{"id":153,"date":"2019-10-10T14:14:57","date_gmt":"2019-10-10T12:14:57","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.10.16\/newsportal\/stadtzeitung\/index.php\/2015\/04\/25\/vok-dams\/"},"modified":"2025-05-31T12:44:41","modified_gmt":"2025-05-31T10:44:41","slug":"vok-dams","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2019\/10\/10\/vok-dams\/","title":{"rendered":"Wuppertal Botschafter Vok Dams spricht immer Klartext"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_40608\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-40608\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Begruessung-Finissage-K-F-S-10.10.2015-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Marketing-Experte und Galerist Vok Dams \u00a9 Vok Dams iNotes<\/span><\/div>\n<p>Seine Kommunikations-Unternehmen sind auf Marketing-Events und auf Live- Marketing spezialisiert. Sie beraten Auftraggeber, die auf den Weltm\u00e4rkten zuhause sind, und helfen, deren Kunden rund um den Globus zielgenau zu erreichen. Der Wuppertaler Marketing- Experte Vok Dams bringt alle Partner auf allen Kontinenten erfolgreich zusammen: F\u00fcr BMW pr\u00e4sentiert er das neueGel\u00e4ndewagen- Modell X5 in Kanada, f\u00fcr G\u00e4ste aus allen Erdteilen managt er mit seinem Team das \u201eDeutsche Haus&#8220; bei den Olympischen Spielen in Peking. Den Mythos Porsche 911 konnten 1.800 internationale H\u00e4ndler in S\u00fcdafrika erleben.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-83834\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Hand-aufs-Herz-88510200.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"66\" \/><\/p>\n<p>F\u00fcr \u201eDie Stadtzeitung&#8220; haben Peter Pionke und Hans-Herbert Preising Vok Dams in seinem \u201eATELIERHAUS&#8220; besucht. In dem nun folgenden kompletten Interview bezieht der international renommierte Weltb\u00fcrger und Wuppertal-Botschafter Stellung zu Problemen und Chancen seiner Heimatstadt.<\/p>\n<p><strong>DS: In der letzten Zeit h\u00f6rt man und liest \u2013 auch bundesweit \u2013 viel Negatives \u00fcber Wuppertal. Was \u00e4rgert Sie am meisten?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eEs gibt keine Hitliste des gr\u00f6\u00dften oder kleinsten \u00c4rgers \u2013 mir macht jede Art der Kritik an Wuppertal zu schaffen. Es ist traurig, aber wir haben es eben bis heute nicht geschafft, ein starkes, positives Image aufzubauen, das auch jenseits unserer Stadtgrenzen wahrgenommen wird\u201c.<\/p>\n<p><strong>DS: Offenbar hat Wuppertal also ein Image \u2013 n\u00e4mlich ein weitestgehend negatives?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eOhne Zweifel. Dabei hat Wuppertal eigentlich viele St\u00e4rken und kann auf jede Menge Highlights stolz sein. Es gelingt aber bis heute nicht, sie alle zu einem optimalen, interessanten und wirkungsvollen Bild zusammenzusetzen und dann nachhaltig zu vermarkten.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Hadern Sie deshalb mit Ihrer Heimatstadt?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eEs ist nicht meine Art zu lamentieren oder zu klagen. Wie in meinem Beruf definiere ich Probleme als Chancen, die L\u00f6sungen anbieten und Wege aufzeigen, damit wir gemeinsam in Wuppertal die gew\u00fcnschten und angestrebten Ziele erreichen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Worauf beruht Ihr Engagement f\u00fcr Wuppertal?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eIch bin hier geboren und aufgewachsen. Der \u201eKaternberg\u201c, der d\u00f6rfliche Vorort, Teil einer wunderbaren Stadt mit der Schwebebahn, dem einmaligen Briller Villenviertel und mit einem landschaftlichen Umfeld und einer Topografie die ihresgleichen sucht. Schon in meiner Kindheit wurde ich w\u00fctend, als der kleine Dorfteich neben dem Tante-Emma-Laden in unserer Nachbarschaft zugesch\u00fcttet wurde und dann auf der Fl\u00e4che ein Parkplatz gebaut wurde.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Vok Dams &#8211; schon in seiner Kindheit ein junger Gr\u00fcner?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eVon mir aus k\u00f6nnen Sie das so nennen. Wir haben auf den Wiesen und im Wald gespielt. So wie andere Kinder vom Bauernhof tr\u00e4umen, auf dem sie aufgewachsen sind, so habe ich meine Kindheit und Jugend auf dem Katernberg in Erinnerung. Wenn Sie mich aber schon den \u201eGr\u00fcnen\u201c zuordnen, sollten Sie dabei den Freiheitsaspekt und Unternehmergeist nicht vergessen, der mich eher in die N\u00e4he der \u201efreien\u201c Demokraten r\u00fccken w\u00fcrde.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Wie halten Sie es mit Freundschaften, die in Ihrer Jugendzeit entstanden sind?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eFreundschaften spielen in diesem Zusammenhang nat\u00fcrlich eine besondere Rolle. Ein Freundeskreis, der in dieser Zeit entstand, hat sich nie aus den Augen verloren und durch die hinzukommenden Partner zus\u00e4tzliche Bereicherung erfahren. Meine besten Freunde, zum Beispiel die Unternehmerin Brigitte Happich-Reeder, sowie die Anw\u00e4lte Hans-Peter Runkel, Wolfram und Helmut Schneider leben genauso wie ich, heute noch hier. Und auch Agenturinhaber und Creativdirector Klaus J. P\u00f6hls, der heute in Hamburg lebt, und der Architekt und K\u00fcnstler Karl F. Schneider, mittlerweile in der Schweiz zuhause, geh\u00f6ren zu diesem Kreis. Wir stehen in st\u00e4ndigem Kontakt miteinander.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Aber das ist ja auch f\u00fcr einen Weltb\u00fcrger wie Sie nicht gerade um die Ecke \u2013 oder?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eStimmt, aber Entfernungen spielen heute ja kaum noch eine Rolle. Es ist ja kein Zufall, dass die ersten au\u00dfergew\u00f6hnlichen Ausstellungen unter dem Titel \u201eParalleluniversum\u201c von Karl F. Schneider und unter dem Titel \u201eDigitalArt\u201c von Klaus J. P\u00f6hls erstmals in unserem \u201eATELIERHAUS\u201c gezeigt wurden.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Johannes Rau hat h\u00e4ufig im Gasthaus \u201eKarpathen\u201c Skat gedroschen. Haben Sie seinerzeit da auch einmal mitgemischt?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eDie Karpathen sind hier auf dem Katernberg nat\u00fcrlich eine Institution. Aber der Austausch mit Johannes Rau, seinerzeit Wissenschaftsminister in NRW, erfolgte im Zusammenhang mit meinem Lehrauftrag in Dortmund &#8211; Fotografie und audiovisuelle Kommunikation waren die Themen &#8211; st\u00e4rker in Diskussionen \u00fcber die Verortung der Fotografie in Kunst oder Handwerk. Nat\u00fcrlich spielen Menschen beim Thema Heimat eine wichtige Rolle \u2013 aber f\u00fcr mich bedeutet Heimat vor allem positive Erinnerungen, ein lebenswertes Umfeld und eine wundersch\u00f6ne Landschaft. Aus dieser Perspektive habe ich mich immer nach au\u00dfen orientiert. Ich sehe mich als begeisterten Europ\u00e4er, mit einem gro\u00dfen Interesse an anderen L\u00e4ndern und Kontinenten.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Weitblick ist Ihnen also wichtiger als Nabelschau?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eWer, wie ich, auf dem Katernberg gro\u00df geworden ist, braucht nicht nur die sch\u00f6nen Berge in seinem Umfeld, er braucht auch einen weiten Horizont, den Blick aus dem Tal und \u00fcber das Bergische Land hinaus. Damit verbinden wir die gefestigten Strukturen einer Schweiz im Umfeld ihrer Berge mit der Weltl\u00e4ufigkeit der Niederlande, die einst die Weltmeere eroberten und auch heute international erfolgreich sind.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_43913\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 703px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-43913\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/e7c5f0517622a466eecdc02d8b57c4d5-2.jpeg\" alt=\"\" width=\"693\" height=\"350\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Vok Dams, Musiker Charles Petersohn, Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Helmut Ebert, Unternehmensberater Klaus P\u00f6hls, Foto-K\u00fcnstler Rupert Warren &#8211; \u00a9 Vok Dams iNotes<\/span><\/div>\n<p>DS: Wer seine Kindheit auf dem Katernberg verbracht hat, erinnert sich bestimmt noch mit Grauen an die Bombenn\u00e4chte des 2. Weltkrieges?<\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eEhrlich gesagt: Nur wenig. Fliegeralarm, Flakgesch\u00fctze und Elberfeld in Flammen erinnere ich nur bruchst\u00fcckhaft. Der Katernberg lag etwas au\u00dferhalb des Geschehens und ich war wohl noch zu klein. Unvergessen ist aber einer der Winter in meiner fr\u00fchesten Kindheit. Damals bedeckten regelrechte Schneemassen den Katernberg. Wir waren eingeschneit, abgeschnitten. Und ausgerechnet da bekam ich eine schwere Mittelohrentz\u00fcndung. Meine Eltern haben sich durch den Schnee gek\u00e4mpft und mich in eine Decke geh\u00fcllt zum Arzt ins Tal getragen. Heute ist das hier bei uns kaum noch vorstellbar.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Damals haben ja auch die Familien meist noch fest zusammengehalten?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eRichtig, soweit das w\u00e4hrend des Krieges m\u00f6glich war. Ich habe meine Mutter im Krieg verloren. Wir waren im Warthegau in Polen auf einem Gutshof evakuiert. Nach dem Zusammenbruch landete ich mit meiner \u00e4lteren Schwester allein auf einem polnischen Bauernhof, musste G\u00e4nse (vor denen ich Angst hatte) h\u00fcten und konnte sp\u00e4ter, nachdem wir auf abenteuerliche Weise und nach tagelangen Fahrten in einem offenen Viehwaggon wieder in den Westen gelangt waren, dort von meinem Vater in Empfang genommen werden.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Klingt nicht gerade so, als ob Ihre Startposition optimal gewesen w\u00e4re?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eDas kann man wohl sagen. Die Nachkriegszeit war ein Kapitel f\u00fcr sich. Wir waren zwar zur\u00fcck auf dem Katernberg, aber in \u00fcberf\u00fcllten Wohnungen, ohne Essen und Kleidung und ohne Heizmaterial. Probleme zu bew\u00e4ltigen, lernt man da sehr fr\u00fch. Aber ich war als Sohn eines Lehrers, also eines Beamten, privilegiert. So konnte ich meine Ausbildung und mein Studium finanzieren, obwohl auch mein Vater viel zu fr\u00fch starb.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sie sind heute Marketing-Berater und betreuen mit Ihrer Agentur Global-Player auf allen Erdteilen. Was sagt so ein Weltb\u00fcrger \u00fcber die kleine Welt der Wuppertaler Kommunalpolitik?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eIch bin kein Politiker. Deshalb kann ich das im Einzelnen nur schwer beurteilen. Dazu m\u00fcsste ich tiefer in die Themen einsteigen. Von den Ergebnissen her bin ich nicht immer erfreut. Ich vergesse bei meiner Kritik aber nie, dass Lokalpolitiker sich bewundernswert engagieren, sich im Rahmen ihrer F\u00e4higkeiten und ihres Spielraums optimal einsetzen und sich in ihrer Freizeit h\u00e4ufig mit \u00c4rgernissen und Kleinkram herumplagen m\u00fcssen. Letztendlich sorgen sie in Zusammenarbeit mit der Verwaltung daf\u00fcr, dass unser Gemeinwesen mehr oder weniger gut, funktioniert.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_43910\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 636px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-43910\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/71aeab1b557556c90eb3720f75d7c61c-2.jpeg\" alt=\"\" width=\"626\" height=\"424\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Christian Von Grumbkow (l.) und der Event-Marketing Experte Vok Dams, in dessen ATELIERHAUS zuletzt von Grumbkow \u00fcberaus erfolgreiche Ausstellung &#8222;Kreative Transformation&#8220; zu sehen war.<\/span><\/div>\n<p><strong>DS: Sprechen wir nicht dar\u00fcber, wie die Asphaltierung von Stra\u00dfe \u201eX\u201c oder die Beschilderung des Radweges \u201eY\u201c zu sehen ist \u2013 reden wir dar\u00fcber, wie Wuppertal vermarktet wird\u2026<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eGerne, wenden wir uns dem Thema Stadtmarketing zu. Da gibt es aus meiner Sicht seit Jahrzehnten eklatante Schw\u00e4chen in der Positionierung und in der Kommunikation. Die Stadt WUPPERTAL versteht sich nicht als Marke und verkennt die Bedeutung der Kommunikation nach innen und au\u00dfen. Und wenn das jemand versteht, wie die Verantwortlichen von Wuppertal-Marketing oder die Stadtspitze, ist es offensichtlich nicht m\u00f6glich, politische Mehrheiten f\u00fcr konkrete Ma\u00dfnahmen zu organisieren. In Wuppertal haben wir kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Ein Marketing-Experte wie Sie hat doch bestimmt ein konkretes Beispiel parat?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eNehmen wir die derzeit diskutierte \u00dcberlegung, Wuppertal als Schwebebahn-Stadt zu kennzeichnen. Eine Stadt-Marke wie Wuppertal braucht ein Alleinstellungsmerkmal und eine Story, die in Erinnerung bleibt. Die Schwebebahn ist unser Alleinstellungsmerkmal, um das uns St\u00e4dte auf der ganzen Welt beneiden. Die Geschichte mit Tuffi m\u00fcsste man erfinden, w\u00e4re sie nicht tats\u00e4chlich passiert. In aller Welt werden wir seit Jahrzehnten darauf angesprochen. Eine Marke neu zu entwickeln kostet viel Zeit, noch mehr Geld und ist nicht immer erfolgreich. Str\u00e4flich ist es dagegen, eine vorhandene starke Marke nicht zu nutzen, weiter zu entwickeln und auszubauen. Der Zusatz \u201eSchwebebahn-Stadt\u201c sollte also unbedingt auf unseren Ortschildern stehen und in der Kommunikation umfassend aufgegriffen werden. Wir benutzen als Agentur seit geraumer Zeit den Begriff der \u201eErlebnisstadt mit der Schwebebahn\u201c, wenn wir auf die vielen zus\u00e4tzlichen positiven Aspekte unserer Stadt hinweisen wollen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Also nicht eine Frage der Sicht, sondern eine Frage der Kompetenz?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eWer erfolgreich kommunizieren will, der muss das professionell machen. Mich erschreckt zum Teil das Niveau auf dem diese Diskussion gef\u00fchrt wird. Marketing ist eine wissenschaftliche Disziplin und sollte nicht von Amateuren ausge\u00fcbt werden.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Aber was n\u00fctzen die besten Kommunikations-Strategen und \u2013Strategien, wenn es in der Sache hapert, wenn beispielsweise der Hauptbahnhof so aussieht wie er aussieht?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eZum Thema Hauptbahnhof m\u00fcssen Sie die Deutsche Bahn befragen. Vielleicht auch die Wuppertaler Bundestagsabgeordneten. Je klarer die eigene Position ist, je deutlicher die damit verbundenen Ziele kommuniziert werden, umso einfacher wird es sein, die Deutsche Bahn dabei einzubinden. Zumal wir mit dem neuen D\u00f6ppersberg, also dem Vorplatz, der attraktiven Anbindung an die Wuppertaler Innenstadt, ein deutliches Zeichen setzen. Dass diese Baustelle kommunikativ auch besser genutzt werden k\u00f6nnte, ist noch ein anderes Thema.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Und weil alles so bescheiden aussieht, holen Sie, so h\u00f6rt man, Ihre Kunden lieber von den Hauptbahnh\u00f6fen in K\u00f6ln oder D\u00fcsseldorf ab?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eDas stimmt, oder auch vom Flughafen. Den Wuppertaler Hauptbahnhof k\u00f6nnen Sie derzeit niemandem zumuten. Trotz Internet-Telefonie und Video-Konferenzen sowie allen anderen technischen M\u00f6glichkeiten spielt es immer noch eine Rolle, wo ein Unternehmen seinen Firmensitz hat. Deshalb ist uns das Image unserer Stadt so wichtig.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Adressen in Hamburg, Berlin, Frankfurt\/Main oder M\u00fcnchen klingen doch strahlender. Warum halten Sie dennoch an Wuppertal fest?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eZum einen darf ich darauf hinweisen, dass wir in Deutschland sechs Niederlassungen haben. Also k\u00e4me hier im Umfeld nur D\u00fcsseldorf oder K\u00f6ln in Frage. Und zum anderen h\u00e4lt es mein Sohn und Nachfolger Colja in Sachen Wuppertal wie ich: Wir sind hier gro\u00df geworden, wir lieben Wuppertal, wir haben mit unserem Unternehmen unsere Wurzeln hier. Und nicht zu vergessen: Wuppertal liegt zentral in Deutschland und auch nicht gerade am Rande Europas.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Klingt nach Nibelungentreue\u2026?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eIst aber auch begr\u00fcndet: Mehrere internationale Flugh\u00e4fen liegen in der N\u00e4he, tolle St\u00e4dte sind problemlos zu erreichen. Und wenn ich die topographische Lage Wuppertals sehe, dann wei\u00df ich genau, dass ich weder in K\u00f6ln, noch in D\u00fcsseldorf oder dem Ruhrgebiet so attraktive Wohnungs- und Arbeitsm\u00f6glichkeiten habe wie in Wuppertal.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_42475\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 760px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-42475\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/poehls_010_std-2-1024x791.jpeg\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"579\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Haben das Heft fest in der Hand: Firmengr\u00fcnder Vok Dams mit seinem Sohn. und Nachfolger Colja M. Dams &#8211; \u00a9 Vok Dams iNotes<\/span><\/div>\n<p><strong>DS: Viele K\u00f6lner sind ja genau aus diesem Grunde ins Oberbergische gezogen\u2026<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eJa, nur die D\u00fcsseldorfer haben noch nicht begriffen, dass sie eigentlich nach Wuppertal ziehen m\u00fcssten. F\u00fcr mich als Elberfelder w\u00e4re beispielsweise Barmen eine Alternative zu D\u00fcsseldorf.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Also sind die Klagen \u00fcber den Standort Wuppertal unzutreffend?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eGenau so sehe ich das. Allerdings: Was w\u00e4re unser Wuppertal ohne die Vororte K\u00f6ln und D\u00fcsseldorf.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Zur\u00fcck zum Thema D\u00f6ppersberg, den Hauptbahnhof einfach einmal ausgelassen\u2026<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams:\u201c Die Umgestaltung des D\u00f6ppersberg hat mir einmal mehr gezeigt, wie schwierig es ist, Politik zu machen und im Kern weitreichende Ideen politisch umzusetzen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Aber daf\u00fcr sind Ratsfrauen und Ratsherren doch gew\u00e4hlt\u2026<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eLangfrist-Projekte sind h\u00e4ufig durch immer neue Hindernisse blockiert oder sogar in der Umsetzung gef\u00e4hrdet. Stuttgart 21 ist ein Paradebeispiel daf\u00fcr. Bis zu dem positiven Volksentscheid gab es nur negative Wortmeldungen und Proteste. Bei uns in der Wirtschaft l\u00e4uft das anders ab: Es wird eine Aufgabe gestellt, ein Konzept entwickelt, die Kosten werden berechnet, die Verantwortlichen werden benannt, die Stellschrauben zur Fein- und Nachjustierung werden definiert. Und dann hei\u00dft es: Go or No go!\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Die B7 ist schon mal gesperrt, die Bus-Rampe weggerissen, der Tunnel zum Bahnhof nur noch Geschichte.<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eNoch ein Wort zu den Projekt-Anf\u00e4ngen. Ich bewundere die Menschen, die schon vor Jahren erkannt haben, dass eine Neugestaltung des D\u00f6ppersberg unumg\u00e4nglich ist. Und ich freue mich, dass das Projekt jetzt endlich umgesetzt wird. Wir brauchen einen neuen D\u00f6ppersberg. Es ist jetzt nicht die Zeit f\u00fcr kleinliche und kurzsichtige Kritiker. F\u00fcr diese Zeitgenossen habe ich keinerlei Verst\u00e4ndnis. Ich habe nie Zweifel daran gelassen, dass unsere Stadt und unsere Region den neuen D\u00f6ppersberg brauchen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DZ: Und deshalb waren Sie ja auch von Anfang an ein vehementer Bef\u00fcrworter des Projektes?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eJa klar! Und ich habe hier auch \u00fcberhaupt keine Lust, mich \u00fcber einzelne Geb\u00e4ude zu unterhalten. Das ist die Sache der beauftragten Fachleute und Architekten-Teams. Dabei darf man allerdings zu keinem Zeitpunkt das gesamtst\u00e4dtebauliche Konzept aus den Augen verlieren. Ich vertraue und hoffe auch hier auf Erfahrung, Professionalit\u00e4t und Sachverstand von anderer Seite.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Hat aus Ihrer Sicht der st\u00e4dtebauliche Aspekt denn h\u00e4ufig gefehlt?\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eEs gab F\u00e4lle, die lange, intensiv und durchaus kontrovers diskutiert worden sind, z. B. die Schwimmoper und die Historische Stadthalle. Stellen Sie sich nur einmal vor, die Schwimmoper w\u00e4re eine einzige gro\u00dfe Spielhalle geworden und die Historische Stadthalle w\u00e4re seinerzeit nicht renoviert und dem Verfall preisgegeben worden. Undenkbar. Ich bewundere heute noch den damaligen Kulturdezernenten Heinz Theodor J\u00fcchter, der dieses Projekt allen Widrigkeiten zum Trotz durchgesetzt hat. Das hei\u00dft, wir m\u00fcssen uns einzelne Ziele setzen, d\u00fcrfen dar\u00fcber aber auch nicht das Gesamtkonzept aus den Augen verlieren.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: K\u00f6nnen Sie sich das vorstellen: Wuppertal nur noch eine Ansammlung von Billigstl\u00e4den, Spiel- &amp; Wetthallen?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eEine schreckliche Vision. Aber das kann ich mir auch nicht vorstellen. Denken Sie nur an unseren kulturellen Hintergrund, die B\u00fcrgerinitiativen, das M\u00e4zenatentum. Oder auch an die Aktivit\u00e4ten der Einzelh\u00e4ndler mit Sonderaktionen und Stadtfesten und nicht zuletzt an Wuppertal-Marketing, den Marketing-Verein WuppertalAktiv und OnlineCity. Denken Sie an das von-der-Heydt-Museum mit seinem aktiven und erfolgreichen Direktor Dr. Gerhard Finckh, den Skulpturenpark Waldfrieden mit dem weltber\u00fchmten K\u00fcnstler Tony Cragg, sowie an die Nordbahntrasse &#8211; von dem Unternehmensberater Dr. Carsten Gerhardt initiiert &#8211; bei der tausende von B\u00fcrgern mithalfen und mitgestalteten. Nicht zu vergessen, die einmalige Junior-Uni, die unter Leitung von Prof. Dr. Andreas Ziegler realisiert und komplett privat finanziert wurde. Eine Stadt mit dieser Dynamik, getragen von einem derartigen Engagement seiner B\u00fcrger wird nicht von Billigl\u00e4den und Spielhallen dominiert.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Oft wird vor und bei den Gro\u00dfprojekten nach Politik und Verwaltung gerufen, nicht selten aber auch tatkr\u00e4ftigen B\u00fcrgern \u00fcberlassen\u2026<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eSicher kann die Kommune nicht alles leisten, aber sie darf sich auch nicht st\u00e4ndig auf private Initiativen und Sponsoren verlassen. Aufgabe von Politik und Verwaltung ist es, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich private und unternehmerische Initiativen entwickeln k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Aber neben den von Ihnen aufgez\u00e4hlten Positiv-Beispielen gibt es auch Katastrophen hier im Tal. Die schrecklichste ist doch wohl das Verfallen des Schauspielhauses?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201e Zum Wuppertaler Schauspielhaus &#8211; vom Architekten Prof. Gerhard Graubner entworfen &#8211; habe ich eine besondere Beziehung. Baubeginn war kurz nach der Er\u00f6ffnung meines ersten Foto-Studios 1962. Nach Fertigstellung 1966 ein architektonisches Kunstwerk, das von mir dokumentiert werden sollte. Am Schauspielhaus habe ich mich damals f\u00f6rmlich abgearbeitet. Das war ein Kunstwerk, eine monumentale Plastik in einem &#8211; vorsichtig ausgedr\u00fcckt &#8211; st\u00e4dtebaulich schwierigen Umfeld.\u201c Original-Gro\u00dffotos in schwarz-wei\u00df haben sich bei der Recherche zu meinem Buch 50 Jahre KommunikationDirekt wiedergefunden. Sie geh\u00f6ren heute, vor allem f\u00fcr fotografisch interessierte Wuppertaler, zu den Highlights in unserem \u201eATELIERHAUS\u201c. Ich habe die Hoffnung auf eine Wiederbelebung des Schauspielhauses zwar noch nicht aufgegeben, aber die aktuelle Situation ist untragbar.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Das schmerzt Sie ja offenbar k\u00f6rperlich?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eTats\u00e4chlich! F\u00fcr mich als Zeitzeugen ist es schrecklich, mitzuerleben, wie dieses architektonische Kleinod dem Ruin \u00fcberlassen wird.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Apropros Kleinod und Schmuckst\u00fccke &#8211; es gibt davon noch einige im Tal?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eZum Gl\u00fcck ja. Jemand hat die unterschiedlichen Facetten Wuppertals mal mit einem Diamanten verglichen. Der funkelt und blinkt, wenn er gut geschliffen und sorgsam geputzt wird.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Besonders blinkt ja wohl die farbig-bunte Junior-Uni \u2013 oder?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eWie ich schon erw\u00e4hnte, sie ist ein tolles Beispiel daf\u00fcr, was hier in Wuppertal durch Privat-Initiativen mit einem energischen Mann wie Ernst-Andreas Ziegler an der Spitze bewegt werden kann. Sie ist ein strahlendes Highlight und ein Sahneh\u00e4ubchen, das im Wuppertaler Marketing noch st\u00e4rker herausgestellt werden kann. Auch hier gilt: Wir m\u00fcssen den Diamanten Wuppertal st\u00e4rker strahlen lassen als jemals zuvor. Wir m\u00fcssen die Story des neuen Wuppertals aufschreiben und verbreiten. Die Stadt mit der Schwebebahn und der Junior-Uni, die Stadt mit der Schwebebahn und dem Skulpturenpark, die Stadt mit der Schwebebahn und der Nordbahntrasse, usw\u2026Wenn unsere Agentur f\u00fcr einen Gro\u00dfkonzern ein neues Auto pr\u00e4sentiert, dann belassen wir es nicht dabei, auf einen Zahlenberg zu verweisen, der belegt, dass der Wagen schneller f\u00e4hrt, h\u00f6her steigt und weiter l\u00e4uft. Wir erz\u00e4hlen Geschichten, entf\u00fchren die Kunden in die Welt der Faszination, wir wecken Emotionen und Begeisterung.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Und wenn alles so pr\u00e4chtig gelungen ist, wenn der Diamant strahlt, dann schlagen Sie am n\u00e4chsten Ort das n\u00e4chste Kapitel auf?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eIm Prinzip haben Sie recht: Wenn alles reibungslos l\u00e4uft, wird es mir oft langweilig. Aber Wuppertal wird mit seinen vielseitigen, noch l\u00e4ngst nicht erledigten Aufgaben immer spannend bleiben. Kein Verst\u00e4ndnis habe ich f\u00fcr Miesmacher, die gegen alles sind, nichts f\u00fcr die Stadt tun, sich ans Althergebrachte klammern und nicht merken, wie wir die Zukunft verschlafen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Und wo sollen die Retter herko<\/strong><em>mmen?<\/em><\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eWir alle m\u00fcssen anpacken, der Stadtrat ebenso wie die Verwaltung, die Unternehmen ebenso wie die B\u00fcrger. Wenn wir wollen &#8211; das zeigen die Beispiele &#8211; dann geht fast alles. Selbst wenn wir die Zukunft Wuppertals nur betriebswirtschaftlich betrachten w\u00fcrden: Das attraktive, gl\u00e4nzende Gemeinwesen Wuppertal zieht qualifizierte Arbeitnehmer und Firmen an, diese erh\u00f6hen die Finanzkraft und damit die Leistungsf\u00e4higkeit der Verwaltung. H\u00e4user und Wohnungen werden wertvoller und &#8211; wichtiger als alles andere &#8211; die Lebensqualit\u00e4t steigt. Mehr geht nicht, oder?\u201c<\/p>\n<p>DS: Und genau aus diesem Stoff w\u00e4ren dann die Positiv- statt der gegenw\u00e4rtigen Negativ-Schlagzeilen \u00fcber unsere Stadt.<\/p>\n<p>Vok Dams: \u201eMeine Wunsch-\u00dcberschrift w\u00fcrde lauten:\u00a0Wuppertal, die Stadt mit der Schwebebahn:\u00a0Ein strahlender Diamant mit vielen interessanten Facetten!\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Wir danken Ihnen f\u00fcr dieses Gespr\u00e4ch<\/strong><\/p>\n<p><strong>Das Interview f\u00fchrten Hans-Herbert Preising und Peter Pionke<\/strong><\/p>\n<p>Link zur Webseite:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.vokdamsatelierhaus.de\">http:\/\/www.vokdamsatelierhaus.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eWas w\u00e4re unser Wuppertal ohne die Vororte D\u00fcsseldorf und K\u00f6ln?\u201c Global Marketing Experte Vok Dams spricht \u00fcber das Gestern und Heute seiner Vaterstadt.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":10,"featured_media":152,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[32],"tags":[39,43],"class_list":["post-153","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-interviews","tag-interview","tag-vok-dams"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-13 08:33:53","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/153","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=153"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/153\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":84371,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/153\/revisions\/84371"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/152"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=153"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=153"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=153"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}