{"id":13712,"date":"2017-03-07T08:03:39","date_gmt":"2017-03-07T07:03:39","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.10.16\/newsportal\/stadtzeitung\/index.php\/2017\/03\/07\/vok-dams-kolumne-stadt-marketing-oder-stadtfeste\/"},"modified":"2022-01-29T10:49:12","modified_gmt":"2022-01-29T09:49:12","slug":"vok-dams-kolumne-stadt-marketing-oder-stadtfeste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2017\/03\/07\/vok-dams-kolumne-stadt-marketing-oder-stadtfeste\/","title":{"rendered":"Vok Dams Kolumne: Stadt-Marketing oder Stadtfeste?"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_44604\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-44604\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/FOTO-Oliver-Wachenfeld-2-1024x685.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"685\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der Marketing-Experte und Wuppertal Botschafter Vok Dams \u2013 \u00a9 Oliver Wachenfeld<\/span><\/div>\n<p><strong>Die Vok Dams Kolumne:\u00a0Denkanst\u00f6\u00dfe aus dem\u00a0ATELIERHAUS<\/strong><\/p>\n<p>Zuerst die gute Nachricht: In Wuppertal tut sich was. Oberb\u00fcrgermeister Andreas Mucke informierte jetzt \u00fcber die Vorbereitung zur Entwicklung eines Stadtentwicklungskonzeptes Wuppertal 2030, das mit einem Ratsbeschluss, externer Hilfe und unter B\u00fcrgerbeteiligung auf den Weg gebracht werden soll.<\/p>\n<p>Moment \u2013 gab es das nicht schon? Das Projekt hie\u00df \u201eWuppertal 2025\u201c und umfasste 13 Schl\u00fcsselprojekte, die bereits um eine weitere Idee (Landesgartenschau) erg\u00e4nzt wurden. Diese Projekte sollten zusammengefasst und zentral gesteuert werden.<\/p>\n<p>Nun die schlechte Nachricht: Jetzt also wieder 13 Jahre Planung &#8211; und dann?<\/p>\n<p>Es spricht nichts dagegen, wenn die Themen weiter gefasst, besser vernetzt und zielorientiert aufeinander abgestimmt werden. Es spricht viel dagegen, wenn man auf die gro\u00dfe Erleuchtung in 13 Jahren wartet und in der Zwischenzeit ziellos weiter macht.<\/p>\n<p>Das hatten wir schon mal. Stichwort f\u00fcr Eingeweihte \u201eWuppertal 2004\u201c. Am 24. Juni 1988 hatte der Rat der Stadt Wuppertal einstimmig beschlossen, die Verwaltung zu beauftragen, gemeinsam mit Fachgutachtern ein Programm Standort-Marketing zu erarbeiten. Das Marketing-Konzept sollte langfristig (10 -15 Jahre) ausgerichtet, umfassend und zukunftsorientiert sein. Das Konzept gab es dann auch, es erf\u00fcllte alle Forderungen, wurde konsequent ignoriert und verschwand dann in der Versenkung.<\/p>\n<p>Nun gibt es also neben einer Vielzahl von Einzelkonzepten ein sehr altes Marketing-Konzept Wuppertal 2004, ein neueres Strategie-Konzept Wuppertal 2025 und die Vorbereitung eines Stadtentwicklungskonzeptes Wuppertal 2030.<\/p>\n<p>Aus dem Konzept Wuppertal 2004 lernen wir, dass es wenig Sinn macht, Konzepte zu entwickeln, die dann nicht umgesetzt werden. Aus dem Konzept Wuppertal 2025 lernen wir, dass es wenig Sinn macht, Konzepte zu entwickeln, die nicht zentral und stringent gef\u00fchrt, sowie ziel- und ergebnisorientiert umgesetzt werden.<\/p>\n<p>Und was lernen wir aus der Planung f\u00fcr 2030? Wir lernen als Marketing-Agentur, dass es wenig Sinn macht, sich auf langfristige Planungen und politische Entscheidungen einzulassen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich w\u00e4re es sinnvoll, zuerst ein Stadtentwicklungskonzept, dann ein Strategiekonzept und anschlie\u00dfend ein Marketing-Konzept zu entwickeln. Nicht umgekehrt.<\/p>\n<p>Sollen wir also jetzt weitere 13 Jahre warten, um Wuppertal als Schwebebahn-Stadt zu positionieren? Um unsere kulturellen Highlights der \u00d6ffentlichkeit als Gesamt-Angebot zu pr\u00e4sentieren? Um unsere Gr\u00fcnderszene und Nachhaltigkeitskompetenz als imagebildend herauszustellen? Um unsere Wirtschafts- und Wissenschafts-Kompetenz deutlich zu machen?<\/p>\n<p>Und das nur, weil wir so viele und so unterschiedliche St\u00e4rken haben, dass wir uns nicht auf eine Aussage einigen k\u00f6nnen \u2013 oder wollen?<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich passiert in der Zwischenzeit etwas. Die B7 wird mit einem spannenden Programm er\u00f6ffnet, diverse Trassenfeste sind geplant, die Weihnachtsm\u00e4rkte werden unter st\u00e4dtischer Regie sicher interessanter als bisher und gibt es nicht irgendwann wieder einen langen Tisch? Die Veranstaltungen beherrschen wir. Die Feste lieben wir.<\/p>\n<p>Nur, mit (Stadt-)Marketing hat das wenig zu tun. Marketing sollte \u00fcber die Bespa\u00dfung Wuppertaler B\u00fcrger hinaus nicht nur nach innen sondern auch nach au\u00dfen wirken.<\/p>\n<p>Wie schaffen wir es also, unsere Veranstaltungen so zu positionieren, sie so einzigartig und attraktiv zu machen, dass sie typisch f\u00fcr Wuppertal sind und Interessenten aus den umliegenden St\u00e4dten als G\u00e4ste anlocken und ihnen ein neues Bild von Wuppertal vermitteln?<br \/>\nDas geht zu Einen mit au\u00dfergew\u00f6hnlichen Langfristprojekten wie einer Landesgartenschau. Zum Anderen, indem man au\u00dfergew\u00f6hnliche Veranstaltungen (Historische Stadthalle) st\u00e4rker thematisiert oder zus\u00e4tzliche Veranstaltungen (z. B. China-Festival) akquiriert.<\/p>\n<p>Es gibt eine Vielzahl von Ans\u00e4tzen. Aber ein unverwechselbares, zentrales Element ist und bleibt die Schwebebahn.<\/p>\n<p>Es bedarf keines Stadtrates, keiner politischen Mehrheiten und keiner verwaltungstechnischen Umsetzung, um Wuppertal st\u00e4rker als Schwebebahnstadt zu positionieren. Und schon gar keines Stadtentwicklungskonzeptes, das wir m\u00f6glicherweise in 13 Jahren verabschieden werden.<\/p>\n<p>Wir brauchen ein sehr einfaches Konzept und einige Wenige, die sich f\u00fcr dieses Konzept begeistern k\u00f6nnen. Sie w\u00fcrden die Idee als Multiplikatoren \u00fcber ihre eigene Kommunikation st\u00fctzen und verbreiten.<\/p>\n<p>Das Konzept ist einfach:<br \/>\n***************************************<br \/>\nWUPPERTAL,<br \/>\ndie Erlebnisstadt* mit der Schwebebahn.<\/p>\n<p>*Erlebnis Kulturachse<\/p>\n<p>*Erlebnis Utopia Stadt<\/p>\n<p>*Erlebnis B7 Er\u00f6ffnung<\/p>\n<p>*Erlebnis China Festival<\/p>\n<p>*etc&#8230;<br \/>\n******************************<\/p>\n<p>Die Umsetzung ist zumindest in unserem ATELIERHAUS erprobt:<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen aus WUPPERTAL, der Erlebnisstadt mit der Schwebebahn<\/p>\n<p><strong>Vok Dams.<\/strong><\/p>\n<p>P.S.<br \/>\nLassen Sie uns gemeinsam Mitstreiter suchen. Bei Wuppertal Marketing oder den Wuppertal-Botschaftern. Bei WuppertalAktiv, dem Marketing-Club Bergisch Land, der IHK, den Jungen Unternehmern, unserem Oberb\u00fcrgermeister, den Dezernenten und den Leitern der Stadtbetriebe. Bei Politikern und B\u00fcrgern. Mit einem freundlichen Brief, mit einer freundlichen Empfehlung, mit einem freundlichen Hinweis.<\/p>\n<p>Aber ohne Grundsatzdebatte und Ratsbeschluss. Frisch, freiwillig, pragmatisch, erfolgreich. Auch das w\u00e4re ein Erlebnis in der Erlebnisstadt mit der Schwebebahn. (<a href=\"http:\/\/www.atelierhausvokdams.de\">www.atelierhausvokdams.de<\/a>)<\/p>\n<p><strong>Vok Dams.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Event-Marketing-Experte Vok Dams nimmt in seiner regelm\u00e4ssigen STADTZEITUNGs-Kolumne &#8222;Denkanst\u00f6sse aus dem ATELIERHAUS&#8220; wie gewohnt kein Blatt vor den Mund und bringt die Dinge auf den Punkt!<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":13709,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26],"tags":[3942,418,43],"class_list":["post-13712","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik","tag-atelierhaus-vok-dams","tag-stadtmarketing-wuppertal","tag-vok-dams"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-06-12 17:13:35","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13712","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13712"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13712\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48275,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13712\/revisions\/48275"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/13709"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13712"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13712"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13712"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}