11. Mai 2020

„Engels im Gaskessel Wuppertal“

Das Projection-Mapping des Multimedia-Künstlers Gregor Eisenmann über das gesamte Opernhaus Wuppertal war die spektakuläre Eröffnung des Engels-Jahrs 2020. Die Lichtkunstshow „Engels 2020“ wird, so Corona will, auch der krönende Abschluss des Engels-Jahrs im September sein. Ab 15. Mai ist das Protection-Mapping regelmässig im Gaskessel Heckinghausen zu sehen.

Greogar Eisenstein Projektions-Kunst im Gaskessel – © Ralf Silberkuhl

 

Dazwischen und danach waren ursprünglich keine weiteren Aufführungen der dramatischen und aussagekräftigen Lichtkreation über das Leben und Werk Friedrich Engels geplant.

Unter den begeisterten Zuschauern bei der Eröffnung von ENGELS 2020 waren auch die Betreiber des Gaskessels Wuppertal. „Die Geschichte, der Sound, das Spiel mit den architektonischen Strukturen und der Detailreichtum haben uns fasziniert,“ erinnert sich Christian Höher, Geschäftsleiter des Gaskessels.

Der Kessel verfügt mit seiner technischen Ausrüstung, dem atemberaubenden Innenraum und der größten 360-Grad-Leinwand Europas, über die besten Voraussetzungen „Engels 2020“ regelmäßig aufzuführen.

„Wir begreifen Projektion-Mappings als digitales Kulturgut, das es zu erhalten gilt“, so der Christian Höher. „Dafür haben wir das Archiv gegen die Vergänglichkeit ins Leben gerufen, welches solche temporären Kunstwerke in einem musealen Kontext verstetigt und zur Wiederaufführung bringt.“

Selbst für den erfahrenen Projektions-Künstler Gregor Eisenmann war dies ein spannender und einmaliger Prozess: „Es war anfangs nicht klar, ob die Transformation eines Außen-Mappings überhaupt funktionieren würde“, so der Licht-Künstler. „Aber das Ergebnis ist ein phantastisches Erlebnis, das seine Kernaussagen und die innere Dramatik nicht nur erhält, sondern über die erhöhte Eindringlichkeit jetzt noch verstärkt.“ 

Das imposante Opernhaus-Mapping von Gregor Eisenmann ist der lichtstarke Beweis dafür, dass es tatsächlich möglich ist, die flüchtigen digitalen Kunstwerke der Nacht für kommende Generationen zu erhalten.

Mit der regelmäßigen Aufführung des Werks wird der Gaskessel offizieller Teil des Engels-Jahres in Wuppertal. Begleitet wird die Eröffnung von „Engels 2020“ am 15. Mai von einer Sonderausstellung, die den Kontext von innen und außen verdeutlicht und vertiefende Einblicke in Eisenmanns Werk gewährt. 

 

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