{"id":11483,"date":"2016-12-15T16:21:17","date_gmt":"2016-12-15T15:21:17","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.10.16\/newsportal\/stadtzeitung\/index.php\/2016\/12\/15\/martina-steimer-mit-schwarzer-peruecke-getarnt-im-rex\/"},"modified":"2025-05-12T19:15:38","modified_gmt":"2025-05-12T17:15:38","slug":"martina-steimer-mit-schwarzer-peruecke-getarnt-im-rex","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2016\/12\/15\/martina-steimer-mit-schwarzer-peruecke-getarnt-im-rex\/","title":{"rendered":"Martina Steimer: Mit schwarzer Per\u00fccke getarnt im Rex"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_45333\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-45333\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Martina-Steimer-2-1024x845.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"845\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Kultur-Managerin Martina Steimer &#8211;\u00a0\u00a9 Joerg Lange<\/span><\/div>\n<p>Bekannte K\u00fcnstler wie G\u00f6tz Alsmann, Eckart von Hirschhausen, Tim Fischer oder Hagen Rether standen in ihrem Kultur-Tempel zum ersten Mal im Rampenlicht. Das Rex ist l\u00e4ngst Geschichte, zumindest als Kleinkunst-B\u00fchne. Doch Martina Steimer verw\u00f6hnt die Wuppertaler immer noch mit Kultur-Leckerbissen, jetzt allerdings in verschiedenen Event-Locations. Den Mittelpunkt ihres k\u00fcnstlerischen Schaffens hat sie inzwischen nach Bonn verlegt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-83834\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Hand-aufs-Herz-88510200.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"66\" \/><\/p>\n<p>Im Gespr\u00e4ch mit Peter Pionke verr\u00e4t Martina Steimer in unserer Interview-Reihe &#8222;Hand aufs Herz&#8220;, warum sie nach wie vor in Wuppertal lebt und warum ihr die Kultur-Szene hier so sehr am Herzen liegt.<\/p>\n<p><strong>DS: Sie haben die Kulturgeschichte in dieser Stadt gepr\u00e4gt. Erf\u00fcllt Sie das mit Stolz?<\/strong><\/p>\n<p>Martina Steimer: \u201eJa, das erf\u00fcllt mich schon mit Stolz, aber auf der anderen Seite bedauere ich sehr, dass es mir nicht gelungen ist, das Rex zu halten. Ich h\u00e4tte es so gerne als Theater weitergef\u00fchrt. Aber die Sanierung w\u00e4re so aufwendig gewesen, das h\u00e4tte ich einfach nicht stemmen k\u00f6nnen. Das n\u00f6tige Geld war mit Kultur nicht zu verdienen. Insofern sind meine Gef\u00fchle gespalten.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Das Rex-Theater ist ja inzwischen zum Kino geworden. Was empfinden Sie bei dem Gedanken daran?<\/strong><\/p>\n<p>Martina Steimer: \u201eIch finde es ganz ganz toll, dass das Rex \u00fcberhaupt gerettet wurde. Es stand ja \u00fcber f\u00fcnf Jahre lang leer. Ich habe immer bef\u00fcrchtet, dass das Geb\u00e4ude eines Tages zusammenbricht. Insofern bin ich sehr froh, dass es der Stadt erhalten wurden. Meine Kollegen und ich haben schon gescherzt: Das Rex ist ja schon einmal vom Kino zum Theater geworden \u2013 vielleicht wiederholt sich die Geschichte irgendwann einmal.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Alle Entscheider der Stadt haben Ihnen ja immer anerkennend auf die Schulter geklopft, aber so richtig geholfen hat Ihnen letztlich niemand. F\u00fchlen Sie sich da ein wenig im Stich gelassen?<\/strong><\/p>\n<p>Martina Steimer: \u201eEs war sicher ein Problem, dass die Chemie zwischen OB Peter Jung und mir nicht gestimmt hat. Das war einer der Gr\u00fcnde, warum ich aufgeh\u00f6rt habe. Ich habe ja nie wahnsinnige Gelder von der Stadt gefordert, sondern immer gehofft, dass es der Stadt Wuppertal wichtig w\u00e4re, das 1887 erbaute und somit \u00e4lteste Theater im bergischen St\u00e4dte-Dreieck zu erhalten. Man h\u00e4tte f\u00fcr die Sanierung sicher \u00f6ffentliche Gelder beim Land und beim Bund beantragen k\u00f6nnen. Aber die Stadt hat auf andere Einrichtungen gesetzt. Wobei wir uns immer bem\u00fcht haben, f\u00fcr den Unterhalt unseres Hauses selbst zu sorgen. Die Grund-Sanierung h\u00e4tten wir aber auf keinen Fall finanzieren k\u00f6nnen. Ich f\u00fchle mich nicht im Stich gelassen, es gab eben unterschiedliche Sichtweisen. Aber dass der Stolz auf das Rex-Theater von der Stadt eigentlich nie nachempfunden wurde, das hat mir schon weh getan.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Nun gibt es ja inzwischen mit Andreas Mucke einen OB, der ein Mann des Theaters ist. Haben Sie einmal mit ihm \u00fcber das Rex geprochen?<\/strong><\/p>\n<p>Martina Steimer: \u201eKlar haben wir mal \u00fcber das Rex gesprochen. Aber das Thema ist ja im Moment nicht aktuell. Einmal gibt es in Wuppertal keine geeignete Location, zum anderen bin ich mit der Leitung des Pantheon-Theaters in Bonn sehr eingespannt. Andreas Mucke hat ja damals bei uns erstmals auf der B\u00fchne gestanden, gemeinsam mit Dr. Stefan K\u00fchn als Kabarett-Duo \u201eDon Promillo &amp; Peperoni&#8220;.&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS: Sie sind noch in Wuppertal mit Veranstaltungen pr\u00e4sent und sie wohnen auch noch hier. Was macht dies Stadt f\u00fcr Sie so liebenswert?<\/strong><\/p>\n<p>Martina Steimer: \u201eDaf\u00fcr gibt es viele Gr\u00fcnde. Beispielsweise kann man hier g\u00fcnstig leben. In vielen Gro\u00dfst\u00e4dten k\u00f6nnte ich mir eine Dachgeschosswohnung wie die, in der ich jetzt lebe, gar nicht leisten. Dann wohnen hier meine ganzen Freunde. Dazu kommt, dass sich in Wuppertal in den letzten Jahren sehr viel Positives entwickelt hat. Um die Jahrtausendwende hatten wir einen Tiefpunkt erreicht. Es machte sich eine L\u00e4hmung und Depression breit. Zum Gl\u00fcck hatte unser Rex eine \u00fcberregionale Strahlkraft. Aber jetzt gibt es hier eine Aufbruch-Stimmung, nicht nur wegen der Nordbahntrasse oder Utopiastadt. Als Wuppertal am Boden lag, sind daraus Freir\u00e4ume entstanden, aus denen sich dann etwas Positives entwickelt hat.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sie singen ja da die reinste Lobeshymne auf Wuppertal&#8230;<\/strong><\/p>\n<p>Martina Steimer: \u201eIch habe da ja den Vergleich zu Bonn. Wenn man da ein Restaurant er\u00f6ffnen will, kann einem allein die Miete Kopf und Kragen kosten. Hier in Wuppertal dagegen findet man bestimmt eine passende Immobilie mit einer erschwinglichen Miete. Projekte wie z.B. die \u201aWeinerei\u2018 sind gro\u00dfartig. Es ist toll, wenn lange leerstehende Ladenlokale mit tollen Ideen wieder zum Leben erweckt werden. Es macht mir mittlerweile einen Riesenspa\u00df, hier in Wuppertal unterwegs zu sein.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sie w\u00e4ren ja beinahe noch einmal in einer Wuppertaler Location sesshaft geworden. Das hat nicht funktioniert. Bereuen Sie das?<\/strong><\/p>\n<p>Martina Steimer: \u201eIch bereue das im Nachhinein nicht! Ich fand den Barmer Bahnhof als Location sehr sch\u00f6n und auch die ersten Gespr\u00e4che mit den Eigent\u00fcmern waren sehr angenehm. Dann hat sich aber gezeigt, dass die Chemie zwischen uns nicht stimmte und die ganze Sache endete unsch\u00f6n. Wir haben uns inzwischen wieder vers\u00f6hnt. Aber aus heutiger Sicht muss ich sagen, dass der Barmer Bahnhof zwar ein toller Laden f\u00fcr Events und Stand-Up Comedy ist, aber eben kein Theater. Und das w\u00fcrde ich heute vermissen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sie haben in Wuppertal keine feste Heimat mehr. Ihre kulturellen Highlights finden mal im LCB, mal in der B\u00f6rse und mal in der Stadthalle statt. Vorteil oder Nachteil?<\/strong><\/p>\n<p>Martina Steimer: \u201eZun\u00e4chst einmal m\u00f6chte ich betonen, dass alle Kollegen mich sehr freundlich aufgenommen haben. Ich stand nach dem pl\u00f6tzlichen Ende der Zusammenarbeit mit dem Barmer Bahnhof unter gro\u00dfem Druck. Ich hatte schon viele Vertr\u00e4ge unterschrieben und brauchte dringend Locations f\u00fcr meine Shows. Alle haben mich mit offenen Armen empfangen. Ich kann schw\u00f6ren: Nicht einer aus materiellen Interessen. Das ist einer der Gr\u00fcnde, warum ich die Kultur-Szene hier so sch\u00e4tze. Aber es ist schon etwas anderes, wenn man ein eigenes Haus hat und selbst bestimmen kann, wie die B\u00fchne beleuchtet wird, wie die Deko aussehen soll oder welchen Wein man ausschenkt.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sie holen Spitzen-Comedians wie Ingo Appelt, Paul Panzer oder Eckart von Hirschhausen nach Wuppertal. Wie bekommen Sie solche Highlights refinanziert?<\/strong><\/p>\n<p>Martina Steimer: \u201eDie kleineren Veranstaltungen tragen sich mehr schlecht als recht. Manchmal hat man 200 \u20ac \u00fcbrig, weil man die eigene Arbeitszeit nicht berechnet. Die gr\u00f6\u00dferen Events bringen das Geld. Beispiel Volker Pispers, der sich ja leider von der B\u00fchne verabschiedet hat. Er ist sehr sozial und hat immer super Vertr\u00e4ge mit mir gemacht. Nat\u00fcrlich wusste er, dass ich damit richtig viel Geld verdiente, das ich dann wieder in andere Projekte stecken konnte. Wir hatten ja immer eine Mischung aus gro\u00dfen und kleineren Shows. Events beispielsweise im Kontakthof mit einer Kapazit\u00e4t von 70 Pl\u00e4tzen waren eigentlich immer ein Zuschussgesch\u00e4ft, Das ist dann so eine Art Nachwuchsarbeit, die sich sp\u00e4ter auszahlt.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Bekommen Sie denn auch heute noch Stars aufgrund Ihrer pers\u00f6nlichen Kontakte g\u00fcnstiger als andere Veranstalter?<\/strong><\/p>\n<p>Martina Steimer: \u201eJa, das ist schon so. Viele Stars wie beispielsweise Hagen Rether, Mario Barth oder Urban Priol haben eben nicht vergessen, dass ich sie vor vielen Jahren verpflichtet habe, als sie noch v\u00f6llig unbekannt waren und nur 15 Leute im Zuschauerraum sa\u00dfen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Inwieweit hat sich die Wuppertaler Kultur-Szene in den letzten Jahren ver\u00e4ndert?<\/strong><\/p>\n<p>Martina Steimer: \u201eWas mich sehr gewundert hat, ist die Tatsache, dass f\u00fcr das, was wir im Rex gemacht haben, nichts an die Stelle getreten ist. In anderen St\u00e4dten h\u00e4tten sich die Veranstalter f\u00f6rmlich darauf gest\u00fcrzt. Wir hatten ja die gro\u00dfen Namen und damit auch Erfolg. Schon erstaunlich, dass Wuppertal als Gro\u00dfstadt im Kleinkunst-Bereich nicht sonderlich aktiv ist.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Welchen K\u00fcnstlern werden Sie denn ein Leben lang dankbar sein?<\/strong><\/p>\n<p>Martina Steimer: \u201eZum Beispiel Tim Fischer. Seine Karriere startete gerade so richtig durch und ich habe ihn f\u00fcr unser kleines Dachgeschoss-Theater am Arrenberg verpflichtet, das man nur \u00fcber eine Wendeltreppe erreichen konnte. Ich war einerseits stolz, machte mir aber andererseits Sorgen, dass er unser Theater f\u00fcr eine Bruchbude halten k\u00f6nnte. Doch Tim Fischer war begeistert und schw\u00e4rmte: \u201eBoah, ist das sch\u00f6n hier!\u201c Das fand ich total toll. Oder auch G\u00f6tz Alsmann. Ihn hatte ich f\u00fcr die Er\u00f6ffnung des Rex gebucht. Er ist heute noch stolz darauf, dass an dem Abend erstmals bei einer Show von ihm das Schild \u201eausverkauft\u201c an der T\u00fcr hing.<\/p>\n<p><strong>DS: Gibt es einen K\u00fcnstler, den Sie nie wieder verpflichten w\u00fcrden?<\/strong><\/p>\n<p>Martina Steimer: \u201eIch habe da vor Jahren einmal schlechte Erfahrungen gemacht. Ich wei\u00df aber &#8211; ehrlich gesagt \u2013 nicht mehr, um wem es sich da genau handelte. Ansonsten kann ich nur sagen, ich w\u00fcrde mit jedem K\u00fcnstler, den ich mal verpflichtet habe, erneut zusammen arbeiten.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sie haben doch sicher einen Traum-Star, den Sie dem Wuppertaler Publikum unbedingt einmal pr\u00e4sentieren m\u00f6chten?<\/strong><\/p>\n<p>Martina Steimer: \u201eJa, den habe ich, n\u00e4mlich die S\u00e4ngerin Marianne Faithfull. Ich habe sie vor ein paar Jahren einmal in Berlin live erlebt und war total begeistert.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Woher resultiert Ihre gro\u00dfe Liebe zu Griechenland?<\/strong><\/p>\n<p>Martina Steimer: \u201eDas ist eine lange Geschichte. Mein Onkel war im Krieg auf Kreta. Er hat sich so sehr in dieses Land verliebt, dass er mit meiner Tante seit 1946 jedes Jahr dorthin in den Urlaub fuhr. Auch meine Eltern wurden mit dem Virus infiziert. Als ich sechs Jahre alt war, haben sie mich zum ersten Mal mit nach Griechenland genommen. Wir haben immer bei Freunden gewohnt. Ich habe dort mittlerweile ein Patenkind. Ich liebe das Land und die Menschen dort. Ich habe mich sehr \u00fcber deutsche Landsleute ge\u00e4rgert, die so ignorant waren und gesagt haben: \u201eDie Griechen sollen mal arbeiten!\u201c Die Griechen sind flei\u00dfige Leute, sie arbeiten mehr als wir. Mittlerweile gibt es in Griechenland ja einen unglaublichen Tourismus-Boom.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Was d\u00fcrfen die Wuppertaler Kultur-Freunde im n\u00e4chsten Jahr von Ihnen erwarten?<\/strong><\/p>\n<p>Martina Steimer: \u201eHagen Rether kommt, der auch im Rex angefangen hat. Die Comedians Eckart von Hirschhausen und Abdelkarim, der Puppenspieler Benjamin Tomkins, das Vollplayback-Theater und auch Markus Krebs, den ich zum ersten Mal im Programm habe.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Wann waren Sie eigentlich das letzte Mal im Rex?<\/strong><\/p>\n<p>Martina Steimer: \u201eDas war im Mai 2011. Ich habe ja das Rex im August 2010 aufgegeben. Danach gab es eine kurze, nicht sehr erfolgreiche Zwischennutzung. Anschlie\u00dfend haben mich die Eigent\u00fcmer gefragt, ob ich es nicht wieder \u00fcbernehmen wolle. Dann habe ich mich doch noch einmal \u00fcberreden lassen, mir das inzwischen umgebaute Theater noch einmal anzuschauen. Ich habe das Rex dann noch einmal mit einer schwarzen Per\u00fccke getarnt durch den Hintereingang betreten. Ich wollte nicht erkannt werden, sonst h\u00e4tte es gleich wieder Ger\u00fcchte gegeben, ich w\u00fcrde das Rex wieder \u00fcbernehmen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Was tun Sie, wenn Sie nicht am Schreibtisch oder im Theater sitzen?<\/strong><\/p>\n<p>Martina Steimer: \u201eDann sitze ich im Auto auf der A3! Im Ernst: Ich bin ein echter B\u00fccherwurm und lese sehr viel. Ich h\u00f6re gerne Musik und ich bin eine leidenschaftliche K\u00f6chin. Wir bauen ja gerade im Pantheon-Theater in Bonn und wenn ich Zeit habe, koche ich da f\u00fcr alle Helfer. Und ich treffe gerne Freunde. Daf\u00fcr fehlt mir aber leider oft die Zeit. Ich pendele ja im Moment zwischen Wuppertal und Bonn, wo auch mein Lebensgef\u00e4hrte Tom wohnt, hin und her.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Inwieweit hat das Pantheon-Theater in Bonn, f\u00fcr das Sie auch seit vielen Jahren das Programm machen, sein Gesicht ver\u00e4ndert?<\/strong><\/p>\n<p>Martina Steimer: \u201eDas Pantheon-Theater hatte 29 Jahre seine Heimat im Bonn-Center, das jetzt aber abgerissen wird. Rainer Pause und ich standen vor der Wahl: War es das jetzt oder suchen wir uns einen neuen Standort? Wir haben uns entschieden, weiter zu machen und zwar in der Halle Beuel \u2013 einer alten Fabrikhalle. Im neuen Pantheon-Theater finden maximal 430 Zuschauer Platz. Seit dem 26. Oktober spielen wir dort. Fr\u00fcher war das Pantheon auf politisches Kabarett fokussiert. Das hat sich heute ge\u00e4ndert, weil viele junge K\u00fcnstler ein Cross-over Programm bieten \u2013 politisches Kabarett vermischt mit Stand-Up und Comedy. Die Zeiten \u00e4ndern sich eben&#8230;\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Vielen Dank f\u00fcr das interessante Gespr\u00e4ch.<\/strong><\/p>\n<p>Text: Peter Pionke<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Frau, die die Wuppertaler Kultur-Szene entscheidend mitgepr\u00e4gt hat Martina Steimer und das Rex \u2013 zwei Namen, die zusammen geh\u00f6ren wie \u201eLennon &#038; McCartney\u201c oder wie \u201eSiegfried &#038; Roy\u201c. 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