{"id":19286,"date":"2018-03-05T09:37:50","date_gmt":"2018-03-05T08:37:50","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.10.16\/newsportal\/stadtzeitung\/index.php\/2018\/03\/05\/architektur-ist-die-kunst-der-stadt-ein-gesicht-zu-geben\/"},"modified":"2022-01-29T17:01:14","modified_gmt":"2022-01-29T16:01:14","slug":"architektur-ist-die-kunst-der-stadt-ein-gesicht-zu-geben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2018\/03\/05\/architektur-ist-die-kunst-der-stadt-ein-gesicht-zu-geben\/","title":{"rendered":"Architektur ist die Kunst, der Stadt ein Gesicht zu geben"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_48394\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 960px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-48394\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/IMG_6626_a.jpg\" alt=\"\" width=\"950\" height=\"633\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Marketing-Experte un Galerist Vok Dams &#8211; \u00a9 Dirk Sengotta<\/span><\/div>\n<p>\u201eArchitektur ist die Kunst, der Stadt ein Gesicht zu geben.\u201c\u00a0Stadt-Marketing f\u00fcr Wuppertal oder der Markenkern unserer Stadt.\u00a0Womit verbinden Sie den Namen WUPPERTAL?<\/p>\n<p>Ich bin verbl\u00fcfft. Das, was wir seit Jahrzehnten fordern, wird pl\u00f6tzlich Thema.<\/p>\n<p>\u201eOhne Bekanntheit kein Erfolg\u201c lese ich und \u201eArchitektur ist die Kunst, der Stadt ein Gesicht zu geben\u201c. Interessanterweise kam diese Aussage nicht von einem Politiker, dessen Aufgabe es w\u00e4re, der Stadt ein Gesicht zu geben, sondern dem Vorstand der Wuppertaler Stadtsparkasse Gunther W\u00f6lfges.<\/p>\n<p>Anlass war eine Aktion des Bundes Deutscher Architekten BDA, die es sich auf die Fahnen geschrieben haben, beispielhafte Architektur herauszustellen und zu bewerten.<\/p>\n<p>Offizielle Vertreter der Stadt sollen nicht anwesend gewesen sein: Kein Oberb\u00fcrgermeister, kein Baudezernent, kein Mandatstr\u00e4ger.<\/p>\n<p>Wie hoch das Interesse der Bev\u00f6lkerung an der Architektur, dem \u201eGesicht der Stadt\u201c ist, zeigt die aktuelle Diskussion um den Neuen D\u00f6ppersberg. Den verschobenen Investoren-Kubus, die Sichtbehinderung durch eine architektonisch misslungene, dominanten Mauer und das z\u00e4he Ringen um ein \u201eRadhaus\u201c im Schatten des Primark-Geb\u00e4udes.<\/p>\n<p>Es ist ja nicht so, dass Verantwortlichen der Stadt sich da nicht engagierten. Immerhin diskutieren M\u00fcller als CDU-Fraktionschef und Meyer als Planungsdezernent kontrovers dar\u00fcber, ob eine \u201eFahrradstadt\u201c wie Wuppertal 150 oder 300 Stellpl\u00e4tze ben\u00f6tigt und ob man 600.000,- oder 935.000,- Euro daf\u00fcr ausgeben soll.<\/p>\n<p>Und L\u00fcdemann von den Gr\u00fcnen, empfahl \u201ekeine Wellblechh\u00fctte (zu) bauen\u201c.\u00a0So also entsteht das \u201eGesicht unserer Stadt\u201c.<\/p>\n<p>Wobei wir wieder bei Professionalit\u00e4t und Politik w\u00e4ren. Dass das Thema Marketing, das f\u00fcr Professionalit\u00e4t stehen sollte, also die Frage nach dem Produkt, der Marke, der Positionierung, der Zielsetzung, also auch der Bekanntheit und dem Profil (Gesicht), inzwischen in der \u201egro\u00dfen\u201c Politik angekommen ist, zeigte k\u00fcrzlich eine Diskussionsrunde bei Maischberger in der ARD. Hier ging es um die M\u00f6glichkeiten einer gro\u00dfen Koalition und die Unterscheidbarkeit von CDU und SPD f\u00fcr potentielle W\u00e4hler.<\/p>\n<p>Die Frage also, nach dem Markenkern, dem Alleinstellungsmerkmal und der Abgrenzung zu den anderen Parteien. Auch das ist neu. Dass die grunds\u00e4tzlichen Fragen jeder professionellen Marketing-Konzeption in politische Diskussionen einflie\u00dfen und fehlende Antworten Defizite aufzeigen, die unser Leben heute und in Zukunft ma\u00dfgeblich bestimmen werden.<\/p>\n<p>So ist es auch kein Wunder, dass diese Fragen von den Journalisten der Runde, Maischberger, Kelle, J\u00f6rges, in unterschiedlicher Form immer wieder gestellt wurden und kein politischer Teilnehmer in der Lage war, diese auch nur ansatzweise zu beantworten.<\/p>\n<p>Wobei wir wieder bei dem beliebten Zitat w\u00e4ren: Wer das Ziel nicht kennt, kann den Weg nicht finden.<\/p>\n<p>Silke Asbeck, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der \u201eHistorischen Stadthalle Wuppertal\u201c kennt ihr Ziel. Sie m\u00f6chte Wuppertal und die Historische Stadthalle bundesweit und m\u00f6glichst dar\u00fcber hinaus als Kongressdestination bekanntmachen. Das Ergebnis, eine 360\u00b0 Kampagne, die unter \u201eWOW! \u2013 WUPPERTAL\u201c zwar nicht das architektonische Gesicht der Stadt in den Mittelpunkt stellt, aber unter vielen Einzelaspekten einen beeindruckenden Gesamteindruck der \u201ebergischen Metropole\u201c vermittelt, Wuppertals St\u00e4rken zusammenfasst und der Stadt ein Gesicht gibt.<\/p>\n<p>Der Markenkern wird sichtbar, die Alleinstellung, die Abgrenzung zu andern St\u00e4dten, deutlich.\u00a0Stadt-Marketing im besten Sinne des Wortes.<\/p>\n<p>Wenn wir jetzt noch an den Wuppertaler Wirtschaftspreis 2018 denken, in dessen Rahmen auch der Stadtmarketingpreis 2018 verliehen wird, so sehe ich hier einen hei\u00dfen Kandidaten. Immerhin sind wir weiter als die Gro\u00dfkoalition\u00e4re von CDU und SPD im Bund. \u201eWOW! \u2013 WUPPERTAL\u201c gibt eine Antwort auf die Frage nach dem Markenkern und erl\u00e4utert worin wir uns von anderen St\u00e4dten unterscheiden.<\/p>\n<p>Auch Marketing gibt der Stadt ein Gesicht!<\/p>\n<p>Mit den besten Gr\u00fc\u00dfen aus WUPPERTAL, der Erlebnisstadt mit der Schwebebahn.<\/p>\n<p><strong>Vok Dams.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.vokdamsatelierhaus.de\">www.vokdamsatelierhaus.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Event-Marketing-Experte und STADTZEITUNGS-Kolumnist VOK DAMS nimmt auch in seiner M\u00e4rz-Kolumne &#8222;Denkanst\u00f6\u00dfe aus dem Atelierhaus&#8220; kein Blatt vor den Mund.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":19284,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26],"tags":[4154,43,3258],"class_list":["post-19286","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik","tag-denkanstoesse-aus-dem-atelierhaus","tag-vok-dams","tag-vok-dams-atelierhaus"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-24 00:27:09","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19286","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=19286"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19286\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48395,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19286\/revisions\/48395"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/19284"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19286"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=19286"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=19286"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}