{"id":19652,"date":"2018-04-13T10:20:57","date_gmt":"2018-04-13T08:20:57","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.10.16\/newsportal\/stadtzeitung\/index.php\/2018\/04\/13\/bernd-bigge-bergische-eiche-kann-nichts-erschuettern\/"},"modified":"2023-02-04T13:04:48","modified_gmt":"2023-02-04T12:04:48","slug":"bernd-bigge-bergische-eiche-kann-nichts-erschuettern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2018\/04\/13\/bernd-bigge-bergische-eiche-kann-nichts-erschuettern\/","title":{"rendered":"Bernd Bigge: Bergische Eiche kann nichts ersch\u00fcttern"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_49588\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-49588\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Bernd-Bigge-mit-Heike-Drechsler-3-2-1024x722.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"722\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Unternehmer Bernd Bigge, ein ehemalige Leistungssportler, mit Leichtathletik-Star Heike Drechsler &#8211; \u00a9 Paul Coon<\/span><\/div>\n<p>Hako automotive, die Kurzform f\u00fcr Ferndinand von Hagen S\u00f6hne &amp; Koch GmbH &amp; Co. KG, hat er inzwischen erfolgreich in die H\u00e4nde seines Sohnes Kai gegeben. Er begleitet sein Unternehmen und diverse Tochtergesellschaften aber weiterhin mit Rat und Tat. Peter Pionke hat sich mit dem Vorzeige-Unternehmer unterhalten.<\/p>\n<p>In unserer Interview-Reihe &#8222;Hand aufs Herz&#8220; steht diesmal der erfolgreiche bergische Unternehmer und Wuppertal-Botschafter Bernd Bigge Rede und Antwort.<\/p>\n<p><strong>DS: Wie f\u00fchlen Sie sich in der Rolle des Privatiers?<\/strong><\/p>\n<p>Bernd Bigge: \u201eBis jetzt komme ich mit der Rolle ganz gut klar. Ich habe ja noch viele T\u00e4tigkeiten nebenher, k\u00fcmmere mich um Familie, Freunde und um die Hako Event Arena. Au\u00dferdem habe ich ja auch noch einige Ehren\u00e4mter. Da ich ja bei Hako Automotive nicht mehr im operativen Gesch\u00e4ft aktiv bin, kann ich mir die Zeit sehr gut einteilen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Vielen V\u00e4tern f\u00e4llt es schwer, die Unternehmens-Leitung an ihre Tochter oder ihren Sohn weiter zu geben. Ist Ihnen das auch schwer gefallen?<\/strong><\/p>\n<p>Bernd Bigge: \u201eGanz im Gegenteil, ich war froh, dass es mit meinem Sohn Kai einen geeigneten Nachfolger gab. Viele Unternehmer haben doch gro\u00dfe Schwierigkeiten, ihren Betrieb in geeignete H\u00e4nde der n\u00e4chsten Generation weiter zu geben. Ich bin sehr froh, dass ich Kinder habe, die das sehr gut und gerne machen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Ihr Sohn Kai hat es geschafft, in Ihre Fu\u00dfstapfen zu treten, wie sicher waren Sie sich vorher, dass er das schaffen w\u00fcrde?<\/strong><\/p>\n<p>Bernd Bigge: \u201eIch war mir schon sehr sicher. Es war ja alles von langer Hand vorbereitet. Schon in der Schule trat Kai sehr selbstbewusst auf. Schon da war eigentlich f\u00fcr ihn klar, dass er irgendwann einmal mein Nachfolger werden wollte. Und Kai hat zweifellos meine hohen Erwartungen erf\u00fcllt.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sie haben f\u00fcnf Kinder und waren ein vielbesch\u00e4ftigter, erfolgreicher Unternehmer. Sind Ihr Kinder da nicht ein wenig zu kurz gekommen?<\/strong><\/p>\n<p>Bernd Bigge: \u201eIch hoffe nicht! Alle f\u00fcnf Kinder sind immerhin etwas geworden. Alle sind sie Familienmenschen wie meine Frau Beate und ich. Wir halten zusammen und treffen uns regelm\u00e4\u00dfig. Inzwischen sind ja auch schon einige Enkel dabei.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Welchen Anteil hat Ihr Frau Beate an Ihrem Erfolg und dem Erfolg Ihres Unternehmens?<\/strong><\/p>\n<p>Bernd Bigge: \u201eMeine Frau hat einen gro\u00dfen Anteil am Erfolg. Sie tritt zwar nach au\u00dfen so gut wie gar nicht in Erscheinung. Doch sie h\u00e4lt im Innern die Familie zusammen. Und sie war mir immer eine wertvolle Ratgeberin.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Als Sie im Alter Ihres Sohnes waren, galten noch Handschlagvertr\u00e4ge. Das ist heute anders. W\u00fcrden Sie die Zeit gern noch einmal zur\u00fcckdrehen?<\/strong><\/p>\n<p>Bernd Bigge: \u201eAuf jeden Fall. Es war zu meiner Zeit ein viel vertrauensvolleres, ruhigeres Arbeiten. Einiges war sicher nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df. Aber ein gegebenes Wort galt noch und man konnte sich blind auf seine Gesch\u00e4ftspartner verlassen. Heute gibt es teilweise eine unglaubliche B\u00fcrokratie und damit verbunden mit<br \/>\numst\u00e4ndlichen und zeitraubenden Verhandlungen.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_44375\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-44375\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/T_Gerhardt_03-2-2-1024x711.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"711\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Beste Laune: Yvonne Peterwerth mit Comedy-Star Rom Gerhardt alias &#8222;Hausmeister Krause&#8220; (r.) und dem Wuppertaler Unternehmer Bernd Bigge &#8211; \u00a9 Paul Coon<\/span><\/div>\n<p><strong>DS: Sie und Ihr Sohn tragen die Verantwortung f\u00fcr rund 200 Mitarbeiter und deren Familien. Um wie viel ist diese Last in den letzten Jahren schwerer geworden?<\/strong><\/p>\n<p>Bernd Bigge: \u201eDer wirtschaftliche Druck ist viel gr\u00f6\u00dfer geworden. Man kommt sich manchmal vor wie eine Marionette. Man ist zwar Unternehmer, aber der Spielraum von au\u00dfen und auch innen wird immer geringer. Es gibt st\u00e4ndig neue Verordnungen und man mu\u00df st\u00e4ndig nachweisen, dass man gut und vor allem warum man gut ist.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sie sind ein alteingesessener Famlien-Betrieb. Geht es bei Ihnen auch noch famili\u00e4r zu?<\/strong><\/p>\n<p>Bernd Bigge: \u201eDas war fr\u00fcher einmal so, hat sich leider aber ge\u00e4ndert. Ich habe einmal mit 60 Mitarbeitern angefangen. Da kannte ich noch jeden Einzelnen pers\u00f6nlich, wusste, wie viele Kinder er hatte, kannte seine Sorgen und N\u00f6te. Heute besch\u00e4ftigen wir rund dreimal so viele Mitarbeiter &#8211; viele haben einen Migrationshintergrund. Da gibt es hier und da auch Sprachbarrieren. Au\u00dferdem haben die Mitarbeiter heutzutage sehr viele unterschiedliche Interessen. Am Firmengeschehen, das sich au\u00dferhalb der normalen Arbeitszeit abspielt, nimmt kaum noch einer Teil. Das gemeinsame Feierabend-Bierchen geh\u00f6rt der Vergangenheit an.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Unterst\u00fctzt die Politik aus Ihrer Sicht f\u00fcr den Mittelstand genug?<\/strong><\/p>\n<p>Bernd Bigge: \u201eEin klares Nein! Uns fehlt einfach die Lobby. Mittelst\u00e4ndische Unternehmer m\u00fcssen sich mit aller Kraft um ihr Unternehmen k\u00fcmmern und haben gar nicht die Zeit, sich politisch zu engagieren und f\u00fcr ihre Belange und die ihrer Kollegen zu k\u00e4mpfen. Die Gro\u00dfindustrie hat eine entsprechende Lobby und bestimmt im Prinzip die Politik.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Im Gegensatz zu angestellten Managern in gro\u00dfen Unternehmen mussten Sie als Mittelst\u00e4ndler immer eigenes Geld in die Hand nehmen, um zu investieren oder auch Vereine und caritative Einrichtungen als Sponsor zu unterst\u00fctzen. Wie gerne tragen Sie diese Last?<\/strong><\/p>\n<p>Bernd Bigge: \u201eDas war mir immer ein Anliegen und das habe ich sehr gern getan. Ich bin Wuppertaler mit Leib und Seele und ich hatte hier auch wirtschaftlichen Erfolg. Davon wollte ich etwas zur\u00fcckgeben.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Ist es nicht viel einfacher, fremdes Geld auszugeben, als eigenes, hart verdientes?<\/strong><\/p>\n<p>Bernd Bigge: \u201eLeichter ist das sicher, aber ob es auch so befriedigend ist? Fremdes Geld kann man ohne gro\u00dfe \u00dcberlegung ausgeben. Wenn Mitarbeiter mit dem Wunsch an mich herangetreten sind, mein Okay f\u00fcr Reparaturen oder Neuanschaffungen zu geben, die in meinen Augen nicht notwendig waren, habe ich h\u00e4ufig gefragt: \u201aW\u00fcrdest Du es auch kaufen, wenn Du es mit Deinem eigenen Geld bezahlen m\u00fcsstest?\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Warum waren und sind Sie \u00fcberhaupt so ein gro\u00dfz\u00fcgiger Sponsor? Was hat Sie angetrieben?<\/strong><\/p>\n<p>Bernd Bigge: \u201eDurch meine f\u00fcnf Kindern hatten ich sehr viel Kontakt zu Schulen und Sportvereinen. Da habe ich dann mit eigenen Augen gesehen, was alles fehlte und was alles im Argen lag. Da fehlten beispielsweise Trikots f\u00fcr Jugendmannschaften. Da habe ich nat\u00fcrlich gerne geholfen. Aber man muss sich dar\u00fcber im Klaren sein, wenn einmal auf den Trikot eines Vereins der Name HAKO auftaucht, dann bekommt man nat\u00fcrlich jede Menge anderer Anfragen. Da muss man dann schon aufpassen, das man nicht instrumentalisiert und ausgenutzt wird.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Halten Sie es \u00fcberhaupt im Ansatz f\u00fcr richtig, das Unternehmen Ma\u00dfnahmen finanzieren, die eigentlich von der \u00d6ffentlichen Hand finanziert werden m\u00fcssten?<\/strong><\/p>\n<p>Bernd Bigge: \u201eDas ist schon ein Problem, auch in Wuppertal. Wenn man die Initiative ergreift und irgendetwas machen will, dann h\u00f6rt man von der Stadt regelm\u00e4\u00dfig: \u201aK\u00f6nnt Ihr gerne machen, aber Geld daf\u00fcr haben wir nicht\u2018. Oft scheitern solche Dinge an ein paar Tausend Euro. Grunds\u00e4tzlich finde ich es richtig, dass sich Unternehmen f\u00fcr die Allgemeinheit finanziell engagieren. Auf der anderen Seite werden von der \u00d6ffentlichen Hand teilweise Unsummen f\u00fcr Projekte ausgegeben, \u00fcber die man nur den Kopf sch\u00fctteln kann.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sie sind Wuppertal Botschafter, wie definieren Sie dieses Amt?<\/strong><\/p>\n<p>Bernd Bigge: \u201eEin Botschafter geht hinaus in die Welt und vertritt die Interessen seines Landes. Ich werbe, wenn ich im Inland oder Ausland unterwegs bin, f\u00fcr meine Heimatstadt Wuppertal. Das habe ich \u00fcbrigens auch schon vor meiner Zeit als Wuppertal-Botschafter gemacht. Wann immer ich mit Freunden unterwegs war, haben wir uns zum Beispiel mit Auto-Aufklebern oder T-Shirts ganz bewusst als Wuppertaler geoutet.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Wie gef\u00e4llt Ihnen das neue Wuppertal, mit dem neu gestalteten D\u00f6ppersberg?<\/strong><\/p>\n<p>Bernd Bigge: \u201eIch muss zugeben, dass ich keinerlei Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die ganze Kritik habe, die immer noch auf die Bauma\u00dfnahme hereinprasselt. Der Kostenrahmen wurde weitestgehend eingehalten, wenn ich in dem Zusammenhang an den BER in Berlin oder die Elbphilharmonie in Hamburg erinnere. Und jetzt ist die Naturstein- Mauer pl\u00f6tzlich Stein des Ansto\u00dfes. Ich kann auch das Herumgemeckere am Primark-Geb\u00e4ude nicht verstehen. Das ist doch architektonisch eine tolle Sache. Warum mu\u00df denn immer alles schlecht geredet und niedergemacht werden?\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Wie sehen Sie die Entwicklung des Wuppertaler SV?<\/strong><\/p>\n<p>Bernd Bigge: \u201eDie beobachte ich mit gro\u00dfem Interesse. Viele haben ja geglaubt, wenn Friedhelm Runge weg ist, stehen die Gro\u00df-Sponsoren Schlange. Nach vier Jahren ist noch immer keiner in Sicht. Ich bin da eher pessimistisch. Der BHC hat dem WSV so ein wenig den Rang abgelaufen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sie sind ja Mitbegr\u00fcnder des BHC, glauben Sie, dass sich der Verein mittelfristig in der 1. Bundesliga halten kann?<\/strong><\/p>\n<p>Bernd Bigge: \u201eAuch da bin ich skeptisch. Es wird aus meiner Sicht f\u00fcr den BHC nach dem Aufstieg sehr schwer, sich langfristig im Tabellen-Mittelfeld zu behaupten. Die ersten f\u00fcnf, sechs Vereine der 1. Handball-Bundesliga spielen ja finanziell in einer anderen Liga. Ich dr\u00fccke jedenfalls dem BHC die Daumen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Nach der Unihalle und der Historischen Stadthalle ist die neue Halle der Hako Event Arena die drittgr\u00f6\u00dfte Veranstaltungs-Location in Wuppertal. Warum haben Sie in dieses Projekt mit soviel Herzblut investiert?<\/strong><\/p>\n<p>Bernd Bigge: \u201eAn die Hako Event Arena bin ich ja kommen, wie die ber\u00fchmte Jungfrau ans Kind. Wir haben uns als Firma schon immer sportlich engagiert. Als mir die alten Fabrikhallen direkt neben unserem Firmengel\u00e4nde angeboten wurden, habe ich sofort zugegriffen. Und so entstand unser Sport- und Event-Zentrum.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: In den Wintermonaten sorgen Sie auch f\u00fcr die einzige Eislaufbahn in Wuppertal. Unternehmerisches Kalk\u00fcl oder erf\u00fcllen Sie sich damit einen Jugendtraum?<\/strong><\/p>\n<p>Bernd Bigge: \u201eNa, ja Jugendtraum! Ich selbst bin kein Eiskunstl\u00e4ufer, mein Ding ist mehr das Eisstockschie\u00dfen. Unsere Eishalle hat sich l\u00e4ngst zu Alleinstellungsmerkmal gemausert. Anfangs haben wir im Winter ein Outdoor-Fu\u00dfballfeld zur Eislaufbahn umfunktioniert, erst unter freiem Himmel, sp\u00e4ter durch ein riesiges Zelt abgedeckt. Aber das war alles sehr aufwendig. Deshalb haben wir beim Umbau unseres Sport- und Event-Areals einen feste Eishalle gebaut. Jetzt kommen ganze Schulklassen aus dem Bergischen Dreieck und der Umgebung. Das bereitet mir einen Riesenspa\u00df.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sie k\u00f6nnten sich die tollsten und exklusivsten Weltreisen und Kreuzfahrten leisten, verbringen Ihre Urlaube aber am Liebsten in Ihrem Ferienhaus an der Ostsee. Warum?<\/strong><\/p>\n<p>Bernd Bigge: \u201eBeruflich habe ich viel von der Welt gesehen. Privat spanne ich aber lieber aus und reise gern mit dem Auto. Deshalb habe ich mich irgendwann entschieden, ein H\u00e4uschen an der Ostsee zu kaufen. Dort genie\u00dfe ich jetzt jede freie Minute.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sie waren ein begeisterter Skil\u00e4ufer. Wegen einer Fu\u00dfverletzung k\u00f6nnen Sie diesen Sport leider nicht mehr aus\u00fcben. Wie kompensieren Sie diesen Verlust an Lebensqualit\u00e4t?<\/strong><\/p>\n<p>Bernd Bigge: \u201eWenn man ein k\u00f6rperliches Gebrechen hat, muss man sich damit abfinden. Man darf dann nicht mit seinem Schicksal hadern. Ich habe seit fast zehn Jahren Probleme mit meinem rechten Fu\u00df und kann mich jetzt erstmals ohne Gehhilfe fortbewegen. Das ist ein tolles Gef\u00fchl und daf\u00fcr muss man dankbar sein. Ich habe mal mit dem Gedanken gespielt, mir einen Skibob zu kaufen, aber dann w\u00fcrde ich von meiner Frau eines auf den Deckel bekommen, weil die Dinger zu gef\u00e4hrliche sind.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sie sind Mitbegr\u00fcnder und Gesellschafter der STADTZEITUNG. Was hat Sie \u00fcberzeugt, sich an diesem Medienprojekt zu beteiligen?<\/strong><\/p>\n<p>Bernd Bigge: \u201eMich hat die neue Herausforderung gereizt, eine Magazin-Zeitung mit zu begleiten, die gro\u00dfen Wert auf objektive, faire Berichterstattung legt, die Themen aufgreift, die von anderen Medien vernachl\u00e4ssigt werden und in der auch positive News eine reelle Chance haben, ver\u00f6ffentlicht zu werden. Ich finde es toll, dass solche Pers\u00f6nlichkeiten wie Vok Dams, Christian von Grumbkow oder Markus von Blomberg regelm\u00e4ssig Kolumnen f\u00fcr uns schreiben.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Welche Schlagzeile w\u00fcrden Sie denn einmal gern \u00fcber sich in der STADTZEITUNG oder anderen Wuppertaler Medien lesen?<\/strong><\/p>\n<p>Bernd Bigge: \u201eIch habe gar keine Wunsch-Schlagzeile, was mich pers\u00f6nlich betrifft. Ich w\u00fcrde mich aber sehr freuen, wenn die vielf\u00e4ltigen Veranstaltungen und Events in unserer Hako Event Arena h\u00e4ufiger redaktionell gew\u00fcrdigt w\u00fcrden.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sie sind leidenschaftlicher Oldtimer-Sammler. Welches Traumauto fehlt denn noch in Ihrer Sammlung?<\/strong><\/p>\n<p>Bernd Bigge: \u201eIch bin ja eigentlich kein richtiger Sammler. Ich habe nach und nach einige alte \u00a0Autos gekauft und besitze inzwischen eine kleine Mercedes-Flotte. Da fehlt mir noch so ein gut erhaltener 280er oder ein 220er Cabrio. Aber diese Oldtimer sind ja inzwischen leider unerschwinglich geworden.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_49713\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-49713\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Guenther-Proepper-Udo-Lattek-Bernd-Bigge-1-1024x850.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"850\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Bernd Bigge (l.) mit Udo Lattet (M.) und G\u00fcnter Pr\u00f6pper &#8211; \u00a9 Paul Coon<\/span><\/div>\n<p><strong>DS: Ihre Tochter Britta ist eine sehr erfolgreiche Physiotherapeutin. Beherzigen Sie ihre Fitness- und Gesundheits-Ratschl\u00e4ge?<\/strong><\/p>\n<p>Bernd Bigge: \u201eMittlerweile schon. Man wird ja von Ehefrau und den Kindern immer wieder ermahnt, etwas f\u00fcr die Gesundheit zu tun. Inzwischen gehe ich im Physiotherapie-Zentrum meiner Tochter Britta regelm\u00e4\u00dfig trainieren. Und das tut mir gut.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Wie werden Sie als gro\u00dfer Tierfreund und Herrchen eines Bobtail, einer Katze und eines ganzen Streichelzoos in Ihrem Anwesen an der Ostsee mit der Tatsache fertig, dass Wuppertal kein Tierheim mehr besitzt?<\/strong><\/p>\n<p>Bernd Bigge: \u201eKeine Frage: Eine Gro\u00dfstadt wie Wuppertal braucht ein Tierheim. Unsere Katzen haben wir immer aus dem Wuppertaler Tierheim geholt, das ja leider geschlossen wurde. Die Stadt hat daf\u00fcr ja wieder kein Geld, also m\u00fcssten wieder Privatleute daf\u00fcr spenden. Aber generell m\u00f6chte ich an die Leute, die sich ein Tier anschaffen, appellieren, Ihrer Verantwortung gerecht zu werden und sich entsprechend um ihre tierischen Mitbewohner zu k\u00fcmmern.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Wenn die ber\u00fchmte Fee um die Ecke k\u00e4me und Sie h\u00e4tten einen Wunsch frei, was w\u00fcrden Sie sich w\u00fcnschen?<\/strong><\/p>\n<p>Bernd Bigge: \u201eEigentlich braucht sich die Fee nicht zu bem\u00fchen: Denn ich bin im Gro\u00dfen und Ganzen sehr gl\u00fccklich und hoffe nur dass meine Familie und ich gesund bleiben \u2026\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Vielen Dank f\u00fcr das interessante Gespr\u00e4ch<\/strong><\/p>\n<h4><span style=\"font-size: 12pt;\">Vita Bernd Bigge<\/span><\/h4>\n<p>Bernd Bigge wurde am 26.11.1946 in Barmen geboren. 1966 machte er sein Abitur am Carl-Duisberg-Gymnasium. Bernd Bigge ist gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter des Vohwinkeler Traditions-Unternehmens Ferdinand von Hagen S\u00f6hne &amp; Koch GmbH &amp; Co KG = HAKO Automotive. Zahl der Mitarbeiter: ca. 160. Zweiter und operativer Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer ist sein Sohn Kai. Einer der Hauptkunden sind die Ford-Werke.<\/p>\n<p>Bernd Bigge ist seit \u00fcber 40 Jahren mit Beate (14.11.1950) verheiratet. Gemeinsam haben sie f\u00fcnf Kinder: Annabelle (19.12.1969), Kai (03.07.197), Inga (18.12.1972), Britta (16.09.1981) und Nikola (19.12.1984) &#8211; sowie mittlerweile vier Enkel.<\/p>\n<p>Der geb\u00fcrtige Barmer ist au\u00dferdem gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter der Bigge Sportanlage GmbH (Hako Event Arena) und Hako Media GmbH sowie Gesellschafter der Hako Service GmbH und der STADTZEITUNG Wuppertal.<\/p>\n<p>Der Wuppertal-Botschafter (seit 2006) und Unternehmer des Jahres 2013\/2014 des Bundesverbandes Mittelst\u00e4ndischer Unternehmen trat und tritt als Sponsor zahlreicher Sportvereine und sozialer Einrichtungen hervor.<\/p>\n<p>In jungen Jahren war Bernd Bigge ein herausragender Leichtathlet, seine Parade-Disziplin: Der Sprint.<\/p>\n<p>Seine Hobbys: Segeln, Relaxen an der Ostsee, Geselligkeit mit Freunden,\u00a0Skatspielen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Er ist eine bergische Eiche. Bodenst\u00e4ndig, verl\u00e4sslich, nichts kann ihn ersch\u00fcttern. Ein Unternehmer der alten Schule, ein Kumpel-Typ. Ein Handschlag von ihm ist wie ein in Stein gemeiselter Vertrag. Und dennoch hatte Bernd Bigge (71) den wirtschaftlichen Erfolg seines Unternehmens immer fest im Fokus.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":19650,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[22],"tags":[3442,3416,1801,5710,5711,3305],"class_list":["post-19652","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wirtschaft","tag-bernd-bigge","tag-hako-automotive","tag-hako-event-arena","tag-hako-media","tag-hako-service","tag-wuppertal-botschafter"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-15 17:46:22","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19652","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=19652"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19652\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":60662,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19652\/revisions\/60662"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/19650"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19652"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=19652"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=19652"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}