag-denkanstoesse-aus-dem-atelierhaus","tag-vok-dams","tag-vok-dams-atelierhaus"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-13 08:39:53","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20959","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=20959"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20959\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48432,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20959\/revisions\/48432"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/20957"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=20959"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=20959"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=20959"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}