{"id":19707,"date":"2018-04-18T16:17:30","date_gmt":"2018-04-18T14:17:30","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.10.16\/newsportal\/stadtzeitung\/index.php\/2018\/04\/18\/mucke-und-dr-slawig-zur-einigung-im-oeffentlichen-dienst\/"},"modified":"2022-01-29T19:13:14","modified_gmt":"2022-01-29T18:13:14","slug":"mucke-und-dr-slawig-zur-einigung-im-oeffentlichen-dienst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2018\/04\/18\/mucke-und-dr-slawig-zur-einigung-im-oeffentlichen-dienst\/","title":{"rendered":"Mucke und Dr. Slawig zur Einigung im \u00d6ffentlichen Dienst"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_45408\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1010px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-45408\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/335abc0f9c098ff10e7094063e9d4fd2-2.jpeg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"840\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Dr. Johannes Slawig &#8211; \u00a9 Stadt Wuppertal<\/span><\/div>\n<p>Der Tarifkonflikt im \u00f6ffentlichen Dienst von Bund und L\u00e4ndern ist beigelegt. Arbeitgeber und Gewerkschaften erzielten in der Nacht zum Mittwoch einen Durchbruch in den Verhandlungen f\u00fcr die rund 2,3 Millionen Besch\u00e4ftigten. Grundlage ist ein ausgehandeltes Ergebnis mit h\u00f6heren Einkommen in drei Stufen.<\/p>\n<p>Der Tarifabschluss, den Bund, Kommunen sowie die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di und der Beamtenbund dbb am Mittwoch in Potsdam billigten, sieht drei Tarifanhebungen w\u00e4hrend der Laufzeit von 30 Monaten vor: R\u00fcckwirkend zum 1. M\u00e4rz 2018 gibt es knapp 3,2 Prozent mehr, zum April 2019 knapp 3,1 Prozent sowie zum M\u00e4rz 2020 in der dritten Stufe knapp 1,1 Prozent.<\/p>\n<p>Als \u201eguten Kompromiss f\u00fcr die Stadt Wuppertal und unsere Besch\u00e4ftigten\u201c begr\u00fc\u00dft Oberb\u00fcrgermeister Andreas Mucke das Ergebnis der Tarifverhandlungen f\u00fcr den \u00d6ffentlichen Dienst.<\/p>\n<p>Der OB:\u00a0\u201eIch bin froh, dass es ohne weitere Streiks ausgegangen ist. Es wurde ein Kompromiss ausgehandelt, der die Interessen der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer fair in Ausgleich bringt. Nat\u00fcrlich wird die Tariferh\u00f6hung die Stadtkasse belasten. Aber unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten gute Arbeit, deren angemessene Entlohnung nicht von der aktuellen Kassenlage abh\u00e4ngig gemacht werden darf. Daher ist das Ergebnis gerechtfertigt. Auch klamme Kommunen m\u00fcssen attraktive Arbeitgeber sein. Schon heute haben wir teilweise gro\u00dfe Probleme unsere Ausbildungspl\u00e4tze und offenen Stellen mit qualifizierten Bewerbern zu besetzen. Daher ist der Kompromiss zwar schmerzhaft f\u00fcr unseren Haushalt, aber tragbar, denn er schlie\u00dft mit sp\u00fcrbaren Einkommenserh\u00f6hungen die Gehaltsl\u00fccke zwischen \u00f6ffentlichem Dienst und der Wirtschaft. Wir brauchen engagierte und angemessen bezahlte Besch\u00e4ftigte, um die gro\u00dfen Herausforderungen und Projekte f\u00fcr Wuppertal auch weiter erfolgreich anzupacken.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_45306\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 873px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-45306\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/d4514f91acb7629914e8612c1d2056db-2.jpeg\" alt=\"\" width=\"863\" height=\"608\" \/><span class=\"wp-caption-text\">OB Andreas Mucke fordert Klarheit &#8211; \u00a9 Stadt Wuppertal<\/span><\/div>\n<p>Mucke dankte der Verhandlungskommission f\u00fcr die z\u00fcgige Einigung.<\/p>\n<p>Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig erkl\u00e4rte zum Verhandlungsergebnis: \u201eSo erfreulich die Tarifeinigung f\u00fcr die einzelnen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Stadt Wuppertal auch ist, so hat dieser Abschluss erhebliche Mehrbelastungen f\u00fcr den st\u00e4dtischen Haushalt zur Folge.\u00a0Denn die bislang ver\u00f6ffentlichten Eckpunkte der Tarifeinigung \u00fcbersteigen deutlich die im Haushalt 2018\/2019 eingeplante Erh\u00f6hung, die entsprechend der Orientierungsdaten des Landes mit 1,5 % vorgenommen worden ist.\u00a0Die Einigung der Tarifparteien bedeuten f\u00fcr die Stadt nach einer ersten groben Berechnung eine Steigerung der Personalkosten f\u00fcr 2018 in H\u00f6he von rund 4,5 Mio. \u20ac, wovon im Haushaltsplan jedoch nur rund. 2 Mio. \u20ac bereits eingeplant worden sind, so dass der st\u00e4dtische Haushalt in H\u00f6he von 2,5 Mio. \u20ac zus\u00e4tzlich belastet wird. Damit erh\u00f6ht sich der f\u00fcr 2018 geplante Fehlbetrag in H\u00f6he von rd. 6.8 Mio. \u20ac um weitere rd. 2,5 Mio. \u20ac. Die Fortsetzung der Haushaltskonsolidierung wird erheblich belastet. Denn aus dem letzten Jahr setzt sich die strukturelle \u00dcberschreitung bei den Personalkosten im Umfang von rd. 4 Mio. \u20ac fort und wird durch diese Mehrkosten weiter erh\u00f6ht. Daher wird es noch schwerer, 2018 am Ende des Jahres trotzdem ein ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr 2019 bedeutet der Tarifabschluss eine Steigerung des Personalaufwandes um rund 9 Mio. \u20ac, von denen rd. 4,1 Mio. \u20ac bereits im Haushaltsplan 2019 ber\u00fccksichtigt sind. Die Mehrkosten in H\u00f6he von 4,9 Mio. \u20ac dagegen belasten das Haushaltsjahr 2019.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oberb\u00fcrgermeister Andreas Mucke und Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig haben sich zur Tarifeinigung im \u00d6ffentlichen Dienst ge\u00e4u\u00dfert.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":19705,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26],"tags":[],"class_list":["post-19707","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-05 19:53:23","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19707","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=19707"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19707\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48458,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19707\/revisions\/48458"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/19705"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19707"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=19707"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=19707"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}