{"id":2043,"date":"2015-10-21T09:56:27","date_gmt":"2015-10-21T07:56:27","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.10.16\/newsportal\/stadtzeitung\/index.php\/2015\/10\/21\/das-unsichtbare-leid\/"},"modified":"2015-10-21T09:56:27","modified_gmt":"2015-10-21T07:56:27","slug":"das-unsichtbare-leid","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2015\/10\/21\/das-unsichtbare-leid\/","title":{"rendered":"Das unsichtbare Leid"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-2042\" src=\"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/c6cc8653a2d1ab0297db1dc5c83099fb.jpg\" alt=\"\u00a9 Photographee.eu\/fotolia.com\" width=\"900\" height=\"600\" \/><\/p>\n<p>Am 2. November findet um 19 Uhr im Rex Filmtheater (Kipdorf 29) die Premiere der Medienprojekt-Dokumentation &#8222;Das unsichtbare Leid&#8220; zum Thema Behinderung und Depressionen statt.<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>Viele glauben, dass Menschen mit Behinderungen unter ihren Einschr\u00e4nkungen leiden und deswegen an Depressionen erkranken. In der Tat haben viele Menschen mit Einschr\u00e4nkungen mit psychischen Problemen zu k\u00e4mpfen. Diese jedoch unmittelbar auf die jeweilige Behinderung zur\u00fcckzuf\u00fchren, greift zu kurz und wird den Betroffenen nicht gerecht.<\/p>\n<p>Der Film geht der Frage nach, was Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen tats\u00e4chlich in seelische Notlagen bringt: Menschen, die im Rollstuhl sitzen oder auf andere Hilfsmittel angewiesen sind, haben oft mit Alltagsdiskriminierung zu tun, die zu einer psychischen Abw\u00e4rtsspirale f\u00fchren k\u00f6nnen. Viele Betroffene haben eine sogenannte unsichtbare Behinderung. Diese Personengruppe leidet h\u00e4ufig unter grundlegenden Stigmatisierungen, weil ihr wenig Verst\u00e4ndnis in der \u00d6ffentlichkeit und in der Arbeitswelt entgegengebracht wird. Auch hier ist die seelische Not nur selten eine unmittelbare Folge der jeweiligen Einschr\u00e4nkung, sondern Folge des Gef\u00fchls, nicht gesehen und nicht verstanden zu werden.<\/p>\n<p>Die Konfrontation mit einer fortschreitenden chronischen, lebensverk\u00fcrzenden Erkrankung wie Multiple Sklerose l\u00f6st enorme innere Konflikte z. B. von Schuld und Wut aus. Menschen mit geistigen Behinderungen erkranken ebenfalls h\u00e4ufig an depressiven St\u00f6rungen. Hier ist das Problem viel grundlegender, weil sich viele Menschen mit einer geistigen Behinderung anders artikulieren. Die Hinweise darauf, dass eine depressive Erkrankung vorliegen kann, werden oft \u00fcbersehen oder fehlgedeutet.<\/p>\n<p>Der Film n\u00e4hert sich dieser komplexen Thematik anhand von subjektiven Geschichten. Die Protagonisten zeigen und erz\u00e4hlen, wie sie ihren Lebensalltag gestalten und welche Schwierigkeiten dabei auftreten. Sie berichten einerseits von gro\u00dfer innerer Not, andererseits von ihrem jeweiligen Weg, auch mit Behinderung ein gutes Leben zu f\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>Der Eintritt in die Veranstaltung kostet 1 Euro. Im Anschluss an die Filmauff\u00fchrung gibt es eine Publikumsdiskussion. Kartenreservierungen k\u00f6nnen beim Medienprojekt Wuppertal vorgenommen werden: Telefon 0202 563 2647 oder <a href=\"mailto:info@medienprojekt-wuppertal.de\">info@medienprojekt-wuppertal.de<\/a>.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 2. 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