{"id":20698,"date":"2018-08-10T06:11:16","date_gmt":"2018-08-10T04:11:16","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.10.16\/newsportal\/stadtzeitung\/index.php\/2018\/08\/10\/udo-dirkschneider-keine-musik-aus-der-schmuseabteilung\/"},"modified":"2025-05-12T19:04:56","modified_gmt":"2025-05-12T17:04:56","slug":"udo-dirkschneider-keine-musik-aus-der-schmuseabteilung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2018\/08\/10\/udo-dirkschneider-keine-musik-aus-der-schmuseabteilung\/","title":{"rendered":"Udo Dirkschneider: Keine Musik aus der Schmuseabteilung"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_45369\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-45369\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/RS65499-2-1024x742.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"742\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Rock-R\u00f6hre Udo Dirkschneider &#8211; \u00a9 Ralf Silberkuhl<\/span><\/div>\n<p>Udo Dirkschneider (66) ist wahrlich kein Mann der leisen T\u00f6ne. Bei seinen Konzerten gibt es immer kr\u00e4ftig etwas auf die Ohren: Daf\u00fcr sorgt schon seine unnachahmliche Reibeisenstimme &#8211; Alleinstellungsmerkmal und Markenzeichen in einem. Die Fans lieben seine Rock-R\u00f6hre. Seine Mit-Musiker von \u201eAccept\u201c warfen ihn 1987 aber genau deswegen aus der Band. Sie wollten den \u201eScorpions\u201c Konkurrenz machen. Doch daf\u00fcr war Dirkschneiders Donner-Stimme nicht geeignet.<\/p>\n<p>Der S\u00e4nger reagierte aber nicht verstimmt, sondern gr\u00fcndete kurzerhand seine Heavy Metal-Band \u201eU.D.O.\u201c Sich und seinem Stil blieb er treu. Und der Erfolg gab ihm Recht. U.D.O. ist mittlerweile zu einer Art Familien-Unternehmen geworden. Sohnemann Sven (25) trommelt n\u00e4mlich seit 2015 am Schlagzeug. Am 31. August kommt das neue, gemeinsame Album \u201eSteelfactory\u201c heraus.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-83834\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Hand-aufs-Herz-88510200.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"66\" \/><\/p>\n<p>Und da lassen es Udo &amp; Co. wieder richtig krachen. \u201eKeine Spur von Altersmilde\u201c, schreibt das Fachblatt \u201eMetal-Hammer\u201c \u00fcber die neuen Songs aus dem Hause Dirkschneider. Lieder aus der Weichsp\u00fclabteilung h\u00e4tte auch niemand erwartet. Bevor Udo Dirkschneider mit dem neuen Hammer-Album auf Tour geht, gab er der STADTZEITUNG ein umfassendes Interview.<\/p>\n<p><strong>DS: Ein ganzes Leben auf der B\u00fchne, war das immer Ihr Traum?<\/strong><\/p>\n<p>Udo Dirkschneider: \u201eAm Anfang nicht unbedingt. Das hat sich dann langsam entwickelt. Und heute kann ich ganz gut damit leben.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Was ist das eigentlich f\u00fcr ein Gef\u00fchl, dass die Band Accept, die Sie mit gegr\u00fcndet und entschieden gepr\u00e4gt haben, ohne Sie weiter durch die Welt tourt?<\/strong><\/p>\n<p>Udo Dirkschneider: \u201eDamit habe ich kein Problem. Die Band-Mitglieder haben das so entschieden. Es sieht ja auch so aus, dass sie damit durchaus Erfolg haben. Die Sache ist so lange her. Ich habe ja jetzt auf der Dirkschneider-Tour noch einmal die alten Accept-Songs gespielt und damit f\u00fcr mich einen guten Abschluss gefunden.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Ihre markante Reibeisenstimme ist ja Ihr Markenzeichen, war aber auch der Grund, warum Sie bei Accept gehen mussten. Ihre Band-Kollegen wollten sich in Richtung Scorpions orientieren. Wie hart war das f\u00fcr Sie?<\/strong><\/p>\n<p>Udo Dirkschneider: \u201eEs ist schon sch\u2026, wenn man quasi aus dem eigenen Haus geworfen wird. Die Jungs wollten kommerzieller werden. Ich bin aber ganz gut damit klar gekommen und relativ schnell mit U.D.O. auf Tournee gegangen &#8211; zusammen mit Guns n\u2019 Roses und Lita Ford. Ich habe da gar nicht gro\u00df dr\u00fcber nachgedacht. Das kam erst sp\u00e4ter. Aber immerhin gibt es U.D.O. inzwischen l\u00e4nger als Accept.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sind Sie wirklich durch den Beatles-Song \u201eI\u2019m Down\u201c zur Rock-Musik gekommen?<\/strong><\/p>\n<p>Udo Dirkschneider: \u201eDas stimmt. \u201e I\u2019m Down\u201c war meine erste Single, die ich von meinen Eltern geschenkt bekam. Durch diesen Song bin ich auf den Geschmack gekommen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Als sie die Rolling Stones h\u00f6rten, sollen Sie John, Paul, George und Ringo eher f\u00fcr Waschlappen gehalten haben. Hat sich Ihr Bezug zur Musik der Beatles ge\u00e4ndert?<\/strong><\/p>\n<p>Udo Dirkschneider: \u201eWaschlappen ist zu hart: Aber im Vergleich zu den Stones kamen die Beatles doch eher aus der Weichsp\u00fclabteilung. Damals waren wir noch rebellisch. Aber inzwischen habe ich fast alle Beatles-Alben zuhause im Schrank.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_45370\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 691px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-45370\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/RS65471-681x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"681\" height=\"1024\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Udo Dirkschneider &#8211; \u00a9 Ralf Silberkuhl<\/span><\/div>\n<p><strong>DS: Am Metal-Bereich sind ja moderne Trends eher spurlos vor\u00fcber gegangen, ist das ein Grund warum die alten Heroes wie Judas Priest, ACDC und auch Sie immer noch angesagt sind?<\/strong><\/p>\n<p>Udo Dirkschneider: \u201eDas Rezept ist relativ einfach: Man muss gute Songs schreiben, die zeitlos sind. Und wir spielen handgemachte Musik, die sehr pers\u00f6nlich ist und ehrlich her\u00fcber kommt. Das sp\u00fcren die Leute. Und deshalb sind die alten Hasen wie Judas Priest, Metallica oder ACDC immer noch so erfolgreich.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Wie entstehen Ihre Song-Ideen?<\/strong><\/p>\n<p>Udo Dirkschneider: \u201eIch brauche nur den Fernseher einzuschalten, dann kommen mir schon die Ideen entgegen. Und manchmal habe ich auch eine Melodie im Kopf, die ich dann weiter verarbeite.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sie haben ja eigentlich mal als Keyboarder angefangen, ehe Sie auf Gesang umgestiegen sind. Wie gut beherrschen Sie das Tasten-Instrument heute noch?<\/strong><\/p>\n<p>Udo Dirkschneider: \u201eIch will es einmal so sagen: Song-Ideen kann ich auf dem Keyboard festhalten. Daf\u00fcr reicht es. Aber Noten lesen konnte ich noch nie.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Wolfgang Niedecken von BAP hat gesagt, fr\u00fcher konnten wir von unseren Albumverk\u00e4ufen leben, heute w\u00e4re das ohne Auftritte und Tourneen gar nicht mehr m\u00f6glich. Haben Sie die gleichen Erfahrungen gemacht?<\/strong><\/p>\n<p>Udo Dirkschneider: \u201eDas kann ich so unterschreiben. Die Zeiten, dass man vom Verkauf der Alben leben konnte, sind lange vorbei. Heute sind das Live-Gesch\u00e4ft und das Merchandising die beiden Haupteinnahme-Quellen f\u00fcr uns Musiker.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sie waren in allen ihrer Bands immer der Boss, der den Ton angegeben hat. War Ihnen das wichtig oder hat es sich einfach so ergeben?<\/strong><\/p>\n<p>Udo Dirkschneider: \u201eIch habe damals Accept mit dem Ziel gegr\u00fcndet, die h\u00e4rteste und lauteste Band in Deutschland zu kreieren. Das habe ich geschafft. Dann wurde ich aus meiner eigenen Band herausgeschmissen und ich habe U.D.O. gegr\u00fcndet. Da musste ich am Anfang noch den Chef spielen. Aber inzwischen ist das absolutes Teamwork. Die eine oder andere Sache muss ich schon noch entscheiden, aber im Prinzip l\u00e4uft die ganze Sache jetzt sehr demokratisch ab.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Wie ist es, mit dem eigenen Sohn in einer Band zu spielen?<\/strong><\/p>\n<p>Udo Dirkschneider: \u201eDas macht Riesen-Spa\u00df. Er bekommt aber keine Extraw\u00fcrste gebraten. Er ist ein ganz normales Bandmitglied. Private Geschichten bleiben auch privat und haben im Band-Alltag nichts zu suchen. Es ist schon ein geiles Gef\u00fchl, wenn man sich auf der B\u00fchne umdreht und da sitzt der eigene Sohn am Schlagzeug.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_34274\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-34274\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/6f889f89254aa021c6ffb3bf0b91adf6-3-1024x638.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"638\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Band U.D.O.: (v.l.) Andrey Smirnov, Fabian Dee Dammers, Udo Dirkschneider, Sven Dirkschneider und Tilen Hudrap &#8211; @ U.D.O.<\/span><\/div>\n<p><strong>DS: Und bringt Ihr Sohn auch seine musikalischen Ideen mit ein?<\/strong><\/p>\n<p>Udo Dirkschneider: \u201eBeim Komponieren der Songs f\u00fcr das neue Album \u201aSteelfactory\u2018 haben wir als Team gearbeitet. Er stammt aus einer anderen Generation, hat einen eigenen Musikgeschmack. Daraus ergeben sich schon Einfl\u00fcsse. Die Grundbasis ist ja in der Heavy-Metal-Musik ohnehin vorhanden. Und da ist es sicher gut, neue Einfl\u00fcsse aus einer anderen Generation zu bekommen. Das macht die Sache f\u00fcr uns alte Hasen interessant und spannend.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Welche Musik h\u00f6ren Sie eigentlich privat?<\/strong><\/p>\n<p>Udo Dirkschneider: \u201eAlles durch die Bank. Ich h\u00f6re sehr viel Radio, haupts\u00e4chlich \u201eRock-Antenne\u201c. Ich bin keiner, der sich den ganzen Tag Mot\u00f6rhead oder ACDC anh\u00f6rt. Ich lasse mich von Musik unterschiedlichster Stile berieseln.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sind Sie noch ein guter alter Platten- und CD-Sammler oder Downloaden Sie auch Musik?<\/strong><\/p>\n<p>Udo Dirkschneider: \u201eIch habe irgendwann damit aufgeh\u00f6rt, Alben zu kaufen. Wenn etwas interessantes Neues auf den Markt kommt, kriege ich das ohnehin so zugesteckt. Ein Downloader bin ich auf keinen Fall.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Wacken ist inzwischen so etwas wie das Metal-Mekka. Was macht dieses Festival in einem Ort, an dem sonst nur K\u00fche grasen, aus?<\/strong><\/p>\n<p>Udo Dirkschneider: \u201eEine riesengro\u00dfe Party! Wacken ist besonders f\u00fcr jede neue Band ganz wichtig, weil dort die gesamte Weltpresse vertreten ist. Ich muss mich zum Gl\u00fcck dort nicht mehr profilieren. F\u00fcr mich ist das einfach ein gro\u00dfes Happening. Ich stehe dort sehr gerne auf der B\u00fchne vor 70.000 oder 80.000 Fans, die mitsingen und Party feiern.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Wie erkl\u00e4ren sie das Ph\u00e4nomen Wacken. Dort treffen Bands, die seit Jahrzehnten erfolgreich sind, auf Gruppen, deren Mitglieder ihre Enkel sein k\u00f6nnten?<\/strong><\/p>\n<p>Udo Dirkschneider: \u201eWir haben 1998 zum ersten Mal in Wacken gespielt. Da war das Festival noch ziemlich klein. Die beiden Organisatoren haben die richtigen Bands zum richtigen Zeitpunkt geholt und dadurch wurde das Festival immer gr\u00f6\u00dfer. Eine echte Erfolgsgeschichte. Man muss aber sagen, dass der Kommerz mittlerweile eine gro\u00dfe Rolle spielt.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sie haben jetzt mit einem kompletten Sinfonieorchester auf der B\u00fchne gestanden, h\u00e4tten Sie sich das in den 80er Jahren \u00fcberhaupt vorstellen k\u00f6nnen?<\/strong><\/p>\n<p>Udo Dirkschneider: \u201eNicht wirklich! Als Stefan Kaufmann noch in der Band war, haben wir einmal kurz mit dem Prager Sinfonieorchester zusammen gearbeitet. Das war uns aber zu schmalzig. Wir haben jetzt drei Konzerte mit einem Orchester gespielt, das zum gro\u00dfen Teil aus Bl\u00e4sern bestand. Blechinstrumente passen sehr gut zu Metal-Musik. Das war sensationell. Die Leute habe darauf richtig abgefeiert.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Im August kommt Ihr neues U.D.O.-Album \u201aSteelfactory\u2018 heraus. Sicher keine \u201aKuschelrock-CD\u2018, wie schon der Titel verr\u00e4t. Was erwartet den H\u00f6rer?<\/strong><\/p>\n<p>Udo Dirkschneider: \u201eViel Metal-Musik. Auf dem Album gibt es zwar auch eine Ballade. Es ist aber ein Heavy-Album und kommt wahrlich nicht aus der Schmuseabteilung.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Mick Jagger wird 75, Charly Watts bald 78 &#8211; wird man Sie in dem Alter auch noch auf der B\u00fchne sehen?<\/strong><\/p>\n<p>Udo Dirkschneider: \u201eDas kann ohne Weiteres passieren. Solange ich Spa\u00df habe, meine Stimme funktioniert, ich gesund bleibe und die Leute in meine Konzerte kommen, sehe ich kein Ende. Es macht immer noch Laune, auf Tour zu sein. Man ist relaxter geworden und Partys feiern wir auch nicht mehr jeden Tag. Das w\u00fcrde gar nicht mehr gehen. Irgendwann wird sicher einmal Feierabend sein. Aber im Augenblick ist das noch nicht abzusehen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Auf der B\u00fchne sterben zu wollen, ist das ein realistischer Traum oder doch eher nur Folklore?<\/strong><\/p>\n<p>Udo Dirkschneider: \u201eEs ist bestimmt nicht mein Traum, auf der B\u00fchne zu sterben. Ich werde mit Sicherheit sp\u00fcren, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um aufzuh\u00f6ren.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Wie pflegen Sie eigentlich Ihre Stimme, die ja Ihr Markenzeichen ist?<\/strong><\/p>\n<p>Udo Dirkschneider: \u201eGar nicht. Ich singe mich vor einer Show auch nicht warm. Ich marschiere auf die B\u00fchne und dann geht\u00b4s los.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Gibt es heute eigentlich mehr oder weniger Groupies?<\/strong><\/p>\n<p>Udo Dirkschneider (lacht): \u201eDie sind im Gegensatz zu den 80erJahren sehr selten geworden\u2026\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Und wann treten Sie mal wieder in Wuppertal auf?<\/strong><\/p>\n<p>Udo Dirkschneider: \u201eDas kann ich noch nicht sagen. Ende Oktober touren wir mit dem neuen Album \u201aSteelfactory\u2019 durch Russland, dann sind wir bis Mitte Dezember in S\u00fcdamerika unterwegs. Mitte Januar beginnt dann die Europa-Tournee. Ob wir auch in Wuppertal spielen, steht noch nicht fest.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Vielen Dank f\u00fcr das offene, interesante Gespr\u00e4ch<\/strong><\/p>\n<p><strong>Das Interview f\u00fchrte Peter Pionke<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_35420\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 708px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-35420\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/DOG_A_P01_Udo-1024x735.jpg\" alt=\"\" width=\"698\" height=\"501\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Metal-Legende Udo Dirkschneider &#8211; \u00a9 Udo Dirkschneider<\/span><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>VITA<\/strong><\/p>\n<p>Udo Dirkschneider wurde am 06. April 1952 in Wuppertal geboren. Als 12J\u00e4hriger kam er erstmals mit Rock- und Pop-Musik in Ber\u00fchrung, als ihm seine Eltern die Beatles-Single \u201eI\u2019m Down\u201c schenkten. Musikalisch f\u00fchlte er sich aber den raueren \u201eRolling Stones\u201c enger verbunden.<\/p>\n<p>Im Alter von 14 Jahren bekam Udo Dirkschneider ein Keyboard. Als Autodidakt brachte er sich selbst das Keyboardspielen bei. Mit einem Klassenkameraden, dem Gitarristen Michael Wagener, der sp\u00e4ter ein erfolgreicher Produzent wurde, gr\u00fcndete er eine Band. Drei Jahre lang tourten sie durch Klubs.1971 \u00e4nderte Dirkschneider und Wagener den Bandnamen in \u201eAccept\u201c. Der Start einer Erfolgsgeschichte.<\/p>\n<p>Das Album \u201eBalls To The Wall\u201c verkaufte sich weltweit \u00fcber zwei Millionen Mal. Doch 1987 musste Udo Dirkschneider \u201eAccept\u201c, die Band, die er mitgegr\u00fcndet hatte, verlassen. Die anderen Bandmitglieder wollten kommerzieller werden und sich an der Musik der \u201eScorpions\u201c orientieren. Doch dazu passte Udo Dirkschneiders Reibeisenstimme nicht.<\/p>\n<p>Dirkschneider gr\u00fcndete die Heavy Metal-Fromation U.D.O. und ver\u00f6ffentlichte das Album \u201eAnimal House\u201c &#8211; der Erfolg blieb ihm treu. Von 1992 bis 1996 dann die Reunion von \u201eAccept\u201c. Nach der erneuten Trennung von \u201eAccept\u201c reaktivierte die Wuppertaler Rockr\u00f6hre seine Band U.D.O., bei der mittlerweile sein Sohn Sven (25) am Schlagzeug sitzt. Am 31.08. kommt das neue Album \u201eSteelfactory\u201c heraus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Wuppertaler Metal-S\u00e4nger Udo Dirkschneider\u00a0bleibt sich und seinem Stil treu: Sein neues Album\u00a0kommt nicht aus der Schmuseabteilung. \u00dcber sein bewegtes Leben spricht er im &#8222;Hand aufs Herz&#8220;-Interview.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":20697,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[32],"tags":[2060,5847,5472,2059],"class_list":["post-20698","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-interviews","tag-accept","tag-heavy-metal","tag-udo","tag-udo-dirkschneider"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-28 08:28:35","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20698","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=20698"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20698\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":83883,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20698\/revisions\/83883"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/20697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=20698"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=20698"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=20698"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}