{"id":17313,"date":"2017-10-10T11:49:59","date_gmt":"2017-10-10T09:49:59","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.10.16\/newsportal\/stadtzeitung\/index.php\/2017\/10\/10\/thomas-braus-ich-tue-alles-fuer-das-ensemble\/"},"modified":"2025-05-31T12:58:36","modified_gmt":"2025-05-31T10:58:36","slug":"thomas-braus-ich-tue-alles-fuer-das-ensemble","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2017\/10\/10\/thomas-braus-ich-tue-alles-fuer-das-ensemble\/","title":{"rendered":"Intendant Thomas Braus: &#8222;Ich tue alles f\u00fcr das Ensemble&#8220;"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_45375\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-45375\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Thomas-Braus_UweSchinkel-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Schauspielintendant &amp; Schauspieler Thomas Braus &#8211; \u00a9 Wuppertaler B\u00fchnen \/ Uwe Schinkel<\/span><\/div>\n<p>Mit der Spielzeit 2017\/18 \u00fcbernimmt Thomas Braus zus\u00e4tzlich die Intendanz der Schauspielsparte und fungiert damit in einer Doppelrolle. Nina Reinhardt unterhielt sich mit dem gleicherma\u00dfen talentierten wie engagierten Schauspieler.<\/p>\n<p><strong>DS: Wie gehen Sie mit der Besonderheit der Doppelfunktion als Schauspieler und Intendant um?<\/strong><\/p>\n<p>Thomas Braus: Es gibt Intendanten, die sind Regisseure, andere sind Dramaturgen &#8211; solche Doppelrollen sind durchaus g\u00e4ngig.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Aber f\u00fcr einen Dramaturgen oder einen Regisseuren h\u00f6rt die Arbeit nach der Premiere auf \u2013 als Schauspieler stehen Sie aber auch danach noch jeden Abend auf der B\u00fchne.<\/strong><\/p>\n<p>Thomas Braus: \u201eDas stimmt, aber die Hauptarbeit stellen trotzdem die Proben dar. Ich muss zugeben, dass das nicht ganz ohne ist. Aber es war mir von Anfang an klar, dass es eine Doppelfunktion ist, das war auch Teil meines Konzeptes, das ich vorgetragen habe.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Haben Sie Ihre Entscheidung schon einmal bereut oder macht sie Ihnen nach den ersten Wochen wom\u00f6glich Angst?<\/strong><\/p>\n<p>Thomas Braus: \u201eAngst w\u00e4re \u00fcbertrieben, aber man muss sich nat\u00fcrlich immer erst einmal reinfinden und einarbeiten. Keine Frage, es ist sehr viel, und ich muss lernen, mit meinen Kr\u00e4ften zu haushalten. Ich bin generell jemand, der viel arbeitet &#8211; ich stand auf der B\u00fchne und hab trotzdem nebenher als Hochschuldozent unterrichtet. Ich habe immer f\u00fcr meinen Job gebrannt und es dennoch immer hinbekommen, ausreichend f\u00fcr die Fanmilie da zu sein. Das funktioniert mit gutem Zeitmanagement.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: In der aktuellen Spielzeit tauchen bei den Gastregisseuren Namen wie Markus Lobbes oder Peter Wallgram auf \u2013 Regisseure, die die Wuppertaler schon aus der Intendanz von Christian von Treskow kennt. Lassen Sie damit alte Traditionen aufleben?<\/strong><\/p>\n<p>Thomas Braus: \u201e In 20 Jahren als Schauspieler lernt man viele Leute kennen. Frau Abbrederis hat Regisseure mitgebracht, die sie kennt und zu denen sie vertrauen hatte. Bei mir ist das nicht anders. Ich habe mich f\u00fcr diejenigen entschieden, die f\u00fcr mich eine Bedeutung haben oder bei denen ich das Gef\u00fchl habe, dass man gemeinsam noch etwas entwickeln kann. Es ist mehr oder weniger Zufall, dass jetzt Namen zu finden sind, die auch unter von Treskow gearbeitet haben. Zus\u00e4tzlich gebe ich jungen Regietalenten die Chance, etwas zu zeigen, und ich bin immer offen f\u00fcr Neues.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: F\u00fcr welche Form des Theaters werden Sie stehen? Was wird Ihre Handschrift sein?<\/strong><\/p>\n<p>Thomas Braus: \u201eIch lege gro\u00dfen Wert auf K\u00f6rperarbeit und Sprachgestaltung. Ich selber bin ein sehr. Ich selber bin ein sehr k\u00f6rperorientierter Schauspieler. Die Arbeit f\u00fcr \u201aDie H\u00f6lle\u2018 mit Hans Kresnik, der als Tanztheatergr\u00f6\u00dfe bekannt geworden ist, habe ich geliebt. Er macht ein archaisches K\u00f6rpertheater, was mir unglaublich imponiert. Mein Ziel ist es, verschiedene Regie-Handschriften im Wuppertaler Schauspiel zu haben, die alle \u00fcber das reine Erz\u00e4hl-Theater hinausgehen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: In den 60er Jahren gab es Regisseure, die sich fast ausschlie\u00dflich auf politisches Theater spezialisiert haben \u2013 w\u00e4re das auch etwas f\u00fcr Sie?<\/strong><\/p>\n<p>Thomas Braus: \u201eTheater hat zwar immer auch die Aufgabe, politisch mitzuwirken und aktuelle Themen aufzugreifen, aber ich mag nicht die Form eines mit dem moralischen Zeigefinger aufzeigenden vordergr\u00fcndigen Theaters. Das, was ich an politischen Aussagen vermitteln will, muss durch die Hintert\u00fcr kommen. Mein Ansatz wird immer eher ein k\u00fcnstlerischer sein\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Berthold Brecht hat mal gesagt: Wenn man das Publikum belehren will, muss man es auch gleichzeitig unterhalten.<\/strong><\/p>\n<p>Thomas Braus: \u201eJa, ganz genau. Der Zuschauer darf eine Irritation mitbekommen, aber nicht vordergr\u00fcndig politisch. Das muss \u00fcber einen anderen Weg passieren.<\/p>\n<p><strong>DS: Ist es f\u00fcr Sie z.B. eine politische Aussage, dass Sie sich mit dem Glanzstoff Inklusionstheater zusammengetan haben?<\/strong><\/p>\n<p>Thomas Braus: \u201eJa, absolut. Und das langfristige Ziel soll sein, dass Glanzstoff, die Akademie der inklusiven K\u00fcnste, zur Sparte Schauspiel ganz selbstverst\u00e4ndlich dazu geh\u00f6rt und dass das irgendwann Hand in Hand geht. Menschen mit Behinderung stehen immer noch am Rand, wo sie nicht hin geh\u00f6ren, deshalb m\u00fcssen sie Teil unserer Ensemblezusammenstellung werden. In gewisser Hinsicht ist das auch eine politische Aussage.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Haben Sie Ideen, wie man wieder mehr j\u00fcngere Leute f\u00fcr das Theater begeistern kann?<\/strong><\/p>\n<p>Thomas Braus: \u201eMan will das Stammpublikum nicht vergraulen, aber das Ziel muss es definitiv sein, j\u00fcngere Leute ins Theater zu bekommen. Wir sind moderner geworden, arbeiten mit j\u00fcngeren Regisseuren zusammen und versuchen mit der Uni in Kontakt zu treten. Leider sind uns da aber auch oft finanzielle Grenzen gesetzt. Ein St\u00fcck in einem Klassenzimmer w\u00e4re etwas wunderbares \u2013 das k\u00f6nnen wir uns aber schlichtweg mit unserem k\u00fcnstlerischen Etat nicht leisten. Was wir aber anbieten, sind vielf\u00e4ltige theaterp\u00e4dagogische Programme &#8211; da m\u00fcssen aber auch die Lehrer mitziehen &#8211; und Theaterclubs f\u00fcr alle Generationen.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_38648\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 710px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-38648\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/DieHoelle_Fotograf_Klaus-Lefebvre_56-2-1024x728.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"498\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Thomas Braus in &#8222;Die H\u00f6lle \/ Inferno&#8220; &#8211; \u00a9 Klaus Lefebvre<\/span><\/div>\n<p><strong>DS: Muss das Theater auch generell einfach pr\u00e4senter sein und vielleicht aus dem eigentlichen Geb\u00e4ude raus und auf die Menschen zugehen?<\/strong><\/p>\n<p>Thomas Braus: \u201eIn jedem Fall. Wir haben jetzt eine Aktion, mit der wir direkt in die Stadt gehen, in verschiedene Kneipen, mit Programmen die teilweise improvisiert, trashig und vorallem sehr modern sind. Durch das Ausprobieren unterschiedlichster Formen versuchen wir neues Publikum zu generieren.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Das Theater in unserer Stadt war jahrelang nur mit negativen Schlagzeilen in der Presse, auch bis \u00fcber die Stadtgrenzen hinaus &#8211; das gebeutelte Wuppertaler Schauspiel. Ist der Ruf mittlerweile rehabilitiert?<\/strong><\/p>\n<p>Thomas Braus: \u201eWuppertal galt lange nur als kaputtes Haus. Das dauert Jahre, bis dieser Ruf rehabilitiert ist. Aber jetzt sind wir da, wir sind pr\u00e4sent und stark und haben uns im Ensemble extrem viel vorgenommen. Es soll um Inhalte gehen und nicht um das Hinterfragen der Sparte. Und alles, was ich in dieser Richtung tue, tue ich mit dem und f\u00fcr das Ensemble. Und mein klares Ziel als Intendant ist es, dass die Schauspielsparte an sich erhalten bleibt.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Wie kommt denn bei den Wuppertalern in dem Zusammenhang der Standort des Theaters am Engelsgarten an?<\/strong><\/p>\n<p>Thomas Braus: \u201eDas ist von der reinen Lage her ein schwieriger Ort. Da findet kein Leben statt, keine Gastronomie. Dort Zuschauer \u201ehinzulocken\u201c ist doppelt schwer. Wir versuchen derzeit, das Foyer zum Begegnungsort zu etablieren, wo man nach der Vorstellung noch ein Bier trinken kann, ein oder zwei Schauspieler dazu kommen und ein Austausch mit den Zuschauern stattfindet. Durchaus auch gerne kontrovers. Entwicklung bedeutet nicht, dass jedem alles gef\u00e4llt. Das Publikum muss nicht alles gut finden, was wir machen. Kunst bedeutet auch immer Reibung, und wir bieten immer offizielle Diskussionen an.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Wie haben Sie den Kampf um das Wuppertaler Theater erlebt, und was hat Sie motiviert, mitzuk\u00e4mpfen?<\/strong><\/p>\n<p>Thomas Braus: \u201e In anderen St\u00e4dten, die finanziell besser dastehen, ist Theater selbstverst\u00e4ndlich. Aber ich dachte mir, es ist viel spannender dort zu sein, wo der Kampf ist. In Wuppertal musst du als Schauspieler um die Existenz deiner Spielst\u00e4tte k\u00e4mpfen, das hat mich sehr gereizt. Wir haben in Deutschland eine einzigartige Theaterlandschaft, und die sollte erhalten bleiben. Genau in einer Stadt wie Wuppertal, die selbst in einer schwierigen Situation ist, muss Theater stattfinden. Das zeigt auch die freie Szene, die deutlich macht, wie gro\u00df das Bed\u00fcrfnis danach ist.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Hatten Sie schon einmal das Gef\u00fchl, einer Rolle nicht gerecht werden zu k\u00f6nnen, ihr nicht gewachsen zu sein? Und wenn ja \u2013 zweifeln Sie in solchen Momenten dann ganz generell an sich?<\/strong><\/p>\n<p>Thomas Braus: \u201eDas gibt es immer mal wieder, und ja, ich bin ein gro\u00dfer Zweifler und hinterfrage sehr viel. Aber ich st\u00fcrze mich dann immer wieder in die Herausforderung hinein.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Wie schalten Sie ab und tanken neue Kraft? Und wo findet man Sie genau in diesen Momenten?<\/strong><\/p>\n<p>Thomas Braus: \u201eDas mache ich immer mit Sport. Dann gehe ich raus und laufe, um den Kopf frei zu bekommen \u2013 gerne in den Barmer Anlagen. Vieles l\u00f6st sich bei mir durch Bewegung. Und ich genie\u00dfe es auch, ganz profan, am Samstag die Bundesliga zu gucken.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Gehen Sie auch privat gerne ins Theater und gucken sich Kollegen auf der B\u00fchne an?<\/strong><\/p>\n<p>Thomas Braus: \u201eIch gehe nicht immer gerne ins Theater, weil ich mich manchmal \u00fcber Eitelkeiten auf der B\u00fchne \u00e4rgere. Man muss zwar in gewisser Weise eitel sein, wenn man diesen Beruf aus\u00fcbt, aber es gibt so eine Art von Eitelkeit, die von manchen Regisseuren und Schauspielern auch noch ausgestellt wird. Was hingegen immer sehr inspirierend und bereichernd f\u00fcr mich ist, sind Kunstausstellungen oder Videokunst.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Gibt es noch etwas, was Sie den Wuppertalern mit auf den Weg geben m\u00f6chten?<\/strong><\/p>\n<p>Thomas Braus: \u201eIch habe den Eindruck, der Wuppertaler an sich neigt dazu, seine eigen Stadt schlechtzureden. Man ist nicht schockverliebt, wenn man nach Wuppertal kommt, aber die Stadt \u00fcbt eine wahnsinnige Faszination aus &#8211; auch durch dieses Merkw\u00fcrdige, was Wuppertal durchaus hat und was es auch sehr liebenswert macht. Wir haben ein Tanztheater, die Oper, das Schauspiel und eine riesige freie Szene &#8211; die Stadt hat so viel zu bieten. Ich w\u00fcrde mir w\u00fcnschen, mehr Wuppertaler w\u00fcrden das bewusster und positiver wahrnehmen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Vielen herzlichen Dank f\u00fcr dieses intensive und aussagekr\u00e4ftige Gespr\u00e4ch.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Text: Nina Reinhardt\u00a0<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit \u00fcber 15 Jahren ist Thomas Braus im Schauspielensemble der Wuppertaler B\u00fchnen. Zum Fotoshooting mit der Stadtzeitung f\u00fcr das gro\u00dfe &#8222;Hand aufs Herz&#8220;-Interview, begibt er sich auf das Dach des Opernhauses \u2013 ein ganz besonderer Ort f\u00fcr ihn, an dem er zur Ruhe kommt und abschalten kann, wie er erz\u00e4hlt.<\/p>\n","protected":false},"author":17,"featured_media":17311,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[32],"tags":[273,962,2988,103,3347,161],"class_list":["post-17313","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-interviews","tag-opernhaus","tag-schauspiel","tag-schauspieler","tag-theater-am-engelsgarten","tag-thomas-braus","tag-wuppertaler-buehnen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-13 08:40:08","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17313","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/17"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17313"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17313\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":84380,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17313\/revisions\/84380"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17311"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17313"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17313"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17313"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}