{"id":1888,"date":"2017-04-22T05:08:03","date_gmt":"2017-04-22T03:08:03","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.10.16\/newsportal\/stadtzeitung\/index.php\/2015\/10\/13\/ferres-mich-beeindruckt-und-beruehrt-das-lachen-der-kranken-kids\/"},"modified":"2022-01-29T13:43:14","modified_gmt":"2022-01-29T12:43:14","slug":"ferres-mich-beeindruckt-und-beruehrt-das-lachen-der-kranken-kids","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2017\/04\/22\/ferres-mich-beeindruckt-und-beruehrt-das-lachen-der-kranken-kids\/","title":{"rendered":"Veronika Ferres: &#8222;Mich ber\u00fchrt das Lachen der kranken Kids&#8220;"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_48299\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-48299\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/VERONICA-FERRES-0153-\u00aeELISABETH-CAREN-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Veronika Ferres engagiert sich f\u00fcr das Kinderhospiz Burgholz &#8211; \u00a9 Elisabeth Caren<\/span><\/div>\n<p>Seit Jahren engagiert sich Veronika Ferres mit sehr viel Einsatz f\u00fcr das \u201aKinderhospiz Burgholz&#8216;. Die STADTZEITUNG hat mit dem sympathischen Film-Star \u00fcber sein soziales Engagement und vieles mehr gesprochen.<\/p>\n<p><strong>DS: Frau Ferres, Sie sind Schirmherrin des Kinderhospizes Burgholz. Warum engagieren Sie sich ausgerechnet f\u00fcr dieses Projekt?<\/strong><\/p>\n<p>Veronica Ferrers: &#8222;Das Kinderhospiz Burgholz ist eine sehr wichtige Einrichtung, mit einem tollen und bewundernswerten Engagement der Mitarbeiter. Wenn Kinder lebensbedrohlich krank sind, ist das immer furchtbar. Diese Einrichtung hilft den Kindern eine Zeit zu verleben, in der sie trotz ihrer Krankheit eine halbwegs unbeschwerte und lebensfrohe Zeit, gemeinsam mit ihren Familien haben. Besonders die familiennahe Betreuung finde ich sehr wichtig und wertvoll.<\/p>\n<p><strong>DS: Sie haben das Kinderhospiz bereits mehrfach besucht. Was hat Sie dort am meisten beeindruckt? \u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Veronica Ferres: &#8222;Die Freude der Kinder. Trotz ihrer Krankheiten k\u00f6nnen sie immer noch lachen und sich f\u00fcr Dinge begeistern. Das mitzuerleben, hinterl\u00e4sst ein sehr besonderes und intensives Gef\u00fchl der Dankbarkeit.&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS: \u00c4ndert das Engagement f\u00fcr so ein Projekt auch die Sicht auf das eigene Leben? \u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Veronica Ferres: &#8222;Nat\u00fcrlich r\u00fcttelt das Befassen mit einem solchen Projekt wach. Es ruft einem ins Bewusstsein, wie dankbar man jeden Tag sein muss, dass man selber und die eigene Familie gesund sind.&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS: Sie haben letztes Jahr mit gro\u00dfem Erfolg in dem Fernsehfilm &#8222;Die Staatsaff\u00e4re&#8220; die deutsche Bundeskanzlerin verk\u00f6rpert. K\u00f6nnten Sie sich auch privat vorstellen, noch st\u00e4rker politisch oder gesellschaftlich aktiv zu sein? \u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Veronica Ferres: &#8222;Ich liebe meinen Beruf als Schauspielerin und kann mir momentan keinen anderen Beruf vorstellen. Aber ich engagiere mich f\u00fcr verschiedene Projekte und sehe meine Prominenz nat\u00fcrlich auch mit einer gewissen Verantwortung verbunden an. Gewisse gesellschaftliche Themen, wie zum Beispiel die Fl\u00fcchtlingsthematik erfordern eine Haltung und da scheue ich mich dann auch nicht davor, Stellung zu beziehen.&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS: Sie leben seit vielen Jahren in M\u00fcnchen, f\u00fchlen sich aber auch immer noch mit Ihrer Heimatstadt Solingen und dem Bergischen Land verbunden. Ein Fernsehportrait \u00fcber Sie, das im Bayrischen Rundfunk gezeigt wurde, hat das eindrucksvoll dokumentiert. Was bedeutet diese Herkunft f\u00fcr Sie und wie hat Sie Ihre Heimat in Ihrem Werdegang gepr\u00e4gt? \u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Veronica Ferres: &#8222;Ich bin, wie es so sch\u00f6n hei\u00dft, zwischen Kohlen und Kartoffeln gro\u00df geworden und musste schon ziemlich fr\u00fch mit anpacken. Das erdet nat\u00fcrlich und auch meine Verbundenheit zu meiner Familie ist ein wichtiger Punkt in meinem Leben. Ich habe gelernt, dass man auch arbeiten muss, um etwas zu erreichen und das hat mir in meinem Werdegang sehr geholfen. Ich sch\u00e4tze meine Herkunft sehr und besuche Solingen gern. Die Menschen hier sind ehrlich und bodenst\u00e4ndig. Das mag ich.&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS: Sie sind eine international sehr gefragte Schauspielerin. Gerade standen Sie in &#8222;Pay the Ghost&#8220; mit Hollywood-Star Nicolas Cage vor der Kamera. Trotz Ihrer Erfolge ist die deutsche \u00d6ffentlichkeit nicht ausschlie\u00dflich gn\u00e4dig mit Ihnen. Ist Heimat f\u00fcr Sie auch eine M\u00f6glichkeit, eine Auszeit davon zu nehmen, eine \u00f6ffentliche Person mit all seinen positiven und negativen Begleiterscheinungen zu sein? \u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Veronica Ferres: &#8222;Ja, Heimat bietet die M\u00f6glichkeit sich dem Trubel zu entziehen, aber viel mehr als dort, finde ich diese Ruhe mit meiner Familie. Heimat ist vor allen Dingen in Erinnerungen schwelgen und mit den Geschwistern und langj\u00e4hrigen Freunden Zeit verbringen.&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS: Vielen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch<\/strong><\/p>\n<p><strong>Das Interview f\u00fchrte David Fleschen<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie geh\u00f6rt zu den ganz Gro\u00dfen der deutschen Schauspieler-Gilde, spielte Rollen in Kinofilmen wie \u201aDas Superweib&#8216;, \u201aRossini&#8216;, \u201aRubinrot&#8216;. \u201aSaphierblau&#8216; oder &#8222;Schtonk&#8216; und stand nicht zuletzt mit Weltstars wie John Malkovich oder Nicolas Cage vor der Kamera: Veronica Ferres (50). Die geb\u00fcrtige Solingerin hat nicht nur sehr viel Talent, sondern auch ein gro\u00dfes Herz.<\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":1887,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[32],"tags":[773],"class_list":["post-1888","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-interviews","tag-kinderhospiz-burgholz"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-28 15:52:12","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1888","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1888"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1888\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":35844,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1888\/revisions\/35844"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1887"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1888"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1888"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1888"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}