25. Mai 2020

Wuppertal: Das Coronavirus und die Folgen!

Hier informieren wir Sie über die Entwicklungen rund um das Coronavirus. Welche Veranstaltungen in Wuppertal abgesagt wurden, welche Massnahmen es im Kampf gegen das Virus und welche Hilfsangebote es gibt, lesen SIE hier.

 

Die Schwebebahn – Symbol und Wahrzeichen von Wuppertal – © WSW

WuBa-Galerie öffnet wieder

 

Nach einer langen Zwangspause meldet sich Brigitte Baumann, Betreiberin der WuBa-Galerie, zurück.
Am Mittwoch und Donnerstag (27. & 28.05.)  ist die Galerie zu den gewohnten Zeiten mit den Radierungen von Marlene Mintert geöffnet.

Wer noch einen Blick auf die Arbeiten werfen möchte oder für sich oder andere ein Geschenk sucht, kann noch eine der professionellen Arbeiten von Marlene Mintert erwerben.

Brigitte Baumann „Gerne können Sie auch telefonisch  (0179 70 588 35) mit mir Kontakt aufnehmen, um einen Termin zu vereinbaren.“

Danach endet diese Ausstellung. Alle weiteren geplanten Ausstellungen sind zunächst abgesagt.

 

Gründungsveranstaltungen des Startercenters als Webinare

 

Das Bergische Startercenter bietet seine monatlich stattfindenden Veranstaltungen für Gründungsinteressierte jetzt als Webinare an. Interessenten, die an dem zweieinhalbstündigen Online-Format teilnehmen möchten, können sich über die Internetseite der Bergischen IHK (bergische.ihk.de) sowie über die des Gründer- und Technologiezentrums (www.gut-sg.de) anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Gemeinsam mit weiteren Partnern ist das Bergische Startercenter erste Anlaufstelle für Gründungsinteressierte in der Bergischen Region. Termine und Infos unter www.bergisches-startercenter.de.

 

Wiedereröffnung Begegnungsstätte Alte Synagoge

 

Wiedereröffnung: Es ist soweit! Die Begegnungsstätte Alte Synagoge ist ab Dienstag 19.05.) 14 Uhr wieder geöffnet. Wie anderswo auch, gelten auch hier strenge Regeln zur Einhaltung der Hygienevorschriften, in erster Linie natürlich die Wahrung des Abstands und Maskenpflicht.

Öffnungszeiten: 

Die Begegnungsstätte ist von Dienstag bis Freitag immer von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Bis auf weiteres ist das Haus am Sonntag geschlossen. Bitte am Eingang klingeln und ein bisschen Geduld haben, bis die Tür sich öffnet!

Ein neues Angebot: Die „Familienführung“: Ab sofort können sich Familien zu einer Führung durch die Dauerausstellung bei der Begegnungsstätte anmelden. Das kann das klassische Modell „VaterMutterKind“ sein, aber natürlich auch alle anderen Gruppen, die in einem Haushalt leben. Die Familienführung wird auch außerhalb der allgemeinen Öffnungszeiten – also auch vormittags und abends – angeboten und dauert ca. 60 Minuten. Bitte stimmen Sie telefonisch oder per E-Mail einen Termin mit uns ab, damit wir uns gut auf Ihre „Familie“ einstellen können. Auch Einzelpersonen können gern eine solche Führung bu- chen, denn der Tarif ist immer derselbe: 20 €, Eintritt frei!

Veranstaltungen:

In der Begegnungsstätte Alte Synagoge werden vorläufig keine Veranstaltungen stattfinden. Aber trotzdem planen wir für die Zeit nach den Sommerferien: Am Tag der Kommunalwahl (13.09.) soll eigentlich das Apfelfest gefeiert werden. Ob das möglich ist, wird die Begegnungsstätte rechtzeitig mitteilen.

Eine hochkarätige Veranstaltungsreihe zum Thema „Antisemitismus“ (u.a. mit Samuel Salzborn, Rabbiner Jehoschua Arens, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger) ist für die zweite Jahreshälfte geplant – auch hier muß abgewartet werden, ob damit – wie geplant – am 26. August gestartet werden kann. Interessenten sollten regelmässig auf Homepage www.alte-synagoge-wuppertal.de schauen.

 

Corona-Krise: IHK berät über Förderprogramme für Unternehmen

 

Zahlreiche Unternehmen im Bergischen Städtedreieck sind von den Folgen der Corona-Krise massiv betroffen. Dabei stehen oftmals Liquiditätsengpässe im Vordergrund. Land und Bund haben darauf reagiert und bieten verschiedene Förderprogramme für die gewerbliche Wirtschaft an.

Im Rahmen einer Videokonferenz am (19. 05.) von 10 bis 11.30 Uhr bietet die Bergische IHK ihren Mitgliedsunternehmen einen Überblick zu den entsprechenden Kredit- und Bürgschaftsprogrammen der öffentlichen Hand an.

Im Nachgang besteht auch die Möglichkeit für vertrauliche Einzelgespräche per Video mit dem Förderberater der NRW.BANK und dem Experten der IHK.

Hier können Unternehmer ihr konkretes Vorhaben vorstellen und sich über die individuellen Fördermöglichkeiten beraten lassen.

 

Der aufregendste Muttertag eines langen Lebens

 

Das war sicherlich der aufregendste Muttertag vieler Bewohnerinnen und Bewohner der drei Caritas-Altenzentern in Wuppertal. Nach fast acht Wochen Abgeschirmtheit sahen sie am gestrigen Muttertag ihre Angehörigen wieder. Konzeptionell war der Caritasverband auf die Öffnung der Altenheime vorbereitet, doch die Umsetzung des NRW-Erlasses innerhalb weniger Tage war durchaus „sportlich“.

Im Laufe des Sonntags dann aber stand fest: Es hat funktioniert. Die Besucher hatten wie gebeten ihre Besuchswünsche angemeldet und sich pünktlich an die vergebenen Termine gehalten. Auch das vorgeschriebene Registrierungsprocedere und die Einweisung der Besucher in die RKI-Hygienestandards lief reibungslos. Und dann genossen Gäste und Bewohner in eigens auf den Geländen des Augustinusstifts, des Paul-Hanisch-Hauses und das St. Suitbertus-Hauses  geschaffenen Begegnungsarealen und Pavillons das Wiedersehen.

Und auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sehr arbeitsintensive und belastende Wochen hinter sich haben, gab es manche wohltuende Freudenszene. Damit möglichst viele Besucher in den ersten Tagen zu ihren Angehörigen kommen können, sind die Besuchszeiten zunächst auf 30 Minuten begrenzt.

Augustinusstift  

Nachdem der Corona-Virus das Caritas-Altenzentrum Augustinusstift in der Elberfelder Südstadt arg gebeutelt hatte, entspannt sich dort die Lage immer mehr.  Beim letzten Durchtesten der 84 zur Zeit im Haus lebenden Seniorinnen und Senioren waren nur noch 3 Personen Covid-19-positiv. Ein Testergebnis steht noch aus, zwei waren nicht aussagekräftig und müssen wiederholt werden. Auch die getesteten Mitarbeiter waren alle negativ.

Das Augustinusstift war mit bis zu 73 Bewohner-Infektionen von der Pandemie betroffen. 24 Senioren starben in den letzten Wochen mit positivem Covid-19-Befund.

 

Von der Heydt-Museum: Wiedereröffnung am 19. Mai 

 

Nach der Corona-bedingten Schließung öffnet auch das Von der Heydt-Museum Wuppertal am 19. Mai 2020 wieder für den Publikumsbetrieb. Dann ist zunächst die Ausstellung „Hannsjörg Voth – Zu Lande und zu Wasser“ zu sehen.

Die Schau des Land-Art-Künstlers konnte im März im Mezzanin des Museums zwar noch installiert, aber nicht mehr eröffnet werden. Danach folgen die Ausstellungen „Mehr : Wert – die Sammlungen der Stadtsparkasse Wuppertal und des Von der Heydt-Museums im Dialog“ (ab 26. Mai 2020) und die Sammlungspräsentation „An die Schönheit – Stars der Sammlung“ (ab 16. Juni 2020), die nun beide in den kommenden Wochen aufgebaut werden.

Es finden allerdings weiterhin keine Veranstaltungen wie Eröffnungen, Führungen, Workshops oder Vorträge statt. Außerdem ändern sich die Öffnungszeiten vorerst: Das Museum ist nun dienstags bis freitags von 14 bis 18 Uhr (donnerstags bis 20 Uhr), am Wochenende regulär von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Oberste Priorität hat der Schutz des Personals und der Besucher*innen. So wird das von der Stadt Wuppertal entwickelte Infektionsschutzkonzept mit Hygienevorgaben umgesetzt. Für einen Besuch der Ausstellungen gelten dieselben Verhaltensvorgaben wie auch für den Besuch von Geschäften und die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln.

Der Besuch der Museumsräume wird durch ein spezielles Wegeleitsystem geregelt, bei dem das Erlebnis der Kunstwerke mit einem Höchstmaß an Sicherheit für die Besucher*innen einhergeht.

Die Einhaltung der geltenden Abstandsregeln wird durch die Festsetzung einer maximalen Anzahl von Besucher*innen in den einzelnen Etagen gewährleistet. Neben einer Wegeführung als „Einbahnstraße“ und weiteren geänderten Zutrittsmöglichkeiten im Kassenbereich wird das verbindliche Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und die Nutzung von Desinfektionsmittelspendern die Sicherheit während des Museumsbesuchs unterstützen.

 

Stadtarchiv ab Montag wieder für Besucher geöffnet

 

Das Stadtarchiv (Friedrich-Engels-Allee 89-91) öffnet wieder ab Montag, 11. Mai 2020, unter besonderen Vorkehrungen. Der Besuch ist nur nach erfolgter und bestätigter Voranmeldung möglich, denn die Zahl der zeitgleich zugelassenen Besucher*innen ist bis auf Weiteres auf vier Personen beschränkt. Terminanfragen sind möglich per Mail an stadtarchiv@stadt.wuppertal.de oder telefonisch unter 0202/563-4123. Die bisherigen Öffnungszeiten bleiben bestehen: Montag und Donnerstag von 8.00 bis 16.00 Uhr, Dienstag von 8.00 bis 18.00 Uhr.

Um die Sicherheits- und Hygienebestimmungen einzuhalten, bitten wir Sie Folgendes zu beachten:

  • Das Tragen einer selbst mitgebrachten Mund-Nasen-Bedeckung ist verpflichtend. Lediglich am Leseplatz kann die Maske abgenommen werden.
  • Hände müssen vor Betreten der Räume des Stadtarchivs desinfiziert werden – am Eingang des Stadtarchivs befindet sich ein Desinfektionsmittelspender.
  • Angebrachte Markierungen auf dem Boden beachten, um Mindestabstand zu bewahren.
  • Weitere Sicherheits- und Hygienebestimmungen werden beim Besuch vor Ort erläutert.

Wir bitten um Ihr Verständnis!

 

Besuche umsichtig und mit Augenmaß gestalten

 

Besuche in Alten- und Pflegeheimen und in stationären und teilstationären Einrichtungen der Sozialen Teilhabe sollen ab Sonntag, pünktlich zum Muttertag in Nordrhein-Westfalen wieder möglich sein.

„Wir freuen uns, dass Bewohnerinnen und Bewohner ihre Angehörigen nach sechs langen Wochen wiedersehen können“, sagt Diakoniedirektor Dr. Martin Hamburger. „Eine Belastung durch die Kontakteinschränkungen für die unsanvertrauten Menschen war spürbar.“

In den verschiedenen Einrichtungen der Diakonie Wuppertal werden die vorsichtigen Öffnungen für Besuche umsichtig geplant. Der Schutz der Mitarbeitenden und Bewohnerinnen und Bewohner hat weiterhin oberste Priorität. Es werden geeignete Maßnahmen zum Schutz aller vorgenommen.

Ein Besuch ist deshalb nur nach telefonischer Terminabsprache und in eingeschränktem Umfang möglich.

Für die Bewohnerinnen und Bewohner sind das tolle Neuigkeiten. Cornelia Maria Schott, Geschäftsführerin der Diakonischen Altenhilfe Wuppertal, und Mirjam Michalski, Geschäftsführerin der Sozialen Teilhabe der Diakonie sind sich einig und bitten die Besucher besonders an den Schutz aller zu denken.

Das Gespräch vorab mit den Mitarbeitenden in den Einrichtungen sei wichtig. Dabei wird besprochen, was möglich ist und was umgesetzt werden kann und was noch nicht. Gegenseitige Umsicht, Augenmaß und Geduld sind unsere täglichen Begleiter, damit alle in Zukunft schöne Begegnungen erleben können, die in positiver Erinnerung bleiben, so die Geschäftsführerinnen.

Seit Mitte der Woche freuen sich die Kinder in den Einrichtungen der Diakonie Wuppertal – Kinder-Jugend-Familie über Lockerungen durch die Öffnung von Spielplätzen. Für Besuche in stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe gilt weiterhin, dass diese nur nach telefonischer Terminvereinbarung möglich sind.

 

Caritas-Altenzentren: Ab Sonntag wieder Besuche möglich

 

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat ab dem kommende Wochenende geltende gelockerte Besuchsregelungen für die Altenheime angekündigt. Beim Caritasverband Wuppertal/Solingen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, damit sich ab Sonntag Angehörige und Bewohner wieder sehen können. Es wurden Besuchszelte organisiert und es werden Besuchsareale ganz überwiegend in den Außenbereichen geschaffen.

Angehörige müssen sich anmelden und einen Besucherbogens ausfüllen. Sie werden in den Hygienestandards unterwiesen. Es stehen Händedesinfektion und Mund-Nasen-Masken zur Verfügung. Und es gilt weiterhin zwingend die Abstandsregel. Der Caritasverband bittet um Verständnis, dass die Besuchszeiten zwischen 11.00 und 17.00 Uhr auf 30 Minuten beschränkt werden müssen, damit möglichst viele Gäste die Gelegenheit bekommen können, ihre Angehörigen zu sehen.

Trotzdem werden nicht alle Besuchsbegehren gleich für den Sonntag ermöglicht werden können. Pro Bewohner dürfen im Außenbereich nur zwei Besucher zugelassen werden. Besuche bei Covid-19-positiven Bewohnerinnen und Bewohnern bleiben nach wie vor nur in der finalen Lebensphase erlaubt.

„Es muss viele Beschränkungen geben, die uns vorgegeben und im Sinne des Infektionsschutzes auch absolut sinnvoll sind. Wir freuen uns aber sehr, dass wir nun unseren Bewohnerinnen und Bewohnern das Wiedersehen mit ihren Angehörigen möglich machen dürfen,“ sagt Rainer Keßler, Referatsleiter Pflege für die drei Caritas-Altenzentren Augustinusstift, Paul-Hanisch-Haus und St. Suitbertus.

 

BAFA-Förderung von Krisen-Beratungskosten

 

Bergische IHK berät Unternehmen bei der Erstattung von Beratungsleistungen im Zuge der Corona-Krise.

Unternehmen, die durch die Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind, können für Beratungsleistungen einen hundertprozentigen Zuschuss über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erhalten. Die Bergische IHK steht als Regionalpartner dieses neuen Förderprogramms ihren Mitgliedsunternehmen beratend zur Seite.

Die Beantragung des Sofortprogramms ist ab sofort bis zunächst 31. Dezember 2020 möglich. Der Zuschuss wird direkt an das Beratungsunternehmen ausgezahlt, wodurch die Vorfinanzierung durch das antragstellende Unternehmen entfällt. Ein verpflichtendes Erstgespräch ist für das Sofortprogramm nicht erforderlich.

Ein Merkblatt mit weiteren Informationen zum Soforthilfeprogramm gibt es unter www.bafa.de. Unter diesem gekürzten Link geht es direkt zum Merkblatt: https://bit.ly/3flAMrY. Ansprechpartner in der Bergischen IHK ist Andre Scheifers, T. 0202 2490 777.

 

Normaler Busverkehr wieder ab 04. Mai

 

Ab kommenden Montag (04.05.) sind die Busse der WSW wieder nach dem normalen Fahrplan unterwegs. Die Schwebebahn fährt schon seit dem 23. April wieder im gewohnten Takt.

Ausgenommen sind nur noch die NachtExpress-Linien, die E-Busse zur Bergischen Universität sowie die Bürgerbusse. Seit der Wiederöffnung der Geschäfte am 20. April und der teilweisen Öffnung der Schulen steigen die Fahrgastzahlen in Wuppertal wieder an.

Sie waren seit Beginn der Krise auf unter ein Drittel des normalen Niveaus gesunken. Ab dem 4. Mai sollen weitere Jahrgangsstufen in die Schulen zurückkehren, so dass auch der Bedarf im Schülerverkehr weiter zunimmt. Das Angebot wird die WSW dem von den Schulen gemeldeten Bedarf laufend anpassen.

Zwar sind immer noch deutlich weniger Menschen mit Bus und Schwebebahn unterwegs als vor Ausbruch der Pandemie, dennoch bringt die WSW nun wieder die volle Leistung auf Straße und Schiene. In den ersten Wochen der Krise bis zur Wiederöffnung von Geschäften und Schulen hatte die WSW etwa zwei Drittel des gewohnten Mobilitätsangebots vorgehalten.

Das „SamstagPLUS“ genannte Fahrplan-Angebot hatte die WSW in dieser Zeit mehrfach dem Bedarf entsprechend erweitert. Auch alle anderen Verkehrsunternehmen im VRR werden mit dem 4. Mai wieder auf den Normalfahrplan umgestellt haben.

 

Positive Entwicklung im Augustinusstift

 

Im von der Corona-Pandemie schwer getroffenen Caritas-Altenzentrum Augustinusstift in der Elberfelder Südstadt  zeichnet sich eine positive Entwicklung ab. Vor dem Wochenende wurden alle Bewohnerinnen und Bewohner erneut getestet. Covid 19-positiv sind danach noch 15 Bewohner/-innen, 66 sind negativ getestet. Für 9 Personen stehen die Testergebnisse – Stand 27.04.2020, 08.00 Uhr – noch aus. Zur Zeit des Höchststandes der Infektionen waren noch 63 Bewohner/-innen positiv.  Davon sind 19 im Augustinusstift verstorben.

 

MediaMarkt, Saturn & Galeria Kaufhof öffnen wieder

 

Die Wuppertaler Elektromärkte MediaMarkt und Saturn öffnen ab Montag (27.04.) wieder. Und zwar mit einem verkleinerten Sortiment auf  800 Quadratmetern Verkaufsfläche. Das gilt ebenfalls für die Galeria Kaufhof, die auch ihre Corona-Zwangspause beendet. Auf 800 qm werden Schreibwaren, Bücher und Süßwaren angeboten. Alle drei Geschäfte öffnen von 10 – 18 Uhr.

 

Betterplace.me: Sparkasse initiiert lokale Unterstützungsplattform

 

Konzertabsagen, verschobene Ausstellungen, fehlende Gäste; viele Unternehmen und Kulturschaffende sind von der Corona- Krise betroffen. Ihnen fällt von einem auf den anderen Tag ihr Einkommen weg. Auch Wuppertaler Unternehmen blicken mit Sorge in die Zukunft und sind auf finanzielle Hilfe angewiesen. Aus diesem Anlass initiiert die Sparkasse Wuppertal in Kooperation mit betterplace.org eine Unterstützungsplattform für ausschließlich Wuppertaler Betriebe ohne gemeinnützigen Zweck.

Auf dieser regionalen Plattform können Wuppertaler Gewerbetreibende, Kulturbetriebe und sogar auch Privatpersonen Sammelkassen anlegen, um über den Freundes- und Bekanntenkreis oder über Kunden weitere Unterstützung zu finden. So haben Wuppertaler die Möglichkeit, heimische Kulturschaffende und Kleinunternehmer, aber auch das Lieblingscafé um die Ecke, durch kleine Beträge direkt zu unterstützen.

Die Plattform funktioniert ähnlich wie die von der Sparkasse gemeinsam mit betterplace.org betriebene Spenden-Plattform gut-fuer-wuppertal.de, richtet sich jedoch nicht an gemeinnützige Organisationen.

Wuppertaler Theater ist dabei

So hat Stößels Komödie Wuppertal bereits von dem Angebot Gebrauch gemacht. Seit Mitte März sammelt das Theater Unterstützung auf betterplace.me, um den Spielbetrieb nach der Krise wieder aufnehmen zu können. Knapp über 3.000 Euro sind dabei bereits zusammengekommen.

Bislang gehört das Theater zu den wenigen Wuppertaler Kulturbetrieben, die sich die Unterstützungsplattform zunutze gemacht haben. Auch andere Unternehmen aus Wuppertal könnten Sammelkassen auf der Plattform anlegen und sich damit ein Stück Sicherheit verschaffen.

Hier geht’s zu der regionalen Unterstützungsplattform:

https://www.betterplace.me/aktion/skwuppertal

 

Neue Krisenhotline der Schuldner- und Insolvenzberatung

 

Durch die Corona-Pandemie geraten viele Menschen in wirtschaftliche und finanzielle Schwierigkeiten. Die Schuldner- und Insolvenzberatung der Diakonie Wuppertal – Soziale Teilhabe hat für Betroffene eine Krisenhotline eingerichtet.

„Unsere Anfragen sind durch die Corona-Pandemie stark angestiegen. Die finanziellen Sorgen und Nöte der Menschen sind groß.“, berichtet die neue Abteilungsleitung der Schuldner- und Insolvenzberatung Anke Lichte. Zahlreiche Arbeitnehmer befinden sich krisenbedingt in Kurzarbeit, haben Angst ihren Job zu verlieren oder sind bereits arbeitslos.

Den örtlichen Unternehmern, Kleingewerbetreibenden und Freiberuflern fehlen wichtige Auftragseinnahmen. Dadurch können viele Menschen ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen und sie sorgen sich um ihre wirtschaftliche und finanzielle Existenz.

Die Schuldner- und Insolvenzberatung der Diakonie Wuppertal – Soziale Teilhabe hat für Betroffene eine Krisenhotline eingerichtet. Wuppertaler Bürgerinnen und Bürger mit akuten finanziellen Problemen erhalten wöchentlich eine telefonische Beratung am

Donnerstag von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr unter 0202 / 97 444 555.

Die Fachberaterinnen hören zu und beantworten Fragen. Gemeinsam wird ein akuter, persönlicher Handlungsplan entworfen, der sofort eigenständig umgesetzt werden kann, damit sich die finanziellen Schwierigkeiten nicht weiter verschärfen. Die Fachberaterinnen geben Auskunft über existenzsichernde Maßnahmen, Schuldnerschutzvorschriften und weiterführende Informations- und Hilfsangebote.

„Auch während der Corona-Pandemie erhält unsere Schuldner- und Insolvenzberatung ihren Betrieb aufrecht und bleibt für die Menschen im Tal Ansprechpartnerin. Da eine persönliche Beratung vor Ort momentan nur sehr eingeschränkt möglich ist, haben wir mit der Krisenhotline eine schnelle und unkomplizierte Lösung für Bürgerinnen und Bürger in finanzieller Not geschaffen.“, so Anke Lichte.

 

Weitere Corona-Infektionen im Augustinusstift

 

Der Caritasverband vermeldet für sein Altenzentrum Augustinusstift in der Elberfelder Südstadt 15 an Covid-19 erkrankte Bewohnerinnen und Bewohner.

Bis Freitagnachmittag waren zwei Bewohner, die auf einem Wohnbereich leben, positiv getestet worden. Im Laufe des Samstags bestätigten Testergebnisse weitere 13 Corona-Fälle, davon zwei auf zwei anderen Wohnbereichen.

Alle erkrankten Senioren können im Haus versorgt werden, niemand muss beatmetet werden. Das Gesundheitsamt wurde sofort eingeschaltet; informiert wurde auch die WTG-Behörde bei der Stadt Wuppertal. (ehemals „Heimaufsicht“). Am Wochenende wird versucht mit allen Angehörigen Kontakt aufzunehmen.

In engster Abstimmung mit dem Gesundheitssamt wurden alle notwendigen Maßnahmen ergriffen. Der erstbetroffene Wohnbereich ist bereits seit Freitag isoliert. Isoliert wurden nun ebenfalls die beiden außerhalb dieses Bereichs erkrankten Personen. Die betroffenen Bewohner werden von Pflegekräften in Schutzausrüstung, also auch ausgerüstet mit FFP2-Schutzmasken, versorgt.

Im Caritas-Altenzentrum Augustinusstift in der Straße Im Ostersiepen leben 120 Senioren. Der Caritasverband beschäftigt im Haus rund 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Außer der in der vergangenen Woche positiv getesteten Ordensschwester, die als examinierte Pflegerin in der Einrichtung beschäftigt ist, verliefen bisher vom Gesundheitsamt angeordnete Mitarbeitertests negativ.

Das Ergebnis weiterer am Samstag erfolgter Tests steht noch aus. Um ein Höchstmaß an Sicherheit zu haben, führen nun alle Mitarbeitenden in den betroffenen Wohnbereichen ein Symptomtagebuch, in das sie auch die Ergebnisse regelmäßiger Temperaturmessungen eintragen. Bei Auffälligkeiten würde sofort das Gesundheitsamt informiert und die Mitarbeitenden aus dem Dienst genommen.

Alle Wohnbereiche des Augustinusstifts werden seit Samstag in sich geschlossen gehalten. Es finden keinerlei Gemeinschaftsveranstaltungen statt. Das Hausrestaurant und die gemeinsamen Speisebereichen auf den Wohnbereichen sind geschlossen. Mit einem wahren Kraftakt haben noch am Samstag Küche und Hauswirtschaft auf das Tablettsystem umgestellt. Das entsprechende Equipment war vor 15 Jahren bei der Einführung des bewohnerfreundlicheren Schüsselsystems eingelagert worden. Bereits am Samstagabend konnte so jeder Bewohner seine Mahlzeit im Zimmer zu sich nehmen.

 

Drohnen-videos aus dem Grünen Zoo

 

Schwebend durch die neue Freifluganlage Aralandia oder weit über den Köpfen der Elefanten fliegend – so hat man den Grünen Zoo noch nie gesehen. Der Zoo macht aus der Corona-Schließung das Beste und zeigt einzigartige Drohnen-Aufnahmen der Tiere und Anlagen.

Gute Nachrichten also für alle, die den Grünen Zoo schmerzlich vermissen: Ab sofort kann man auch vom heimischen Sofa aus einen Blick auf die liebgewonnenen Tiere und die wunderschöne Parkanlage werfen. Drohnen-Aufnahmen machen es möglich.

Ihre erste Runde drehte die fliegende Kamera durch die neue Freifluganlage Aralandia, deren große Einweihung eigentlich für den 30. März geplant war. Fertig ist das Bauwerk schon – sobald es die Situation erlaubt, können Aras, Sittiche und Flamingos einziehen. Hier kann man sich schon mal einen ersten Eindruck von ihrem neuen Zuhause machen:

https://www.wuppertal.de/presse/meldungen/meldungen-2020/april120/zoo-drohnenvideos_1.php?pk_campaign=Newsletter+des+Oberbürgermeisters&pk_kwd=03%2F04%2F2020+%28333634%29&pk_source=newsletter&pk_content=Zoo-Besuch+vom+Sofa+aus%3A+Drohnen-Videos+aus+dem+Grünen+Zoo+%28333655%29

 

GEPA spendet 4.000 Schutzmasken

 

Ein viel diskutiertes Thema im Rahmen der aktuellen Corona-Krise ist der Mangel an Schutzausrüstung und insbesondere an Masken.

Die GEPA Bank am Robert-Daum-Platz hat jetzt 4.000 dieser Masken aus eigenen Beständen gespendet und der Wuppertaler Feuerwehr übergeben. Zuvor hatte die GEPA schon den Wülfrather Rettungsdienst mit 300 Masken unterstützt.

Peter Bannenberg (li.) bei der Übergabe der Schutzmasken an die Wuppertaler Feuerwehr – © GEPA

 

Haus und Grund: Mieter und Vermieter sollten miteinander reden

 

„Selbstverständlich soll durch die aktuelle Krise kein Wohnungsmieter seine Wohnung verlieren und kein Gewerbemieter soll in Insolvenz geraten“, sagt Hermann Josef Richter, Vorstandsvorsitzender von Haus & Grund Wuppertal und Umgebung e.V. „Dennoch ist die generelle und uneingeschränkte Ankündigung von großen Handelskonzernen, wie Adidas und einigen anderen, ab April keine Mieten mehr zahlen zu wollen das falsche Signal für den Immobilienmarkt und verantwortungslos“, teilt Hermann Josef Richter, Vorstandsvorsitzender von Haus & Grund Wuppertal und Umgebung, mit.

„Vermieter und Mieter sollten in dieser Zeit offen aufeinander zugehen und bestehende Zahlungsengpässe besprechen, um eine beiden Seiten gerecht werdende solidarische Lösung zu finden“, fordert Hermann Josef Richter.

„Vermieter stunden nunmehr gesetzlich festgelegt und auf ihr eigenes Risiko die Mietzahlungen der nächsten 3 Monate bis zum 30.06.2022, sofern sie nachweislich krisenbedingt nicht geleistet werden können, obwohl die Vermieter ihren Verbindlichkeiten weiterhin nachkommen müssen“, gibt Silke Kessel, Geschäftsführerin von Haus & Grund Wuppertal und Umgebung e.V., zu bedenken.

„Wir Vermieter und vor allem die privaten Vermieter erwarten daher, dass nach dem ersten Schritt im Sinne der Mieter nunmehr folgerichtig und konsequent der nächste Schritt gegangen wird, indem Vermietern die Möglichkeit eingeräumt wird, laufende Verbindlichkeiten, wie Grundsteuern und städtische Abgaben, Vorauszahlungen auf Heiz- und sonstige Nebenkosten sowie Darlehensraten, ebenfalls zu stunden“, fordert Hermann Josef Richter.

„Denn durch diese Krise kommen Vermieter und Mieter nur gemeinsam. Daher sei nunmehr nicht die Zeit für Auseinandersetzungen, sondern für gemeinsame Lösungen“, betont Hermann Josef Richter eindringlich.

www.hausundgrundwpt.de

 

Begegnungsstätte bleibt auch im April geschlossen

 

Dr. Ulrike Schrader, Leiterin der Begegnungsstätte Alte Synagoge, teilt mit: „Um die Corona-Pandemie in ihren Auswirkungen einzudämmen, müssen wir schweren Herzens zu harten Maßnahmen greifen und halten die Begegnungsstätte auch im April geschlossen – Ihre E-Mails beantworten wir aber gern aus unserem Home-Office. Alle geplanten Veranstaltungen müssen also leider ausfallen, Verabredungen können nicht eingehalten werden. Sobald wir wieder planen können, werden wir auf unserer Homepage die neuen Termine veröffentlichen.

Die bevorstehenden Oster- und Pessachtage werden in diesem Jahr einen ganz anderen Charakter und neue Bedeutungen bekommen: Die Worte Aufbruch, neues Leben und Befreiung werden unversehens mit sehr konkreten Vorstellungen gefüllt.

Wir wünschen Ihnen allen eine starke gesundheitliche Konstitution und viel Geduld und Mut in dieser extrem schwierigen und ungewissen Situation!“

 

Sparkasse hilft kleinen Unternehmen und Freiberuflern

 

Mit beispiellosen Soforthilfen unterstützen Bundesregierung und Landesregierung in der Corona-Krise kleine und mittlere Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Solo- Selbstständige und Freiberufler.

Die Soforthilfe erfolgt im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses. Sie ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt:

• 9.000 Euro für antragsberechtigte Solo-Selbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten

• 15.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten

• 25.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten

Umfassende Informationen gibt es schon jetzt auf den Seiten des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen: wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe.

Das elektronische Antragsverfahren startet im Laufe des Tages und wird auf den Seiten des Ministeriums und den Webseiten der fünf Bezirksregierungen (Arnsberg, Detmold, Düsseldorf, Köln, Münster) zur Verfügung gestellt.

Die Sparkasse Wuppertal unterstützt ihre Kunden zusätzlich, indem sie die Mittel für die Zeit bis zur Auszahlung vorfinanziert. Kunden, die beim Ministerium ihren Antrag gestellt haben, müssen hierfür eine Kopie des Antrages sowie die Eingangsbestätigung des Antrages bei der Sparkasse vorlegen.

„Die Sparkasse Wuppertal unterstützt die Menschen und Unternehmen in Wuppertal, wo sie kann. Damit Hilfen schnellstmöglich ankommen, arbeiten alle Kolleginnen und Kollegen seit Tagen unter Hochdruck an passgenauen Lösungen für unsere Kunden. Wir sind auch in diesen schwierigen Zeiten für unsere Kunden da“, versichert Gunther Wölfges, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Wuppertal.

 

WSW erweitern Fahrplanangebot

 

Aufgrund des Corona-Virus haben die Wuppertaler Stadtwerke ihr Fahrtenangebot seit Donnerstag, 26. März, angepasst. Das „SamstagPLUS“ genannte Angebot gilt montags bis freitags und basiert auf dem bekannten Samstagfahrplan mit ganztägigem 30-Minuten-Takt. In den frühen Morgenstunden werden aber auf einigen Linien zusätzliche Fahrten angeboten. Wie angekündigt haben die WSW das Fahrgastaufkommen beobachtet und zahlreiche Hinweise der Kunden ausgewertet.

Auf dieser Grundlage haben die WSW das Fahrtenangebot nochmals überarbeitet und ausgeweitet. Vor allem Gewerbegebiete und Klinikstandorte waren dabei im Fokus. Überall, wo möglich, werden weiterhin Gelenkbusse eingesetzt. Alle Informationen zum neuen Angebot gibt es unter wsw-online.de/samstagplus. Die WSW werden weiterhin das Busnetz auf Optimierungen überprüfen.

Die Änderungen im Einzelnen:

Linie 600: Erste Fahrt ab Hauptbahnhof fährt um 5.05 Uhr nach Vohwinkel. Ab Vohwinkel Schwebebahn fährt der Bus um 05.30 Uhr weiter als Linie 609 nach Simonshöfchen/Derken.

Linie 609: Die Linie fährt von 5.30 Uhr bis zirka 8.00 Uhr alle 20 bis 30 Minuten, anschließend nach Samstagsfahrplan.

Linie 619: Der Betriebsbeginn der Linie wird vorgezogen: Die erste Fahrt ab Rabenweg startet damit bereits ab 4.54 Uhr.

Linie 620: Der Betriebsbeginn der Linie wird vorgezogen: Die erste Fahrt ab Wuppertal Hauptbahnhof startet damit bereits ab 4.42 Uhr.

Linie 629: Die Linie fährt von 5.46 Uhr bis 9.13 Uhr im 60-Minuten-Takt, ergänzt durch das Angebot der Linie AST29. Danach fährt die Linie nach Samstagsfahrplan.

Linie 630: Die Linie fährt zwischen Schulzentrum Süd und Parkstraße/Lichtscheid Wasserturm und zurück zwischen 5.10 Uhr und 8.22 Uhr im 30- Minuten-Takt mit Anschlüssen an den Haltestellen Parkstraße und Lichtscheid Wasserturm zu und von den Linien 620, 640 und 646. Das Gebiet Ronsdorf-Holthausen wird vor 8 Uhr von den Linien 650 und AST50 erschlossen und das Gebiet Ronsdorf-Rehsiepen von den Linien S7, 620 und AST30. Nach zirka 8 Uhr fährt die Linie nach Samstagfahrplan.

Linie 635: Der Betriebsbeginn der Linie wird vorgezogen: Die erste Fahrt ab Mastweg startet bereits um 4.57 Uhr Richtung Wuppertal Hauptbahnhof.

Linie 643: Im Abschnitt Wuppertal Hauptbahnhof bis Kirchliche Hochschule wird der Betriebsbeginn der Linie um drei Stunden vorgezogen: Die erste Fahrt ab Wuppertal Hauptbahnhof startet um 5.45 Uhr; die erste Fahrt ab Kirchlicher Hochschule startet um 6.27 Uhr. In Richtung Lutherstift wird morgens eine zusätzliche frühe erste Fahrt um 5.45 Uhr ab Hauptbahnhof bis Lutherstift und zurück angeboten.

Linie 646: Im Abschnitt Oberbarmen Bahnhof bis Toelleturm werden morgens zusätzliche drei Fahrten um 5.04 Uhr, 5.34 Uhr und 6.04 Uhr angeboten, die im weiteren Verlauf ab Toelleturm bis Blombach Schleife um 5.18 Uhr, 5.48 Uhr, 6.18 Uhr, 6.48 Uhr und 7.18 Uhr Anschlüsse an der Haltestelle Parkstraße von und zu den Linien 620 und 640 sowie von der Linie 630 herstellen. In der Gegenrichtung werden ab der Haltestelle Blombach Schleife zusätzliche Fahrten im 30-Minuten-Takt zwischen 5.58 Uhr bis 7.28 Uhr sowie um 7.38 Uhr angeboten. Dadurch wird an der Haltestelle Lichtscheid Wasserturm der Anschluss von und zu den Linien 620 und 640 sowie zur Linie 630 hergestellt.

Linie 649: Der Betriebsbeginn der Linie wird vorgezogen: Die erste Fahrt ab Velbert ZOB startet um 4.57 Uhr Richtung Wuppertal Hauptbahnhof. Pressekontakt: Wuppertaler Stadtwerke, Konzernkommunikation; 0202 – 569 3766/3943

 

Stadt unterstützt Sportvereine mit Vorauszahlungen

 

Der Sport in Wuppertal ruht wegen der Corona-Krise. Zwar zahlen die Sportvereine keine Nutzungsgebühren. Aber die Ausgaben für Personal oder Instandhaltung bleiben und bringen viele Sportvereine an ihre wirtschaftliche Grenze, weil Einnahmen beispielsweise aus Eintrittsgeldern oder Kursangeboten fehlen.

Die Stadt Wuppertal wird deshalb zur Unterstützung die Unterhaltungskostenzuschüsse und Aufwandsentschädigungen für die Wuppertaler Sportvereine, die erst in der zweiten Jahreshälfte fällig wären, vorziehen und bereits jetzt zu einem Großteil auszahlen. „Mit dieser Soforthilfe ohne aufwändiges Antragsverfahren können wir vielen Vereinen in der jetzigen Notsituation weiterhelfen“, erklärt Oberbürgermeister Andreas Mucke. Insgesamt werden rund 200.000 Euro ausgezahlt.

Die Idee dazu hatte Volkmar Schwarz, Geschäftsführer des Stadtsportbundes, der um die Not der Vereine weiß und Sportamtsleiter Norbert Knutzen diesen Vorschlag machte. Die Kämmerei hat die Umsetzung unbürokratisch und schnell geprüft und auch Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig ist damit einverstanden, um in der jetzigen Krise den Sportvereinen finanzielle Unterstützung zu geben.

„Denn damit entstehen im städtischen Haushalt noch keine Mehrkosten, sondern es wird nur der Auszahlungstermin vorgezogen“, erläutert Sportdezernent Matthias Nocke.

Unterhaltungskostenzuschüsse werden normalerweise auf Antrag, der bis zum 31. Juli vorliegen muss, den Vereinen mit eigenen Anlagen gewährt. Hierfür steht insgesamt ein Betrag in Höhe von 212.000 Euro im Haushalt zur Verfügung. Unbürokratisch sollen jetzt 50 Prozent auf Basis der Berechnungen des vergangenen Jahres ohne Antrag sofort ausgezahlt und dann später mit dem beantragten Geld verrechnet werden.

Insgesamt werden den Sportvereinen so rund 200.000 Euro vorzeitig zur Verfügung gestellt.

Auch aus dem Sportausschuss gibt es Lob: „Mit der vorzeitigen Bereitstellung der Mittel sendet die Stadt Wuppertal ein positives Signal für den Sport in Wuppertal aus“, freut sich der Vorsitzende Peter Vorsteher.

 

Sparkasse: Filialbesuche nur in dringenden Fällen

 

Die Sparkasse Wuppertal ist auch in Zeiten von Corona für ihre Kunden da – telefonisch, online und in den Filialen. Die Standorte haben wie gewohnt geöffnet. Die Sparkasse bittet jedoch darum, Besuche in den Filialen bei Möglichkeit zu vermeiden und so persönliche Kontakte weiter einzugrenzen.

„Wir bitten unsere Kunden, sich jeden Gang zur Filiale gut zu überlegen. Insbesondere zum Monatswechsel, wo es erfahrungsgemäß voll wird. So können sie sich, andere Kundinnen und Kunden und unsere Mitarbeitenden schützen und dazu beitragen, dass das Virus weiter eingedämmt wird“, erläutert Gunther Wölfges, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Wuppertal, den aktuellen Wunsch des Finanzinstituts nach weniger Filialbesuchen.

Als Alternative zum Filialbesuch hält die Sparkasse Wuppertal eine Vielzahl von Services für ihre Kunden bereit: In Online-Banking und Sparkassen-App stehen Kunden viele Funktionen zur Verfügung, mit denen sie ganz ohne Ansteckungsrisiken ihre Finanzen im Blick behalten. Hier können zum Beispiel einfach und bequem Überweisungen getätigt oder Kontoauszüge abgerufen werden.

Aber auch telefonisch können viele Finanzanliegen geklärt werden. Das Beraterteam der Sparkasse Wuppertal ist unter 0202 488-2424 montags bis freitags von 8:00 bis 22:00 Uhr erreichbar.

Um auf die Zahlung mit Bargeld zu verzichten, wie es sich mittlerweile viele Supermärkte wünschen, können Kunden bequem und besonders hygienisch ihre Sparkassen-Card (Debitkarte) oder das Smartphone benutzen.

Kontaktlose Zahlungen mit der Sparkassen-Card sind bis 25 Euro ohne PIN-Eingabe und Unterschrift am Kassenterminal möglich, was den Bezahlvorgang und die Wartezeit an der Kasse spürbar verkürzt.

Alle Sparkassen-Cards verfügen über die Funktion und können direkt eingesetzt werden.

Weitere Informationen zu den Services der Sparkasse Wuppertal unter sparkasse-wuppertal.de/services

 

Allgemeinverfügung vom 26.03.2020

 

gem. §§ 16 Absatz 1 Satz 1 und 28 Absatz 1 Satz 2 des Gesetzes zur Ver- hütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen – Infektionsschutzgesetz (IfSG)
Die Allgemeinverfügung vom 20.03.2020 (siehe Amtsblatt 14/2020) und die Regelungen der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaSchVO) werden durch die nachfolgende Verfügung ergänzt.

1. Der Betrieb von Hotels für die Bewirtung von Übernachtungsgästen und das Angebot von Bibliotheken (einschließlich an Hochschulbibliotheken) ist unter nachfolgenden Auflagen erlaubt:
a. Besucherregistrierung mit Telefonnummer
b. Reglementierung der Besucherzahl
c. Einhaltung von Mindestabständen von 2 Metern zwischen Tischen
d. Aushänge mit Hinweisen zu Hygienemaßnahmen
e. Bereitstellung ausreichender Hygienemittel (Waschgelegenheiten, Desinfektionsmittel, Papierhandtücher)
Hotels dürfen Übernachtungsangebote im Inland nur zu notwendigen und ausdrücklich nicht touristischen Zwecken anbieten.

2. Sämtliche Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen im Sinne des Elften Buches Sozi- algesetzbuch, tagesstrukturierenden Einrichtungen der Eingliederungshilfe (Werk- stätten, Tagesstätten oder sonstige vergleichbare Angebote) sowie Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation haben allen Nutzerinnen und Nutzern den Zutritt zu versagen. Dies gilt insbesondere für Bildungseinrichtungen für berufsvorbereitende und ausbildende Maßnahmen, die sich an Menschen mit Behinderungen richten, wie z. B. Berufsbildungswerke, Berufsförderungswerke, Berufliche Trainingszentren.

3. Auszunehmen sind Nutzerinnen und Nutzer, die im eigenen häuslichen Umfeld un- tergebracht sind und deren Betreuungs- oder Pflegeperson eine unverzichtbare Schlüsselperson ist. Die Pflege und/oder Betreuung soll erfolgen, sofern eine pri- vate Betreuung insbesondere durch Familienangehörige oder die Ermöglichung flexibler Arbeitszeiten und Arbeitsgestaltung (bspw. Homeoffice) nicht gewährleis- tet werden kann.
Schlüsselpersonen sind Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Auf- rechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient.

Dazu zählen insbesondere:
Alle Einrichtungen, die der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Be- hindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittel- versorgung und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Ver- waltung dienen.

4. Die Unentbehrlichkeit ist der betreffenden Einrichtung gegenüber durch eine schriftliche Bestätigung des jeweiligen Arbeitgebers bzw. Dienstvorgesetzten nachzuweisen.
5. Auszunehmen sind weiterhin Nutzerinnen und Nutzer deren pflegerische oder so- ziale Betreuung für den Zeitraum, in dem sie sich normalerweise in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) aufhalten, nicht sichergestellt ist. Die Träger der WfbM sind angehalten, für die betroffenen Personen eine Betreuung im notwendigen Umfang sicherzustellen. Sie sollten zu diesem Zweck mit Anbietern von Wohneinrichtungen zusammenarbeiten.

6. Auszunehmen sind zudem diejenigen Rehabilitandinnen und Rehabilitanden, die einen intensiven und persönlichen Betreuungsaufwand benötigen, dem im häusli- chen Rahmen nicht entsprochen werden kann. Für diese Teilnehmenden kann auf Elternwunsch bzw. auf Bedarfsmeldung des/der Teilnehmenden im Einzelfall nach Entscheidung der Schulleitung ein Betreuungsangebot vor Ort in der Einrichtung sichergestellt werden. Da dieser Personenkreis zur besonders vulnerablen Bevöl- kerungsgruppe gehört, sind entsprechende Schutzmaßnahmen zu beachten. Zur Flankierung der kontaktreduzierenden Maßnahmen kann, soweit möglich, das Unterrichtsgeschehen auf virtuelle Lernwelten umgestellt werden und durch die Bildungsträger weiter begleitet werden.

7. Auszunehmen sind darüber hinaus Nutzerinnen und Nutzer von Tages- und Nacht- pflegeeinrichtungen im Sinne des Elften Buches Sozialgesetzbuch, deren häusliche Versorgung bei Wegfall der teilstationären Pflege und Betreuung glaubhaft gefährdet wäre. Über die Gewährung einer Ausnahmeregelung entscheidet die Leitung der bisher genutzten Einrichtung im Einzelfall unter Abwägung der Gesamtumstände – insbesondere der erhöhten Gefahren durch das neuartige Corona-Virus SARS-CoV-2 einerseits und einer drohenden unzureichenden häuslichen Versor- gung sowie verbesserter Schutzvorkehrungen bei einer Reduzierung der Zahl der in der Einrichtung zu versorgenden Personen andererseits.

8. Die Betretungsverbote unter I. 2. gelten auch für interdisziplinäre oder heilpäda- gogische Frühförderstellen, heilpädagogische Praxen und Autismuszentren, so- weit dies nicht medizinisch dringend notwendig angezeigt ist. Daneben gelten die Betretungsverbote unter I.3. auch für Betreuungsgruppen, die als Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne der Anerkennungs- und Förderungsverordnung (AnFöVO) anerkannt wurden.

9. Zu den Ausnahmen, die unter Ziffern I. 3. sowie I. 5. – 8. bestimmt sind, gilt, dass ein zumutbarer Transport für den Hin- und Rückweg sicherzustellen ist, der die derzeit besonderen Risiken durch eine Infektion mit SARS-CoV-2 berücksichtigt.

10. Zuständige Behörde für Maßnahmen nach § 28 IfSG sind nach § 3 ZVO-IfSG Städte und Gemeinden als örtliche Ordnungsbehörden.

11. Auf die sofortige Vollziehung nach § 28 Absatz 3 i.V. m. § 16 Absatz 8 IFSG wird hingewiesen.

12. Für den Fall, dass der Anordnung unter I. Nr. 1. dieser Verfügung nicht, nicht frist- gerecht oder nicht in vollem Umfang nachgekommen wird, drohe ich die Durch- setzung im Rahmen des unmittelbaren Zwangs an.

Diese Allgemeinverfügung tritt am Tag nach der Bekanntmachung in Kraft und gilt bis ein- schließlich 19.04.2020.

Anordnung der sofortigen Vollziehung
Die Allgemeinverfügung ist Kraft Gesetzes sofort vollziehbar nach § 28 Abs. 3 i.V.m. § 16 Abs. 8 IfSG.

 

Wuppertaler SV beantragt Kurzarbeitergeld

 

Der Wuppertaler SV hat nach Erfüllung der formalen Anforderungen den Antrag auf Kurzarbeitergeld bei der Bundesagentur für Arbeit gestellt. Von den rund 90 Mitarbeitern des Vereins sind lediglich rund 15 Prozent vom Kurzarbeitergeld betroffen, da die restlichen 85 Prozent der Mitarbeiter nicht die persönlichen Voraussetzungen erfüllen.

Melanie Drees, Finanzvorstand:“An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Mitarbeitern und den vielen Ehrenamtlern des Vereins für den bisherigen Zusammenhalt und die unbezahlbare Unterstützung bedanken. Gemeinsam werden wir auch diese Krise meistern. Bleibt gesund und passt auf euch und eure Mitmenschen auf.“

 

Stadtwerker arbeiten weiter für die Talbürger

 

Das öffentliche Leben in Wuppertal ist weitgehend eingeschränkt. Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bleiben zuhause und erledigen ihren Job von dort aus. Jetzt kommt es ganz besonders auf die Menschen an, die ihre Arbeit nur vor Ort machen können und elementare Funktionsbereiche am Laufen halten – im Gesundheitswesen, im Lebensmittelhandel, in der öffentlichen Sicherheit, aber auch in der Energie- und Wasserversorgung und dem ÖPNV.

Unter dem Hashtag #wirfüreuch posten viele dieser Menschen Fotos von ihrer Arbeit in den sozialen Medien. Auf Instagram findet man bereits über 46.000 Fotos von Beschäftigten aus Krankenhäusern, der Feuerwehr, dem THW und vielen anderen Institutionen.

Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wuppertaler Stadtwerke machen mit und geben unter #WirfürEuchWSW einen Einblick in ihre Arbeit in Verkehrsleitzentralen, Bussen und Werkstätten, auf Baustellen und sogar auf Hochspannungsmasten. Die gemeinsame Botschaft: „Wir bleiben für euch hier, bleibt ihr für uns zuhause!“

Einsatz in luftiger Höhe: WSW-Mitarbeiter auf einem Freileitungsmast am Umspannwerk Kabelstraße – © WSW

 

Corona: WSW passen Fahrplan an

 

Sinkende Fahrgastzahlen, nun noch ein Kontaktverbot – aufgrund der durch das Corona-Virus ausgelösten Entwicklungen im Nahverkehr passen die Wuppertaler Stadtwerke ihr Fahrtenangebot ab Donnerstag, 26. März, an. Das „SamstagPLUS“ genannte Angebot gilt montags bis freitags und basiert auf dem bekannten Samstagfahrplan mit ganztägigem 30-Minuten-Takt.

In den frühen Morgenstunden werden aber auf einigen Linien zusätzliche Fahrten angeboten. Wichtige Einrichtungen wie Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen werden dabei besonders berücksichtigt. So wird zum Beispiel die Linie 628, die zum Bethesda- und Petrus-Krankenhaus fährt, häufiger unterwegs sein. Hier werden etwa zum Schichtwechsel um 6 Uhr zusätzliche Fahrten angeboten. Auch bei der Schwebebahn werden morgens zusätzliche Fahrzeuge eingesetzt.

„Auch in schwierigen Zeiten bleiben wir ein verlässlicher Partner für unsere Fahrgäste. Niemand, der auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen ist, muss sich Sorgen machen, nicht mehr zur Arbeit zu kommen. Das Ziel des neuen Fahrplans ist die Aufrechterhaltung eines stabilen öffentlichen Nahverkehrs in Wuppertal“, erklärt Ulrich Jaeger, Geschäftsführer der WSW mobil.

Er appelliere aber an die Fahrgäste in den Fahrzeugen weiterhin Abstand zu den anderen Kunden zu halten. Die WSW behalten die Situation im Nahverkehr weiter im Auge, um eventuell nachzusteuern. Alle Informationen zum neuen Fahrplan gibt es unter wsw-online.de/samstagplus. Die regulären Fahrpläne für den Samstag sowie Sonn- und Feiertags bleiben bestehen.

Auf folgenden WSW-Linien wird der Samstagsfahrplan ergänzt: 60 (Schwebebahn bis 10 Uhr nach Ferienfahrplan Mo-Fr) CE64 (morgens Abschnitt Solingen – Cronenberg u.z. verdichtet) 603 (morgens bei TaxiBus 603 – Hainstraße) 612 (morgens zur Verstärkung der 622) 613 (vorgezogener Betriebsbeginn) 616 (vorgezogener Betriebsbeginn) 627 (morgens Abschnitt Barmen Bf – Raukamp Schleife u.z.) 628 (vorgezogener Betriebsbeginn) 646 (vorgezogener Betriebsbeginn) 650 (morgens früher und nachmittags länger, damit unverändert Mo-Fr) AST13 (unverändert Di und Do) AST46 (unverändert Mo-Fr).

 

Neue Allgemeinverfügung der Stadt – 20.03.2020

 

Gem. §§ 16 Absatz 1 Satz 1 und 28 Absatz 1 Satz 2 des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen – Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Die Allgemeinverfügung vom 17.03.2020 (siehe Amtsblatt 12/2020 vom 17.03.2020) wird durch die nachfolgende Verfügung für die Zukunft ersetzt.

1. Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten im Ausland oder aus be- sonders betroffenen Gebieten im Inland nach Klassifizierung des Robert-Koch-Instituts gilt für den Zeitraum von 14 Tagen nach Aufenthalt ein Betretungsverbote für folgende Bereiche:

  1. a)  Gemeinschaftseinrichtungen (Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Heilpädagogische Kindertageseinrichtungen, „Kinderbetreuung in besonderen Fällen“, Schulen und Heime, in denen überwiegend minderjährige Personen betreut werden) sowie betriebserlaubte Einrichtungen nach § 45 SGB VIII (stationäre Erziehungshilfe)
  2. b)  Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitations-einrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizini- sche Versorgung erfolgt, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken
  3. c)  Stationäre Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungs- hilfe, besondere Wohnformen im Sinne des SGB IX und ähnli- che Einrichtungen

d) Berufsschulen e) Hochschulen

  1. Für Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, stationäre Ein- richtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe sowie für besondere Wohnfor- men nach dem SGB IX sowie ähnliche Einrichtungen werden nachstehende Maß- nahmen angeordnet:
    1. a)  Diese Einrichtungen haben Maßnahmen zu ergreifen, um den Eintrag von Corona-Viren zu erschweren, Patienten und Personal zu schützen und persönliche Schutzausrüstung einzusparen
    2. b)  Für stationäre Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe gelten Besuchsverbote. Ausnahmefälle hiervon können nur von der jeweiligen Einrichtungsleitung erteilt werden. Grundlage hierfür müssen zwingend notwendige Gründe sein, die im Sinne des Bewohners erfolgen. Für die Kontrolle der Zugänge ist ein Anmeldesystem einzuführen und die erlaubten Besucher listenmäßig zu erfassen. Die Betretung der Einrichtung darf nur mit getroffenen Schutzmaßnahmen und mit einer Hygieneunterweisung erfolgen. Eine Schutz- maßnahme kann u. A. der geführte Gang durch die Einrichtung zu dem Bewoh- nerzimmer sein.
    3. c)  In den weiteren Einrichtungen sind Besuchsverbote auszusprechen oder es ist maximal ein registrierter Besucher pro Bewohner/Patient pro Tag mit Schutz- maßnahmen und mit Hygieneunterweisung zuzulassen. Ausgenommen davon sind medizinisch oder ethisch-sozial angezeigte Besuche (z. B. Kinderstationen, Palliativpatienten). Verboten ist Besuch von Kindern unter 16 Jahren und Personen mit Atemwegsinfektionen.
    4. d)  Kantinen, Cafeterien oder andere der Öffentlichkeit zugängliche Einrichtungen für Patienten und Besucher sind zu schließen
    5. e)  Sämtliche öffentliche Veranstaltungen wie Vorträge, Lesungen, Informations- veranstaltungen etc. sind zu unterlassen
  2. Alle auf Wuppertaler Stadtgebiet stattfindenden privaten und öffentlichen Veran- staltungen/Versammlungen sind untersagt. Dieses Verbot gilt auch für Gottesdienste und sonstige Veranstaltungen von Religionsgemeinschaften. Ausgenommen sind nur Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfürsorge und –vorsorge dienen.
  1. Folgende Einrichtungen sind zu schließen:
    1. Alle Schank- und/oder Speisewirtschaften, Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen, Cafés und ähnliche Einrichtungen
    2. Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen und ähnliche Einrichtungen unab- hängig von der Trägerschaft und den Eigentumsverhältnissen
    3. Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (innen und außen), Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
    4. Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
    5. Der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbäder, Saunen, Sonnenstudios, Fitnessstudios und ähnlichen Einrichtungen
    6. Alle weiteren Verkaufsstellen des Einzelhandels, insbesondere Outlet-Center
    7. Spielplätze
    8. Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe, bei denen unmittelbarer Kundenkontakt besteht (z. B. Friseure, Kosmetikbetriebe, kosmetische Fußpflegebetriebe, Tätowier- und Piercingstudios, Nagelstudios)
  2. Verboten sind außerdem
    1. Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen
    2. Alle Angebote in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und private außerschulische Bildungseinrichtungen sowie Reisebus- reisen
  3. Der Betrieb von Hotels für die Bewirtung von Übernachtungsgästen und das Angebot von Bibliotheken (außer an Hochschulbibliotheken) ist unter nachfolgenden Auflagen erlaubt:
    1. Besucherregistrierung mit Telefonnummer
    2. Reglementierung der Besucherzahl
    3. Einhaltung von Mindestabständen von 2 Metern zwischen Tischen
    4. Aushänge mit Hinweisen zu Hygienemaßnahmen
    5. Bereitstellung ausreichender Hygienemittel (Waschgelegenheiten, Desinfektionsmittel, Papierhandtücher)
    6. Hotels dürfen Übernachtungsangebote im Inland nur zu notwendigen und ausdrücklich nicht touristischen Zwecken anbieten.
  1. Der Einzelhandel ist bis auf die unter Punkt 8. genannten Ausnahmen zu schließen. Der Zugang zu Einkaufszentren, Shopping-Malls, Outlets und vergleichbaren Einrichtungen ist nur zu gestatten, wenn sich dort nicht zu schließende Einrichtungen nach Nummer 8. befinden und nur zum Zwecke, diese Einrichtungen aus 8. aufzusuchen.
  2. Ausdrücklich nicht geschlossen werden: Einzelhandel für Lebensmittel, Wochen- märkte, Abhol- und Lieferdienste (u. A. Einzelhandel mit Imbissen ohne Verzehr an Ort und Stelle), Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungs- verkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel. Eine Öff- nung dieser genannten Einrichtungen erfolgt unter folgenden Auflagen:
    1. Auflagen zur Hygiene (Aushang von Hinweisen, Desinfektionsmittel)
    2. Steuerung des Zutritts
    3. Vermeidung von Warteschlangen

    Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Alle Einrichtungen des Gesundheitswesens bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet.

  3. Die Anordnungen unter I. 1. – 8. sind sofort zu vollziehen.
  4. Für den Fall, dass der Anordnung unter I. Nr. 1. – 8. dieser Verfügung nicht, nicht fristgerecht oder nicht in vollem Umfang nachkommen wird, drohe ich die Auflö- sung der Veranstaltung /Durchsetzung der Anordnung im Rahmen des unmittel- baren Zwangs an.

Diese Allgemeinverfügung tritt am Tag nach der Bekanntmachung in Kraft und gilt bis ein- schließlich 19.04.2020.

 

WSW: Vorerst keine NachtExpress-Busse mehr

 

Die WSW mobil stellt ab heute (20.03.) den NachtExpress-Verkehr bis auf weiteres ein. Da keine Veranstaltungen mehr stattfinden und Gaststätten, Kinos, Theater usw. geschlossen bleiben, ist der Bedarf an nächtlichem Busverkehr nicht mehr vorhanden. Zudem dient die Maßnahme dem Schutz der Fahrerinnen und Fahrer.

Die bisher getroffenen Vorkehrungen der WSW zum Pandemie-Schutz im Busverkehr treffen auf große Akzeptanz bei den Fahrgästen. Mittlerweile sind alle der rund 300 WSW-Busse mit Plastiktüren ausgestattet, die den Fahrgastraum vom Fahrerplatz trennen.

Das Fahrgastaufkommen in Bussen und Schwebebahnen hat unterdessen stark abgenommen, da der Schülerverkehr entfällt, viele Arbeitnehmer zuhause bleiben und die Geschäfte in den Innenstädten größtenteils geschlossen sind.

Ziel der Maßnahmen ist es, den ÖPNV in Wuppertal aufrecht zu erhalten. Viele Arbeitnehmer aus Gesundheitswesen, Lebensmittelhandel und anderen wichtigen Bereichen sind auf Bus und Schwebebahn angewiesen, um zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen. Ein funktionierender ÖPNV ist in der aktuellen Situation daher ganz besonders wichtig.

 

„Färberei“ gibt Essen für Bedürftige aus

 

Ab Montag, den 23.03.2020 gibt es in der „Färberei“ (Mo. – Fr. von 12-14 Uhr) Essen „to go“:

Es wird im Flur vor dem Café in „to-go“ Schüsseln mit Deckel ausgegeben. Es darf jeweils nur eine Person hinein, die anderen müssen draußen warten, bis sie an der Reihe sind.

In der Warteschlange sollen bitte alle Abstand voneinander halten! Man kann auch Essen für einen Bekannten oder eine Bekannte abholen.

Wir werden Eintöpfe ausgeben – Vegetarisch und mit Fleisch. Die Portion wird 4.- Euro kosten.

Wer einen Berechtigungsschein hat, bekommt das Essen unentgeltlich.

Die Leitung der „Färberei“ erklärt ausdrücklich, die „Wuppertaler Tafel“, die aufgrund der Corona-Massnahmen schließen musste, nicht ersetzen zu können.

Es wird darum gebeten, dass jeder auf Gerechtigkeit achte.

Es sei genug für alle da!

 

Anruf von Oberbürgermeister Andreas Mucke

 

Wuppertals Stadtoberhaupt Andreas Mucke richtet sich mit einem Aufruf an die Wuppertalerinnen und Wuppertaler: ,,Auch der heutige Tag im Rathaus stand ganz im Zeichen der Krise, die wir nur gemeinsam bewältigen können. Ich fordere alle dringend dazu auf, soziale Kontakte zu meiden. Halten Sie mindestens 1,50 m Abstand zu anderen und beachten Sie die Hygieneempfehlungen des RKI. Lesen Sie die Infos auf Wuppertal.de. Vor allem: bewahren Sie Ruhe, seien Sie achtsam und schützen Sie Ältere und Vorerkrankte. Und: bleiben Sie gesund.“

 

Von Null auf Hundert in Zwei Tagen

 

Das Corona-Virus hält auch uns als Private Herder-Schule in Atem. Die Schließung der Schulen kam zwar nicht mehr wirklich überraschend, aber wie kann es weitergehen war die entscheidende Frage. Direktorin Frau Britta Norpoth war sofort entschlossen, dass es weitergeht und dies komplett digitalisiert.

So hat sie innerhalb von zwei Tagen zusammen mit dem Kollegium ein „virtuelles Klassenzimmer installiert“ und getestet, damit die Kinder weiter beschult werden können. Wo die Schülerschaft an Regelschulen Dokumente bearbeiten und dann wieder online stellen, erhält unsere Schülerschaft vollwertigen Unterricht im virtuellen Klassenzimmer.

Das hilft gerade auch den Schülern und Schülerinnen in den Abschlussklassen. Denn Stand heute finden alle Prüfungen nach den Osterferien statt. Aber es hilft auch den Eltern, die so wissen, dass ihre Kinder weiterhin einen strukturierten Alltag haben und entsprechend beschäftigt sind.

Um die gesamte Schülerschaft inklusive Eltern ins Boot zu holen, gab es Dienstag zwei „Online-Kick-Off-Veranstaltungen“. Eine morgens und eine abends für die berufstätigen Eltern. 90 Prozent der Eltern haben zusammen mit ihren Kindern daran teilgenommen und nach Vorstellung des weiteren Procederes ihre Fragen gestellt.

Mittwoch hatte bereits jede Klasse erste Unterrichtsstunden in ihrem virtuellen Klassenraum, um letzte technische Fragen zu klären. Donnerstag geht es nun richtig los. Die Kinder haben zwischen 8.40 Uhr und 15.15 Uhr ganz normal Unterricht. Das Einzige, was nicht stattfinden kann, ist Musik, Sport und Kunst.

Weitere Informationen auf unserer Facebook-Seite oder direkt bei unserer Direktorin Britta Norpoth, unter 0202-313170 oder b.norpoth@herder-schule.de

 

Neue Maßnahmen der WSW

 

Nachdem die WSW vergangene Woche wegen des neuartigen Coronavirus den Einstieg über die hinteren Türen eingeführt hatten, wurden die Fahrerarbeitsplätze provisorisch mit Flatterband abgesperrt. Dieses wird nun durch Plastiktüren ersetzt, die den Infektionsschutz erheblich verbessern.

Bis Ende dieser Woche sollen alle 300 Busse mit solchen Folientüren ausgerüstet sein. 100 Busse sind heute bereits damit unterwegs. Mit einer Allgemeinverfügung hat die Stadt weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens vorgenommen. Darauf reagieren auch die Wuppertaler Stadtwerke mit einer neuen Maßnahme.

Im Laufe des heutigen Tages (18. März) schließen die Kundencenter der WSW, nachdem entsprechende Informationen am Eingang ausgehängt worden sind. Die Schließung gilt bis auf weiteres, der Publikumsverkehr hatte in den vergangenen Tagen ohnehin stark abgenommen. „Wir bitten unsere Kunden, unsere Angebote im Internet oder der APP zu nutzen“, appelliert Ralph Birkenstock von der WSW mobil an die Fahrgäste.

Alle Fragen rund um Abo-Tickets können an die Email-Adresse mobicenter@wsw-online.de gestellt werden. Die Mitarbeiter der Kundencenter verstärken jetzt das Backoffice-Team.“ Entgegen anderslautender Vermutungen in den sozialen Netzwerken, sind die WSW immer noch mit dem normalen Fahrplan unterwegs. Wegen der gesunkenen Fahrgastzahlen behalten die WSW die Lage aber im Blick.

Busfahrer Ernadin Skender in einem Bus der Wuppertaler Stadtwerke, die jetzt mit Plastiktüren ausgerüstet wurden © Wuppertaler Stadtwerke

 

Lebenshilfe rüstet sich für bestmöglichen Schutz

 

Nachdem sich die Lage auch in Wuppertal zunehmend verschärft, hat die Lebenshilfe Wuppertal seit heute ihre Werkstätten bis vorerst 19. April geschlossen, um allen Mitarbeitern den bestmöglichen Schutz gewährleisten zu können. Ein Notbetrieb in den Werkstätten ist sichergestellt.

In den Lebenshilfe-Wohnstätten wird der Betrieb weitergeführt. „In den Wohnstätten sorgen wir für größtmögliche Sicherheit für die Bewohner und Fachkräfte“, erklärt Stefan Pauls, Geschäftsführer der Lebenshilfe-Wuppertal. Besuche sind zurzeit auf das Notwendigste zu beschränken.Jeder Bewohner  darf aus Sicherheitsgründen täglich nur einen Besucher für höchstens eine Stunde in seinem Zimmer empfangen.

Ausreichend Desinfektionsmittel, kontaktlose Fieberthermometer und Masken, die das Virus nicht durchlassen, sind in den vergangenen Wochen geliefert worden. „Wir haben mit Unterstützung einer Hygiene-Beauftragten einen Corona-Maßnahmen-Plan ausgearbeitet, der umgesetzt wird“, berichtet Stefan Pauls, Geschäftsführer der Lebenshilfe.

Das heißt zum Beispiel: An jedem Ein- bzw. Ausgang der Wohnstätten sind Desinfektionsmittel bereitgestellt worden, damit sich jeder die Hände desinfizieren kann. Außerdem werden zusätzliche Vitamine an Männer und Frauen mit geschwächtem Immunsystem verteilt.

Sollte tatsächlich ein Verdachtsfall vorliegen, stehen dem Personal und den Mitbewohnern spezielle Masken zur Verfügung, die so eng anliegen, dass das Virus nicht durchdringen kann. Außerdem wurde ein Pandemie-Team aus Geschäftsführung, Vertretern der Betriebsräte sowie Leitern der einzelnen Bereiche gegründet, um anstehende Probleme im Zusammenhang mit dem Virus lösen zu können.

 

Haus & Grund: Hilfe für Vermieter und Mieter

 

Gemeinsame Erklärung des Deutschen Mieterbundes Wuppertal und des Haus & Grund Wuppertal und Umgebung e.V.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Sorgen, die Hauseigentümer und Mieter infolge der Corona-Krise gemeinsam tragen, appellieren Haus & Grund Wuppertal und Umgebung e.V. sowie der Deutsche Mieterbund Wuppertal u. U. e. V. an die Solidarität ihrer Mitglieder.

Dies sind keine Zeiten der Auseinandersetzung, sondern der gemeinsamen Verantwortung. Da Vermieter und Mieter wegen finanzieller Einbußen gleichermaßen in eine finanzielle Schieflage geraten können, schlagen die Spitzenverbände, wie der Bundesverband Deutsche Wohnungs- und Immobilienunternehmen und der Deutsche Mieterbund die umgehende Einrichtung eines „Sicher-Wohnen-Fonds“ vor, um den Fortbestand der Mietverhältnisse für Vermieter und Mieter zu sichern.

Dieser Forderung, gerichtet an die Bundesregierung, schließen sich die beiden Vorsitzenden des Haus & Grund Wuppertal und Umgebung e.V., Hermann Josef Richter, und des Deutschen Mieterbundes Wuppertal, Gerd Lange, uneingeschränkt an. Schnelle staatliche, unbürokratische Unterstützung ist für Vermieter und für in Not geratene Mieter dringend notwendig. Denn aufgrund der aktuellen Ausnahmesituation darf unter keinen Umständen der Verlust einer Wohnung drohen.

Die Geschäftsstellen des Deutschen Mieterbundes Wuppertal und des Haus & Grund Wuppertal und Umgebung e.V. sind zwar für den Publikumsverkehr geschlossen. Selbstverständlich stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aber weiterhin zu den bekannten Geschäftsöffnungszeiten den Mitgliedern der Vereine für die telefonische Rechtsberatung und für schriftliche Anfragen (E-Mail, Telefax, Brief und Einwurf von Unterlagen in die Briefkästen) zur Verfügung.

www.hausundgrundwpt.de – www.mieterbund-wuppertal.de

 

BHC-Geschäftsstelle für Vor-Ort-Kontakt geschlossen

 

Bis auf Weiteres haben sich die Öffnungszeiten der BHC-Geschäftsstelle inklusive der Vermeidung des persönlichen Vor-Ort-Kontaktes im Umgang mit der Corona-Pandemie geändert.

So bleiben die Geschäftsräume am Montag geschlossen. Dienstags bis freitags sind die Mitarbeiter der Geschäftsstelle in der Zeit von 9 bis 13 Uhr telefonisch unter +49 212 594 59 0 oder per Email unter info@bhc06.de zu erreichen. Die Räumlichkeiten bleiben für den Vor-Ort-Kontakt geschlossen. Wir bitten daher aktuell von persönlichen Besuchen Abstand zu nehmen.

Bezüglich des Ticketverkaufes für die LIQUI MOLY HBL gilt: bereits im Vorverkauf erworbene Eintrittskarten für die noch ausstehenden Heimspiele der Saison 2019/20 behalten bis auf Weiteres ihre Gültigkeit.

Aktuelle und fortlaufende Informationen rund um den Bergischen HC erhalten Sie unter www.bhc06.de und den Social-Media-Kanälen der Bergischen Löwen.

 

IHK: Beratungsangebot für Bergische Unternehmen

 

Die Bergische IHK ist auch in der Corona-Krise mit ihrem Service-Angebot für ihre Mitgliedsunternehmen da. „In diesen unsicheren und wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind wir uns unserer Verantwortung für die bergischen Unternehmen bewusst und stehen ihnen in beratender Funktion zur Seite“, betont IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge.

Die Hauptgeschäftsstelle bleibt genauso wie die Geschäftsstellen in Solingen und Remscheid zu den regulären Zeiten geöffnet (Stand: 17.03., 15 Uhr). 

Die aktuelle Situation führt für viele Unternehmen zu massiven wirtschaftlichen Problemen. Zusätzliche Unterstützungsmaßnahmen wurden von Seiten der Politik bereits angekündigt. In vielen Fällen fehlen allerdings noch die Details. 

In einem Merkblatt, das laufend aktualisiert wird, hat die Bergische IHK daher die derzeitigen Unterstützungsangebote zusammengefasst. Dort finden Unternehmen Informationen und weiterführende Links zu Themen wie Kurzarbeit, Finanzierungshilfen oder Versicherungsansprüchen. Damit sollen die bergischen Betriebe einen Überblick über die zurzeit möglichen Maßnahmen erhalten, die helfen können, die wirtschaftliche Situation abzufangen.   

Das Merkblatt, das laufend aktualisiert wird, und alle weiterführenden Informationen zu diesem Thema finden interessierte Unternehmen im Internet unter www.bergische.ihk.de/coronavirus. Auch die Hotline (T. 0202 2490 555) ist weiterhin zu den Öffnungszeiten der Bergischen IHK erreichbar. 

 

Wuppertaler Literatur Biennale wird verschoben

 

Schweren Herzens und mit großem Bedauern teilt das Kulturbüro der Stadt Wuppertal heute mit, dass die Wuppertaler Literatur Biennale, die vom 14. bis 23. Mai 2020 geplant war, aus bekanntem Grund abgesagt wird.

Diese Entscheidung hat das Kulturbüro der Stadt Wuppertal in Abstimmung mit den an der Planung Beteiligten des Wuppertaler Kulturlebens und Matthias Nocke, dem Kulturdezernenten der Stadt Wuppertal, getroffen. Sie folgen damit den in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zwischen Bund und Ländern vereinbarten Leitlinien.

„Wir möchten als städtischer Veranstalter solidarisch handeln und bereits zu diesem noch recht frühen Zeitpunkt auf die aktuellen Entwicklungen reagieren, um damit Unannehmlichkeiten, die durch eine kurzfristige Absage für alle Beteiligten entstehen würden, zu verhindern. Nach jetzigem Stand planen wir eine Verschiebung der Wuppertaler Literatur Biennale in komprimierter Form Ende Oktober/Anfang November 2020, darin eingebunden wir dann auch die Verleihung des Preises der Wuppertaler Literatur Biennale sein“, so Dr. Bettina Paust, Leiterin des Kulturbüros der Stadt Wuppertal.

Die Wuppertaler Literatur Biennale holt seit 2012 international renommierte Autor*innen in die Stadt und bindet zugleich die Wuppertaler Literaturverbände und Schriftsteller*innen in das Festival ein. Diese Melange aus internationalem Anspruch und regionaler Verwurzelung hat sich als Konzept bewährt und die Wuppertaler Literatur Biennale zu einer etablierten Literaturveranstaltung in Nordrhein-Westfalen avancieren lassen.

Im Zweijahresrhythmus beleuchtet das Festival jeweils aus literarischer Perspektive zehn Tage lang an unterschiedlichen Orten in der Stadt ein brisantes aktuelles Thema: Freiheit (2012), unterwegs nach Europa (2014), Utopie Heimat (2016), #SchönLügen (2018) und Berührungen. Tier – Mensch – Maschine (2020).

Die jeweilige Programmentwicklung erfolgt unter Federführung des Kulturbüros gemeinsam mit einem Team aus Literaturexpert*innen und Vertreter*innen der Literaturverbände sowie der Bergischen Universität, Fachbereich Geisteswissenschaften.

Gefördert wird die Wuppertaler Literatur Biennale vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, der Kunststiftung NRW, der Dr. Werner Jackstädt-Stiftung und der Stadtsparkasse Wuppertal.

 

Skulpturenpark Waldfrieden schließt bis 19. April

 

Aufgrund der Entscheidungen der Behörden zur Eindämmung des Corona-Virus schließt auch der Skulpturenpark Waldfrieden bis zum 19. April 2020 seine Tore. Dies betrifft auch das zum Museum gehörende Café Podest.

Alle für diesen Zeitraum angekündigten Führungen sowie der Osterferienkurs für Kinder werden daher leider entfallen.

Vorsorglich werden auch die beiden im April geplanten Konzerte abgesagt: TONLEITER (25.04.), „Roll over Beethoven“ mit Majella Stockhausen und Holger Groschopp; „Partita Radicale“ (26.04.). Für beide Veranstaltungen werden Ersatztermine gesucht.

Skulpturenpark Waldfrieden  – Hirschstraße 12 – 42285 Wuppertal
http://www.skulpturenpark-waldfrieden.de

 

Vok Dams ATELIERHAUS: Neuorientierung

 

Das Vok Damds ATLIERHAUS hat sich in Zeiten des Coronavirus (vorrübergehend) neu orientiert.

AUSSTELLUNGEN: Bis auf weiteres werden keine neuen Kunst-Ausstellungen mit begleitenden Veranstaltungen mehr durchgeführt.

ONLINE-GALERIE: Ausgewählte Galerie-Editionen namhafter Künstler aus den bisherigen Ausstellungen werden über den ArtShop präsentiert und angeboten. www.artshop-atelierhaus.de

SEMINARE: Ausgewählten Kleingruppen stehen die Arbeits-, Seminar- und Präsentations-Räume nach Absprache als Homeoffices bis auf Weiteres zur Verfügung.

Begleitenden Service in den Bereichen Veranstaltungsorganisation und Öffentlichkeitsarbeit nach Absprache.www.vokdamsatelierhaus.de 

Vok Dams: Jetzt verstärkt online unterwegs © Vok Dams iNotes

 

„die börse“ sagt alle Termine ab

 

Aufgrund der aktuellen Lage finden bis auf weiteres keine Veranstaltungen und Kurse in der börse statt.

Leider wurden auch die Termine unseres externen Projekts im Schauspielhaus „Wohnen in der Politik“ abgesagt. www.wohnen-in-der-politik.de/

Online-Ticketanbieter wie eventim.de und Wuppertal-live.de informieren über abgesagte Veranstaltungen und erstatten Tickets zurück. Bei verlegten Terminen behalten die Karten  ihre Gültigkeit, können aber auch zurückgegeben werden.

Die bei „der börse“ erworbenen Tickets für ausgefallene Veranstaltungen werden zurückerstattet, sobald das Haus wieder für den Publikumsverkehr geöffnet ist.

Den jeweils aktuellen Stand finden Sie auf der Homepage www.dieboerse-wtal.de und auf Facebook www.facebook.com/dieboersewuppertal/.

Anfragen per Mail unter info@dieboerse-wtal.de  werden  zeitnah beantwortet

 

Dienstag keine E-Wagen für Schüler

 

Am Dienstag (17.03.) setzt die WSW mobil – anders als ursprünglich geplant – keine E-Wagen und Schulbusse im Schülerverkehr ein. Die Nutzung der zusätzlich eingesetzten Busse war am Montag so gering, dass sich der Einsatz der Fahrzeuge nicht lohnt.

Offenbar haben viele Eltern bereits Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder gefunden. Die Nachfrage nach Fahrten zu den Schulen wird durch den regulären Busverkehr abgedeckt.

 

Box-Gala abgesagt – stattdessen Kämpfe im Livestream

 

Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt Wuppertal und der nicht absehbaren Entwicklung der Corona-Pandemie hat AGON Sports & Events entschieden, die für den 21. März in der Wuppertaler Bayerhalle geplante Boxgala abzusagen und die Kämpfe stattdessen unter Ausschluss der Öffentlichkeit im AGON Gym in Berlin durchzuführen.

Eine Live-Übertragung wird es bei BILD.de geben.

AGON CEO Ingo Volckmann: „Wir hätten sehr gern in Wuppertal gekämpft, denn es ist Vincenzo Gualtieris Heimat und eine großartige Stadt für den Boxsport. Doch die Gesundheit ist das höchste Gut, das wir haben und muss unbedingt geschützt werden. Deshalb unterstützen wir die Maßnahmen der Behörden zur Eindämmung des Corona-Virus. Ich möchte mich bei unseren Sponsoren, der Stadt Wuppertal, seinem ersten Bürger Andreas Mucke und all denen bedanken, die dazu beigetragen hätten, eine großartige Boxgala auf die Beine zu stellen.“

Um die Fans für die Unannehmlichkeiten ein wenig zu entschädigen, werden AGON und BILD die Kämpfe im Livestream auf BILD.de übertragen.

 

Kitas der Diakonie ab Montag geschlossen

 

Die Evangelischen Kindertagesstätten der Diakonie Wuppertal schließen ab dem 16. März und folgen damit dem Betretungsverbot der Landesregierung.

Ab Montag dürfen Kinder vorerst keine Kitas in NRW wegen des Coronavirus mehr betreten, dies hat das Land NRW am Freitag, den 13. März in einer offiziellen Pressekonferenz mitgeteilt.

Es appelliert an alle Eltern, durch Überstundenabbau oder Urlaubsnahme, für die Kinder zu sorgen. Kinder- und Familienminister Joachim Stamp erklärte: „Wir befinden uns in einer außergewöhnlichen Situation und müssen seriös und verantwortungsvoll mit den großen Herausforderungen umgehen. Das Kabinett hat dazu eine wichtige Leitentscheidung getroffen, die nun zügig und entschlossen umgesetzt wird.”

Eltern sind verpflichtet, ihre Aufgabe zur Pflege und Erziehung ihrer Kinder wahrzunehmen. Sie haben dafür Sorge zu tragen, dass ihre Kinder die Kindertagesbetreuungsangebote nicht nutzen, heißt es in einer offiziellen Pressemitteilung vom Land NRW.

Die Kinder sollten aber nicht von Personen betreut werden, die nach Robert-Koch-Institut als besonders gefährdet gelten, insbesondere gehören hierzu Vorerkrankte und ältere Menschen.

Zum Betretungsverbot wird es für Kinder, deren Eltern nachweisen, dass sie in kritischen Infrastrukturen arbeiten, Ausnahmen geben. Dieser Dienst wird erst nach Regelung durch die Stadt installiert werden. Dies gilt z.B. für:

  • Ärztinnen und Ärzte, Pflegepersonal und weiteres Personal, das notwendig ist, um intensivpflichtige Menschen zu behandeln.
  • Eltern, die in Bereichen der öffentlichen Ordnung oder anderer wichtiger Infrastruktur arbeiten.Details werden zeitnah in Abstimmung mit den Trägern und kommunalen Spitzenverbänden geregelt. Weitere Informationen werden dann folgen.

 

Lions-Clubs verschieben Benefiz-Konzert

 

Die Lions Clubs Wuppertal verschieben wegen des Coronavirus das für den 02.04. geplante geplante Benefizkonzert des Musikcorps der Bundeswehr.

„Unter Würdigung dieser sich rasant entwickelten Umstände und als Zeichen, dass wir Lions unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden, hat der Vorstand des gemeinsamen Hilfswerks der Wuppertaler Lions-Clubs beschlossen, das Konzert auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Der Ersatztermin findet am 2.11.2020 statt. Wir bedanken uns an dieser Stelle sehr herzlich beim Musikkorps und der Stadthalle Wuppertal. Die Karten behalten Ihre Gültigkeit für den Ersatztermin“, so Uwe Maedchen.

 

Bergische Universität verschiebt Semesterstart auf 20. April 

 

Mit Erlass vom heutigen Freitag hat das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen den Beginn der Vorlesungszeit des Sommersemesters 2020 für die Universitäten, Fachhochschulen und Kunsthochschulen auf den 20. April 2020 neu festgesetzt. Hintergrund der Regelung ist die verstärkte Ausbreitung des Coronavirus. Das Ende der Vorlesungszeit am 17. Juli 2020 ändert sich nicht.

Die Hochschulen werden ermächtigt, vor dem neu festgesetzten Beginn der Vorlesungszeit „digitale Veranstaltungen und kleinere Präsenzveranstaltungen, bei denen der Teilnehmer*innenkreis rückverfolgbar ist“ durchzuführen.

Der Rektor der Bergischen Universität Wuppertal und Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz der Universitäten NRW, Professor Lambert T. Koch, ist mit der gemeinsam gefundenen Lösung zufrieden. Die Situation sei insgesamt schwierig und die weitere Entwicklung schwer prognostizierbar.

„Umso wichtiger ist es, dass die Universitäten und anderen Hochschulen des Landes nunmehr klare Anhaltspunkte für ihre Planung haben.“ Entscheidend sei außerdem, so Professor Koch, dass die Universitäten, Fachhochschulen und Kunsthochschulen des Landes konstruktiv dazu beitrügen, die Ausbreitung des Coronavirus zu entschleunigen, um so die Kapazitäten des Gesundheitssystems zu entlasten.

Wie andere Hochschulen des Landes, prüft nun auch die Bergische Universität in den kommenden Tagen intensiv, in welcher Weise und welchem Umfang sie von der Möglichkeit der Durchführung digitaler Veranstaltungen und kleinerer Präsenzveranstaltungen schon vor dem 20. April 2020 Gebrauch macht.

Fest steht hingegen bereits, dass der allgemeine Hochschulsport der Universität Wuppertal sein Angebot bis zum 23. April komplett aussetzt. Mit Blick auf andere Serviceangebote, wie z.B. die Zentrale Studienberatung, bittet die Hochschulleitung, möglicherweise eingeschränkte Öffnungszeiten der jeweiligen Homepage zu entnehmen.

Sonstige Veranstaltungen sowie Prüfungen können bis auf Weiteres stattfinden, soweit sie mit der am heutigen Freitag veröffentlichten „Allgemeinverfügung der Stadt Wuppertal zur Durchführung von öffentlichen und privaten Veranstaltungen“ vereinbar sind.

Darüber hinaus bittet die Hochschulleitung um Verständnis dafür, dass sich manche mit den neuen behördlichen Regelungen aufkommenden Fragen erst nach und nach beantworten lassen. Da sich die Lage derzeit fast stündlich ändere und die Verantwortlichen, etwa in den lokalen Gesundheitsämtern, an der Belastungsgrenze arbeiteten, müssten alle Beteiligten viel wechselseitiges Verständnis aufbringen.

 

Junior Uni stellt bis auf Weiteres Kursbetrieb ein

 

Die Verpflichtung von jedermann, eine mögliche Ansteckung mit dem Corona-Virus zu verhindern, nimmt auch die Wuppertaler Junior Uni für das Bergische Land sehr ernst. Ab Samstag (14. März 2020) stellt die außerschulische Bildungseinrichtung daher ihren Kursbetrieb bis auf Weiteres ein. „Damit möchten wir auch die Gesundheit unserer Studentinnen und Studenten, unserer Dozentenschaft und unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schützen. Wir beobachten die Entwicklungen sehr genau“, erklären Junior Uni-Geschäftsführer Prof. Dr. h.c. Ernst-Andreas Ziegler und Dr. Ariane Staab.

Die für März geplanten Veranstaltungen – ein Familienvortrag, ein „Maker-Space“ zum Thema Licht und die Teilnahme am Wupperputz – werden nicht durchgeführt.

 

Stadthalle: Keine Events über 100 Personen

 

Corona-Prävention: Historische Stadthalle Wuppertal führt auf behördliche Anordnung keine Veranstaltungen ab 100 Personen mehr durch Gemäß der heutigen Entscheidung der örtlichen Behörden dürfen in Wuppertal ab dem 16.3.2020 bis auf weiteres keine Veranstaltungen ab 100 Personen mehr durchgeführt werden, um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen und die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen.

Alle betroffenen Veranstalter werden kurzfristig über diese Allgemeinverfügung informiert. Für Besucherinnen und Besucher werden Informationen zu den Rückgabemodalitäten bereits erworbener Tickets auf der Website www.stadthalle.de bereitgestellt.

Für Informationen steht das Team der Historischen Stadthalle Wuppertal montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 0202. 245890 zur Verfügung.

 

Begegnungstätte Alte Synagoge bis 31.03. dicht

 

Wegen des Corona-Virus schließt die Begegnungsstätte vorerst bis zum 31. März. Es finden keine Veranstaltungen statt, und alle Termine sind abgesagt.

„Das tut uns natürlich sehr Leid, aber nach reiflicher Überlegung und Abwägung haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen“, so Leiterin Dr. Ulrike Schrader.

 

Die IHK sagt Abschluss-Prüfungen ab

 

Die IHK-Organisation sieht sich angesichts der aktuellen Lage gezwungen, die bundeseinheitlichen Zwischen- und Abschlussprüfungen Teil 1 in allen Ausbildungsberufen bis einschließlich zum 24. April 2020 abzusagen. Auch alle Weiterbildungsprüfungen und Prüfungen der Zusatzqualifikationen, die im Zeitraum vom 16. März bis einschließlich 24. April 2020 stattfinden sollten, werden abgesagt.

Dies betrifft ebenfalls die Ausbildereignungs-Prüfungen (AdA). Nach aktuellem Stand sind Sach- und Fachkundeprüfungen von dieser Regelung noch nicht betroffen.

Die Industrie- und Handelskammern leisten damit einen Beitrag zum gemeinsamen Aufruf der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten/innen der Länder, alle nicht notwendigen Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern zwingend und solche mit weniger Teilnehmern möglichst abzusagen. Dies dient dem Ziel, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, um besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen zu schützen.

Die Prüfungen werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Aktuell kann noch nicht mitgeteilt werden, wann dies der Fall sein wird. Im Einklang mit den für die Pandemie-Bekämpfung zuständigen Behörden werden neue Termine festgesetzt, sobald sich die Risikoeinschätzung wieder verbessert. Nach vorsichtiger Prognose wird dies frühestens im April der Fall sein können.

Die Bergische IHK bittet um Verständnis, dass in der Zwischenzeit weder sie noch der DIHK oder die Aufgabenerstellungseinrichtung (AkA, DIHK-Bildungs-GmbH, PAL, ZFA, ZPA) genaue Details mitteilen können. Deshalb bittet sie, möglichst von direkten Anfragen abzusehen. Aktuelle Informationen stellt die Bergische IHK auf ihrer Webseite und den sozialen Medien zur Verfügung.

Den Prüfungsteilnehmern wird empfohlen, sich dort regelmäßig zu informieren. „So ärgerlich diese Entscheidung für die Prüfungsteilnehmer im Einzelnen auch ist: Der Schutz und die Gesundheit aller beteiligten Personen hat oberste Priorität“, betont IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge.

 

WSW: Vorsichtsmaßnahmen im Busverkehr

 

Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus können die Fahrgäste der Wuppertaler Stadtwerke (WSW) ab Samstag in Bussen nur noch hinten einsteigen. Die Busfahrer lassen die vorderen Türen an den Haltestellen geschlossen, um sich selbst und auch die Fahrgäste vor einer Ansteckung mit dem Virus zu schützen.

Die WSW mobil bittet ihre Kunden, Fahrkarten möglichst am Ticketautomaten oder online über die App WSW move zu erwerben. „Die Busfahrerinnen und Busfahrer sind Dreh- und Angelpunkt des ÖPNV. Deshalb wollen wir mit der Maßnahme das Infektionsrisiko so klein wie möglich halten“, erläutert WSW mobil-Geschäftsführer Ulrich Jaeger: „Wir hoffen auf das Verständnis unserer Kunden.“

Täglich nutzen über 180.000 Fahrgäste die Busse der WSW mobil. Um die Sicherheit weiter zu erhöhen, haben die WSW auch die Reinigungsintervalle intensiviert. In den Bussen und Schwebebahnen werden zudem Informationsplakate zum Gesundheitsschutz ausgehängt.

„Alle Maßnahmen zielen darauf ab, die Gesundheit unserer Fahrgäste und Beschäftigten zu schützen und den ÖPNV in Wuppertal aufrecht zu erhalten“, so Jaeger. Bei der WSW gibt es bisher keinen bestätigten Fall einer Corona-Infektion. Mitarbeiter, die Kontakt zu Personen mit einem Infektionsverdacht haben, werden aber vorsorglich angewiesen, zuhause zu bleiben, bis Gewissheit über eine mögliche Ansteckung besteht.

 

„Tag der offenen Tür“ abgesagt

 

Der für Samstag (14.03.) angekündigte „Tag der offenen Tür“ in den neuen Demenz-Wohngemeinschaften „Leben in Elberfeld“ der talpflege GmbH wurde abgesagt.

Mark Kleinknecht, Geschäftsführer des privaten ambulanten Pflegedienstes: „Als ambulanter Pflegedienst gibt es für uns kein höheres Gut als die Sicherheit und die Gesundheit der uns anvertrauten Menschen, ihrer Angehörigen und unserer Mitarbeitenden. Eines der wirksamsten Mittel, das uns gegen eine Ansteckung mit dem neuartigen Corona-Virus schützt, ist die Vermeidung von nicht notwendigen sozialen Kontakten.

 

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