{"id":20638,"date":"2018-08-04T09:46:56","date_gmt":"2018-08-04T07:46:56","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.10.16\/newsportal\/stadtzeitung\/index.php\/2018\/08\/04\/tue-gutes-und-rede-darueber\/"},"modified":"2022-01-29T18:01:30","modified_gmt":"2022-01-29T17:01:30","slug":"tue-gutes-und-rede-darueber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2018\/08\/04\/tue-gutes-und-rede-darueber\/","title":{"rendered":"Tue Gutes und rede dar\u00fcber"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_45650\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-45650\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG_8433-2-1024x768.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Vok Dams unterwegs mit dem Wahrzeichen Wuppertals &#8211; der Schwebebahn &#8211; \u00a9 Vok Dams iNotes<\/span><\/div>\n<p>Dass sich in Wuppertal etwas tut, wei\u00df inzwischen jeder. Sp\u00e4testens, wenn er in der Stadt im Stau steht, die Baustelle vor der Haust\u00fcre nicht fertig wird, der Bahnhof nicht erreichbar ist (Vergangenheit?) oder wieder eines unserer Traditionsgesch\u00e4fte in der Innenstadt endg\u00fcltig dicht macht.<\/p>\n<p>Dass sich in Wuppertal etwas tut, ist auch \u00fcberregional ein Thema. Sp\u00e4testens, wenn die Kultur ins Spiel kommt. Sei es die Absage der gro\u00dfen Ausstellung \u201eAufbruch in die Freiheit\u201c im Von der Heydt-Museum, mit der die erfolgreiche \u00c4ra des Museumsdirektors Dr. Gerhard Finkh grandios abgeschlossen werden sollte, oder die ger\u00e4uschvolle K\u00fcndigung von Adolphe Binder, die als Intendantin des Pina Bausch Tanztheaters bundesweit f\u00fcr Schlagzeilen sorgte und Lothar Leuschen von der Westdeutschen Zeitung (WZ 20.07.18) zu dem Kommentar veranlasste: \u201eKulturbetriebe vergeben Schleudersitze. Kamioka, von Treskow, Weigand, Abbrederis, Binder \u2013 an Wuppertals B\u00fchnen ist der personelle Kehraus mehr Regel als Ausnahme.\u201c<\/p>\n<p>Die ausw\u00e4rtigen Kommentare waren da noch weniger zur\u00fcckhaltend und sprachen von \u201eIntrigen ruinieren Tanztheater\u201c (Welt) oder dem \u201eScherbentanz in Wuppertal\u201c (Deutschlandfunk).<\/p>\n<p>Schlagzeilen, die selbst bei den Wuppertal Botschaftern f\u00fcr Verwirrung sorgten und das Thema Krisenkommunikation in die Diskussion brachten.<\/p>\n<p>Die Wuppertal Botschafter kennen Sie. Oder Sie k\u00f6nnen sie kennen lernen. Durch einen Blick auf die Homepage der Wuppertal Marketing GmbH.<\/p>\n<p>Es sind Pers\u00f6nlichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft, die sich verpflichtet haben, konkrete Ma\u00dfnahmen zu unterst\u00fctzen, die Wuppertal st\u00e4rken und weiterbringen.<\/p>\n<p>Krisenkommunikation ist etwas anderes.<\/p>\n<p>\u201eKrisenkommunikation umfasst (nach Wikipedia) alle Ma\u00dfnahmen zur kommunikativen Vermeidung (potenzielle Krisenphase), Fr\u00fcherkennung (latente Krisenphase), Bew\u00e4ltigung (akute Krisenphase) und Nachbereitung (Nach-Krisenphase) von Krisensituationen.\u201c<\/p>\n<p>Also nicht ganz einfach. Es gibt \u2013 eben weil es nicht ganz einfach ist \u2013 Kommunikationsunternehmen (PR-Agenturen), die sich auf eine professionelle Kommunikation von Krisensituationen spezialisiert haben.<\/p>\n<p>Aber dazu bedarf es einer fr\u00fchen Erkenntnis, eines klaren Plans und einer offenen Kommunikation, die Ereignisse sachlich bewerten und in den richtigen Zusammenhang stellen.<\/p>\n<p>Wenn diese Elemente fehlen, f\u00e4llt es selbst Wuppertal Botschaftern schwer, derartige Ereignisse unbeschwert zu kommentieren.<\/p>\n<p>Wie erfreulich ist es da, wenn J\u00f6rn Koldehoff von der Wuppertaler Rundschau (18.07.18) in einem Kommentar \u201eein neues altes Markenzeichen der Stadt Wuppertal entdeckt\u201c und titelt \u201eDer Wurm ist drin \u2013 endlich!\u201c.<\/p>\n<p>Gemeint ist der sogenannte \u201eWupperwurm\u201c, ein identit\u00e4tsstiftendes Logo der Stadt Wuppertal. Ein stilisierter Fluss mit Schwebebahn, der mit Aufklebern \u201eWuppertal gr\u00fc\u00dft aus dem Bergischen Land\u201c weltweit erfrischende und positiv besetzte Assoziationen zu Wuppertal vermittelte.<\/p>\n<p>Wiederentdeckt hat er dieses Logo auf der neugestalteten Homepage der Stadt Wuppertal www.wuppertal.de, der er mit Recht (und nicht nur wegen des WupperWurms) uneingeschr\u00e4nktes Lob zollt.<\/p>\n<p>Ein erster Schritt zur\u00fcck zum viel geforderten \u201eureigenen Wuppertaler Erscheinungsbild\u201c (Corporate Identity) also.<\/p>\n<p>Dass dieses Logo auch das Strategie-Papier \u201eWuppertal 2025\u201c ziert, l\u00e4sst hoffen.\u00a0Nicht nur die Bestandsaufnahme, auch die Beschreibung der 12 Schl\u00fcsselprojekte weist eine Dynamik auf, die begeistern kann.<\/p>\n<p>Zumindest dann, wenn diese Themen auf die Agenda gesetzt und offensiv in die Kommunikation eingebunden werden. Ein Marketing-Konzept ist ja in Vorbereitung.<\/p>\n<p>WOW! WUPPERTAL! kann man da nur sagen.<\/p>\n<p>Diese Begeisterung w\u00fcrde man sich f\u00fcr alle st\u00e4dtischen Aktivit\u00e4ten w\u00fcnschen.\u00a0Die Wiedererkennbarkeit durch das identit\u00e4tsstiftende Logo, den frischen und \u00fcbersichtlichen Auftritt der neuen Homepage, die Bestandsaufnahme und den Ausblick des Strategiepapiers Wuppertal 2025.<\/p>\n<p>Wir haben einiges zu sagen. Warum sagen wir es nicht?<\/p>\n<p>Wir sollten das Ansehen Wuppertals nicht von Personaldebatten im Kulturbereich abh\u00e4ngig machen.<\/p>\n<p>(Stadt-)Marken st\u00e4rken und Themenfelder positiv besetzen hilft auch, in Krisensituationen glaubw\u00fcrdig zu kommunizieren.<\/p>\n<p>Wir bleiben dabei:<\/p>\n<p>WOW! WUPPERTAL!<br \/>\nDie Erlebnisstadt mit der Schwebebahn.<\/p>\n<p><strong>Ihr Vok Dams<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Event-Marketing-Experte Vok Dams bezieht in seiner Kolumne &#8222;Denkanst\u00f6\u00dfe aus dem ATELIERHAUS&#8220; wie immer klar Stellung: Tue Gutes und rede dar\u00fcber:\u00a0\u201eDer Wurm ist drin \u2013 endlich?\u201c<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":20636,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26],"tags":[],"class_list":["post-20638","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-21 15:09:16","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20638","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=20638"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20638\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48434,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20638\/revisions\/48434"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/20636"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=20638"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=20638"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=20638"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}