{"id":170,"date":"2019-04-23T10:20:13","date_gmt":"2019-04-23T08:20:13","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.10.16\/newsportal\/stadtzeitung\/index.php\/2015\/04\/23\/friedhelm-runge\/"},"modified":"2023-02-04T13:03:41","modified_gmt":"2023-02-04T12:03:41","slug":"fussball-narr-friedhelm-runge-ist-ein-echter-globalplayer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2019\/04\/23\/fussball-narr-friedhelm-runge-ist-ein-echter-globalplayer\/","title":{"rendered":"&#8222;Fu\u00dfball-Narr&#8220; Friedhelm Runge ist ein echter Globalplayer"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_49747\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-49747\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/IMG_0064_a-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der Unternehmer und ehemalige WSV-Pr\u00e4sident Friedhelm Runge &#8211; \u00a9 Foto: Dirk Sengotta<\/span><\/div>\n<p>Acht Produktionsst\u00e4tten, 25 Niederlassungen, 19 Agenturen. Sein Unternehmen mischt als Weltmarktf\u00fchrer im Bereich Verschlusstechnik auf allen Erdteilen mit. Jahresumsatz 2014: 237 Millionen Euro. Friedhelm Runge ist stolz auf das Erreichte. Doch daran, sich auszuruhen oder gar zur Ruhe zu setzen, denkt der Wuppertaler nicht im Traum. Sein Koffer f\u00fcr die n\u00e4chste Dienstreise ist bereits wieder gepackt. Im Jahr 2014 war er allein 19 Mal \u201ebusinessm\u00e4\u00dfig on Tour&#8220;.<\/p>\n<p>Mit 76 Jahren lassen sich viele seiner Unternehmer- Kollegen l\u00e4ngst die Sonne Mallorcas auf den Bauch scheinen. F\u00fcr den Vollblut- Unternehmer keine Alternative: \u201eMein Arzt hat mir beim letzten Check die Konstitution eines 55j\u00e4hrigen bescheinigt. Und da ich immer geplant hatte, bis 70 zu arbeiten, habe ich also noch 15 Berufsjahre vor mir. Meine Frau w\u00fcrde mich auch gar nicht den ganzen Tag um sich herum haben wollen. Wenn ich nichts zu tun h\u00e4tte, w\u00e4re ich auch ein ganz unbequemer Lebenspartner.&#8220;<\/p>\n<h4><strong>&#8222;Wer als Unternehmer erfolgreich sein will, muss hart und konsequent arbeiten&#8220;<\/strong><\/h4>\n<p>Sein Berufsleben ist die reinste Bilderbuch-Karriere. Nach einer Ausbildung als technischer Kaufmann bei der Firma Gebr\u00fcder Happich in Wuppertal studierte Friedhelm Runge Maschinenbau und Betriebswirtschaftlehre. 1973 stieg er als achter Mitarbeiter der bereits 1932 gegr\u00fcndeten Firma EMKA Beschlagteile ein. Heute besch\u00e4ftigt das Unternehmen weltweit 1.400 Mitarbeiter. Lag der Umsatz im Jahr 2002 noch bei 43 Millionen Euro, wies die Bilanz 2012 schon 230 Millionen Euro aus. J\u00e4hrliche Steigerung \u00fcber zehn Jahre: 18,26 Prozent. Ein stolzer Wert.<\/p>\n<p>Und auch bei seiner Urlaubsplanung denkt Friedhelm Runge \u00f6konomisch: \u201eIch mache in der Regel Urlaub in L\u00e4ndern, in denen wir unsere Niederlassungen haben. Dann kann ich mich dort mit Mitarbeitern vor Ort treffen, mit ihnen ein Bier trinken, mit ihnen essen und ihnen dabei immer wieder unsere Firmenphilosophie vermitteln und ihre Begeisterung f\u00fcr EMKA weiter steigern.&#8220;<\/p>\n<p>Der Vater von drei T\u00f6chtern und einem Sohn setzt eindeutig auf Teambuilding. Friedhelm Runge: \u201eWer als Unternehmer erfolgreich sein will, muss hart und konsequent arbeiten, muss mit Menschen umgehen k\u00f6nnen und er braucht gute Mitarbeiter; ohne die geht es nicht.&#8220;<\/p>\n<p>Dieses gute Team, l\u00e4sst Friedhelm Runge durchblicken, hat ihm als Pr\u00e4sident des Wuppertaler SV gefehlt: \u201eDer WSV war eine Leidenschaft von mir. Aber man kann einen solchen Verein nicht ohne menschlich miteinander harmonierende Mitarbeiter f\u00fchren. Ich bin mir sicher, dass dieser Traditionsverein wieder auf die Beine kommt, wenn gute, charakterfeste Leute das Sagen haben.&#8220;<\/p>\n<p>Er selbst wird eines Tages auch wieder ein Heimspiel des WSV besuchen. Bis dahin erfreut er sich an Erfolgsmeldungen, die \u00fcber sein Unternehmen zu h\u00f6ren und zu lesen sind. So belegte EMKA in der \u201eWirtschaftswochen-Rangliste&#8220; der 100 besten Unternehmen des deutschen Mittelstandes einen hervorragenden 23. Platz.<\/p>\n<div id=\"attachment_38133\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-38133\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/classen-2020-Aug-1-065-2002x2048-2-1024x670.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"670\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Sponsor Friedhelm Runge (l.) und der sportliche Leiter Stephan K\u00fcsters \u2013 \u00a9 Jochen Classen<\/span><\/div>\n<p>Friedhelm Runge: \u201eNat\u00fcrlich macht mich das sehr stolz. Immerhin besitzt Deutschland den leistungsst\u00e4rksten Mittelstand der Welt. Und wenn man dann unter insgesamt 60.000 Mittelst\u00e4ndlern den 23. Platz erringt ist das eine ganz sch\u00f6ne Welle. Und jetzt habe ich das Ziel, dass wir uns wie Bayern M\u00fcnchen, die ich sehr bewundere, \u00fcber viele Jahre im oberen Tabellenbereich festsetzen.&#8220;<\/p>\n<p>Es gibt Dinge, die es f\u00fcr Geld nicht zu kaufen gibt. Welche W\u00fcnsche hat ein Mann, der sich sonst alles leisten kann? Friedhelm Runge: \u201eMehr Freizeit f\u00fcr meine Sportarten Fu\u00dfball und Tennis. Golf ist nicht so mein Ding, da hat man ja keinen richtigen Gegner &#8211; nur den Wind &#8230;&#8220; (<a href=\"http:\/\/www.emka.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.emka.com<\/a>)<\/p>\n<p><strong>Text: Peter Pionke<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Unternehmer spielt er in der Champions League: Emka-Chef (76) denkt noch lange nicht ans Aufh\u00f6ren.\u00a0Er sitzt bestens gelaunt an seinem schlichten Schreibtisch. Hinter ihm an der Wand eine bunte Weltkarte. Ein Bild mit Symbol-Charakter. Friedhelm Runge, gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter von EMKA, ist ein echter Global Player.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":169,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[22],"tags":[],"class_list":["post-170","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wirtschaft"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-19 18:18:15","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/170","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=170"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/170\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":60661,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/170\/revisions\/60661"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/169"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=170"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=170"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=170"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}