{"id":16363,"date":"2017-08-11T13:22:56","date_gmt":"2017-08-11T11:22:56","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.10.16\/newsportal\/stadtzeitung\/index.php\/2017\/08\/11\/peter-nocke-ich-war-trainingsfaul-aber-hatte-talent\/"},"modified":"2025-05-12T19:11:50","modified_gmt":"2025-05-12T17:11:50","slug":"peter-nocke-ich-war-trainingsfaul-aber-hatte-talent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2017\/08\/11\/peter-nocke-ich-war-trainingsfaul-aber-hatte-talent\/","title":{"rendered":"Peter Nocke: \u201eIch war trainingsfaul, aber hatte Talent\u201c"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_45675\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-45675\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Nordbahntrasse-KKfoto004-2-1024x1008.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"1008\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Schwimm-Legende Peter Nocke (r.) mit Fu\u00dfball-Legende G\u00fcnter Pr\u00f6pper auf der Nordbahntrasse &#8211; \u00a9 Kurt Keil<\/span><\/div>\n<p>Peter Nocke ist einer der erfolgreichsten deutschen Schwimmer \u2013 ein Ausnahmetalent, das sich mehr auf seine Begabung als auf seinen Trainingsflei\u00df verlie\u00df. Dem \u201eSunnyboy\u201c kann auch heute bei den Schwimm-Masters, wie die Senioren-Meisterschaften charmant genannt werden, kaum einer das Wasser reichen. Peter Nocke hat trotz seiner sportlichen Erfolge nie den Boden unter den F\u00fc\u00dfen verloren. Ein Garant daf\u00fcr, dass er auch au\u00dferhalb des Schwimmbeckens bis heute erfolgreich ist.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-83834\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Hand-aufs-Herz-88510200.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"66\" \/><\/p>\n<p>Peter Pionke hat sich mit dem sympathischen Wuppertaler \u201eJahrhundertsportler\u201c unterhalten:<\/p>\n<p><strong>DS: Weltmeister, neunmal Europameister, zweimal Olympia-Bronze, unz\u00e4hlige deutsche Meistertitel. Wie sehr sind Sie mit der Ausbeute Ihrer Karriere zufrieden?<\/strong><\/p>\n<p>Peter Nocke: \u201eHundertprozentig! Ich kann sagen, dass ich aus meiner Karriere das Optimale heraus geholt habe. Ich h\u00e4tte vielleicht noch ein Jahr dranh\u00e4ngen k\u00f6nnen, aber aufgrund der strengen Amateurbestimmungen damals, h\u00e4tte das keinen Sinn gemacht. Wer kann heute noch nachvollziehen, dass ich meinen Amateurstatus verloren h\u00e4tte, wenn ich nur eine bezahlte Autogrammstunde gegeben h\u00e4tte. Ich w\u00e4re dann nur noch bei Profirennen startberechtigt gewesen, die gab es aber nicht.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Der Spiegel titelte einmal \u00fcber Sie: \u201eFaulheit siegt\u201c. Weil Europameister Hans Fa\u00dfnacht sechs Stunden t\u00e4glich trainierte und Sie nur eine. H\u00e4tten Sie mit mehr Training noch erfolgreicher sein k\u00f6nnen?<\/strong><\/p>\n<p>Peter Nocke: \u201eDas glaube ich nicht. Eine Stunde Training am Tag, das ist auch untertrieben. Ich war mit Sicherheit nicht der Trainings-Flei\u00dfigste. Aber zwei Stunden am Tag von Montag bis Freitag und eine Einheit am Samstag waren schon notwendig. Heutzutage wird nat\u00fcrlich viel mehr trainiert.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Das &#8222;Kicker-Sportmagazin lobte: &#8222;Stilistisch schwimmt er sch\u00f6ner als alle Konkurrenten.\u201c Haben Sie fr\u00fcher solche Schlagzeilen \u00fcberhaupt bewusst wahrgenommen?<\/strong><\/p>\n<p>Peter Nocke: \u201eNat\u00fcrlich habe ich das wahrgenommen, obwohl es damals noch nicht so eine Medienflut gab. Ich hatte halt bessere technische Voraussetzungen als die meisten meiner Konkurrenten. Die mussten die technischen Defizite dann durch einen h\u00f6heren Trainingsaufwand wieder ausgleichen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Ihr Trainer Heinz Hoffmann hat mal \u00fcber Sie gesagt: Peter Nocke, das sind 30 Prozent Trainingsarbeit &#8211; 70 Prozent Talent. Hat er das richtig eingesch\u00e4tzt?<\/strong><\/p>\n<p>Peter Nocke: \u201eDas war wirklich so. Man kann mit Talent sehr viel kompensieren, aber man muss zus\u00e4tzlich auch hart trainieren \u2013 jedoch nicht so viel, wie Schwimmer mit weniger Talent.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sie sind vor den Wettk\u00e4mpfen selbst bei 30 Grad Celsius mit Handschuhen und Kapuzen-Mantel herumgelaufen. War das ein Tick von Ihnen?<\/strong><\/p>\n<p>Peter Nocke: \u201eDas mit den Handschuhen war wirklich so ein Tick. Aber der hat mir wirklich geholfen. Ich war vor einem Wettkampf immer nerv\u00f6s und hatte dadurch kalte H\u00e4nde. Und mit kalten H\u00e4nden hatte ich nicht das Wassergef\u00fchl, das man bei einem Wettkampf in der Weltspitze ben\u00f6tigt.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sie waren damals \u201eEverybodys Darling\u201c. Wie sehr haben Sie das genossen?<\/strong><\/p>\n<p>Peter Nocke: \u201eMein Erfolg hat mich immer wieder neu motiviert. Ich habe es auch damals sehr genossen, dass mein Name regelm\u00e4\u00dfig in den Medien auftauchte. Es war eine wundersch\u00f6ne Zeit. Und ich hatte mir durch meine Erfolge auch einige Privilegien verdient.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Jetzt machen Sie uns aber neugierig. Welche Privilegien waren das denn?<\/strong><\/p>\n<p>Peter Nocke (lacht): \u201eHeute kann ich es ja verraten. Bei Schwimm-Europameisterschaften habe ich mich beim Einchecken ins Hotel auf den ersten Blick in eine wundersch\u00f6ne Frau verliebt. Das Ende vom Lied &#8211; ich habe die ganzen zehn Tage bei ihr \u00fcbernachtet. Sie hat mich morgens zum Training und auch zu den Wettk\u00e4mpfen gefahren. Meine Leistung hat jedenfalls nicht darunter gelitten. Immerhin bin ich mehrere Europameister-Titel geholt. Trotzdem w\u00fcrden solche spontanen Alleing\u00e4nge heute nicht mehr toleriert.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sie werden Wuppertals \u201eJahrhundertsportler\u201c genannt &#8211; ist dieser Titel Belastung oder Ansporn f\u00fcr Sie?<\/strong><\/p>\n<p>Peter Nocke: \u201eDen Titel habe ich ja erst im Nachhinein nach Ende meiner Karriere bekommen. Und das war und ist f\u00fcr mich eine Ehre. Bei aller Bescheidenheit muss ich sagen, dass diese Auszeichnung ja auch gerechtfertigt ist. Es hat nun einmal bislang kein anderer Wuppertaler so viele Erfolge in Einzelsportarten erzielen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: In Ihrer besten Zeit waren Sie 1,89 Meter gro\u00df und 76 Kilo schwer. Hand aufs Herz: Wie viel bringen Sie jetzt auf die Waage?<\/strong><\/p>\n<p>Peter Nocke: \u201eEine ganz schwierige Frage. Ich wiege momentan 104 Kilo &#8211; aber Tendenz fallend.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Was ist aus dem Schwimm-Boom geblieben, den Sie einmal ausgel\u00f6st haben?<\/strong><\/p>\n<p>Peter Nocke: \u201eDen Schwimm-Boom habe ja nicht ich allein ausgel\u00f6st, da waren auch viele andere Schwimmer beteiligt. Bis in die 80er Jahre hatten die Wasserfreunde hier in Wuppertal eine Vormachtstellung als Schwimmverein. Hier trainierte die deutsche Schwimm-Elite. Und ich war stolz darauf, es \u00fcberhaupt in die erste Mannschaft zu schaffen. Irgendwann wurden wir durch die Start-Gemeinschaft Bayer abgel\u00f6st.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Wo sind denn die gro\u00dfen Talente geblieben?<\/strong><\/p>\n<p>Peter Nocke: \u201eDie Zeiten haben sich ge\u00e4ndert. Die Kinder im Alter von 12 bis 14 haben heute ganz andere Interessen. Sie werden von Computerspielen und dem Internet abgelenkt. Und der Stress in der Schule ist vielleicht auch etwas gr\u00f6\u00dfer geworden. Jedenfalls wollen die meisten den Trainingsaufwand, der heute im Schwimmsport gefordert ist, nicht mehr erbringen. Das gilt nicht nur f\u00fcr Wuppertal, sondern f\u00fcr ganz Deutschland. Wir hatten sp\u00e4ter noch ein paar Einzelstars wie Michael Gro\u00df oder Paul Biedermann, aber danach kam nicht mehr viel.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Aber Computer, Spielkonsolen und Smartphones gibt es auch in anderen L\u00e4ndern &#8211; und dazu noch gute Schwimmer. Was machen andere Nationen besser?<\/strong><\/p>\n<p>Peter Nocke: \u201eDer Bundesausschuss f\u00fcr Leistungssport hat ja jetzt eine neue \u00c4ra eingel\u00e4utet. Geplant ist eine Konzentration auf nur vier oder f\u00fcnf Schwimm-Bundesst\u00fctzpunkte. Der Druck auf die Talente wird gr\u00f6\u00dfer. Sie werden gezwungen, sich den St\u00fctzpunkten anzuschlie\u00dfen. Die Vorgaben sind nicht von Pappe: Die Sportler m\u00fcssen mindestens 3.000 Kilometer im Jahr schwimmen, zudem zwei oder drei Krafteinheiten in der Woche absolvieren. Es wird mehr trainiert, es wird h\u00e4rter trainiert. Und durch die Konzentration erhofft man sich Leistungssteigerungen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Mit 62 Jahren trainieren Sie noch regelm\u00e4\u00dfig und nehmen auch erfolgreich an Masters-Wettbewerben teil. Sind Sie noch so ehrgeizig?<\/strong><\/p>\n<p>Peter Nocke: \u201eIch mache das im Prinzip, um fit zu bleiben. Und wenn ich mich dann f\u00fcr ein Masters melde, dann mache ich das nur, damit ich dann auch ein Ziel vor Augen habe, auf das ich hin trainieren muss. Denn wenn ich mich melde, m\u00f6chte ich auch gewinnen und wenn ich gewinnen will, muss ich auch trainieren &#8211; und das tue ich dann auch, ca. vier- bis f\u00fcnfmal in der Woche. Und wenn ich dann gewinne, macht es auch Spa\u00df.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sie haben sich nach einem Bizeps-Sehnenriss einer OP unterziehen m\u00fcssen. Sind Sie inzwischen wieder der Alte?<\/strong><\/p>\n<p>Peter Nocke: \u201eJa, die Operation ist so super verlaufen, dass ich bei den Deutschen Meisterschaften 2016 \u00fcber 50 Meter Schmetterling in meiner Altersklasse sogar einen Europarekord geschwommen bin.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Welche Schwimm-Disziplinen beherrschen Sie eigentlich?<\/strong><\/p>\n<p>Peter Nocke: \u201eNat\u00fcrlich meine K\u00f6nigsdisziplin Freistil, obwohl ich mittlerweile eigentlich im Butterfly etwas st\u00e4rker bin, R\u00fcckenschwimmen dient mir zur Erholung und Brustschwimmen geht gar nicht.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sind Sie eigentlich noch als Schwimmtrainer aktiv?<\/strong><\/p>\n<p>Peter Nocke: \u201eIch gebe Einzeltraining, um die Stilistik meiner Sch\u00fcler zu verbessern. Das sind keine Profis, sondern Freizeitschwimmer. Und dann betreue ich noch einmal in der Woche 20 Schwimmsenioren zwischen 30 und 80 Jahren. Das mache ich ehrenamtlich.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Warum ist denn Ihr Sohn Christopher nicht in Ihre Fu\u00dfstapfen getreten?<\/strong><\/p>\n<p>Peter Nocke: \u201eDas hing damit zusammen, dass sich meine Frau und ich getrennt haben und Christopher bei seiner Mutter blieb. Er hat zwar einmal mit dem Schwimmen begonnen, aber aufgrund der Entfernung konnte ich ihn nicht regelm\u00e4\u00dfig trainieren und f\u00f6rdern. Daf\u00fcr hat er tolle Leistungen in der Schule abgeliefert und ein sehr gutes Studium hingelegt. Mit 27 Jahren hatte er bereits seinen Master gemacht. Mittlerweile ist er 30 Jahre alt und hat mich im Januar zum stolzen Opa gemacht.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Haben sich Ihre sportlichen Erfolge eigentlich finanziell f\u00fcr Sie ausgezahlt?<\/strong><\/p>\n<p>Peter Nocke: \u201eDie M\u00f6glichkeiten waren ja durch den Amateurstatus sehr begrenzt. Aufgrund meiner Leistungen und Titel-Erfolge habe ich von der Sporthilfe rund 12.000 DM im Jahr als Unterst\u00fctzung erhalten. In den 70er Jahren hatte ich einen Werbevertrag bei einer Schwimm-Mode-Firma. Meinen heutigen Lebensstandard musste ich mir schon in meinem Beruf erarbeiten. Ich habe vor \u00fcber 20 Jahren Herder, die Sicherheitstechnik-Firma meines Vaters, \u00fcbernommen und f\u00fchre sie erfolgreich weiter.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Haben Sie eigentlich Ihre Ehefrau Anja auch \u00fcber den Schwimmsport kennen gelernt?<\/strong><\/p>\n<p>Peter Nocke: \u201eNein, meine Anja habe ich auf einer Messe f\u00fcr Sicherheits-Technik getroffen. Da hat es dann sofort zwischen uns beiden gefunkt.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Zu welchen Ihrer nationalen und internationalen Konkurrenten haben Sie heute eigentlich noch Kontakt?<\/strong><\/p>\n<p>Peter Nocke: \u201eEhrlich gesagt: zu keinem! Trotz der Staffel-Wettbewerbe sind wir ja irgendwie alle Einzelk\u00e4mpfer gewesen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Mit welchen Hobbys vertreiben Sie sich Ihre Zeit?<\/strong><\/p>\n<p>Peter Nocke: \u201eWenn ich das Schwimmen jetzt einmal au\u00dfen vorlasse &#8211; meine Frau und ich haben zwei Hunde. Die sind unser Hobby. Au\u00dferdem bin ich noch Mitglied in einem Sch\u00fctzen-Verein und gehe noch ab und zu auf den Schie\u00dfstand.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Ihre gro\u00dfe Leidenschaft soll ja zwei R\u00e4der, einen Sattel und jede Menge PS haben?<\/strong><\/p>\n<p>Peter Nocke: \u201eJa, das stimmt. Ich fahre unheimlich gern Motorrad. Ich bin auch gerade dabei, die n\u00e4chste Alpen-Tour auszuarbeiten. Im September gebe ich dann gemeinsam mit einem Freund wieder Gas. Das Sch\u00f6ne am Motorradfahren ist ja, man plant im Groben und f\u00e4hrt dann einfach dahin, wo das Wetter gut ist. Ich genie\u00dfe die Natur und die vielen tollen Alpen-Kurven in vollen Z\u00fcgen. Serpentine rauf &#8211; Serpentine runter. Und wenn wir dann so gegen 16 Uhr ein rustikales Berglokal mit wundersch\u00f6nem Biergarten und bequemen G\u00e4stezimmern sehen, bleiben wir da, trinken das eine oder andere Bierchen, essen z\u00fcnftig und \u00fcbernachten dort. Und am n\u00e4chsten Morgen starten wir ausgeruht zur n\u00e4chsten Etappe. Das ist Lebensqualit\u00e4t.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Vielen Dank f\u00fcr das interessante Gespr\u00e4ch<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: 14pt;\">Vita<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Peter Nocke wurde am 25.10.1955 in Langenberg geboren. Zwei Jahre sp\u00e4ter zog er mit seinen Eltern nach Wuppertal. Er wurde Mitglied des Schwimmvereins Wasserfreunde Wuppertal. Dort wurde sehr schnell sein au\u00dfergew\u00f6hnliches Talent erkannt. Trainer Heinz Hoffmann formte ihn zum Spitzenschwimmer. Nach der Schulzeit absolvierte er eine Ausbildung zum Industriekaufmann.<\/p>\n<p>In seiner Karriere gab es viele Meilensteine. Insgesamt gewann er neun Europameistertitel, zwei Bronzemedaillen bei den Olympischen Spielen in Montreal (Kanada) und einen Weltmeistertitel bei der WM 1975 in Cali (Kolumbien) mit der 4 x 200 m Freistil-Staffel. 1978 beendete er seine ruhmreiche Karriere und wurde kaufm\u00e4nnischer Angestellter beim Badeartikel-Hersteller \u201eArena\u201c.<\/p>\n<p>Er hat einen Sohn aus erster Ehe (Christopher, 30) und ist in zweiter Ehe mit Anja verheiratet. Mittlerweile f\u00fchrt er mit Erfolg die Sicherheitstechnik-Firma Herder, die sein Vater gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Auch nach Ende seiner offiziellen Karriere als Leistungsschwimmer war er weiter \u00fcberaus erfolgreich. So gewann er u.a. 2001 bei den Masters-Euromeisterschaften (Altersklasse 50) in Palma (Spanien) die Titel \u00fcber 50 und 100 m Freistil, sowie \u00fcber 50 und 100 m Schmetterling. Bei den Masters-Weltmeisterschaften 2010 in G\u00f6teborg (Schweden) gewann Peter Nocke als 55j\u00e4hriger sogar f\u00fcnf WM-Titel<\/p>\n<p>Hobbys: Seine zwei Hunde, Schie\u00dfen auf dem Schie\u00dfstand, Motorradfahren &#8211; und nat\u00fcrlich Schwimmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eIch war eher trainingsfaul,\u00a0aber ich hatte Talent,&#8220; gibt Peter Nocke zu. Dem Sunnyboy des deutschen Schwimmsports flogen die Erfolge nur so zu. 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