{"id":18629,"date":"2018-01-06T09:56:48","date_gmt":"2018-01-06T08:56:48","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.10.16\/newsportal\/stadtzeitung\/index.php\/2018\/01\/06\/morgen-wird-alles-besser\/"},"modified":"2022-01-29T17:25:12","modified_gmt":"2022-01-29T16:25:12","slug":"morgen-wird-alles-besser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2018\/01\/06\/morgen-wird-alles-besser\/","title":{"rendered":"Morgen wird alles besser&#8230;"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_40608\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-40608\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Begruessung-Finissage-K-F-S-10.10.2015-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Marketing-Experte und Galerist Vok Dams \u00a9 Vok Dams iNotes<\/span><\/div>\n<p>&#8222;Verstanden habe ich das alles nie so richtig. Warum die gro\u00dfe Koalition in Berlin ihre Chancen nicht genutzt hat und letztendlich abgestraft werden musste. Warum die inoffizielle GroKo in Wuppertal so angefeindet wird und nicht in der Lage ist, das vorhandene Potential in zukunftsweisende Projekte zu stecken und dies den B\u00fcrgern, ihren W\u00e4hlern, verst\u00e4ndlich zu machen.<\/p>\n<p>Wie anders als mit gro\u00dfen Mehrheiten wollen wir in einer Demokratie Gro\u00dfes bewegen? Renten- oder Steuerreformen, die ihren Namen verdienen, Strukturpolitik und Digitalisierung, die uns Spitzenpl\u00e4tze in der Welt einr\u00e4umen. Eine innovative Schul- und Familienpolitik (mit entsprechenden Investitionen), die uns und unsere Kinder auf die Zukunft vorbereitet, eine Wirtschaftspolitik, die nicht von der Substanz (gut) lebt, sondern neue Gesch\u00e4ftsfelder aufzeigt und aktiv f\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Die Geschichte von dem kleinsten gemeinsamen Nenner kenne ich nat\u00fcrlich. Aber unterfordert das nicht unsere Intelligenz und unsere F\u00e4higkeiten?<\/p>\n<p>Aus der freien Wirtschaft wissen wir, dass nur die Unternehmen auf Dauer \u00fcberleben, die sich dem Wandel nicht verschlie\u00dfen. Die im Gegenteil in der Lage sind, sich immer wieder neu zu erfinden. Sich als Motor zuk\u00fcnftiger Entwicklungen in Position zu bringen. Sich strategisch und operativ auf neue Situationen einzustellen und als Dienstleister die Bed\u00fcrfnisse ihrer Klienten zu bedienen.<\/p>\n<p>In jedem Unternehmen gibt es unterschiedliche Interessen, unterschiedliche Produkte und unterschiedliche Organisationsformen. So ist es hier wie in der Politik.<\/p>\n<p>Man muss sich auf gemeinsame Ziele verst\u00e4ndigen, die Instrumente zur Zielerreichung kennen und die Vorgehensweise verabreden.\u00a0Warum, frage ich mich, funktioniert das (vielfach) in der freien Wirtschaft, nicht aber in der Politik? Hier wie dort habe ich es mit Menschen zu tun. Mit ihren St\u00e4rken und ihren Schw\u00e4chen, mit unterschiedlichen Interessen und Temperamenten.<\/p>\n<p>Liegt es also an einer unterschiedlichen Grundeinstellung bei der Berufswahl, an einer unterschiedlichen Sicht auf die eigene Person, auf die Einsch\u00e4tzung der eigenen Aufgabe, die Politiker von Mitarbeitern in Unternehmen und Politiker von Unternehmern unterscheiden?<\/p>\n<p>Wenn dem so sein sollte, k\u00f6nnte man Abhilfe schaffen. Chancengleichheit f\u00fcr Kinder und Jugendliche durch Wirtschaftskunde in den Schulen. Chancengleichheit f\u00fcr Politiker durch verpflichtende Praxis-Jahre in F\u00fchrungspositionen der freien Wirtschaft. Es k\u00f6nnte nicht schaden, wenn Politiker von Wirtschaft etwas verstehen und Management-Kompetenz und Effizienz auch in die Zusammenarbeit gro\u00dfer Koalitionen einflie\u00dfen.<\/p>\n<p>Stellen Sie sich also vor, Wuppertal w\u00e4re ein Unternehmen, das professionell gef\u00fchrt wird. Ein Unternehmen mit einem klaren Profil, einem gesunden Selbstverst\u00e4ndnis, mit unterschiedlichen Produkten und Angeboten. Mit einer professionellen F\u00fchrungsmannschaft und einer flexiblen Organisations-Struktur.<\/p>\n<p>Stellen Sie sich vor, dieses Unternehmen positionierte sich als Stadt-Marke eindeutig und unverwechselbar mit allen seinen Angeboten. Mit einem Marken-Versprechen, das Vertrauen und Interesse weckt, das Sympathie vermittelt. Kurz mit einem Marketing-Konzept, das diese (Dach-)Marke WUPPERTAL nachhaltig erlebbar und erfahrbar macht.<\/p>\n<p>Mit einem (politischen) Aufsichtsrat, den gew\u00e4hlten Stadtverordneten, die Ziele vorgeben und strategische Entscheidungen treffen. Mit einer F\u00fchrungsmannschaft in der Verwaltung, die stolz auf ihr Unternehmen WUPPERTAL ist und nat\u00fcrlich ihre jeweiligen Verantwortungsbereiche professionell managt. Mit einer Verwaltung, die mit Kooperationspartnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur alle Initiativen f\u00f6rdert, die auf die St\u00e4rkung der Marke WUPPERTAL einzahlen.<\/p>\n<p>Das Ergebnis w\u00e4re umwerfend:<\/p>\n<p>Ein Corporate-Design der Dach-Marke WUPPERTAL mit hohem Wieder-erkennungswert macht die Marke sichtbar. Die Stadtbetriebe mit ihren Marketing-Aktivit\u00e4ten stellen sich in diesem Rahmen individuell dar, behalten also ihre Eigenst\u00e4ndigkeit. Es entsteht ein Mosaik, das zu einem Gesamtbild f\u00fchrt, mit Einzelleistungen, die ihre St\u00e4rke aus der Vielf\u00e4ltigkeit des Gesamtangebotes ziehen.<\/p>\n<p>So werden Ausstellungen des Von der Heydt-Museums, der gr\u00fcne Zoo, die Aktivit\u00e4ten der Wirtschaftsf\u00f6rderung oder die Kongresse und Ausstellungen der Historischen Stadthalle ebenso zu Wuppertal-Angeboten wie die Kulturereignisse Schauspiel, Oper, Konzert und das zuk\u00fcnftige Pina Bausch-Zentrum.<br \/>\nUtopiastadt im Bahnhof Mirke w\u00fcrde zu \u201eUtopiastadt Wuppertal\u201c, \u00e4hnlich wie das Wuppertal-Institut, WTec, die Junior Uni oder die Bergische Universit\u00e4t Wuppertal.<\/p>\n<p>Das alles k\u00f6nnte man mit einer gesunden Mehrheit der GroKo in Wuppertal kurzfristig realisieren. Vorausgesetzt, unternehmerische Initiative, professionelles Management und agile Projektf\u00fchrung bieten die richtigen Rahmenbedingungen.<\/p>\n<p>Eigentlich ist alles ganz einfach. Zumindest, wenn die Politik das Potential erkennt und zukunftsweisende Projekte startet. Dass es hier durchaus Hoffnung gibt, zeigt die Bewerbung Wuppertals f\u00fcr die Bundesgartenschau 2025. Auch die Entwicklung Wuppertals zur Kongress- und Ausstellungsstadt k\u00f6nnte im Engels-Jahr 2020 triumphal gefeiert werden.<\/p>\n<p>Was fehlt, ist das Design der Dach-Marke WUPPERTAL, die Verpflichtung der Stadtbetriebe auf diese Marke und ein Claim, der WUPPERTAL eindeutig positioniert und langanhaltend im Ged\u00e4chtnis verankert.<\/p>\n<p>Wie w\u00e4re es mit:<br \/>\nWUPPERTAL, die Erlebnisstadt mit der Schwebebahn?<\/p>\n<p>Beste Gr\u00fc\u00dfe und alle guten W\u00fcnsche f\u00fcr das Jahr 2018.<br \/>\nIch bin sicher: Morgen wird alles besser!<\/p>\n<p><strong>Ihr Vok Dams.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Vok-Dams-Kolumne &#8222;Denkanst\u00f6\u00dfe aus dem ATELIERHAUS&#8220;: Gedanken zum Neuen Jahr 2018 &#8211; Morgen wird alles besser!\u00a0Unterfordern wir unsere Intelligenz und unsere F\u00e4higkeiten?<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":18627,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26],"tags":[3302,43,3258],"class_list":["post-18629","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik","tag-event-marketing","tag-vok-dams","tag-vok-dams-atelierhaus"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-12 12:48:08","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18629","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18629"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18629\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48408,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18629\/revisions\/48408"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/18627"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18629"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18629"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18629"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}