{"id":14862,"date":"2017-05-05T11:01:20","date_gmt":"2017-05-05T09:01:20","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.10.16\/newsportal\/stadtzeitung\/index.php\/2017\/05\/05\/nrw-wer-die-wahl-hat\/"},"modified":"2022-01-29T16:29:27","modified_gmt":"2022-01-29T15:29:27","slug":"nrw-wer-die-wahl-hat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2017\/05\/05\/nrw-wer-die-wahl-hat\/","title":{"rendered":"NRW: Wer die Wahl hat&#8230; hat die Qual&#8230;"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_48360\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-48360\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/marcelhafke5790-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Marcel Hanke, Wuppertaler Kandidat f\u00fcr die FDP &#8211; \u00a9 FDP<\/span><\/div>\n<p>Die Kandidaten wurden gefragt, f\u00fcr welche \u00dcberzeugungen und Ziele sie stehen und was sie f\u00fcr Wuppertal in der n\u00e4chsten Legislaturperiode erreichen wollen. Alle Fragen und Antworten finden Sie hier in unserem gro\u00dfen<\/p>\n<p><strong>KANDIDATEN-CHECK<\/strong><\/p>\n<p><strong>Name: Claudia Schmidt, Wahlkreis I<\/strong><br \/>\nPartei: B\u00fcndnis 90\/DIE GR\u00dcNEN<br \/>\nGeburtsdatum: 12.10.1975<br \/>\nBeruf: Dipl. Sozialarbeiterin\/ Sozialp\u00e4dagogin<\/p>\n<p><strong>DS: Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Probleme und die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen in dieser Stadt?<\/strong><\/p>\n<p>Claudia Schmidt: \u201eIch tue mich schwer damit, immer nur defizit\u00e4r auf Wuppertal zu schauen. Nichts desto trotz ist meines Erachtens die finanzielle Situation der Stadt die Herausforderung der n\u00e4chsten Jahre. Deswegen ist es wichtig, dass das Land auch weiterhin ein starker und verl\u00e4sslicher Partner der Kommune ist. Rot-Gr\u00fcn hat in den zur\u00fcckliegenden sieben Jahren die Kommunen st\u00e4rker entlastet und finanziell deutlicher unterst\u00fctzt als je eine Landesregierung zuvor und Wuppertal hat davon zum Gl\u00fcck profitieren k\u00f6nnen (nachzulesen in den Schl\u00fcsselzuweisungen f\u00fcr die Kommunen im Rahmen des GFG zusammen mit dem St\u00e4rkungspakt Stadtfinanzen).\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Was k\u00f6nnen und wollen Sie f\u00fcr Wuppertal im Landtag bewegen?<\/strong><\/p>\n<p>Claudia Schmidt: \u201eMit meinem Wissen und meiner Erfahrung, aus meinem Beruf und als Mutter, kann und will ich dazu beitragen allen Kindern die gleichen Chancen und das von Anfang an zu erm\u00f6glichen. Mir ist nicht nur daran gelegen, den quantitativen Ausbau von Betreuungspl\u00e4tzen in Kitas weiter voranzutreiben, sondern auch den qualitativen. Dasselbe gilt f\u00fcr den Ausbau der OGS-Pl\u00e4tze, auch hier muss mehr an der Qualit\u00e4t getan werden. Tr\u00e4ger m\u00fcssen ausreichend finanziert werden, um damit gut ausgebildete Angestellte gut bezahlen zu k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Was unterscheidet Sie von den Bewerbern der anderen Parteien?<\/strong><\/p>\n<p>Claudia Schmidt: \u201eZum einen unterscheidet mich von meinen Mitbewerber*innen, dass ich leider nur eine von wenigen weiblichen Kandidat*innen bin und zum anderen kann ich mich wahrscheinlich von meinen Mitbewerber*innen absetzen, weil ich lange als Sozialarbeiterin\/Sozialp\u00e4dagogin gearbeitet habe und damit wei\u00df, wovon ich spreche, wenn ich sage die sozialen Themen und die Menschen sind mir wichtig.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Name: Klaus L\u00fcdemann, Wahlkreis III<\/strong><br \/>\nPartei: B\u00fcndnis 90\/DIE GR\u00dcNEN<br \/>\nGeburtsdatum: 15.07.1958<br \/>\nBeruf: Entwicklungsingenieur (Dipl.-Ing. Elektrotechnik)<\/p>\n<p><strong>DS: Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Probleme und die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen in dieser Stadt?<\/strong><\/p>\n<p>Klaus L\u00fcdemann: \u201eWir m\u00fcssen dieser Stadt eine Zukunft geben, als Ort wo sich gut leben l\u00e4sst. Dabei m\u00fcssen wir die sozialen Probleme in den Griff bekommen. Der Schl\u00fcssel dazu ist die Arbeit in den Quartieren. Wir m\u00fcssen den Haushalt der Stadt weiter ausgeglichen gestalten.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Was k\u00f6nnen und wollen Sie f\u00fcr Wuppertal im Landtag bewegen?<\/strong><\/p>\n<p>Klaus L\u00fcdemann: \u201eInsbesondere Landesmittel nach Wuppertal leiten und die Dauerbaustellen Landesbetrieb Stra\u00dfen NRW und Landesbetrieb BLB endlich in den Griff bekommen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Was unterscheidet Sie von den Bewerbern der anderen Parteien?<\/strong><\/p>\n<p>Klaus L\u00fcdemann: \u201eAls Ingenieur und Betriebsrat komme ich aus der Praxis eines gro\u00dfen Industriebetriebs. Ich habe 30 Jahre kommunalpolitische Erfahrung.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Name: Marcel Hafke, Wahlkreis I<\/strong><br \/>\nPartei: FDP<br \/>\nGeburtsdatum: 08.03.1982<br \/>\nBeruf: selbst. Versicherungskaufmann und Landtagsabgeordneter<\/p>\n<p><strong>DS: Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Probleme und die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen in dieser Stadt?<\/strong><\/p>\n<p>Marcel Hafke: \u201eDie Stadt Wuppertal muss dringend mehr im Bereich Vereinbarkeit von Familie und Beruf tun. Wir brauchen mehr U3 und \u00dc3 Pl\u00e4tze und flexible \u00d6ffnungszeiten. Weiterhin m\u00fcssen wir mehr Gewerbesteuer-einnahmen erwirtschaften, damit es unserem Stadthaushalt besser geht. Daf\u00fcr brauchen wir mehr Gewerbefl\u00e4chen und keine Steuererh\u00f6hung.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Was k\u00f6nnen und wollen Sie f\u00fcr Wuppertal im Landtag bewegen?<\/strong><\/p>\n<p>Marcel Hafke: \u201eIch habe schon einiges bewegt &#8211; Stichwort: St\u00e4rkungspakt Stadtfinanzen. Weiterhin m\u00f6chte ich den Ausbau der L419 vorantreiben, sowie f\u00fcr ein neues Kita Gesetz sorgen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Was unterscheidet Sie von den Bewerbern der anderen Parteien?<\/strong><\/p>\n<p>Marcel Hafke: \u201eIch bin noch jung, dynamisch und unabh\u00e4ngig. Ich vertrete nicht die GroKo in Wuppertal.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Name: Oliver Walgenbach, Wahlkreis II<\/strong><br \/>\nPartei: FDP<br \/>\nGeburtsdatum: 13.10.1965<br \/>\nBeruf: Kfm. Angestellter Vertrieb Farben &#8211; Lackgro\u00dfhandel<\/p>\n<p><strong>DS: Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Probleme und die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen in dieser Stadt?<\/strong><\/p>\n<p>Oliver Walgenbach: \u201eAus meiner Sicht sind die maroden Stra\u00dfen und die sanierungsbed\u00fcrftigen Br\u00fccken eine gro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr Wuppertal. Allein die Br\u00fccke Br\u00e4ndstr\u00f6mstra\u00dfe ist seit 2012 eine Baustelle, nur einseitig befahrbar bzw. zeitweise gesperrt und seit April komplett gesperrt. Voraussichtliche Sperrung bis 2018! Weitere Br\u00fccken m\u00fcssen in den n\u00e4chsten Jahren saniert werden. Zahlreiche Schlagl\u00f6cher machen Wuppertals Stra\u00dfen zu Holperstrecken. Hier besteht dringend Handlungsbedarf!\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Was k\u00f6nnen und wollen Sie f\u00fcr Wuppertal im Landtag bewegen?<\/strong><\/p>\n<p>Oliver Walgenbach: \u201eBedingt durch meinen Beruf habe ich t\u00e4glich Kontakt zu Handwerkern. In zahlreichen Gespr\u00e4chen h\u00f6re ich den Unmut der Unternehmer, dass die B\u00fcrokratie im Tagesgesch\u00e4ft immer mehr zu nimmt und die eigentliche Arbeit ausgebremst wird. Das B\u00fcrokratiemonster, Tariftreue &#8211; und Vergabegesetz geh\u00f6rt dringend abgeschafft!\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Was unterscheidet Sie von den Bewerbern der anderen Parteien?<\/strong><\/p>\n<p>Oliver Walgenbach: \u201eMeine Freiheit liegt nicht darin, dass ich tun kann, was ich will, sondern, dass ich nicht tun muss, was ich nicht will.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Name: Eva Schroeder, Wahlkreis III<\/strong><br \/>\nPartei: FDP<br \/>\nGeburtsdatum: 29.06.1953<br \/>\nBeruf: Pharmazeutisch-technische Assistentin<\/p>\n<p><strong>DS: Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Probleme und die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen in dieser Stadt?<\/strong><\/p>\n<p>Eva Schroeder: \u201eDa sind sicher zun\u00e4chst einmal die Finanzen der Stadt. Es d\u00fcrfen keine neuen Schulden mehr gemacht werden. Dazu ben\u00f6tigt die Stadt nat\u00fcrlich einen guten Haushaltsplan. Voraussetzungen: F\u00fcr neue Aufgaben bedarf es der Einhaltung des Konnexit\u00e4tsprinzips durch Land und Bund: wer die Aufgaben bestellt, muss bezahlen. Das gilt u.a. dringend f\u00fcr die Integrationsarbeit, die nach der Erstversorgung der Fl\u00fcchtlinge gerade erst richtig in Gang kommt, was in Wuppertal \u00fcbrigens in beispielhafter Weise in vielen Bereichen passiert. Andererseits m\u00fcssen Arbeitspl\u00e4tze geschaffen und die Steuereinnahmen erh\u00f6ht werden. Nicht durch h\u00f6here Belastungen der B\u00fcrger, sondern durch eine kluge Arbeitsmarktpolitik. Wuppertal muss mehr Gewerbefl\u00e4chen ausweisen und es muss weniger b\u00fcrokratische H\u00fcrden geben, damit die Firmen bereit sind, sich hier anzusiedeln oder zu bleiben. Das bringt mehr Arbeit in die Stadt und damit h\u00f6here Steuereinnahmen. Mir liegt u.a. auch die Kulturszene sehr am Herzen. Neben den vielen Highlights, die es mit Theater, Oper, Orchester und der Kunstszene insgesamt gibt, w\u00e4re es hervorragend, das Pina-Bausch-Zentrum bauen und vor allem dauerfinanziert zu bekommen. Das w\u00fcrde sicher nationales und auch internationales Interesse in die Stadt holen. Dass die Schulvielfalt im Land NRW und damit auch in Wuppertal erhalten bleiben kann, w\u00e4re mir ein weiteres Anliegen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Was k\u00f6nnen und wollen Sie f\u00fcr Wuppertal im Landtag bewegen?<\/strong><\/p>\n<p>Eva Schroeder: \u201eWir brauchen: mehr Lehrer, kleinere Klassen, weniger Unterrichtsausfall, Gleichbehandlung aller Schulformen, Erhalt der F\u00f6rderschulen, sorgf\u00e4ltige, sinnvolle, an den Bed\u00fcrfnissen der Menschen orientierte Inklusion (das nicht nur in der Schule) und mit Personal und R\u00e4umen gut ausgestattete Umsetzung von Inklusion in den Schulen. Ebenso wichtig ist mir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dazu bedarf es einer qualitativ guten und flexiblen Kinderbetreuung, die dringend weiter ausgebaut werden muss, wegen der Tr\u00e4gervielfalt und der geringeren Kosten f\u00fcr die Stadt insbesondere durch die Freien Tr\u00e4ger. Hier braucht es weitere finanzielle Unterst\u00fctzung von oben. Mit den hier aufgez\u00e4hlten Punkten, von denen es sicher noch mehr gibt, habe ich auch die zweite Frage, n\u00e4mlich danach, wof\u00fcr ich mich im Landtag einsetzen w\u00fcrde, beantwortet.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Was unterscheidet Sie von den Bewerbern der anderen Parteien?<\/strong><\/p>\n<p>Eva Schroeder: \u201eDas Denken nach vorne, mehr Mut zu haben, auch in der Politik mal Etwas auszuprobieren und ehrlich zu sagen, das hat funktioniert oder eben auch nicht, Jedem Chancen zu geben, die aber auch genutzt werden m\u00fcssen oder anders ausgedr\u00fcckt: ich w\u00fcnsche mir ein Gleichgewicht zwischen F\u00f6rdern und Fordern.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Name: Dietmar Bell, Wahlkreis I<\/strong><br \/>\nPartei: SPD<br \/>\nGeburtsdatum: 30.03.1961<br \/>\nBeruf: Aktuell Landtagsabgeordneter, vorher Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Ver.di<\/p>\n<p><strong>DS: Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Probleme und die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen in dieser Stadt?<\/strong><\/p>\n<p>Dietmar Bell: \u201eWuppertal ist eine Stadt, die aus einer tiefen Struktur- und Finanzkrise kommt und in der wieder Optimismus und Zuversicht gewachsen und erlebbar sind. Trotzdem bleiben die Handlungsfelder bestehen:<br \/>\nSicherung der nachhaltigen Entwicklung der kommunalen Finanzen, um Handlungsf\u00e4higkeit zur\u00fcck zu gewinnen. Hier ist vor allem die Problematik der Altschulden und ihrer Abl\u00f6sung dringend.<br \/>\nWeiterentwicklung des Forschungs- und Innovationsstandortes Wuppertal, um neue Arbeitspl\u00e4tze zu schaffen und bestehende zu sichern.<br \/>\nErhalt des sozialen Zusammenhaltes in unserer Stadt, durch Fortf\u00fchrung und Verst\u00e4rkung sozialr\u00e4umlicher Projekte wie das Programm \u201eSoziale Stadt\u201c.<br \/>\nIntegration der zu uns gekommenen neuen Einwohnerinnen und Einwohner, durch gezielte Ma\u00dfnahmen zur Bildungs- und Berufsqualifizierung.<\/p>\n<p><strong>DS: Was k\u00f6nnen und wollen Sie f\u00fcr Wuppertal im Landtag bewegen?<\/strong><\/p>\n<p>Dietmar Bell: \u201eMeine beiden Kollegen Andreas Bialas, Josef Neumann und ich haben in den letzten Jahren viel f\u00fcr unsere Stadt erreicht. Ob es die Verl\u00e4ngerung der Regiobahn S 28, der St\u00e4rkungspakt Stadtfinanzen oder die Wiederaufnahme in die Programme der Sozialen Stadt waren &#8211; Politik kann etwas bewegen und das wollen wir als Team gerne in den n\u00e4chsten 5 Jahren weiter tuen. Ich bin der wissenschaftspolitische Sprecher der Landtagsfraktion und Mitglied des Wirtschaftsausschusses. Mir liegt deshalb die Weiterentwicklung der Bergischen Universit\u00e4t und das Innovationsumfeld in der Stadt sehr am Herzen. Als Abgeordneter des Wuppertaler &#8222;Ostens&#8220; ist die Frage des sozialen Zusammenhaltes in den am st\u00e4rksten von Zuwanderung betroffenen Quartieren Wichlinghausen, Oberbarmen und Heckinghausen eine dr\u00e4ngende und Wichtige. Und als Aufsichtsratsvorsitzender der WSW sind mir die Themen Energiewende und Neustrukturierung des \u00d6PNV&#8217;s wichtige Anliegen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Was unterscheidet Sie von den Bewerbern der anderen Parteien?<\/strong><\/p>\n<p>Dietmar Bell: \u201eIch habe einen eineiigen Zwillingsbruder.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Name: Andreas Bialas, Wahlkreis II<\/strong><br \/>\nPartei: SPD<br \/>\nGeburtsdatum: 28.05.1968<br \/>\nBeruf: MdL, Polizist, Diplom-P\u00e4dagoge<\/p>\n<p><strong>DS: Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Probleme und die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen in dieser Stadt?<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Bialas: \u201eWuppertals Potential weiter entfalten und die Handlungsfreiheit der Stadt erhalten.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Was k\u00f6nnen und wollen Sie f\u00fcr Wuppertal im Landtag bewegen?<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Bialas: \u201eSeit sieben Jahren werben BellBialasNeumann f\u00fcr allgemeine finanzielle Zuwendungen, wie z.B. den St\u00e4rkungspakt und dar\u00fcber hinaus Mitteln f\u00fcr konkrete Vorhaben ein. So haben wir so 1,5 Milliarden in die Stadt geholt. Das sind u.a. Mittel f\u00fcr St\u00e4dtebauf\u00f6rderung, Sanierung von Wohnquartieren und Schulgeb\u00e4uden, Bau von Kinderg\u00e4rten, Hochschulbauten, Fl\u00fcchtlingshilfen. Das werden wir weiter tun. Ansonsten stehe ich f\u00fcr die Unterst\u00fctzung der Kultur und die z.B. die Realisierung des Pina-Bausch-Zentrums. Ebenso f\u00fcr eine deutliche Erh\u00f6hung der Einstellung von Polizisten.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Was unterscheidet Sie von den Bewerbern der anderen Parteien?<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Bialas: \u201eKeine Naturgewalt sondern wir Menschen gestalten unsere Lebensverh\u00e4ltnisse und unsere Zukunft. Diese Gestaltung muss sozial gerecht und solidarisch sein. Und: Ich bin bereits Landtagsabgeordneter und kenne dieses Gesch\u00e4ft&#8220; seit Jahren.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Name: Josef Neumann, Wahlkreis III<\/strong><br \/>\nPartei: SPD<br \/>\nGeburtsdatum: 07.11.1960<br \/>\nBeruf: Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, Gewerkschaftssekret\u00e4r, Heilerziehungspfleger, Betonstein- und Terazzohersteller<\/p>\n<p><strong>DS: Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Probleme und die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen in dieser Stadt?<\/strong><\/p>\n<p>Josef Neumann: \u201eDiese Herausforderungen liegen erstens im Bereich der kommunalen Finanzen, im demografischen Wandel sowie in der Schaffung eines inklusiven Arbeitsmarktes.<\/p>\n<p><strong>DS: Was k\u00f6nnen und wollen Sie f\u00fcr Wuppertal im Landtag bewegen?<\/strong><\/p>\n<p>Josef Neumann: \u201eMit dem St\u00e4rkungspakt haben wir bereits einen gro\u00dfen Beitrag geleistet; diesen Weg gilt es, auch in der kommenden Legislaturperiode konsequent fortzusetzen: Wir wollen weiter die kommunalen Finanzen st\u00e4rken und damit die eigenst\u00e4ndige Handlungsf\u00e4higkeit der Stadt sicherstellen. Im Hinblick auf den demografischen Wandel gilt es, Quartiere und Umwelt entsprechend zu gestalten: Das betrifft sowohl Barrierefreiheit als auch das soziale Umfeld. Wir m\u00fcssen Arbeitspl\u00e4tze, insbesondere f\u00fcr benachteiligte Gruppen, schaffen: Mit Hilfe eines sozialen, inklusiven Arbeitsmarktes w\u00e4re hier viel zu erreichen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Was unterscheidet Sie von den Bewerbern der anderen Parteien?<\/strong><\/p>\n<p>Josef Neumann: \u201eIch bin nah bei den Menschen und ihren Problemen. Bei meiner Arbeit als Abgeordneter bin ich st\u00e4ndig im Gespr\u00e4ch, ich setze mich ein f\u00fcr die Belange der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger.\u201c<\/p>\n<p><strong>Name: Hans-J\u00f6rg Herhausen, Wahlkreis II<\/strong><br \/>\nPartei: CDU<br \/>\nGeburtsdatum: 21.10.1964<br \/>\nBeruf: selbst. Steinmetz- und Steinbildhauermeister<\/p>\n<p><strong>DS: Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Probleme und die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen in dieser Stadt?<\/strong><\/p>\n<p>Hans-J\u00f6rg Herhausen: \u201eDer Haushalt muss in weiter in Ordnung gebracht werden (siehe auch den n\u00e4chsten Punkt), Ordnung und Sicherheit darf kein Lippenbekenntnis sein! Arbeitspl\u00e4tze m\u00fcssen erhalten und besser noch ausgebaut werden, genau wie die Infrastruktur wie Stra\u00dfen, Br\u00fccken, aber auch der Breitbandausbau vorangebracht werden muss.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Was k\u00f6nnen und wollen Sie f\u00fcr Wuppertal im Landtag bewegen?<\/strong><\/p>\n<p>Hans-J\u00f6rg Herhausen: \u201eWuppertal muss vom Bund, aber vor allem vom Land finanziell ausk\u00f6mmlich ausgestattet werden, so dass die Menschen in unserer Stadt nicht immer f\u00fcr das bezahlen m\u00fcssen, was woanders beschlossen wurde!\u201c Es darf nicht sein, dass immer mehr Aufgaben auf die Stadt \u00fcbertragen werden und die Stadt Wuppertal daf\u00fcr bezahlen muss! Daf\u00fcr will ich mich einsetzen. Au\u00dferdem muss die Regulierungs- und Dokumentationswut zur\u00fcck gefahren werden, damit die Wirtschaft und die Arbeitnehmer ihren eigentlichen Arbeiten nachgehen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Was unterscheidet Sie von den Bewerbern der anderen Parteien?<\/strong><\/p>\n<p>Hans-J\u00f6rg Herhausen: \u201eIch bin kein Theoretiker, sondern jemand mit praktischer Berufs- und Lebenserfahrung, der mit gesundem Menschenverstand versucht, an die Dinge und Probleme heran zu gehen und sie vor allem l\u00f6sen will!\u201c<\/p>\n<p><strong>Name: Kai Sturmfels, Wahlkreis III<\/strong><br \/>\nPartei: CDU<br \/>\nGeburtsdatum: 19.04.1971<br \/>\nBeruf: Rechtsanwalt<\/p>\n<p><strong>DS: Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Probleme und die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen in dieser Stadt?<\/strong><\/p>\n<p>Kai Sturmfels: \u201eThema Verkehr: Die Verkehrsinfrastruktur und die Staus. Thema Sicherheit: Sich in Wuppertal \u00fcberall und zu jeder Zeit sicher und frei bewegen zu k\u00f6nnen. Thema Finanzen: Die ausk\u00f6mmliche Finanzierung des st\u00e4dtischen Haushaltes und der Abbau der Altschulden. Thema Wirtschaft: Neuansiedlung von Unternehmen, um Arbeitspl\u00e4tze zu schaffen. Thema Bildung: Ein qualitativ hochwertiges Bildungssystem; von der fr\u00fchkindlichen Bildung im Kindergarten bis zur Hochschule.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Was k\u00f6nnen und wollen Sie f\u00fcr Wuppertal im Landtag bewegen?<\/strong><\/p>\n<p>Kai Sturmfels: \u201e Mehr Sicherheit f\u00fcr Wuppertal durch mehr Polizei. Mehr Geld f\u00fcr Bildung, um insbesondere den Unterrichtsausfall zu stoppen. F\u00fcr eine bessere Verkehrsinfrastruktur \u2013 weniger Staus. Mehr wirtschaftliches Wachstum.<\/p>\n<p><strong>DS: Was unterscheidet Sie von den Bewerbern der anderen Parteien?<\/strong><\/p>\n<p>Kai Sturmfels: \u201eIch kann gut zuh\u00f6ren. Ich habe \u00fcber den Tellerrand geschaut. Ich habe gelernt unternehmerisch zu denken und zu handeln und Probleme zu l\u00f6sen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Name: Bj\u00f6rn Brick, Wahlkreis I<\/strong><br \/>\nPartei: CDU<br \/>\nGeburtsdatum: 06. April 1994<br \/>\nBeruf: Export Specialist<\/p>\n<p><strong>DS: Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Probleme und die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen in dieser Stadt?<\/strong><\/p>\n<p>Bj\u00f6rn Brick: \u201eWuppertal besitzt zurzeit leider enorme Verkehrsprobleme. Unsere Aufgabe muss es sein, diese Probleme zu L\u00f6sen. Dazu brauchen wir eine starke Stimme im Landtag, welche sich f\u00fcr die Belange unserer Wuppertaler B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger einsetzt und die Hinhalte-Taktik von Stra\u00dfen NRW verhindert. Ebenfalls brauchen wir dringend den Netzausbau in den unseren Au\u00dfenbezirken. Stadtteile, egal welcher Gr\u00f6\u00dfe, d\u00fcrfen nicht vom Netz abgeschnitten sein. Neben all diesen Problemen stehen zus\u00e4tzlich noch die sozialen Herausforderungen im Wuppertaler Osten. Wir brauchen eine gerechte Gesellschaft, welche Kriminalit\u00e4t verhindert. Wir m\u00fcssen pr\u00e4ventive Arbeit leisten, Quartiere zusammen mit den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern umgestaltet sowie den Einsatz von mehr Polizeikr\u00e4ften in den Quartieren erm\u00f6glichen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Was k\u00f6nnen und wollen Sie f\u00fcr Wuppertal im Landtag bewegen?<\/strong><\/p>\n<p>Bj\u00f6rn Brick: \u201eIch m\u00f6chte, dass die Wuppertaler Themen wieder mehr Bedeutung in der Landespolitik bekommen. Die Vergangenheit hat uns leider gezeigt, dass dies nicht immer der Fall war. Au\u00dferdem m\u00f6chte ich Wuppertal zur f\u00fchrenden Stadt, bei Pilotprojekten in NRW machen. Wir sind eine sehr vielseitige Stadt, mit enorm viel Potential. Warum sollten wir dieses Potential nicht nutzen, um vorne weg zu gehen und damit neben unserer einzigartigen Schwebebahn an neuen Erfindungen und L\u00f6sungen beteiligt zu sein?\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Was unterscheidet Sie von den Bewerbern der anderen Parteien?<\/strong><\/p>\n<p>Bj\u00f6rn Brick: \u201eIch bin ein junger Kandidat, der die Politik anders betrachtet, als die \u201ealten Hasen\u201c. Mir liegt es am Herzen die Themen unserer Stadt offen und ehrlich anzusprechen. Zusammen mit den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern L\u00f6sungen zu erarbeiten und partei\u00fcbergreifend, unsere Stadt nach vorne zu bringen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Name: J\u00f6rg Heynkes, Wahlkreis II<\/strong><br \/>\nPartei: parteilos (Die Wuppertaler Gr\u00fcnen unterst\u00fctzen meine Kandidatur f\u00fcr den Landtag.)<br \/>\nGeburtsdatum: 1962<br \/>\nBeruf: Unternehmer, Innovator, Aktivist &amp; Referent f\u00fcr Mobilit\u00e4ts-, Nachhaltigkeits-, und Zukunftsthemen<\/p>\n<p><strong>DS: Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Probleme und die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen in dieser Stadt?<\/strong><\/p>\n<p>J\u00f6rg Heynkes: \u201eEs geht darum, den Strukturwandel bew\u00e4ltigen, Chancen der Digitalisierung zu nutzen und dadurch neue Jobs zu schaffen. Kinderarmut muss abgeschafft werden, das Bildungsangebot deutlich verbessert und die F\u00f6rderschulen erhalten werden. Wuppertaler muss einen Beitrag zur Begrenzung des Klimawandels leisten und sollte zu 100% mit eigener gr\u00fcner Energie versorgt werden. Der WSV muss wieder in den Profifu\u00dfball und damit einen wichtigen Beitrag zu einem deutlich besseren Ansehen der Stadt leisten.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Was k\u00f6nnen und wollen Sie f\u00fcr Wuppertal im Landtag bewegen?<\/strong><\/p>\n<p>J\u00f6rg Heynkes: \u201eIch will die F\u00f6rderung von Quartiersentwicklung deutlich steigern, die F\u00f6rderung von ehrenamtlichen Leistungen in Initiativen und Vereinen voranbringen, F\u00f6rdergelder f\u00fcr innovative Projekte zur Bew\u00e4ltigung des Strukturwandels ins Bergische Land holen. NRW als Wirtschaftsstandort nach vorn bringen und damit neue Jobs schaffen. Den Ausbau der Erneuerbaren Energien und neuer nachhaltiger Mobilit\u00e4tskonzepte massiv vorantreiben und damit viele neue Jobs schaffen. Initiativen vorantreiben, die dazu beitragen, den Wohlstand in unserem Land gerechter zu verteilen. Kinderarmut beseitigen! Der Politik im Land helfen, vom Denken ins Handeln zu kommen. B\u00fcrokratie abbauen!\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Was unterscheidet Sie von den Bewerbern der anderen Parteien?<\/strong><\/p>\n<p>J\u00f6rg Heynkes: \u201eUnabh\u00e4ngigkeit. Ich diene keiner Partei &#8211; mir geht es um das Wohl der Menschen. Mut. Meine langj\u00e4hrige Erfahrung als Unternehmer, als IHK-Vizepr\u00e4sident, als Aktivist und als Forscher. Penetranz. Ich bin hartn\u00e4ckig. Mein Wissen \u00fcber das, was in den n\u00e4chsten 10 Jahren an dramatischen Ver\u00e4nderungsprozessen auf uns zukommt, verbunden mit konkreten L\u00f6sungsideen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Interviews: Jan Filipzig<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 14. Mai (Muttertag) wird in Nordrhein-Westfalen ein neuer Landtag gew\u00e4hlt. In Wuppertal bewerben sich gut 20 Kandidaten um einen Sitz im Landtag. 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