{"id":19908,"date":"2019-12-15T07:30:04","date_gmt":"2019-12-15T06:30:04","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.10.16\/newsportal\/stadtzeitung\/index.php\/2018\/05\/13\/hardt-politik-ist-eine-familienfeindliche-veranstaltung\/"},"modified":"2022-01-29T20:01:16","modified_gmt":"2022-01-29T19:01:16","slug":"hardt-politik-ist-eine-familienfeindliche-veranstaltung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2019\/12\/15\/hardt-politik-ist-eine-familienfeindliche-veranstaltung\/","title":{"rendered":"Hardt: Politik ist eine familienfeindliche Veranstaltung"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_45430\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-45430\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Juergen-Hardt-MdB-2-CDU-Fraktion-im-Deutschen-Bundestag-Michael-Wittig-2-1024x789.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"789\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der CDU-Bundestagsabgeordndete J\u00fcrgen Hardt &#8211; \u00a9 CDU-Fraktion im Deutschen Bundestag \/ Michael Wittig<\/span><\/div>\n<p>Gew\u00e4hlt von den Wuppertalerinnen und Wuppertalern, um sie auf der politischen B\u00fchne zu vertreten und ihre Interessen durchzusetzen. Berufspolitiker haben einen ganz besonderen Job. In unserer losen Serie stellen wir einige von ihnen vor. Diesmal: J\u00fcrgen Hardt, CDU, seit 2009 im Bundestag vertreten.<\/p>\n<p>\u201eWenn man einmal politische Luft geschnuppert hat, dann reizt sie einen immer wieder.\u201c Dieser Satz beschreibt das Leben des Politikers J\u00fcrgen Hardt eigentlich sehr gut. Aufgewachsen in Hofheim am Taunus, studierte der heute 56-J\u00e4hrige Volkswirtschaftslehre in Heidelberg und in K\u00f6ln und wurde 1993 Diplomvolkswirt.<\/p>\n<p>Seine politische Karriere indes begann bereits fr\u00fcher, noch w\u00e4hrend seiner Studienzeit und auch f\u00fcr ihn eigentlich eher \u00fcberraschend. \u201eIch bin 1987 als Neuling direkt zum Bundesvorsitzenden des Rings Christlich Demokratischer Studenten gew\u00e4hlt worden. Das war sozusagen mein Einstieg in die Bundespolitik.\u201c<\/p>\n<p>Ab diesem Moment gibt es f\u00fcr ihn pl\u00f6tzlich eine neue Option: Berufspolitiker zu werden. Von 1992 bis 1998 arbeitet er in der CDU-Bundesgesch\u00e4ftsstelle als Abteilungsleiter, sp\u00e4ter als B\u00fcroleiter des Generalsekret\u00e4r Peter Hintze, durch den er \u2013 damals noch wohnhaft in K\u00f6ln \u2013 auch immer wieder mit Wuppertal in Ber\u00fchrung kommt.<\/p>\n<p>Eine dieser Ber\u00fchrungen ist es schlie\u00dflich auch, die ihn f\u00fcr einige Jahre wegbringt von der Politik. J\u00fcrgen Hardt lernt den Unternehmer August J\u00f6rg Mittelsten Scheid kennen, der ihm 2001 anbietet, Leiter der Unternehmenskommunikation bei Vorwerk zu werden. \u201eDiese Perspektive hat mich nat\u00fcrlich sehr gereizt.\u201c<\/p>\n<p>J\u00fcrgen Hardt sagt zu, zieht von K\u00f6ln in die Stadt an der Wupper, und verliert die Politik dennoch nie aus dem Blick. Als die Wuppertaler CDU 2003 ohne Kreisvorsitzenden dasteht, wird er gefragt, ob er den Posten \u00fcbernehmen m\u00f6chte. Es ist sein ehrenamtlicher Wiedereinstieg in die Politik, kurze Zeit sp\u00e4ter wird J\u00fcrgen Hardt Mitglied im Rat der Stadt Wuppertal.<\/p>\n<p>\u201eDiese Abfolge hat letztlich zwangsl\u00e4ufig dazu gef\u00fchrt, dass ich 2009 als Kandidat f\u00fcr den Bundestag angetreten bin. Es hat mich einfach gejuckt, meinen Hut in den Ring zu werfen.\u201c Da war sie also wieder, die Sache mit der politischen Luft. \u201eWenn man die Chance hat, ein Mandat zu erlangen, dann ist das schon toll.\u201c Und in J\u00fcrgen Hardts Fall erfolgreich. 2009, wie auch 2013 und 2017, zieht er in den Bundestag ein, jedes Mal wird er direkt gew\u00e4hlt und repr\u00e4sentiert den einzigen Wahlkreis in Deutschland, der gleich drei Gro\u00dfst\u00e4dte vertritt: Remscheid, Solingen und Wuppertal.<\/p>\n<p>Nach Berlin zu ziehen, kommt f\u00fcr den Vater einer Tochter dabei nie in Frage, er ist in seinem Wahlkreis fest verwurzelt. Die passenden Zahlen kann er l\u00e4ngst auswendig: Exakt 527 Kilometer sind es von seiner Haust\u00fcr bis zum Reichstag in der Hauptstadt, meist weicht er auf den ICE aus, dann kann er unterwegs noch arbeiten. \u201ePolitik ist eine durchaus familienfeindliche Veranstaltung, der Spagat zwischen Politik, Familie, Beruf, Berlin und Wahlkreis ist enorm.\u201c<\/p>\n<p>In Berlin hat J\u00fcrgen Hardt seinen Traumjob gefunden. Er ist ordentliches Mitglied im Ausw\u00e4rtigen Ausschuss und stellvertretendes Mitglied im Verteidigungssausschuss und Ausschuss f\u00fcr die Angelegenheiten der Europ\u00e4ischen Union. Seit September 2015 ist er zudem Au\u00dfenpolitischer Sprecher der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion und damit zugleich Vorsitzender der Arbeitsgruppe Ausw\u00e4rtiges. Mit 18 ordentlichen und 18 stellvertretenden Mitgliedern ist sie die gr\u00f6\u00dfte Arbeitsgruppe der CDU\/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag.<\/p>\n<p>Ob es so bleibt, wird die Zukunft zeigen. Auch das ist ein Faktor, mit dem man als Berufspolitiker umgehen k\u00f6nnen muss: Kaum etwas ist langfristig planbar, schnell kann sich vieles ver\u00e4ndern. Doch zumindest in einem Punkt ist sich J\u00fcrgen Hardt sicher: \u201eIch habe mein Bet\u00e4tigungsfeld in der Bundespolitik gefunden und werde auch dort bleiben.\u201c<\/p>\n<p><strong>Text: Jan Filipzik<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In unserer Serie &#8222;Politker, die Wuppertal im Bund oder im Land vertreten&#8220; stellen wir Ihne heute den langj\u00e4hrigen Bundestagsabgeordneten J\u00fcrgen Hardt (CDU) vor.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":19906,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26],"tags":[463,5756,3961],"class_list":["post-19908","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik","tag-bundestag","tag-bundestagsabgeordneter","tag-juergen-hardt"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-08 17:25:54","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19908","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=19908"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19908\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48485,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19908\/revisions\/48485"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/19906"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19908"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=19908"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=19908"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}