{"id":16658,"date":"2017-08-30T10:54:23","date_gmt":"2017-08-30T08:54:23","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.10.16\/newsportal\/stadtzeitung\/index.php\/2017\/08\/30\/scharf-schaerfer-chili-die-hoelle-im-mund\/"},"modified":"2023-04-11T15:43:06","modified_gmt":"2023-04-11T13:43:06","slug":"scharf-schaerfer-chili-die-hoelle-im-mund","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2017\/08\/30\/scharf-schaerfer-chili-die-hoelle-im-mund\/","title":{"rendered":"Scharf, sch\u00e4rfer, Chili \u2013 die H\u00f6lle im Mund"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_64383\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-64383\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/hot-peppers-gfdf2487c2_1920-2-1024x684.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"684\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Scharf: Die Chilischote &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<p>\u201eSch\u00e4rfe ist keine Geschmacksart, wie zum Beispiel salzig, bitter oder s\u00fc\u00df, sondern vielmehr eine Reaktion auf Schmerzen\u201c, erkl\u00e4rt Melanie Zabold vom KKH-Serviceteam in Wuppertal. \u201eDieses Schmerzempfinden mit starker W\u00e4rmewahrnehmung wird von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich wahrgenommen. Und wie immer kommt es auf die Dosis an.\u201c Besondere Bedeutung spielt dabei das in Chili- und Paprikaschoten enthaltenen Capsaicin. Es ist f\u00fcr die Sch\u00e4rfe verantwortlich und wirkt f\u00fcr das gesundheitliche Wohlbefinden auf vielf\u00e4ltige Weise:<\/p>\n<p>\u00b7 Capsaicin l\u00f6st einen Schmerzreiz aus und l\u00e4sst dadurch den K\u00f6rper Endorphine aussch\u00fctten, die f\u00fcr die Gl\u00fccksgef\u00fchle beim Menschen verantwortlich sind.<br \/>\n\u00b7 Es erweitert die Gef\u00e4\u00dfe und f\u00fchrt zu einer besseren Durchblutung, auch der Schleimh\u00e4ute. Die Folge ist ein erh\u00f6htes Geschmacksempfinden, so dass Speisen und deren Aromen viel besser und intensiver wahrgenommen werden.<br \/>\n\u00b7 Capsaicin steigert gleichzeitig die Magensaftproduktion, was fette Speisen verdaulicher werden l\u00e4sst.<br \/>\n\u00b7 Scharfes Essen l\u00e4sst vermehrt den Speichel flie\u00dfen, der mit seiner Sp\u00fclfunktion einen wichtigen Schutz f\u00fcr die Z\u00e4hne darstellt.<\/p>\n<p>\u201eAlles in allem sind scharf zubereitete Speisen eine gesunde Sache\u201c, sagt Zabold, \u201evorausgesetzt, man \u00fcbertreibt es nicht.\u201c Ein \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Verzehr von scharfen Gew\u00fcrzen oder Gem\u00fcsen, insbesondere von Chilis, kann die Gesundheit durchaus gef\u00e4hrden. Neben Magen- und Darmbeschwerden, Sodbrennen, \u00dcbelkeit und Atemnot soll ein allzu h\u00e4ufiger Verzehr von scharfen Essen sogar Speiser\u00f6hrenkrebs verursachen. Wenn es im Mund dann doch einmal zu stark brennt, auf keinen Fall mit Wasser \u201el\u00f6schen\u201c. Capsaicin ist wasserl\u00f6slich und w\u00fcrde sich im Mund nur weiter verteilen und die Sch\u00e4rfe erh\u00f6hen. Zabold: \u201eEtwas Fettiges, wie zum Beispiel Joghurt, Quark oder Vollmilch, ist dagegen hilfreich gegen die \u201aH\u00f6llenschmerzen\u2018 im Mund.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Welt r\u00fcckt immer n\u00e4her zusammen. So verwundert es auch nicht, dass die Liebe zu scharfen Speisen wie in Afrika, S\u00fcdamerika und Asien auch in deutschen K\u00fcchen w\u00e4chst. Doch wenn im Mund mit einem Mal die H\u00f6lle los ist und sich Schwei\u00df auf der Stirn bildet, stellt sich die Frage: Wie gesund oder ungesund ist scharfes Essen?\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":16656,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24],"tags":[4861,1382,4863,4862],"class_list":["post-16658","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wuppertal","tag-chili","tag-essen","tag-gesund","tag-scharf"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-19 18:23:20","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16658","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16658"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16658\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":64385,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16658\/revisions\/64385"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/16656"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16658"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16658"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16658"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}