12. Mai 2020

GWG: Erster Spatenstich für das „Heidter Carré“

Jahrelang war das letzte freie Grundstück auf dem Gelände der ehemaligen Bremme-Brauerei nur eine ungenutzte Brachfläche. Nach der schrittweise erfolgten Flächenentwicklung des Gesamtareals wird das anspruchsvolle Projekt „heidter carré“ nun von der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft mbH Wuppertal (GWG) realisiert. Heute der erste Spatenstich.

V.l. Renate Warnecke, Dr. Johannes Slawig, Oliver Zier, Andreas Mucke und Dominik Gerlich – © Foto: Anna Schwartz

Die GWG nimmt rund 12 Millionen Euro in die Hand, um im Quartier Heidt neues, barrierearmes Wohnen zu ermöglichen. Gemeinsam mit der Vorsitzenden des AWO Kreisverbands Wuppertal, Renate Warnecke, Oberbürgermeister Andreas Mucke, Stadtdirektor sowie GWG-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Johannes Slawig und Architekt Dominik Gerlich packte GWG-Geschäftsführer Oliver Zier am heutigen Dienstag (12.05.) zu und vollführte – natürlich unter Einhaltung aller Corona-Hygiene- und Abstandsregeln – den ersten Spatenstich.

„Die GWG unterstreicht mit diesem großartigen Projekt ihre wichtige Rolle am Wuppertaler Wohnungsmarkt“, freute sich Oliver Zier über neue, aussichtsreiche Perspektiven. Gerade in Zeiten eines angespannten Wohnungsmarktes sei es überaus wichtig, in bezahlbaren, aber auch attraktiven Wohnraum zu investieren, ohne dabei unbebaute Flächen zu verbrauchen, so der GWG-Chef weiter.

Auf einer Gesamtwohnfläche von rund 2.550 Quadratmetern entstehen in den nächsten Monaten insgesamt 30 barrierearme Mietwohnungen zwischen 50 und 120 Quadratmetern.

Einige Wohnungen werden einen weiten Blick über das Tal bieten. In Untergeschoss wird ein innovatives Mobilitätskonzept umgesetzt. Die 34 PKW- Stellplätze für die künftigen heidter-carré-Mieter können optional mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge nachgerüstet werden.

Außerdem haben die Planer an eine E-Bike-Garage, die auch von den Nachbarn genutzt werden kann, gedacht. Eltern werden aber vielleicht noch mehr Wert auf die fast 800 Quadratmeter große, viergruppige Kindertagesstätte legen, die ebenfalls unter dem Dach des „heidter carré“ entstehen wird. „Dies ist in Wuppertal ein bisher einmaliges Konzept“, so Renate Warnecke.

So wird das „Heidter Carré“ einmal aussehen – © GWG

Architekt Dominik Gerlich habe sich bewusst für eine attraktive Staffelgeschoss-Bauweise entschieden, berichtete Zier weiter, denn so füge sich das „heidter carré“ harmonisch in die bestehende Bausubstanz ein.

Das alles macht das Wohnen zwischen Unterer Lichtenplatzer Straße und Heidter Berg für jeden, sei es die Familie, der Single oder der Senior, attraktiv – zumal ein großer Supermarkt ebenso um die Ecke liegt, wie die fußläufig erreichbare Barmer Innenstadt. Bezugsfertig sollen die Wohnungen im April 2022 sein.

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